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BRAFTOVI 75 mg Hartkapseln 42 Stück
BRAFTOVI 75 mg Hartkapseln
Inhalt: 42 Stück
Anbieter: Pierre Fabre Pharma GmbH
Darreichungsform: Hartkapseln
Grundpreis: 1 Stück 38,14 €
Art.-Nr. (PZN): 14275930
rezeptpflichtig
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BRAFTOVI 75 mg Hartkapseln
Hartkapseln
42 Stück 1 Stück 38,14 € 1.602,00 €
BRAFTOVI 75 mg Hartkapseln
Hartkapseln
168 Stück, N2 1 Stück 37,11 € 6.235,15 €

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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Dies ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das den Wirkstoff Encorafenib enthält. Veränderungen (Mutationen) im BRAF-Gen können zur Bildung von Proteinen führen, die Krebswachstum verursachen. Das Präparat richtet sich gegen diese Proteine, die auf Basis dieses veränderten BRAF-Gens hergestellt werden.
  • Es wird angewendet in Kombination mit einem anderen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Binimetinib zur Behandlung erwachsener Patienten mit einer Art des Hautkrebses, die Melanom genannt wird, wenn diese
    • eine bestimmte Veränderung (Mutation) in einem Gen aufweist, welches für die Herstellung eines Proteins namens BRAF verantwortlich ist und
    • in andere Körperteile gestreut hat oder nicht operativ entfernt werden kann.
  • Bei Anwendung von diesem Arzneimittel in Kombination mit Binimetinib, welches sich gegen ein anderes Protein richtet, das das Wachstum von Krebszellen stimuliert, verlangsamt oder stoppt die Kombination das Wachstum Ihres Tumors.
  • Darüber hinaus wird das Präparat auch bei Erwachsenen in Kombination mit einem anderen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetuximab zur Behandlung einer Art von Dickdarmkrebs angewendet, wenn dieser
    • eine bestimmte Veränderung (Mutation) in einem Gen aufweist, welches für die Herstellung eines Proteins namens BRAF verantwortlich ist und
    • in andere Körperteile gestreut hat, bei Patienten, die zuvor mit anderen Krebsarzneimitteln behandelt worden sind.
  • Bei Anwendung von diesem Arzneimittel in Kombination mit Cetuximab (welches an den sogenannten epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) bindet, ein Protein auf der Oberfläche von bestimmten Krebszellen), verlangsamt oder stoppt die Kombination das Wachstum Ihres Tumors.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor Behandlungsbeginn wird Ihr Arzt das Vorliegen der BRAF-Mutation überprüfen.
    • Wenn das Arzneimittel zur Behandlung des Melanoms in Kombination mit Binimetinib angewendet werden muss, lesen Sie bitte die Packungsbeilage von Binimetinib sowie die Packungsbeilage von Encorafenib sorgfältig durch.
    • Wenn dieses Arzneimittel zur Behandlung von Dickdarmkrebs in Kombination mit Cetuximab angewendet werden muss, lesen Sie bitte die Packungsbeilage von Cetuximab sowie die Packungsbeilage von Encorafenib sorgfältig durch.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal über all Ihre Erkrankungen bevor Sie Encorafenib einnehmen, insbesondere wenn bei Ihnen eine der Folgenden vorliegt:
      • Herzprobleme, einschließlich Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens (QT-Intervall-Verlängerung)
      • Blutungsprobleme oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Blutungen hervorrufen können
      • Augenprobleme
      • Leber- oder Nierenprobleme
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bereits eine andere Krebsart als das Melanom oder den Dickdarmkrebs hatten, da Encorafenib bestimmte andere Krebsarten verschlimmern kann.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen während der Einnahme dieses Arzneimittels folgende Beschwerden auftreten:
      • Herzprobleme: Encorafenib kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Binimetinib die Funktion Ihres Herzens beeinträchtigen, eine Veränderung der elektrischen Aktivität Ihres Herzens hervorrufen, die als "QT-Intervall-Verlängerung" bezeichnet wird, oder bestehende Herzprobleme verschlimmern. Ihr Arzt wird vor und während Ihrer Behandlung mit diesen Arzneimitteln überprüfen, ob Ihr Herz richtig funktioniert. Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie irgendwelche Symptome feststellen, die auf Herzprobleme hindeuten können, wie Schwindelgefühl, Müdigkeit, Benommenheit, Kurzatmigkeit, Gefühl, dass das Herz pocht, rast oder unregelmäßig schlägt oder Schwellung der Beine
      • Blutungsprobleme: Encorafenib kann schwerwiegende Blutungsprobleme hervorrufen. Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie irgendwelche Symptome feststellen, die auf Blutungsprobleme hindeuten können, wie Husten von Blut, Blutgerinnsel, Blut im Erbrochenen oder Erbrochenes, das wie ?Kaffeesatz" aussieht, roter oder schwarzer teerartiger Stuhl, Blut im Urin, Magen-(Bauch-)schmerzen, ungewöhnliche vaginale Blutungen. Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Schwäche haben.
