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AMBISOME liposomal 50 mg P.z.Her.e.Inf.-Dispersion 10 Stück N2
AMBISOME liposomal 50 mg P.z.Her.e.Inf.-Dispersion
Inhalt: 10 Stück, N2
Anbieter: Gilead Sciences GmbH
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Grundpreis: 1 Stück 275,97 €
Art.-Nr. (PZN): 16320824
rezeptpflichtig
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Packungsgrößen Menge Grundpreis Preis
AMBISOME liposomal 50 mg P.z.Her.e.Inf.-Dispersion
Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
1 Stück, N1   289,78 €
AMBISOME liposomal 50 mg P.z.Her.e.Inf.-Dispersion
Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
10 Stück, N2 1 Stück 275,97 € 2.759,68 €

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Der Wirkstoff ist Amphotericin B. Es handelt sich hierbei um ein antimykotisches Antibiotikum, also ein Arzneimittel zur Behandlung schwerwiegender Pilzinfektionen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet für:
    • die Behandlung von schweren systemischen und/oder tiefen Pilzinfektionen (Mykosen);
    • die empirische Behandlung von Patienten mit verminderter Zahl der neutrophilen Granulozyten (verminderte Zahl weißer Blutkörperchen, Neutropenie), bei denen ein Verdacht auf eine Pilzinfektion vorliegt und die unter Fieber leiden.
  • Bis ausreichende Studiendaten vorliegen, kann das Präparat als Sekundärtherapie für viszerale Leishmaniose (Leishmania donovani) bei Patienten mit intaktem Immunsystem (immunkompetenten Patienten) und bei Patienten mit geschädigtem Immunsystem (z.B. HIV-positiven Patienten) angewendet werden. Bei Patienten mit geschädigtem Immunsystem muss mit Rückfällen gerechnet werden. Es liegen keine Erfahrungen zur Verhütung von Rückfällen vor.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
      • wenn Sie eine schwere allergische (anaphylaktische) Reaktion zeigen. In diesem Fall wird Ihr Arzt die Infusion stoppen.
      • wenn Sie andere Reaktionen zeigen, die mit der Infusion in Verbindung gebracht werden. In diesem Fall kann Ihr Arzt die Infusion verlangsamen, so dass Sie das Präparat über einen längeren Zeitraum hinweg (etwa 2 Stunden) erhalten. Um infusionsbedingte Reaktionen zu verhindern oder zu behandeln, kann Ihnen Ihr Arzt auch Arzneimittel geben, wie zum Beispiel Diphenhydramin (ein Antihistamin), Paracetamol, Pethidin (zur Schmerzlinderung) und/oder Hydrocortison (ein entzündungshemmendes Arzneimittel, das das Immunsystem unterdrückt).
      • wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, die die Nieren schädigen können. Das Arzneimittel kann nierenschädigend sein. Ihr Arzt oder eine Krankenschwester wird Ihnen regelmäßig Blut abnehmen, um den Kreatinin-Wert (eine chemische Substanz im Blut, die die Nierenfunktion widerspiegelt) und den Elektrolytspiegel (vor allem Kalium und Magnesium) zu bestimmen, die aufgrund einer reduzierten Nierenfunktion vom normalen Wert abweichen können. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, die die Nieren schädigen können. Die Blutproben werden zudem geprüft auf Änderungen der Leberfunktion und auf die Fähigkeit Ihres Körpers, neue Blutkörperchen und Blutplättchen zu bilden.
      • wenn die Ergebnisse der Bluttests zeigen, dass der Kalium-Wert in Ihrem Blut niedrig ist. In diesem Fall kann Ihnen Ihr Arzt ein Kalium-Arzneimttel verschreiben, das Sie während der Behandlung mit diesem Präparat einnehmen sollen.
      • wenn die Ergebnisse der Bluttests eine Veränderung Ihrer Nierenfunktion oder andere wichtige Veränderungen zeigen. In diesem Fall wird Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine geringere Dosis geben oder die Behandlung stoppen.
