Produktinformationen

CALCIMAGON D3 Kautabletten

Menge: 180 Stück
Anbieter: Nycomed GmbH-OTC-Division
Web: www.nycomed.de
Darreichungsform: Kautabletten
Art.-Nr. (PZN): 1128682
Preis: 36,89 €*
27,90 €

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CALCIMAGON D3 Kautabletten
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CALCIMAGON D3 Kautabletten
Kautabletten, 180 Stück
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Beschreibung
Vitamin D3
Das mit der Nahrung zugeführte Calcium landet im Darm. Für die Aufnahme aus dem Darm in die Knochen ist Vitamin D notwendig. Unser Körper kann unter Einstrahlung von Sonnenlicht Vitamin D selber produzieren. Dazu ist eine tägliche Sonnenlichtexposition (Gesicht und Arme) von mindestens 30 Minuten erforderlich. Diese Menge ist aber nicht immer gewährleistet, und da die Sonneneinstrahlung im Winter außerdem recht dürftig ist, ist es sinnvoll, dem Körper zusätzlich Vitamin D mit der Nahrung zuzuführen. So kann das Calciumgleichgewicht im Körper leichter aufrechterhalten werden.

Vitamin D kommt vor allem in Fisch wie Lachs, Hering und Thunfisch vor. Aber auch Milch und Milchprodukte enthalten Vitamin D.

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Zusatzinformationen
Anwendungsgebiete
Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

Das Arzneimittel ist ein Kombinationspräparat aus einem Mineralstoffpräparat und einem Vitamin.

Anwendungsgebiete

- Zum Ausgleich eines Vitamin D- und Kalziummangels bei älteren Patienten.

- Vitamin D- und Kalziumergänzung zur unterstützenden Behandlung bestimmter therapeutischer Maßnahmen bei Osteoporose.



Anwendungshinweise
Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich

Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem anderen Vitamin D-Präparat sollte die Gesamtdosis an Vitamin D berechnet werden.

Der Kalziumgehalt des Serums und des Urins sollte regelmäßig überwacht werden. Bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion regelmäßig überprüft werden.

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen muss die Dosierung, in Abhängigkeit von der eliminierten Kreatininmenge durch die Niere im Verlaufe einer Minute (Kreatinin-Clearance), angepasst werden.

Im Falle einer Langzeitbehandlung muss die Kalziumausscheidung im Urin überwacht werden und die Dosierung vermindert oder vorübergehend ausgesetzt werden, wenn die Harnkalziumausscheidung 7,5 bis 9,0 mmol/24 Stunden (300 bis 360 mg/24 Stunden) übersteigt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Nicht bekannt.

Aufbewahrung:

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.



Was ist zusätzlich zu beachten?

Kauen Sie jeweils eine Tablette morgens und abends.



Dosierung
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene nehmen 2mal täglich 1 Kautablette ein, was einer Tagesdosis von 1000 mg Kalziumionen und 800 I.E. Vitamin D3 entspricht.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:

Symptome einer Überdosierung

Klinische Symptome: Appetitlosigkeit, starker Durst (Polydipsie), Übelkeit, Erbrechen, übermäßig häufiges Wasserlassen (Polyurie), Flüssigkeitsmangel (Dehydratation), Bluthochdruck (Hypertonie), vasomotorische Störungen, Verstopfung.

Laborwerte: Erhöhter Kalziumgehalt im Blut (Hyperkalzämie), erhöhter Kalziumgehalt im Urin (Hyperkalzurie), beeinträchtiger Nierenfunktionstest.

Notfallmaßnahmen

- Im Falle einer Überdosierung sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.

- Der Flüssigkeitsmangel sollte ausgeglichen werden, und in Abhängigkeit vom Schweregrad der Vergiftung sollten harntreibende Mittel (Diuretika), Kortikosteroide, Calcitonin oder Peritonealdialyse (Dialyse innerhalb des Körpers) einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.



Gegenanzeigen
In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei

- Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels,

- erhöhtem Kalziumgehalt des Serums (Hyperkalzämie),

- vermehrter Kalziumausscheidung im Harn (Hyperkalzurie),

- Nierensteinen,

- Gewebsverkalkungen (z.B. Nephrokalzinose),

- anhaltender Unbeweglichkeit, verbunden mit erhöhtem Kalziumgehalt des Serums (Hyperkalzämie) und/oder vermehrter Kalziumausscheidung im Harn (Hyperkalzurie). Die Behandlung sollte erst fortgesetzt werden, wenn die Patienten ihre Beweglichkeit wiedererlangt haben.

- eingeschränkter Fähigkeit der Nieren, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden (Niereninsuffizienz),

- Überfunktion der Nebenschilddrüse, der meist ein Nebenschilddrüsenadenom mit erhöhter Parathormonausschüttung zugrunde liegt (primärer oder sekundärer Hyperparathyreoidismus),

- Vitamin D-Überdosierung,

- multiplem Knochenmarkstumor (Myelom),

- Tochtergeschwülsten im Knochen (Knochenmetastasen).



Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der normale Bedarf an Kalzium und Vitamin D erhöht. Falls eine Nahrungsergänzung erforderlich ist, sollte dies nicht gleichzeitig mit der Verabreichung von Eisen erfolgen. Überdosierungen von Vitamin D müssen in der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, da eine langanhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher Fehlbildung und geistiger Behinderung des Kindes führen kann. Kalzium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben.



Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen

- Im Falle einer längeren Behandlung mit hohen Dosen kann es zu einer Hyperkalzurie kommen, in Ausnahmefällen auch zu Hyperkalzämie.

- Herabgesetzter Phosphatgehalt im Serum unter 0,57 mmol/l (Hypophosphatämie),

- Übelkeit,

- geringe Magen-Darm-Beschwerden, wie z. B. Verstopfung. Gegenmaßnahmen

Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden kann.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen auftritt, Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.



Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?

Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten zur Behandlung einer Herzschwäche (Digitalisglykosiden) kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Klinische Überwachung ist erforderlich, und möglicherweise ist eine elektrokardiographische und Serumkalziumüberwachung ratsam.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit harntreibenden Mitteln der Stoffgruppe der Thiazide ist das Risiko eines erhöhten Kalziumgehaltes des Serums (Hyperkalzämie) infolge einer verminderten Kalziumausscheidung im Harn zu berücksichtigen.

Kalzium kann die Aufnahme (Resorption) von Eisen, Tetracyclinen und Fluorid beeinträchtigen. Im Falle einer gleichzeitigen Anwendung sollte die Einnahme des Arzneimittels zeitlich versetzt erfolgen (3 Stunden).



Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Calcium carbonat 1250mg
entspricht Calcium Ion 500mg
entspricht Carbonat Ion 749.45mg
Wirkstoff Colecalciferol Trockenkonzentrat 4mg
entspricht Colecalciferol 400IE
Hilfsstoff alpha-Tocopherol +
Hilfsstoff Aspartam +
entspricht Phenylalanin +
Hilfsstoff Glycerol (mono/di) fettsäureester (C18) +
Hilfsstoff Isomalt +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Maisstärke, modifiziert +
Hilfsstoff Natrium ascorbat +
Hilfsstoff Povidon K30 +
Hilfsstoff Saccharose +
Hilfsstoff Silicium monoxid, kolloidal +
Hilfsstoff Sorbitol +
Hilfsstoff Triglyceride, mittelkettig +
Hilfsstoff Zitronen Aroma +



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