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ESMOCARD LYO 2500 mg/50 ml Plv.z.Herst.e.Inf.-Lsg. 1 Stück N1
ESMOCARD LYO 2500 mg/50 ml Plv.z.Herst.e.Inf.-Lsg.
Inhalt: 1 Stück, N1
Anbieter: AOP Orphan Pharmaceuticals Germany GmbH
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Grundpreis: 1 Stück 238,86 €
Art.-Nr. (PZN): 11162562
rezeptpflichtig
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Pflichtangaben & Zusatzinformationen

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der Beta-Blocker. Diese Substanzen verlangsamen den Herzschlag und senken den Blutdruck.
  • Das Präparat wird bei zu schnellem Herzschlag für die Kurzzeitbehandlung eingesetzt. Es wird auch während oder kurz nach Operationen bei zu hohem Blutdruck und/oder bei zu schnellem Herzschlag verwendet.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Das Arzneimittel muss von Ihrem Arzt oder medizinischen Fachpersonal rekonstituiert/verdünnt werden
    • Die am häufigsten beobachtete Nebenwirkung ist Hypotonie (niedriger Blutdruck). Die häufigsten Anzeichen dafür können Benommenheit und Schwindel sein, vor allem beim Aufstehen. Bei Dosisminderung oder Absetzen des Arzneimittels verschwinden diese wieder.
  • Ihr Arzt wird besondere Vorsicht anwenden,
    • wenn Sie unter Diabetes oder zu niedrigem Blutzucker (Hypoglykämie) leiden. Sie brauchen spezielle Kontrolle, weil Esmolol die Symptome von zu niedrigem Blutzucker maskieren kann.
    • wenn Sie in der Vergangenheit unter Herzproblemen gelitten haben. Ihr Arzt wird Sie besonders gut auf Anzeichen einer Herzstörung überwachen. Falls notwendig, wird die Behandlung sofort beendet, die Dosierung gesenkt oder eine spezielle Behandlung begonnen.
    • wenn es zu einer Hautreaktion an der Injektionsstelle kommt. Es sollte eine andere Applikationsstelle verwendet werden.
    • wenn Sie unter Atemproblemen oder keuchendem Atem leiden, z. B. bei Asthma.
    • wenn Sie Psoriasis haben oder hatten (wenn Ihre Haut schuppige Stellen aufweist).
    • wenn Sie an einer Allergie leiden. Esmolol kann sowohl die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen als auch die Schwere allergischer Reaktionen erhöhen.
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen haben, die sich durch Weißwerden der Finger (Raynaud-Syndrom) oder Schmerzen äußern bzw. Müdigkeit und zeitweise brennende Schmerzen in den Beinen verspüren.
    • wenn Sie unter einer Nierenerkrankung leiden.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Arzneimittel muss vor Gebrauch rekonstituiert/verdünnt werden.
  • Das Arzneimittel wird als Infusion angewendet. Es wird von Ihrem Arzt oder dem Krankenpflegepersonal in eine Vene gegeben. Die Verabreichung der 50 mg/ml-Lösung muss unbedingt mit einer Perfusorpumpe in eine große Vene oder in einen Zentralkatheter erfolgen.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Die Dosierung muss individuell angepasst werden. Es sollte eine Einleitungsdosis gefolgt von einer Erhaltungsdosis gegeben werden. Ihr Arzt wird ein Dosierungsschema festlegen und die Dosierungen auf Grund der Nebenwirkungen entsprechend anpassen.
  • Die Dauer der Anwendung hängt von der Wirkung und möglichen Nebenwirkungen ab.
  • Die Dauer der Behandlung wird durch Ihren Arzt festgelegt.
  • Eine Dosisänderung ist normalerweise nicht erforderlich, wenn Sie
    • eine Lebererkrankung haben
    • älter sind
  • Wenn Sie eine Nierenerkankung haben, wird Ihr Arzt entsprechende Vorsicht anwenden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Über die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren gibt es keine Erfahrungen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie das Gefühl haben, zu viel erhalten zu haben, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das Medizinische Fachpersonal, die dann weitere Maßnahmen ergreifen werden.
    • Folgende Symptome können bei einer Überdosierung auftreten:
      • starke Blutdrucksenkung, langsamer Herzschlag, verringerte Herzfunktion, Schock aufgrund der verringerten Herzfunktion, verringerte Atmung (Atemstörung), Bewusstseinsverlust bis zum Koma, Konvulsionen (Krämpfe), Übelkeit, Erbrechen, zu niedriger Blutzucker (Hypoglykämie).