      • wenn Ihnen zurzeit Leukozyten (weiße Blutkörperchen) transfundiert werden oder vor kurzem transfundiert wurden. Wenn Sie während oder kurz nach einer Transfusion von weißen Blutkörperchen eine Infusion bekommen, können plötzliche und schwere Probleme in der Lunge auftreten. Daher wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen den Infusionen zu lassen, um das Risiko von Lungenproblemen zu reduzieren. Zudem wird Ihre Lungenfunktion überwacht.
      • wenn Sie gerade eine Hämodialyse oder Hämofiltration aufgrund von Nierenversagen erhalten. Ihr Arzt wird mit der Behandlung möglicherweise nach Beendigung dieses Verfahrens beginnen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Manche Nebenwirkungen können Ihre Fahrtüchtigkeit oder die sichere Nutzung von Maschinen beeinflussen.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Arzneimittel wird Ihnen immer von einem Arzt oder einer Krankenschwester verabreicht.
  • Vor der Anwendung muss das Präparat in sterilem Wasser für Injektionszwecke aufgelöst und anschließend mit einer Lösung verdünnt werden, die Glucose enthält. Das Arzneimittel darf ausschließlich als Infusion in eine Vene verabreicht werden. Das Arzneimittel darf nicht auf eine andere Art verabreicht werden. Das Arzneimittel darf nicht mit Kochsalzlösung oder mit anderen Arzneimitteln oder Elektrolyten gemischt werden.
  • Dieses Präparat ist nicht austauschbar mit anderen Amphotericin-B-haltigen Arzneimitteln.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist nicht austauschbar mit anderen Amphotericin-B-haltigen Arzneimitteln.
  • Anwendung bei Erwachsenen
    • Die Dosierung ist abhängig vom Körpergewicht und wird individuell an die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten angepasst.
    • Behandlung von Mykosen:
      • Die Behandlung von Mykosen beginnt üblicherweise mit einer Tagesdosis von 1 mg Amphotericin B/kg Körpergewicht, anschließend wird die Dosis schrittweise bis auf 3 mg/kg Körpergewicht gesteigert.
      • Bei Mykosen wird normalerweise eine Gesamtdosis von 1 - 3 g Amphotericin B über 3 - 4 Wochen verteilt angewendet. Die Dosierung muss den individuellen Anforderungen des Patienten angepasst werden.
      • Behandlung der Mucormykose: Die anfängliche Dosis zur Behandlung der Mucormykose beträgt normalerweise 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Die Behandlungsdauer wird von Ihrem Arzt individuell festgelegt.
    • Empirische Behandlung beim Verdacht auf eine Pilzinfektion:
      • Für die empirische Behandlung von Patienten mit verminderter Zahl der neutrophilen Granulozyten (Neutropenie), die unter Fieber leiden und bei denen ein Verdacht auf eine Pilzinfektion vorliegt, empfiehlt sich anfangs eine Tagesdosis von 3 mg/kg Körpergewicht. Je nach Grunderkrankung, klinischem Zustand und Alter des Patienten können individuell Dosen zwischen 1 und 3 mg/kg/Tag festgelegt werden.
    • Behandlung der viszeralen Leishmaniose:
      • Die Behandlungsdauer bei viszeraler Leishmaniose beträgt je nach Dosis 10 oder 21 Tage.
        • Bei Patienten mit intaktem Immunsystem kann eine Dosis von 1 - 1,5 mg Amphotericin B/kg Körpergewicht pro Tag über 21 Tage oder alternativ eine Dosis von 3 mg/kg Körpergewicht pro Tag über 10 Tage verabreicht werden.
        • Bei Patienten mit geschädigtem Immunsystem (z. B. HIV-positiven Patienten) kann eine Dosis von 1,9 mg Amphotericin B/kg Körpergewicht pro Tag über 21 Tage oder eine Dosis von 4 mg/kg Körpergewicht pro Tag über 10 Tage angewendet werden. Wegen der Gefahr von Rückfällen ist bei diesen Patienten möglicherweise eine langfristige oder wiederholte Behandlung erforderlich. Daten hierzu liegen allerdings nicht vor.
      • Normalerweise beträgt die Infusionsdauer 30 - 60 Minuten. Niedrigere Infusionsraten (über einen Zeitraum von 2 Stunden) können, insbesondere bei höheren Tagesdosen, in Betracht gezogen werden, um das Risiko für Infusionsreaktionen zu reduzieren.
