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CYKLOKAPRON Injektionslösung 10x5 Milliliter N2
CYKLOKAPRON Injektionslösung
Inhalt: 10x5 Milliliter, N2
Anbieter: Pfizer Pharma PFE GmbH
Darreichungsform: Injektionslösung
Grundpreis: 100 ml 139,70 €
Art.-Nr. (PZN): 1218072

rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält Tranexamsäure, die zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die man Antihämorrhagika bzw. Antifibrinolytika nennt (Mittel, die die Gerinnungsfähigkeit des Blutes steigern).
  • Es wird bei Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen durch einen die Blutgerinnung hemmenden Prozess, genannt Fibrinolyse, angewendet.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen angewendet, die durch einen die Blutgerinnung hemmenden Prozess, genannt Fibrinolyse, verursacht werden.
  • Die Anwendungsgebiete sind u. a.:
    • starke Monatsblutungen bei Frauen,
    • Blutungen im Magen-Darm-Bereich,
    • Blutungen bei Harnwegserkrankungen, nach Prostataoperationen oder Operationen am Harntrakt,
    • Operationen an Ohren, Nase oder Rachen,
    • Operationen am Herzen, im Bauchraum oder gynäkologische Eingriffe,
    • Blutungen, die durch Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln verursacht wurden.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass eine der nachfolgend genannten Gegebenheiten auf Sie zutrifft, damit er entscheiden kann, ob das Arzneimittel für Sie geeignet ist:
      • Wenn Sie Blut im Urin hatten, kann das Präparat zu einem Verschluss der Harnwege führen.
      • Wenn bei Ihnen das Risiko von Blutgerinnseln besteht.
      • Wenn Sie ausgeprägte Blutgerinnsel oder Blutungen im ganzen Körper haben (Verbrauchskoagulopathie), kann es sein, dass die Injektionslösung für Sie nicht geeignet ist, es sei denn, Sie haben eine akute starke Blutung und Bluttests haben gezeigt, dass ein Prozess, der die Blutgerinnung hemmt (Fibrinolyse), aktiviert ist.
      • Wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten, sollte die Injektionslösung nicht angewendet werden. Zur Vermeidung von Krampfanfällen bei der Anwendung muss Ihr Arzt die geringstmögliche Dosis verabreichen.
      • Wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum anwenden, sollte besonders auf eine mögliche Störung des Farbensehens geachtet und die Behandlung falls erforderlich abgebrochen werden. Bei kontinuierlicher Langzeitanwendung sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen (Augenuntersuchungen einschließlich Sehschärfe, Farbensehen, Augenhintergrund, Gesichtsfeld etc.) angezeigt. Bei krankhaften Augenveränderungen, insbesondere bei Erkrankungen der Netzhaut, muss Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Langzeitanwendung für Ihren Einzelfall zusammen mit einem Facharzt überprüfen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Die Injektionslösung sollte nur langsam in eine Vene verabreicht werden.
  • Das Arzneimittel darf nicht in die Muskulatur injiziert werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Anwendung bei Erwachsenen
    • Die Injektionslösung wird Ihnen als langsame Injektion in eine Vene verabreicht werden. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
  • Anwendung bei Kindern
    • Bei Anwendung von Tranexamsäure-Injektionslösungen bei Kindern über 1 Jahr orientiert sich die Dosierung am Gewicht des Kindes. Ihr Arzt wird die für das Kind richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange dem Kind das Arzneimittel verabreicht wird.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Eine Verringerung der Dosis ist nur notwendig, wenn ein Hinweis auf eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.
  • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird Ihre Tranexamsäure-Dosis anhand eines Bluttests festgelegt werden (Serumkreatininspiegel).
  • Anwendung bei Patienten mit Leberproblemen
    • Es ist keine Verringerung der Dosis notwendig.

 

  • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen
    • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen, kann es zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Die Injektionslösung darf nicht angewendet werden, wenn Sie
    • allergisch gegen Tranexamsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • derzeit eine Erkrankung haben, die zu Blutgerinnseln führt.
    • an einer so genannten Verbrauchskoagulopathie leiden, bei der Blut im gesamten Körper anfängt zu gerinnen.
    • Nierenprobleme haben.
    • bereits einmal Krampfanfälle hatten.
    • Wegen der Gefahr von Hirnschwellungen (zerebralen Ödemen) und Krampfanfällen werden Injektionen in den Raum unterhalb der harten Hirnhaut (intrathekale Injektion) und in die Hirnkammer (intraventrikuläre Injektion) und die Anwendung im Hirngewebe (intrazerebral) nicht empfohlen.
  • Wenn Sie glauben, dass hiervon etwas auf Sie zutrifft, oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie vor einer Behandlung mit Ihrem Arzt.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt um Rat.
  • Tranexamsäure geht in die Muttermilch über. Daher wird die Anwendung bei stillenden Frauen nicht empfohlen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei dem Arzneimittel beobachtete Nebenwirkungen
    • Die folgenden Nebenwirkungen wurden beobachtet:
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
        • Auswirkungen auf den Magen-Darm-Bereich: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
        • Auswirkungen auf die Haut: Hautausschlag
      • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Unwohlsein mit Hypotonie (niedrigem Blutdruck), besonders dann, wenn die Injektion zu schnell erfolgte
        • Blutgerinnsel
        • Auswirkungen auf das Nervensystem: Krampfanfälle
        • Auswirkungen auf die Augen: Sehstörungen einschließlich Störungen des Farbensehens
        • Auswirkungen auf das Immunsystem: allergische Reaktionen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, Vitamin- oder Mineralstoffpräparate, pflanzliche Arzneimittel oder Diätprodukte handelt.
    • Sie sollten Ihren Arzt speziell darauf hinweisen, dass Sie
      • andere Arzneimittel zur Steigerung der Blutgerinnung anwenden (sogenannte Antifibrinolytika),
      • andere Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln anwenden (sogenannte Thrombolytika),
      • orale Kontrazeptiva einnehmen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 5 Milliliter.

Wirkstoff Tranexamsäure 500mg
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +

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