      • Augenprobleme: Encorafenib kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Binimetinib schwerwiegende Augenprobleme hervorrufen. Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie verschwommen sehen, einen Verlust der Sehkraft oder andere Sehstörungen (z. B. farbige Punkte in Ihrem Sichtfeld), einen Halo (verschwommene Konturen um Objekte herum) feststellen. Während der Einnahme von Encorafenib wird Ihr Arzt Ihre Augen untersuchen, um jegliche Art von Sehproblemen festzustellen.
      • Hautveränderungen: Encorafenib kann andere Arten von Hautkrebs, wie Plattenepithelkarzinom der Haut, verursachen. Während der Einnahme können auch neue Melanome auftreten. Ihr Arzt wird Ihre Haut vor der Behandlung, alle 2 Monate während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach dem Absetzen auf jegliche neue Hautkrebserkrankungen untersuchen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie während und nach der Behandlung Hautveränderungen bemerken, einschließlich: neuer Warzen, wunder Stellen oder rötlicher Erhebungen, die bluten oder nicht heilen, oder Leberflecken, deren Größe oder Farbe sich verändert hat. Darüber hinaus muss Ihr Arzt Ihren Kopf, Hals, Mund sowie Ihre Lymphknoten nach Plattenepithelkarzinomen untersuchen und regelmäßig CT-Aufnahmen machen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass ein Plattenepithelkarzinom in Ihrem Körper entsteht. Auch Untersuchungen des Genitalbereichs (bei Frauen) und des Analbereichs werden vor und am Ende der Behandlung empfohlen.
      • Leberprobleme: Encorafenib kann zu abnormalen Ergebnissen von Bluttests führen, die mit der Funktionsweise Ihrer Leber zusammenhängen (erhöhte Leberenzymspiegel). Ihr Arzt wird Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Leber vor und während der Behandlung zu überwachen.
      • Nierenprobleme: Encorafenib kann Ihre Nierenaktivität verändern (oft abnormale Ergebnisse von Bluttests, seltener Flüssigkeitsmangel (Dehydierung) und Erbrechen). Ihr Arzt wird Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Nieren vor und während der Behandlung zu überwachen. Trinken Sie während der Behandlung viel Flüssigkeit. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie sich übergeben und dadurch dehydrieren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Encorafenib wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen. Das Arzneimittel wurde in dieser Altersgruppe nicht untersucht.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Encorafenib kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Vermeiden Sie es, Fahrzeuge zu lenken oder Maschinen zu bedienen, wenn bei Ihnen während der Einnahme Sehstörungen oder andere Nebenwirkungen auftreten, die Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich bezüglich Ihrer Verkehrstüchtigkeit nicht sicher sind.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Schlucken Sie die Kapseln als Ganzes mit Wasser.
  • Das Präparat kann mit oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Dosierung
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
    • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Behandlung des Melanoms
      • Die zur Behandlung des Melanoms empfohlene Dosis beträgt 6 Kapseln zu 75 mg einmal täglich (entsprechend einer Tagesdosis von 450 mg). Sie werden zusätzlich mit einem anderen Medikament, Binimetinib, behandelt.
    • Behandlung von Dickdarmkrebs
      • Die zur Behandlung von Dickdarmkrebs empfohlene Dosis beträgt 4 Kapseln zu 75 mg einmal täglich (entsprechend einer Tagesdosis von 300 mg). Sie werden zusätzlich mit einem anderen Medikament, Cetuximab, behandelt.
      • Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, kann Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine geringere Anfangsdosis verordnen.
      • Sollten bei Ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen (z. B. Herz-, Augen- oder Blutungsprobleme) auftreten, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis reduzieren bzw. die Behandlung vorübergehend oder dauerhaft abbrechen.