      • Die übliche Konzentration von für eine intravenöse Infusion beträgt zwischen 0,2 und 2 mg/ml. Amphotericin B wurde über einen Zeitraum von 3 Monaten mit einer Gesamtdosis von 16,8 g verabreicht, ohne Toxizitätsreaktionen hervorzurufen.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Das Arzneimittel wurde zur Behandlung von Kindern im Alter zwischen 1 Monat und 18 Jahren eingesetzt. Kinder erhalten das Arzneimittel in Dosen basierend auf Kilogramm Körpergewicht, die denen von Erwachsenen entsprechen. Die Anwendung bei Säuglingen unter einem Monat wurde nicht untersucht.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Eine Anpassung der Dosis oder der Anwendungshäufigkeit (Dosisintervall) ist bei älteren Patienten nicht erforderlich.
  • Anwendung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung
    • Das Arzneimittel wurde Patienten mit Nierenfunktionsstörungen in Tagesdosen von 1 - 5 mg/kg Körpergewicht verabreicht. Eine Anpassung der Dosis oder des Dosisintervalls ist nicht erforderlich. Ihr Arzt oder eine Krankenschwester werden Ihnen während der Behandlung regelmäßig Blut abnehmen und die Blutproben auf Veränderungen Ihrer Nierenfunktion testen.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Amphotericin B oder einen der sonstigen Bestandteile sind, außer wenn nach Meinung des behandelnden Arztes der Zustand des Patienten lebensbedrohlich ist und ausschließlich durch eine Behandlung mit diesem Präparat verbessert werden kann.
    • wenn bei Ihnen früher schon einmal eine schwere anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktion bei diesem Präparat aufgetreten ist (eine plötzliche, lebensbedrohliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Erröten (Flushing), Juckreiz, Übelkeit, Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Zunge oder der Atemwege, häufig mit Atembeschwerden als Folge).


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Ihnen dieses Präparat verabreicht wird.
  • Schwangerschaft
    • Die Unbedenklichkeit einer Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Wenn Sie schwanger sind, wird Ihnen Ihr Arzt das Präparat nur verschreiben, wenn der zu erwartende Nutzen der Behandlung für Sie und das ungeborene Kind größer ist als das mögliche Risiko.
  • Stillzeit
    • Ob das Arzneimittel in die Muttermilch gelangt, ist nicht bekannt. Bei der Entscheidung über Stillen während der Behandlung sollten das potentielle Risiko für das Kind, der Nutzen des Stillens für das Kind sowie der Nutzen der Therapie für die Mutter berücksichtigt werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Fieber und Schüttelfrost sind die häufigsten infusionsbedingten Reaktionen, die während der Infusion zu erwarten sind. Zu den selteneren Infusionsreaktionen zählen unter anderem Engegefühl in der Brust, Brustschmerzen, Atemlosigkeit, Atembeschwerden (eventuell mit keuchendem Atem), Erröten (Flushing), Herzrasen, niedriger Blutdruck und Schmerzen des Bewegungsapparates (beschrieben als Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen). Diese Nebenwirkungen klingen nach Absetzen der Infusion rasch ab. Die genannten Reaktionen treten bei späteren Infusionen nicht unbedingt erneut auf und können ausbleiben, wenn das Arzneimittel langsamer (über zwei Stunden) verabreicht wird. Ihr Arzt kann Ihnen möglicherweise andere Arzneimittel geben, um Infusionsreaktionen zu verhindern bzw. deren Symptome zu behandeln. Wenn bei Ihnen eine schwere Infusionsreaktion auftritt, wird Ihr Arzt die Infusion abbrechen, und Sie dürfen zukünftig nicht mehr mit dieser Therapie behandelt werden.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Folgende Nebenwirkungen wurden unter Behandlung beobachtet:
    • Sehr häufig:
      • Müdigkeit oder Verwirrtheit, Muskelschwäche oder Krämpfe aufgrund eines geringen Kaliumspiegels im Blut
