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PZN
18738918
Darreichungsform
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg.
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Sie erhalten eine Injektion von 0,5 ml in den Oberarmmuskel.
- Wenn Sie Fragen zur Anwendung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich einen anderen Impfstoff erhalten haben.
- Dieses Präparat kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff oder einem COVID-19-Impfstoff verabreicht werden. Ein Abstand von mindestens zwei Wochen sollte zwischen der Gabe von diesem Präparat und der Gabe eines Impfstoffs gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) eingehalten werden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach Verabreichung einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit dieses Arzneimittel erhalten hatten.
- Sie sich bezüglich des Erhalts der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind. Die Ohnmacht kann vor oder nach einer Injektion auftreten.
- Sie eine Infektion mit hohem Fieber haben. Wenn dies der Fall ist, wird die Impfung verschoben. Bei einer leichten Infektion, z. B. einer Erkältung, muss die Impfung nicht verschoben werden, aber sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.
- Sie ein Blutungsproblem haben oder leicht Blutergüsse bekommen.
- Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, was verhindern kann, dass Sie den vollen Nutzen von dem Arzneimittel erhalten.
- Sie seit weniger als 24 Wochen schwanger sind.
- Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder wenn Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie mit diesem Präparat geimpft werden.
- Wie bei jedem Impfstoff schützt dieser möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter einem Alter von 18 Jahren empfohlen, außer während der Schwangerschaft.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten, wenn:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es ist unwahrscheinlich, dass sich das Arzneimittel auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auswirkt.
- Dieses Präparat ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von Erkrankungen der Lunge (Atemwege), die durch ein Virus namens Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden. Es wird verabreicht an:
- schwangere Personen zum Schutz des Säuglings ab der Geburt bis zu einem Alter von 6 Monaten oder
- Personen ab einem Alter von 18 Jahren.
- RSV ist ein weit verbreitetes Virus, das in den meisten Fällen leichte, erkältungsähnliche Symptome wie Halsschmerzen, Husten oder eine verstopfte Nase verursacht. Bei Säuglingen kann RSV jedoch schwerwiegende Lungenprobleme verursachen. Bei älteren Erwachsenen und Personen mit chronischen Erkrankungen wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und kongestiver Herzinsuffizienz (CHF) kann RSV die Erkrankung verschlimmern. In schweren Fällen kann RSV zu einer Krankenhauseinweisung und in manchen Fällen zum Tod führen.
- Wie das Arzneimittel wirkt
- Dieser Impfstoff hilft dem Immunsystem (den körpereigenen Abwehrkräften), Antikörper (Substanzen im Blut, die dem Körper bei der Bekämpfung von Infektionen helfen) zu bilden, die vor der durch RSV verursachten Lungenkrankheit schützen. Bei schwangeren Frauen, die zwischen Schwangerschaftswoche 24 und 36 geimpft werden, werden diese Antikörper vor der Geburt über den Mutterkuchen (Plazenta) an das Kind weitergegeben, sodass es in einer Phase geschützt ist, in der die Gefahr durch RSV am größten ist.
- Wie alle Impfstoffe kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Geimpften betreffen)
- Schwere allergische Reaktionen - Anzeichen einer allergischen Reaktion sind u. a. Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Nesselsucht, Atem- oder Schluckbeschwerden und Schwindelgefühl. Siehe auch Kategorie "Patientenhinweis".
- Guillain-Barré-Syndrom (eine neurologische Erkrankung, die in der Regel mit Kribbeln und Schwäche in den Gliedmaßen beginnt und bis zur Lähmung einiger oder aller Körperteile fortschreiten kann)
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Geimpften betreffen)
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei schwangeren Personen berichtet.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Rötung an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Geimpften betreffen)
- allergische Reaktionen (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen" oben)
- geschwollene Drüsen (Lymphadenopathie)
- Bei Säuglingen geimpfter Mütter wurden keine Nebenwirkungen berichtet.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Personen ab einem Alter von 18 Jahren berichtet.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Müdigkeit (Ermüdung)
- Kopfschmerzen
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- Rötung an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Geimpften betreffen)
- Fieber (Pyrexie)
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Geimpften betreffen)
- allergische Reaktionen wie Hautausschlag oder Nesselsucht
- geschwollene Drüsen (Lymphadenopathie)
- Bluterguss an der Injektionsstelle (Hämatom)
- Juckreiz an der Injektionsstelle (Pruritus)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Geimpften betreffen)
- Schwere allergische Reaktionen (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen" oben)
- Guillain-Barré-Syndrom (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen" oben)
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Geimpften betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Schwangere Personen können diesen Impfstoff im späten zweiten oder im dritten Trimenon der Schwangerschaft (Woche 24 bis 36) erhalten. Bitten Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Impfung um Rat, wenn Sie stillen.
- Sie erhalten eine Injektion von 0,5 ml in den Oberarmmuskel.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffs sind.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Dosis = 0,5 ml Fertiglsg.
| Respiratorisches Syncytial-Virus-Impfstoff, rekombiniert, bivalent (CHO-Zellen) | 0,12 mg |
|---|---|
| Respiratorisches Syncytial-Virus-Glycoprotein F A (CHO-Zellen) | 0,06 mg |
| Respiratorisches Syncytial-Virus-Glycoprotein F B (CHO-Zellen) | 0,06 mg |
1 Dosis = 0,5 ml Fertiglsg.
| Trometamol | |
|---|---|
| Trometamol hydrochlorid | |
| Saccharose | |
| Mannitol | |
| Polysorbat 80 | |
| Natriumchlorid | |
| Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke (Lösungsmittelspritze/-flasche) |











