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AMOXICLAV-CT 50 mg/12,5 mg Trockensaft 100 Milliliter N1
AMOXICLAV-CT 50 mg/12,5 mg Trockensaft
Inhalt: 100 Milliliter, N1
Anbieter: AbZ-Pharma GmbH
Darreichungsform: Trockensaft
Grundpreis: 100 ml 28,67 €
Art.-Nr. (PZN): 4190747

rezeptpflichtig

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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Der Trockensaft ist ein Antibiotikum und wirkt durch das Abtöten von Bakterien, die Infektionen verursachen. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ?Penicilline" genannt werden und die manchmal unwirksam (inaktiv) werden können. Der zweite
    Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert dies.
  • Der Trockensaft wird bei Erwachsenen und Kindern bei der Behandlung folgender Infektionen angewendet:
    • Mittelohrentzündungen und Infektionen der Nasennebenhöhlen
    • Atemwegsinfektionen
    • Harnwegsinfektionen
    • Haut- und Weichteilinfektionen einschließlich Infektionen im Zahnbereich
    • Knochen- und Gelenkinfektionen.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Sprechen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind:
      • Pfeiffer´sches Drüsenfieber hat
      • wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt wird
      • nur unregelmäßig Wasser lässt.
    • Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Ihr Kind zutrifft.
    • In bestimmten Fällen kann Ihr Arzt den Bakterientyp bestimmen, der die Infektion Ihres Kindes verursacht. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann Ihrem Kind eine andere Stärke dieses Präparates oder ein anderes Arzneimittel verabreicht werden.
    • Zustände, auf die Sie achten müssen
      • Das Arzneimittel kann bestehende Zustände verschlechtern oder zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Diese schließen allergische Reaktionen, Krampfanfälle und Entzündung des Dickdarms ein. Während Ihr Kind dieses einnimmt, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Siehe ?Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen" in Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Blut- und Urin-Untersuchungen
      • Wenn bei Ihrem Kind Blutuntersuchungen (solche wie ein Test zur Untersuchung der roten Blutzellen oder die Bestimmung der Leberwerte), oder eine Untersuchung des Urins (auf Glucose) vorgenommen werden, müssen Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal darüber informieren, dass Ihr Kind dieses Arzneimittel einnimmt. Dies ist notwendig, weil das Arzneimittel die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Die Flasche vor jeder Anwendung immer gut schütteln.
  • Anwendung zu Beginn oder kurz vor einer Mahlzeit.
  • Wenden Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag verteilt mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden an. Nicht 2 Dosen innerhalb von 1 Stunde anwenden.
  • Wenden Sie den Trockensaft nicht länger als 2 Wochen bei Ihrem Kind an. Suchen Sie noch einmal Ihren Arzt auf, wenn Ihr Kind sich noch nicht besser fühlt.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Wenden Sie den Trockensaft immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber
    • Diese Suspension wird gewöhnlich nicht für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
    • Alle Dosen werden auf Grundlage des Körpergewichts (KG) des Kindes in Kilogramm (kg) berechnet.
      • Ihr Arzt wird Ihnen Anweisung geben, wieviel Trockensaft Sie Ihrem Kind verabreichen sollen.
      • Übliche Dosis: 20 mg/5 mg bis 60 mg/15 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, aufgeteilt auf drei Gaben anzuwenden.
  • Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
    • Wenn Ihr Kind Nierenprobleme hat, kann die Dosis möglicherweise reduziert werden. Eine andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann von Ihrem Arzt gewählt werden.
    • Wenn Ihr Kind Leberprobleme hat, kann es sein, dass häufiger Blutuntersuchungen vorgenommen werden, um die Funktion der Leber zu überwachen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel Trockensaft bei Ihrem Kind angewendet haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Krampfanfällen kommen.
    • Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie den Umkarton des Arzneimittels mit und zeigen Sie diesen dem Arzt.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie eine Anwendung bei Ihrem Kind vergessen haben, wenden Sie eine Dosis an, sobald Sie daran denken. Sie dürfen die nächste Dosis dann nicht zu früh anwenden, sondern sollten anschließend etwa 4 Stunden mit der Anwendung der nächsten Dosis warten.