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Fieber, Schüttelfrost
    • Häufig:
      • Müdigkeit oder Verwirrtheit, Muskelschwäche oder Krämpfe aufgrund eines geringen Magnesium-, Kalzium- oder Natriumspiegels im Blut
      • Hohe Blutzuckerwerte
      • Kopfschmerzen
      • Erhöhte Herzfrequenz (Herzrasen)
      • Erweiterung der Blutgefäße, niedriger Blutdruck und Erröten (Flushing)
      • Kurzatmigkeit
      • Durchfall (Diarrhoe), Bauchschmerzen
      • Auffällige Leber- oder Nierenfunktionswerte in Bluttests bzw. Urinuntersuchungen
      • Hautausschlag
      • Brust- oder Rückenschmerzen
    • Gelegentlich:
      • Blutungen in die Haut, Blutergüsse ohne erkennbare Ursache und lang anhaltende Blutungen nach einer Verletzung
      • Anaphylaktoide Reaktion
      • Krämpfe oder Krampfanfälle
      • Atembeschwerden, eventuell mit keuchendem Atem
    • Nicht bekannt:
      • Anämie (verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen im Blut; Symptome: starke Müdigkeit, Atemlosigkeit nach leichter Aktivität und blasser Teint)
      • Anaphylaktische Reaktionen bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen
      • Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen
      • Nierenversagen und Nierenfunktionsstörungen
      • Starke Schwellungen der Haut an Lippen, Augen oder Zunge
      • Zerfall von Skelettmuskelzellen (Rhabdomyolyse)
      • Knochenschmerzen und Gelenkschmerzen
    • Nierenfunktionsstörungen treten bei Patienten unter herkömmlichem Amphotericin B häufig auf. Zu Beginn der Therapie fällt fast stets die glomeruläre Filtrationsrate ab (um bis zu 40 %). Bei der Mehrzahl der Behandelten bleibt sie über die gesamte Therapiedauer erniedrigt. Es kommt zu einem Anstieg harnpflichtiger Substanzen (also Substanzen, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden) wie Kreatinin und Harnstoff im Blut.
    • Gelegentlich werden bleibende Nierenfunktionsstörungen über das Therapieende hinaus beobachtet. Bei ca. 20 % der Patienten kann es zu einer Erniedrigung der Kaliumkonzentration im Blut (Hypokaliämie) infolge einer renalen Azidose kommen.
    • Eine Anämie tritt bei Patienten unter herkömmlichem Amphotericin B häufig auf. In der Regel bilden sich die Blutbildveränderungen nach Beendigung der Therapie von selbst zurück.
    • Unter der Therapie mit konventionellem Amphotericin B wurden in seltenen Fällen vorübergehender Hörverlust, Ohrgeräusche (Tinnitus), Sehstörungen und Doppeltsehen beobachtet.
    • Nach Infusionen von konventionellem Amphotericin B traten zudem folgende Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit auf: Erhöhter Blutdruck, Blutgerinnungsstörungen, Anstieg oder Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen, Erkrankung des Gehirns, neurologische Symptome, Empfindungsstörung an den Extremitäten, vermehrte Harnproduktion aufgrund einer Nierenfunktionsstörung (nephrogener Diabetes insipidus), fleckiger Hautausschlag (makulopapulöses Exanthem), Juckreiz, Hautab- und -auflösung, Stevens-Johnson-Syndrom, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, akutes Leberversagen und Gelbsucht.
    • Beeinflussung von Phosphat-Bestimmungen: Es kann zu fehlerhaft erhöhten Phosphat-Werten in Ihrem Blut kommen, wenn Sie dieses Präparat verabreicht bekommen und die Untersuchungsproben mit einem spezifischen System - genannt PHOSm-Assay - analysiert werden.
    • Sollten Ihre Testergebnisse auf hohe Phosphatwerte hinweisen, so kann eine weitere Analyse mit einem anderen System erforderlich sein, um die Ergebnisse zu bestätigen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bei folgenden Arzneimitteln, bei denen Wechselwirkungen mit Amphotericin B bekannt sind, können auch Wechselwirkungen mit diesem Präparat auftreten.