 

  • Wenn Sie sich übergeben müssen
    • Falls Sie zu irgendeinem Zeitpunkt nach der Einnahme erbrechen, nehmen Sie keine zusätzliche Dosis ein. Nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr Kapseln eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) und verschwommenes Sehen können auftreten oder sich verschlimmern. Zeigen Sie wenn möglich die Packungsbeilage und die Arzneimittelpackung vor.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie sich daran erinnern. Falls der eigentliche Einnahmezeitpunkt jedoch mehr als 12 Stunden zurückliegt, lassen Sie diese Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie anschließend Ihre Kapseln wieder zu den üblichen Zeiten ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Es ist wichtig, dass Sie das Präparat solange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verschreibt. Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nur, wenn Ihr Arzt Sie dazu auffordert.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Encorafenib oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft
    • Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Es kann Schäden oder Geburtsfehler beim ungeborenen Kind verursachen.
    • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Wenn Sie eine Frau sind und schwanger werden könnten, müssen Sie während der Einnahme und bis mindestens 1 Monat nach Einnahme Ihrer letzten Dosis eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Hormonhaltige Verhütungsmittel (wie die ?Pille", Injektionen, Pflaster, Implantate und bestimmte hormonfreisetzende Intrauterinpessare [Spirale]) könnten während der Einnahme nicht so wirksam sein, wie erwartet. Damit Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels nicht schwanger werden, sollten Sie eine andere zuverlässige Form der Verhütung, wie eine Barrieremethode (z. B. Kondom), anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
    • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme schwanger werden.
  • Stillzeit
    • Die Anwendung während der Stillzeit wird nicht empfohlen. Es ist nicht bekannt, ob Encorafenib in die Muttermilch übergeht. Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Encorafenib kann bei Männern die Spermienzahl verringern. Dies kann die Fähigkeit, ein Kind zu zeugen, beeinträchtigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihnen dies Sorge bereitet.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Encorafenib kann schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen irgendeine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen entweder erstmals auftritt oder sich verschlimmert:
      • Herzprobleme: Encorafenib kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Binimetinib die Herzfunktion beeinträchtigen (verminderte linksventrikuläre Auswurffraktion); Anzeichen und Symptome sind u. a.:
        • Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Benommenheit
        • Kurzatmigkeit
        • Gefühl, dass das Herz pocht, rast oder unregelmäßig schlägt
        • Schwellung der Beine
      • Augenprobleme: Encorafenib kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Binimetinib schwerwiegende Augenprobleme verursachen wie z. B. das Austreten von Flüssigkeit unter die Netzhaut im Auge, was zur Ablösung verschiedener Schichten im Auge führt (Ablösung des Pigmentepithels der Netzhaut).
      • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn folgende Anzeichen von Augenproblemen auftreten:
        • verschwommenes Sehen, Verlust der Sehkraft oder andere Sehstörungen (wie farbige Punkte in Ihrem Sichtfeld)
        • Halo (Sehen von verschwommenen Umrissen um Gegenstände)
        • Augenschmerzen, -schwellungen oder -rötungen
      • Blutungsprobleme: Encorafenib kann schwerwiegende Blutungsprobleme hervorrufen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen ungewöhnliche Anzeichen einer Blutung auftreten, u. a.:
        • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Schwäche
        • Husten von Blut oder Blutgerinnsel
        • Blut im Erbrochenen oder Erbrochenes, das wie ?Kaffeesatz" aussieht
        • roter oder schwarzer, teerartiger Stuhl
        • Blut im Urin
        • Magen-(Bauch-)schmerzen
        • ungewöhnliche vaginale Blutungen
      • Muskelbeschwerden: Encorafenib kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Binimetinib eine Muskelschädigung (Rhabdomyolyse) verursachen, welche unter Umständen zu Nierenschädigung und tödlichem Verlauf führen kann; Anzeichen und Symptome sind u. a.:
        • Muskelschmerzen, -krämpfe, -steifheit oder -zuckungen
        • dunkler Urin
      • Andere Hautkrebsarten: Die Behandlung mit Encorafenib kann zu Arten von Hautkrebs führen, wie etwa ein Plattenepithelkarzinom der Haut. Normalerweise sind diese Hautveränderungen auf ein kleines Gebiet begrenzt und können operativ entfernt werden und die Behandlung mit Encorafenib (und Binimetinib) kann ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Bei manchen Patienten entwickeln sich unter der Behandlung auch neue Melanome. Diese Melanome werden normalerweise operativ entfernt und die Behandlung mit Encorafenib (und Binimetinib) kann ohne Unterbrechung fortgeführt werden.
  • Andere Nebenwirkungen
    • Neben den bereits erwähnten schwerwiegenden Nebenwirkungen können unter Encorafenib auch andere Nebenwirkungen auftreten.
    • Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme von Encorafenibi und Binimetinib zur Behandlung des Melanoms
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • verminderte Anzahl roter Blutzellen (Anämie)
        • Nervenstörungen, die Schmerzen, Gefühlsverlust oder Kribbeln in Händen und Füßen hervorrufen können
        • Kopfschmerzen
        • Schwindelgefühl
        • Blutungen an verschiedenen Stellen im Körper
        • Bluthochdruck
        • Probleme mit der Sehkraft (Sehstörungen)
        • Magenschmerzen
        • Durchfall
        • Erbrechen
        • Übelkeit
        • Verstopfung
        • Juckreiz
        • trockene Haut
        • Haarausfall oder Dünnerwerden der Haare (Alopezie)
        • verschiedene Arten von Hautausschlag
        • Verdickung der äußeren Hautschichten
        • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
        • Muskelschmerzen, -schwäche oder -krämpfe
        • Rückenschmerzen
        • Gliederschmerzen
        • Fieber
        • Anschwellen von Händen oder Füßen (peripheres Ödem), örtlich begrenzte Schwellung
        • Müdigkeit
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests für die Leberfunktion
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests bezogen auf die Kreatinkinase (ein Enzym, das im Blut vorkommt und auf eine Entzündung oder Schädigung von Muskelgewebe hindeuten kann)
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • bestimmte Arten von Hauttumoren wie Hautpapillom und Basalzellkarzinom
        • allergische Reaktion, möglicherweise mit Gesichtsschwellung und Atemnot
        • verändertes Geschmacksempfinden
        • Augenentzündung (Uveitis)
        • Blutgerinnsel
        • Dickdarmentzündung (Kolitis)
        • Gerötete, spröde oder rissige Haut
        • Entzündung des Unterhautfettgewebes, die sich u. a. in druckempfindlichen Hautknötchen äußert
        • Hautausschlag mit einem flachen, verfärbten Bereich oder akneähnlichen Erhebungen (akneiforme Dermatitis)
        • Rötung, Hautabschälung oder Blasenbildung an Händen und Füßen (palmar-plantare Erythrodysästhesie oder Hand-Fuß-Syndrom)
        • Nierenversagen
        • abnormale Nierenwerte (Kreatinin-Anstieg)
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests für die Leberfunktion (alkalische Phosphatase im Blut)
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests für die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Amylase, Lipase)
        • erhöhte Hautempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Schwäche und Lähmung der Gesichtsmuskulatur
        • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), die starke Bauchschmerzen verursacht
    • Nebenwirkungen bei alleiniger Anwendung von Encorafenib im Rahmen von klinischen Studien mit Melanom-Patienten
      • Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimitel auf Grund der Entscheidung Ihres Arztes als Einzeltherapie weiterführen, während die Behandlung mit dem anderen Medikament (Binimetinib) vorübergehend unterbrochen wird, können bei Ihnen einige der in den obigen Listen aufgeführten Nebenwirkungen auftreten, wobei sich die Häufigkeit ändern (erhöhen oder verringern) kann.
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Müdigkeit
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Verstopfung
        • verschiedene Arten von Hautausschlag
        • Rötung, Hautabschälung oder Blasenbildung an Händen und Füßen (palmar-plantare Erythrodysästhesie oder Hand-Fuß-Syndrom)
        • Verdickung der äußeren Hautschichten (Hyperkeratose)
        • trockene Haut
        • Juckreiz
        • übermäßiger Haarausfall oder Dünnerwerden der Haare (Alopezie)
        • Gerötete, spröde oder rissige Haut
        • Dunkelfärbung der Haut
        • Appetitlosigkeit
        • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
        • Kopfschmerzen
        • Nervenstörungen, die Schmerzen, Gefühlsverlust oder Kribbeln in Händen und Füßen hervorrufen können
        • verändertes Geschmacksempfinden
        • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
        • Muskelschmerzen, -krämpfe oder -schwäche
        • Gliederschmerzen
        • Rückenschmerzen
        • Fieber
        • bestimmte Arten von gutartigen Hauttumoren wie melanozytärer Nävus (?Leberfleck") und Hautpapillom
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests bezogen auf die Leber
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • allergische Reaktion, möglicherweise mit Gesichtsschwellung und Atemnot
        • Schwäche und Lähmung der Gesichtsmuskulatur
        • schneller Herzschlag
        • Hautausschlag mit einem flachen, verfärbten Bereich oder akneähnlichen Erhebungen (akneiforme Dermatitis)
        • sich abschälende oder schuppige Haut
        • Gelenkentzündung (Arthritis)
        • Nierenversagen
        • abnormale Nierenwerte (Kreatinin-Anstieg)
        • erhöhte Hautempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests bezogen auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Lipase)
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • bestimmte Hautkrebsarten wie Basalzellkarzinom
        • Augenentzündung (Uveitis)
        • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit starken Bauchschmerzen
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests für die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Amylase)
    • Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Anwendung von Encorafenib und Cetuximab zur Behandlung von Dickdarmkrebs
      • Neben den oben angegebenen, schwerwiegenden Nebenwirkungen können bei gleichzeitiger Anwendung von Encorafenib und Cetuximab die folgenden Nebenwirkungen auftreten.
