milgamma® protekt - zur Behandlung der Neuropathie


Volkskrankheit mit Folgen: Diabetes mellitus

In den letzten vier Jahrzehnten ist die Zahl der Diabetiker in Deutschland stetig gestiegen - immer mehr Menschen sind hierzulande von der auch als Zuckerkrankheit bezeichneten Stoffwechselstörung betroffen. Dabei ist besonders bemerkenswert, dass vor allem in der Altersgruppe der über 55-Jährigen der Diabetes mellitus häufig zu spät oder gar nicht entdeckt wird. Infolge von Übergewicht, Bewegungsmangel und falscher Ernährung wächst die Zahl der Diabetespatienten vom Typ2 - früher als Altersdiabetes bekannt - auch unter Kindern und Jugendlichen. Insgesamt leiden in Deutschland mittlerweile rund achteinhalb Millionen Menschen an einem Diabetes mellitus, die Tendenz ist weiter steigend. Dabei handelt es sich um ein globales Problem: Bis zum Jahr 2025 wird - verglichen mit den Zahlen von 1995 - mit einer weltweiten Verdopplung der Diabetes-Erkrankungen auf rund 333 Millionen Betroffene gerechnet.


Um daraus resultierende Begleit- bzw. Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel diabetische Nervenerkrankungen, zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhalten, muss eine Diabeteserkrankung in jedem Fall medizinisch behandelt werden. Denn durch einen Mangel oder die verminderte Wirkkraft des lebensnotwendigen Hormons Insulin steigt der Blutzuckerspiegel von Diabetikern weit über das gesunde Maß hinaus an. Durch das Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, wird der Blutzucker in die Körperzellen transportiert. Wenn diese Funktion gestört ist, werden die Zellen nicht ausreichend mit Zucker versorgt, der Blutzuckerspiegel steigt. Gleichzeitig entstehen durch die Umwandlung des Zuckers für die Gesundheit nachteilige Stoffwechselprodukte, die Folge- und Begleiterkrankungen begünstigen können.


Begleit- und Folgeerkran­kungen
Schon bei ersten Anzeichen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Diabetes kann sich durch verschiedene Anzeichen ankündigen: Wer unter ungewöhnlich großem Durst, vermehrter Ausscheidung von Harn, scheinbar grundlosem Gewichtsverlust oder häufigen Infekten leidet, sollte in jedem Fall mit seinem Hausarzt sprechen. Grundsätzlich ist aber die weit frühere Intervention - Frühdiagnose - von allerhöchster Bedeutung. Denn ein durch Insulinresistenz verursachter Diabetes sollte schon in seinen Frühstadien therapeutisch angegangen werden. Es gilt, Blutgefäße und mit ihnen innere Organe wie auch die Nerven möglichst frühzeitig zu schützen. Eine bekannte Folgeerkrankung, die bei Diabetikern häufig auftritt, ist die Neuropathie (Erkrankung der Nerven). Durch den erhöhten Blutzuckerwert bzw. Blutzuckerspitzen, etwa nach dem Essen, werden die empfindlichen Nervenfasern, besonders in den Beinen und Armen, belastet.

In der Folge kommt es zu typischen Missempfindungen wie Kribbeln, Kälte oder Brennen, bis das Empfindungsvermögen der betroffenen Körperpartien nachlässt. Kleine Verletzungen, Druckstellen oder Hautinfektionen bleiben dann unbemerkt.


Mit den Füßen fängt es an...
Ob ein Diabetes bereits die Nerven angegriffen hat, ist häufig über die Füße feststellbar
Die betroffenen Körperregionen kribbeln, brennen, schmerzen oder fühlen sich taub und pelzig an. Irgendwann kann das Empfindungsvermögen sogar ganz verloren gehen. Diabetiker sollten diese Anzeichen unbedingt ernst nehmen!


Nervenschäden können zu einem diabetischen Fuß führen
Bei Diabetikern entsteht eine Neuropathie (Erkrankung der Nerven) meistens an Beinen und Füßen, denn hier verlaufen lange, dünne Nervenbahnen, die besonders anfällig für Störungen sind. Wer eine Neuropathie nicht behandeln lässt, riskiert einen "diabetischen Fuß".

Durch die Unterversorgung sind die Nerven in Beinen und Füßen so beeinträchtigt, dass Schmerzen, Druck, Berührung oder Temperaturunterschiede an den betroffenen Körperstellen nicht mehr wahrgenommen werden.


milgamma protekt
Kribbeln, Ameisenlaufen, Brennen sowie andere unangenehme Empfindungen bzw. Schmerzen bis hin zu einem Taubheitsgefühl und vermindertem Schmerz- und Temperaturempfinden vorwiegend an den Füßen: Das alles können Zeichen einer diabetischen Nervenstörung sein, der so genannten Neuropathie. Viele Diabetiker sind davon betroffen, wobei sich Folgen bis hin zum "diabetischen Fuß" einstellen können. Eine zentrale Ursache liegt in dem um durchschnittlich 75% erniedrigten Thiamin-Spiegel bei Diabetikern - eine Folge des veränderten Stoffwechsels. Das Defizit an diesem Schutzfaktor ist verantwortlich, dass der in Nervenzellen und Gefäßwänden angereicherte Blutzucker seine schädigende Wirkung voll entfalten kann.


Die gute Blutzuckereinstellung ist das "A und O". Wertvolle Dienste zur Vorbeugung und Behandlung entsprechender Nervenstörungen kann der Wirkstoff Benfotiamin leisten. Als fettlösliche Vorstufe (so genanntes Pro-Drug) des wasserlöslichen Thiamins (Vitamins B1) erreicht es in weit höheren und damit therapeutisch wirksamen Konzentrationen sein Zielgebiet, das Nervengewebe.




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