      • Arzneimittel, die die Nieren schädigen können. Dazu zählen:
        • Immunsuppressiva (Arzneimittel, die die natürliche Abwehr herabsetzen), wie zum Beispiel Cyclosporin.
        • Alle Antibiotika einer Gruppe, die als Aminoglykoside bezeichnet wird, darunter Gentamicin, Neomycin und Streptomycin.
        • Pentamidin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Lungenentzündung (Pneumonie) bei Patienten mit AIDS oder Leishmaniose.
      • Diese Arzneimittel können Nierenschädigungen hervorrufen, die durch dieses Präparat möglicherweise verschlimmert werden. Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die möglicherweise nierenschädigend sind, wird Ihnen Ihr Arzt oder eine Krankenschwester regelmäßig Blut abnehmen und die Blutproben auf Veränderungen Ihrer Nierenfunktion testen.
      • Arzneimittel, die Ihren Kaliumspiegel verringern können. Dazu zählen:
        • Kortikosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel, die das natürliche Immunsystem hemmen) und Korticotropin (ACTH), das eingesetzt wird, um die natürliche körpereigene Kortikosteroid-Produktion als Reaktion auf Stress zu regulieren.
        • Diuretika (Arzneimittel, die die Urinproduktion anregen), zum Beispiel Furosemid.
        • Digitalisglykoside, also Arzneimittel, die aus dem Roten Fingerhut (Digitalis purpurea) hergestellt und zur Therapie einer Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Das Präparat kann den Kaliumspiegel im Blut verringern, was wiederum die Nebenwirkungen von Digitalis verschlimmern kann (Herzrhythmusstörungen).
        • Muskelrelaxantien (zum Beispiel Tubocurarin). Das Arzneimittel kann die muskelentspannende Wirkung verstärken.
      • Andere Arzneimittel
        • Antimykotika (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) wie Flucytosin. Das Arzneimittel kann die Nebenwirkungen von Flucytosin verschlimmern (in Bluttests nachweisbare Änderungen der körpereigenen Fähigkeit, neue Blutkörperchen zu bilden).
        • Zytostatika (Arzneimittel gegen Krebs) wie Methotrexat, Doxorubicin, Carmustin und Cyclophosphamid. Die Einnahme von Arzneimitteln dieser Art während der Infusion kann zu Nierenschäden, keuchendem Atem bzw. Atembeschwerden sowie zu niedrigem Blutdruck führen.
        • Transfusion von Leukozyten (weißen Blutkörperchen). Bei Patienten, denen während oder kurz nach einer Leukozytentransfusion Amphotericin B verabreicht wurde, kam es zu plötzlichen und schweren Lungenproblemen. Es wird empfohlen, einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen den Infusionen zu lassen. Zudem sollte (unbedingt) die Lungenfunktion überwacht werden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 12.5 Milliliter.

Wirkstoff Amphotericin B, liposomal
entspricht Amphotericin B 50mg
Hilfsstoff 3-sn-Phosphatidylcholin (Sojabohne), hydriert +
Hilfsstoff Cholesterol +
Hilfsstoff Dinatrium succinat 6-Wasser +
Hilfsstoff Distearoylphosphatidylglycerol +
Hilfsstoff DL-alpha-Tocopherol +
Hilfsstoff Natrium hydroxid +
Hilfsstoff Saccharose +
Hilfsstoff Salzsäure, konzentriert +

Rezepte1,2
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Wenn Sie privat versichert sind, tragen Sie die Kosten für verschriebene Medikamente zunächst selbst und reichen dann Ihr quittiertes Rezept bei Ihrer Krankenversicherung ein.

Kassenrezept / Kassenrezept befreit2
Wählen Sie Kassenrezept bzw. Kassenrezept befreit, wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und Ihr Arzt Ihnen ein rosafarbenes Rezept ausgestellt hat. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. Sollten Sie von der Zuzahlung befreit sein, muss unserer Internet Apotheke eine Kopie Ihres Befreiungsausweises vorliegen. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert. Medizinprodukte/Hilfsmittel können wir nur mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, wenn uns die entsprechenden Hilfsmittelverträge vorliegen. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail über die bestehenden Hilfsmittelverträge unserer Online Apotheke erkundigen.

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