Produktinformationen

BETAISODONA Salbe

Menge: 25 Gramm, N1
Anbieter: Mundipharma GmbH
Web: www.mundipharma.de
Darreichungsform: Salbe
Grundpreis: 100 g 17,44 €
Art.-Nr. (PZN): 3930478
Preis: 4,69 €*
4,36 €
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BETAISODONA Salbe
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BETAISODONA Salbe
Salbe, 25 Gramm, N1
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Zusatzinformationen
Anwendungsgebiete
Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B.

  • Decubitus (Druckgeschwür),
  • Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür),
  • oberflächlichen Wunden und Verbrennungen,
  • infizierten und superinfizierten Dermatosen (Hauterkrankungen).


Anwendungshinweise
Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?

Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich:

Wegen der Gefahr von Verätzungen durch Quecksilberiodid darf Povidon-Iod nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit Quecksilberderivaten angewendet werden.

Hinweise zur Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen:
Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen (u.a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung).

Unter der Gabe von Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein.

Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsentests wie der Schilddrüsenszintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsmethode für Schilddrüsenhormone) und der Radioiod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen sowie eine geplante Radioiod- Therapie (Behandlung mit radioaktivem 131 Iod) unmöglich machen.

Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Wartezeit von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Iod-Behandlung eingehalten werden.

Wegen der Wasserlöslichkeit von Povidon-Iod lassen sich Flecken aus textilem Gewebe mit Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit Salmiakgeist oder Thiosulfatlösung leicht entfernen.

Aufbewahrung
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.



Was ist zusätzlich zu beachten?

Salbe zum Auftragen auf die Haut.

Hinweis
Die Braunfärbung der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates.

Sie zeigt das Vorhandensein von verfügbarem Iod und damit die Wirksamkeit an. Bei Nachlassen der Braunfärbung ist nachzudosieren, wobei eine vollständige Belegung der betroffenen Areale notwendig ist, da die Salbe eine ausschließlich lokale antiseptische Wirkung aufweist.



Dosierung
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da sonst nicht richtig wirken kann!

Die Salbe wird entsprechend der Größe der zu behandelnden Flächen bei Bedarf mehrmals täglich aufgetragen.

Zu Beginn der Behandlung stark entzündeter oder nässender Wunden sollte die Salbe alle 4-6 Stunden erneut aufgetragen werden, um eine optimale mikrobizide Wirkung zu erhalten.

Zur lokalen, antiseptisch-therapeutischen Anwendung werden die betroffenen Partien vollständig bestrichen.

Die Dauer der Anwendung ergibt sich aus der jeweils vorliegenden Indikationsstellung.

Die Salbe kann längere Zeit auf der Wunde verbleiben und sollte spätestens nach Entfärbung neu aufgetragen werden.



Gegenanzeigen
In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung leiden
- wenn Sie an Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenartigen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß) erkrankt sind
- wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie) geplant oder durchgeführt worden ist (bis zum Abschluss der Behandlung)
- bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten



Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Schwangerschaft und Stillzeit

Das Arzneimittel sollte bis zur 9. Schwangerschaftswoche nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko durch den behandelnden Arzt angewendet werden.

Nach der 9. Schwangerschaftswoche und während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, da Iod, auch aus Povidon-Iod, plazentagängig ist und in die Muttermilch übertritt.



Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

Bei längerer Behandlung kann eine Störung der Wundheilung sowie vorübergehend Schmerzen, Brennen und Wärmegefühl auftreten.

In Einzelfällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Iod (Iodallergie) kommen.

Nach umfangreicher Anwendung von Povidon-Iod oder z. B. bei der Behandlung großflächiger Verbrennungen sind sehr selten Störungen des Salz- und des Säuren-Basen-Haushaltes (Elektrolyt- und Serumosmolaritätsstörungen sowie metabolische Acidose) beschrieben worden. Dabei kann es in Einzelfällen zur Niereninsuffizienz kommen.

Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen soll regelmäßig eine Überwachung der Schilddrüsenfunktion erfolgen, wenn das Arzneimittel großflächig oder oft, besonders auf geschädigter Haut, angewendet wird.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.



Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?

Iod reagiert mit Quecksilberverbindungen zu stark ätzendem Quecksilberiodid.

Povidon-Iod darf nicht mit Taurolidin und Wasserstoffperoxid angewendet werden.

Der Povidon-Iod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2 und 7 wirksam. Es ist zu erwarten, dass der Komplex
mit Eiweiß und bestimmten anderen organischen Ver - bindungen reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt wird.

Einfluss des Arzneimittels auf andere Arzneimittel


Es dürfen gleichzeitig mit Povidon-Iod keine enzymatischen Wundbehandlungsmittel angewendet werden, da die Enzymkomponente unwirksam wird.




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Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltenen Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

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