EBRANTIL 60 mg Retardkapseln 50 Stück
EBRANTIL 60 mg Retardkapseln
Inhalt: 50 Stück
Anbieter: Orifarm GmbH
Darreichungsform: Retard-Kapseln
Grundpreis: 1 Stück 0,60 €
Art.-Nr. (PZN): 12516708

Reimport
rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks durch Erweiterung der Blutgefäße.
  • Das Präparat wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich, bei
    • Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), deren Ursache in einer mechanischen Funktionsbehinderung liegt, wie z.B. bei Herzklappenverengung (Aortenklappen- oder Mitralklappenstenose), bei Lungenembolie oder bei durch Perikard (Herzbeutel)-Erkrankung bedingter Einschränkung der Herzaktion
    • Kindern, da keine Untersuchungen hierzu vorliegen
    • Patienten mit Leberfunktionsstörungen
    • Patienten mit mäßiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung
    • Älteren Patienten
    • Patienten, die gleichzeitig Cimetidin erhalten
  • Die Behandlung des Bluthochdruckes mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Sie sollten deshalb die Untersuchungstermine bei Ihrem Arzt regelmäßig einhalten.
  • Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie das Präparat einnehmen dürfen, wenn die oben genannten Erkrankungen für Sie zwar heute nicht mehr gelten, aber früher einmal zutrafen.
  • Kinder
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Präparates ist bei Kindern erforderlich, da keine hinreichenden Untersuchungen hierzu vorliegen.
  • Ältere Menschen
    • Bei älteren Patienten kann bei Langzeitbehandlung eine Dosisverringerung des Präparates erforderlich sein.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen soweit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne festen Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenhang mit Alkohol.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Die Hartkapseln, retardiert sollen morgens und abends zu den Mahlzeiten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z.B. ein halbes Glas Wasser) eingenommen werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Für eine behutsame Blutdrucksenkung wird die Behandlung mit einer zweimal täglichen Gabe des Präparates (entsprechend zweimal täglich 30 mg Urapidil) begonnen.
    • Ist eine schnellere Blutdrucksenkung erwünscht oder notwendig, so kann die Behandlung auch mit einer zweimal täglichen Gabe des Präparates (entsprechend zweimal täglich 60 mg Urapidil) begonnen werden.
    • Die Dosis kann schrittweise den individuellen Erfordernissen angepasst werden. Der Dosierungsbereich für die Erhaltungstherapie beträgt 60 - 180 mg Urapidil pro Tag, wobei die Gesamtmenge auf zwei Einzelgaben verteilt wird.
    • Bei Leberfunktionsstörungen kann eine Dosisverringerung des Präparates erforderlich sein.
    • Bei mäßiger und schwerer Nierenfunktionsstörung sowie bei älteren Patienten kann bei Langzeitbehandlung eine Dosisverringerung des Präparates erforderlich sein.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Über die Dauer der Behandlung entscheidet Ihr Arzt.
    • Die Behandlung mit dem Präparat ist in der Regel eine Langzeittherapie.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung bzw. Vergiftung sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann!
    • Ärztliche Maßnahmen bei Überdosierung
      • Eine übermäßige Blutdrucksenkung kann durch Hochlagern der Beine und Volumensubstitution gebessert werden. Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen, können gefäßverengende Präparate langsam und unter Blutdruckkontrolle i.v. injiziert werden. In ganz seltenen Fällen ist die intravenöse Gabe von Katecholaminen (z. B. Epinephrin 0,5 - 1,0 mg auf 10 ml verdünnt) notwendig.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung mit dem Präparat unterbrechen oder vorzeitig beenden!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Urapidil oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Das Präparat darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da Erfahrungen am Menschen bisher nicht vorliegen. Tierexperimentelle Studien haben keine Anhaltspunkte für eine Keimschädigung ergeben.
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Anwender von 10
    • Häufig: betrifft 1 bis 10 Anwender von 100
    • Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000
    • Selten: betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000
    • Sehr selten: betrifft weniger als 1 Anwender von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Herzerkrankungen
      • Gelegentlich
        • Herzklopfen; Beschleunigung oder Verlangsamung der Herzschlagfolge (Tachykardie; Bradykardie); Druckgefühl oder Schmerzen in der Brust (Angina-pectoris-ähnlich)
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Häufig
        • Übelkeit
      • Gelegentlich
        • Erbrechen; Durchfall; Mundtrockenheit
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Gelegentlich
        • Müdigkeit
      • Sehr selten
        • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme)
    • Untersuchungen
      • Sehr selten
        • Reversible Erhöhung leberspezifischer Enzyme; Verminderung der Thrombozytenzahl#
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig
        • Schwindel; Kopfschmerzen
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Gelegentlich
        • Schlafstörungen
      • Sehr selten
        • Unruhe
    • Erkrankungen der Niere und Harnwege
      • Sehr selten:
        • Verstärkter Harndrang oder Verstärkung einer Harninkontinenz
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • Sehr selten:
        • Dauererektion (Priapismus)
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Gelegentlich
        • Verstopfte Nase
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich
        • Allergische Erscheinungen (Juckreiz, Hautrötung, Hautausschläge)
    • Gefäßerkrankungen
      • Gelegentlich
        • Blutdruckabfall beim Lagewechsel (orthostatische Dysregulation)
    • # In sehr seltenen Einzelfällen ist in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme des Präparates eine Verminderung der Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten) beobachtet worden. Ein kausaler (ursächlicher) Zusammenhang mit der Behandlung mit dem Präparat konnte - beispielsweise durch immunhämatologische Untersuchungen - nicht nachgewiesen werden.
  • Besondere Hinweise
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei der Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates und anderen Arzneimitteln ist insbesondere zu berücksichtigen:
      • Die blutdrucksenkende Wirkung des Präparates kann durch gleichzeitig verabreichte Alpha-Rezeptoren-blocker, andere gefäßerweiternde Mittel und durch andere blutdrucksenkende Arzneimittel sowie durch Zustände mit Volumenmangel (z.B. Durchfall, Erbrechen) und Alkohol verstärkt werden.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Cimetidin ist mit einer Erhöhung des Urapidil Serumspiegels zu rechnen.
      • Da noch keine ausreichenden Erfahrungen in der Kombinationsbehandlung mit ACE-Hemmern vorliegen, wird diese derzeit nicht empfohlen.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Bei Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Durch Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung des Präparates verstärkt werden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Urapidil 60mg
Hilfsstoff Diethyl phthalat +
Hilfsstoff Drucktinte +
Hilfsstoff Eisen (III) oxid, rot +
Hilfsstoff Erythrosin +
Hilfsstoff Ethyl cellulose +
Hilfsstoff Eudragit S 100 +
Hilfsstoff Fumarsäure +
Hilfsstoff Gelatine +
Hilfsstoff Hypromellose +
Hilfsstoff Hypromellose phthalat +
Hilfsstoff Indigocarmin +
Hilfsstoff Maisstärke +
Hilfsstoff Saccharose +
Hilfsstoff Stearinsäure +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Titan dioxid +
Hilfsstoff Wasser, gereinigt +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
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1,2Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung oder Sie können sie in unserer Internetapotheke kostenlos anfordern.

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