 

  • Wenn Ihr Kind die Einnahme abbricht
    • Wenden Sie das Arzneimittel so lange bei Ihrem Kind an, bis die Behandlung abgeschlossen ist, auch wenn es sich bereits besser fühlt. Ihr Kind benötigt für die Bekämpfung der Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Der Trockensaft darf nicht bei Ihrem Kind angewendet werden,
    • wenn Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen Amoxicillin, Clavulansäure oder einen der sonstigen Bestandteile ist
    • wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) gegen irgendein anderes Antibiotikum hatte. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.
    • wenn Ihr Kind während der Einnahme eines Antibiotikums schon einmal Probleme mit der Leber oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) hatte.
  • Wenden Sie den Trockensaft nicht bei Ihrem Kind an, wenn eine dieser Aussagen auf Ihr Kind zutrifft. Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn die Patientin, bei der dieses Arzneimittel angewendet werden soll, schwanger ist oder stillt, sollte der Arzt oder Apotheker darüber informiert werden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Im Zusammenhang mit der Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen.
  • Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen
    • Allergische Reaktionen
    • Hautausschlag
    • Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die sich in roten oder violetten erhabenen Flecken auf der Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann
    • Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder Leistengegend
    • Schwellungen, manchmal im Gesicht oder Mund (Angioödem), die Atemprobleme verursachen
    • Kollaps.
      • Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihrem Kind auftritt. Wenden Sie den Trockensaft nicht mehr an.
  • Entzündung des Dickdarms
    • Eine Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall in der Regel mit Blut und Schleim verursacht, Magenschmerzen und/oder Fieber.
      • Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden bei Ihrem Kind auftreten.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10)
    • Durchfall (bei Erwachsenen).
  • Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Pilzinfektion (Candida - HefepilzInfektion im Bereich von Scheide, Mund oder Hautfalten)
    • Übelkeit, insbesondere bei Einnahme hoher Dosen
      • Nehmen Sie den Trockensaft vor einer Mahlzeit ein, wenn Sie hiervon betroffen sind.
    • Erbrechen
    • Durchfall (bei Kindern).
  • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Hautausschlag, Juckreiz
    • Erhabener juckender Hautausschlag (Quaddeln)
    • Magenverstimmung
    • Schwindel
    • Kopfschmerzen.
  • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:
    • Zunahme einiger von der Leber gebildeter Substanzen (Enzyme) als Hinweis auf eine Leberschädigung.
  • Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Hautausschlag, möglicherweise mit Blasen, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentraler dunkler Fleck mit umgebendem blasseren Bereich und einem dunklen Ring außen herum - Erythema multiforme)
      • Kontaktieren Sie dringend einen Arzt, wenn diese Nebenwirkung bei Ihrem Kind auftritt.
  • Seltene Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:
    • Niedrige Anzahl der an der Blutgerinnung beteiligten Zellen
    • Niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen.
  • Weitere Nebenwirkungen
    • Weitere Nebenwirkungen traten bei sehr wenigen Patienten auf, ihre genaue Häufigkeit ist jedoch nicht bekannt.
      • Allergische Reaktionen (siehe oben)
      • Entzündung des Dickdarms (siehe oben)
      • Schwerwiegende Hautreaktionen:
        • Ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom) sowie eine schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes Abschälen der Haut (mehr als 30 % der Körperoberfläche) verursacht (toxische epidermale Nekrolyse)
        • Ausgedehnter roter Hautausschlag mit kleinen eiterhaltigen Blasen (bullöse exfoliative Dermatitis)
        • Roter, schuppender Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses Exanthem).
      • Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihrem Kind auftritt.
      • Entzündung der Leber (Hepatitis)
      • Gelbsucht, verursacht durch eine Zunahme des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten Substanz) im Blut, was eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Augenabschnitte Ihres Kindes verursachen kann.
      • Entzündung von Nierenkanälchen
      • Verzögerung der Blutgerinnung
      • Überaktivität
      • Krampfanfälle (bei Personen, die hohe Dosen des Arzneimittels einnehmen oder Nierenprobleme haben)
      • schwarze, behaart aussehende Zunge
      • Verfärbung von Zähnen (bei Kindern), in der Regel durch Zähneputzen entfernbar.
    • Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes oder Urins zeigen können:
      • Starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen
      • Niedrige Anzahl der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
      • Kristalle im Urin.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet hat, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
    • Wenn Ihr Kind Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit diesem Arzneimittel einnimmt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es eine allergische Hautreaktion haben wird.
    • Wenn Ihr Kind Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnimmt, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis des Arzneimittels anzupassen.
    • Wenn Ihr Kind ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gemeinsam mit diesem Arzneimittel einnimmt, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
    • Das Arzneimittel kann die Wirksamkeit von Methotrexat (einem Arzneimittel zur Behandlung von Krebs oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 5 Milliliter = 1 Messbehältnis.

Wirkstoff Amoxicillin 3-Wasser 287mg
entspricht Amoxicillin 250mg
Wirkstoff Clavulansäure, Kaliumsalz 74.5mg
entspricht Clavulansäure 62.5mg
Hilfsstoff Aspartam +
entspricht Phenylalanin +
Hilfsstoff Citronensäure, wasserfrei +
Hilfsstoff Guar +
Hilfsstoff Natrium citrat +
Hilfsstoff Silicium dioxid, gefällt +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Apfelsinen Aroma +
Hilfsstoff Aprikosen Aroma +
Hilfsstoff Pfirsich Aroma +
Hilfsstoff Zitronen Aroma +

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