 

  • Wenn die Anwendung abgebrochen wird
    • Wenn Sie unter einer Herzerkrankung leiden, die durch eine Störung der Koronararterien verursacht wird (z. B. A. pectoris), ist bei einer Unterbrechung der Behandlung Vorsicht geboten. Die Infusion wird in so einem Fall schrittweise beendet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das Medizinische Fachpersonal.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Esmolol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Ihr Herz sehr langsam schlägt
    • wenn Sie unter Überleitungsstörungen des Herzens (Herzblock) leiden
    • wenn Sie unter einer Herzschwäche leiden
    • wenn Sie unter schnellem oder abwechselnd schnellem und langsamem Herzschlag leiden (Sinusknotensyndrom)
    • wenn Sie ein Phäochromozytom haben, das bis jetzt nicht behandelt wurde (ein Phäochromozytom ist ein Tumor des Nebennierenmarks, welcher von einem plötzlichen Anstieg des Blutdrucks, starken Kopfschmerzen, Schwitzen und gesteigertem Herzschlag begleitet sein kann)
    • wenn Sie Probleme mit der Durchblutung des Herzens haben (kardiogener Schock)
    • wenn Sie unter niedrigem Blutdruck leiden
    • wenn Sie unter erhöhtem Druck in den Gefäßen der Lunge leiden (pulmonale Hypertonie)
    • wenn Sie einen akuten asthmatischen Anfall erleiden
    • wenn Sie unter erhöhtem Säurespiegel im Körper leiden (metabolische Azidose)