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • neue Leberflecke, die als ?melanozytärer Nävus" bezeichnet werden
        • Appetitlosigkeit
        • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
        • Nervenstörungen, die Schmerzen, Gefühlsverlust oder Kribbeln in Händen und Füßen hervorrufen können
        • Kopfschmerzen
        • Blutungen an verschiedenen Stellen im Körper
        • Durchfall
        • Magenschmerzen
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Verstopfung
        • Hautausschlag mit einem flachen, verfärbten Bereich oder akneähnlichen Erhebungen (akneiforme Dermatitis)
        • verschiedene Arten von Hautausschlag
        • trockene Haut
        • Juckreiz
        • Gelenkschmerzen (Arthralgie) und Muskel- und/oder Knochenschmerzen (muskuloskelettale Schmerzen)
        • Muskelschmerzen, -schwäche oder -krämpfe
        • Gliederschmerzen
        • Rückenschmerzen
        • Müdigkeit
        • Fieber
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • bestimmte Arten von Hauttumoren wie Hautpapillom
        • allergische Reaktion, möglicherweise mit Gesichtsschwellung und Atemnot
        • Schwindelgefühl
        • verändertes Geschmacksempfinden
        • schneller Herzschlag
        • Dunkelfärbung der Haut
        • Rötung, Hautabschälung oder Blasenbildung an Händen und Füßen (palmar-plantare Erythrodysästhesie oder Hand-Fuß-Syndrom)
        • Verdickung der äußeren Hautschichten (Hyperkeratose)
        • Gerötete, spröde oder rissige Haut
        • übermäßiger Haarausfall oder Dünnerwerden der Haare (Alopezie)
        • Nierenversagen
        • abnormale Nierenwerte (Kreatinin-Anstieg)
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests bezogen auf die Leber
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • bestimmte Hautkrebsarten wie Basalzellkarzinom
        • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit starken Bauchschmerzen
        • sich abschälende Haut
        • abnormale Ergebnisse von Bluttests bezogen auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Amylase, Lipase)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Einige Arzneimittel können die Wirkung von Encorafenib beeinträchtigen oder die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines aus dieser Liste oder irgendein anderes Arzneimittel einnehmen:
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (wie Itraconazol, Posaconazol, Fluconazol)
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (wie Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin, Penicillin)
      • Arzneimittel, die üblicherweise zur Behandlung von Epilepsie (Krampfanfälle) eingesetzt werden (wie Phenytoin, Carbamazepin)
      • Arzneimittel, die üblicherweise zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden (wie Methotrexat, Imatinib)
      • Arzneimittel, die üblicherweise zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel eingesetzt werden (wie Rosuvastatin, Atorvastatin)
      • ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen: Johanniskraut
      • einige Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (wie Ritonavir, Amprenavir, Raltegravir, Dolutegravir).
      • hormonhaltige Arzneimittel zur Empfängnisverhütung
      • Arzneimittel, die üblicherweise zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden (wie Diltiazem, Bosentan, Furosemid)
      • ein Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag: Amiodaron

 

  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Ihrer Behandlung. Dies könnte die Nebenwirkungen von Encorafenib verstärken.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Encorafenib 75mg
Hilfsstoff Bernsteinsäure +
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin +
Hilfsstoff Copovidon +
Hilfsstoff Crospovidon +
Hilfsstoff Drucktinte +
entspricht Schellack +
entspricht Eisen (II,III) oxid +
entspricht Propylenglycol +
Hilfsstoff Eisen (II,III) oxid +
Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser +
Hilfsstoff Eisen (III) oxid +
Hilfsstoff Gelatine +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Poloxamer 188 +
Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers +
Hilfsstoff Titan dioxid +

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