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Endoxan 100 Stück N3
Endoxan
Inhalt: 100 Stück, N3
Anbieter: Baxter Deutschland GmbH Medication Delivery
Darreichungsform: Überzogene Tabletten
Grundpreis: 1 Stück 0,50 €
Art.-Nr. (PZN): 3141876
rezeptpflichtig
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Packungsgrößen

Packungsgrößen Menge Grundpreis Preis
Endoxan
Überzogene Tabletten
50 Stück, N2 1 Stück 0,62 € 30,89 €
Endoxan
Überzogene Tabletten
100 Stück, N3 1 Stück 0,50 € 49,52 €

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

- Brustkrebs (Mammakarzinom)
- Brustkrebs (Mammakarzinom) mit Metastasen
- Schwere fortschreitende Nierenentzündung bei Autoimmunerkrankung
- Schwere, fortschreitende Wegener-Granulomatose

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung, zu Schädigungen der Harnwege und des Herzens, einschließlich Herzversagen, zu einem Verschluss von Venen in der Leber und zu Entzündungen der Mundschleimhaut kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression), insbesondere bei chemotherapeutischer und/oder strahlentherapeutischer Vorbehandlung
- Harnblasenentzündung
- Durch Verengung oder Verschluss der Harnwege hervorgerufene Harnabflussbehinderung
- Infektion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Stark verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
- Verminderte Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin)
- Medikamentöse Immunschwäche (Immunsuppression)
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Harnblasenentzündung
- Ausscheidung von Blut mit dem Urin (Hämaturie)
- Fieber
- Infektion
- Bakterieninfektion
- Pilzinfektion
- Virusinfektion
- Infektion mit Einzellern (Protozoeninfektion)
- Infektion durch Parasiten
- Wiederausbruch einer latenten Infektion
- Durch Viren hervorgerufene Leberentzündung (Virushepatitis)
- Tuberkulose
- Infektion mit dem John Cunningham (JC)-Virus
- Virale Hirninfektion mit Funktionseinschränkung (Leukoenzephalopathie PML)
- Schimmelpilzinfektion der Lunge (Pneumocystis jirovecii-Pneumonie)
- Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
- Zwergfadenwurminfektion
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Schock durch Blutvergiftung
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Appetitlosigkeit
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Durchfall
- Erbrechen
- Verstopfung
- Übelkeit
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Harnblasenentzündung mit Blut im Urin
- Gestörte Bildung der männlichen Samenzellen
- Schüttelfrost
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Schleimhautentzündung
- Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
- Pseudoallergische Überempfindlichkeit
- Überempfindlichkeit
- Lokale Nervenleiden (periphere Neuropathie)
- Entzündliche Erkrankung des Nervensystems (Polyneuritis)
- Nervenschmerzen
- Gehörverlust
- Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
- Herzmuskelentzündung
- Herzversagen
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Wärmegefühl
- Flüchtige, spontane Hautrötung der Wangen mit Hitzegefühl (Flush)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Störung des Eisprungs
- Erhöhter Wert für ein Enzym das bei Zellschädigung auftritt (Laktatdehydrogenase)
- Erhöhter Blutspiegel eines Entzündungsproteins (C-reaktivem Protein)
- EKG-Veränderung
- Verminderter Blutauswurf (Ejektion) aus der Herzkammer
- Erniedrigter Spiegel an weiblichem Geschlechtshormon (Östrogen)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Verwahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
  - bei Raumtemperatur
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Cyclophosphamid ist ein Zytostatikum, das zur Gruppe der so genannten Alkylantien gehört. Cyclophosphamid alkyliert zelluläre RNA, DNA und Proteine und verändert sie. Dadurch können sich die Krebszellen nicht vermehren und das Tumorwachstum wird verlangsamt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoff Cyclophosphamid 1-Wasser53,5mg
entspricht Cyclophosphamid50mg
Hilfsstoff Calciumcarbonat+
Hilfsstoff Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser+
Hilfsstoff Carmellose natrium+
Hilfsstoff Gelatine+
Hilfsstoff Glycerol+
Hilfsstoff Lactose-1-Wasser+
Hilfsstoff Maisstärke+
Hilfsstoff Magnesium stearat+
Hilfsstoff Macrogol+
Hilfsstoff Montanglycolwachs+
Hilfsstoff Polysorbat+
Hilfsstoff Povidon K25+
Hilfsstoff Saccharose+
Hilfsstoff Siliciumdioxid+
Hilfsstoff Talkum+
Hilfsstoff Titandioxid+

Rezepte1,2
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Privatrezept1
Wenn Sie privat versichert sind, tragen Sie die Kosten für verschriebene Medikamente zunächst selbst und reichen dann Ihr quittiertes Rezept bei Ihrer Krankenversicherung ein.

Kassenrezept / Kassenrezept befreit2
Wählen Sie Kassenrezept bzw. Kassenrezept befreit, wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und Ihr Arzt Ihnen ein rosafarbenes Rezept ausgestellt hat. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. Sollten Sie von der Zuzahlung befreit sein, muss unserer Internet Apotheke eine Kopie Ihres Befreiungsausweises vorliegen. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert. Medizinprodukte/Hilfsmittel können wir nur mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, wenn uns die entsprechenden Hilfsmittelverträge vorliegen. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail über die bestehenden Hilfsmittelverträge unserer Online Apotheke erkundigen.

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