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft
    • Über die Anwendung während der Schwangerschaft beim Menschen gibt es nicht genügend Daten, um die Sicherheit zu belegen. Es gibt aber keine Anzeichen für ein erhöhtes Risiko der Schädigung des Menschen. Wegen der mangelnden Erfahrung bei der Anwendung in der Schwangerschaft wird eine Verwendung nicht empfohlen.
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder das Medizinische Fachpersonal um Rat.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Esmolol in die Muttermilch abgegeben wird. Die Anwendung von Esmolol in der Stillzeit wird nicht empfohlen.
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder das Medizinische Fachpersonal um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von 30 Minuten nach Abbruch der Behandlung Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das Medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken. Die Infusion muss dann möglicherweise abgebrochen werden.
  • Mögliche Nebenwirkungen werden hier nach ihrer Häufigkeit aufgeführt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abzuschätzen
  • Folgende Nebenwirkungen können auftreten
    • Sehr häufig: Blutdruckabfall, Schwitzen
    • Häufig:
      • Schläfrigkeit
      • Kopfschmerzen
      • Konzentrationsstörungen
      • Schwindel
      • Benommenheit
      • Kribbeln oder ?Ameisenlaufen"
      • Krankheitsgefühl (Übelkeit und Erbrechen)
      • Appetitverlust
      • Hautreizung und -verhärtung an der Einstichstelle
      • Schwächegefühl
      • Müdigkeitsgefühl (Erschöpfung)
      • Ängstliches oder depressives Gefühl
      • Verwirrung oder Unruhe
    • Gelegentlich:
      • Langsamer Herzschlag
      • Plötzlicher Bewusstseinsverlust
      • Ohnmachtsanfälle
      • Epileptische oder Krampfanfälle
      • Geschmacksveränderungen
      • Sprechstörungen
      • Sehstörungen
      • Kurzatmigkeit oder Atemprobleme
      • Flüssigkeit in der Lunge
      • Keuchende Atmung
      • Verlegte Nase
      • Abnorme Atemgeräusche
      • Mundtrockenheit
      • Bauchschmerzen
      • Verdauungsstörungen
      • Verstopfung
      • Harnverhalten
      • Hautverfärbungen
      • Hautrötungen
      • Muskel- oder Sehenschmerzen
      • Durchblutungsstörungen in den Armen oder Beinen
      • Erblassen oder Erröten
      • Schmerzen im Brustkorb
      • Kälte- oder Fiebergefühl
      • Schmerzen und Anschwellen der Vene, in die injiziert wurde
      • Brennen an der Injektionsstelle
      • Abnormale Gedanken
    • Sehr selten:
      • Stark verminderter Herzschlag
      • Herzstillstand
      • Empfindliche Blutgefäße mit rotem, erhitzten Hautareal (Thrombophlebitis)
      • Lokale Hautbeschwerden durch Austritt der Injektionslösung an der Injektionsstelle
    • Nicht bekannt (die Zahl der Betroffenen ist nicht bekannt)
      • Psoriasis (Ihre Haut produziert schuppige Stellen)
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche oder Naturprodukte handelt. Ihr Arzt wird sicherstellen, dass keines der von Ihnen angewendeten Arzneimittel die Wirkung verändert.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen (A. pectoris) und hohem Blutdruck wie Verapamil und Diltiazem
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzversagen wie Digoxin, Digitoxin, Digitalis, Chinidin, Disopyramid oder Amiodaron
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes einschließlich Insulin und oralen Antidiabetika
      • Arzneimittel, die als ganglienblockierende Substanzen bekannt sind (z. B. Trimetaphan)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Erkältungen oder verlegten Nasen (abschwellendes Nasenmittel)
      • Arzneimittel zur Anwendung als Schmerzmittel, z. B. nichtsteroidale entzündungshemmende Substanzen wie NSAIDs
      • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie trizyklische Antidepressiva oder alle anderen Mittel für psychische Erkrankungen
      • Clonidin, das zur Behandlung von hohem Blutdruck und Migräne verwendet wird
      • Nifedipin, das zur Behandlung von Brustschmerzen (A. pectoris), hohem Blutdruck und des Raynaud-Syndroms verwendet wird
      • Warfarin, das zur Blutverdünnung verwendet wird
      • Reserpin, das zur Behandlung von hohem Blutdruck verwendet wird
      • Morphin - ein starkes Schmerzmittel
      • Floctafenin - Schmerzmittel
      • Amisulprid, das zur Behandlung von psychischen Erkrankungen verwendet wird
      • Suxamethoniumchlorid (auch bekannt als Succinylcholin oder Scolin), das zur Entspannung der Muskulatur im Rahmen einer Operation angewendet wird. Ihr Arzt wird ebenso besonders vorsichtig sein, wenn er das Arzneimittel während einer Operation, einer Narkose und ähnlichen Behandlungen anwendet.
    • Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Behandlung Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Esmolol hydrochlorid 2.5g
entspricht Esmolol 2.23g

Rezepte1,2
Ihr Originalrezept muss uns vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung. Freiumschläge für Ihre Rezepte können Sie online herunterladen.

Privatrezept1
Wenn Sie privat versichert sind, tragen Sie die Kosten für verschriebene Medikamente zunächst selbst und reichen dann Ihre quittierte Rezeptkopie bei Ihrer Krankenversicherung ein.

E-Rezept1,2
Möchten Sie ein E-Rezept einlösen, scannen Sie dieses bitte hier ein und schließen Ihre Bestellung ab.
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Kassenrezept / Kassenrezept befreit2
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Biozid3
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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