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FLUNAVERT 10 mg Hartkapseln 50 Stück N2
FLUNAVERT 10 mg Hartkapseln
Inhalt: 50 Stück, N2
Anbieter: Hennig Arzneimittel GmbH & Co. KG
Darreichungsform: Hartkapseln
Grundpreis: 1 Stück 0,51 €
Art.-Nr. (PZN): 8702026
rezeptpflichtig
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Packungsgrößen

Packungsgrößen Menge Grundpreis Preis
FLUNAVERT 10 mg Hartkapseln
Hartkapseln
20 Stück, N1 1 Stück 0,94 € 18,74 €
FLUNAVERT 10 mg Hartkapseln
Hartkapseln
50 Stück, N2 1 Stück 0,51 € 25,38 €
FLUNAVERT 10 mg Hartkapseln
Hartkapseln
100 Stück, N3 1 Stück 0,38 € 37,65 €

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Flunarizin.
  • Flunarizin ist ein Mittel gegen bestimmte Formen von Schwindel und in speziellen Fällen zur Vorbeugung von Migräneanfällen.
  • Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von fachärztlich abgeklärtem vestibulärem Schwindel infolge von anhaltenden Funktionsstörungen des Gleichgewichtsapparates (Vestibularapparates).
  • Es wird angewendet zur Prophylaxe bei diagnostisch abgeklärter, einfacher und klassischer Migräne bei Patienten mit häufigen und schweren Migräneanfällen, wenn die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern nicht angezeigt ist oder keine ausreichende Wirkung gezeigt hat.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Flunarizin sollte bei älteren Patienten mit Vorsicht angewendet werden, da bei Ihnen Störungen der Bewegungskoordination, depressive Störungen und Symptome der Parkinson-Krankheit auftreten können.
    • Die empfohlene Dosis sollte nicht überschritten werden. In regelmäßigen Zeitabständen sind Untersuchungen beim Arzt durchführen zu lassen, damit Störungen der Bewegungskoordination (extrapyramidale Störungen) und depressive Symptome frühzeitig erkannt und die Behandlung rechtzeitig abgebrochen werden kann.
    • In seltenen Fällen kann die aufgetretene Müdigkeit während der Behandlung mit dem Arzneimittel ständig weiter zunehmen. In diesen Fällen ist die Behandlung abzubrechen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wegen unzureichender Erfahrungen ist die Anwendung bei Kindern auszuschließen.
    • Ältere Menschen
      • Bei älteren Patienten ist eine niedrigere Dosierung erforderlich.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Besonders zu Beginn der Behandlung kann durch die auftretende Schläfrigkeit auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch dieses Arzneimittels das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit am Abend ein.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • 1. Zur symptomatischen Behandlung vestibulären Schwindels:
      • Sofern Ihr Arzt Ihnen nichts anderes verordnet hat, nehmen Sie als Anfangsdosis,
        • wenn Sie jünger als 65 Jahre sind: 1 Hartkapsel (entsprechend 10 mg Flunarizin) am Abend;
        • wenn Sie älter als 65 Jahre sind: Die Hartkapseln eignen sich nicht für Patienten über 65 Jahre.
      • Die angegebenen Tagesdosen dürfen nicht überschritten werden.
      • Bessern sich durch die Behandlung Ihre Beschwerden und ist ärztlicherseits dennoch eine weitere Therapie erforderlich, sollte als Erhaltungsdosis die Tagesdosis verringert werden. Empfohlen wird, dass Sie 10 mg Flunarizin nur jeden 2. Tag einnehmen oder Sie 10 mg Flunarizin 5 Tage einnehmen mit 2 darauffolgenden behandlungsfreien Tagen.
    • 2. Zur Prophylaxe von Vasospasmen bei Migräneanfällen:
      • Es gelten die gleichen Dosierungsrichtlinien wie zur symptomatischen Behandlung des vestibulären Schwindels.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Anfangsdosis sollte nicht länger eingenommen werden, als dies zur Symptomlinderung notwendig ist (üblicherweise nicht länger als 2 Monate).
    • Ist nach 1 Monat der Behandlung eines chronischen vestibulären Schwindels oder nach 2 Monaten der Behandlung eines paroxysmalen Schwindels kein wesentlicher therapeutischer Nutzen erkennbar, ist die Behandlung abzubrechen.
    • Sollten während der Behandlung depressive Verstimmungen, Störungen der Bewegungskoordination (extrapyramidale Symptome) oder andere schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, ist die Behandlung mit dem Arzneimittel zu beenden.
    • Lässt während der Behandlung der therapeutische Effekt nach, ist die Behandlung abzubrechen.
    • Selbst wenn die prophylaktische Weiterbehandlung erfolgreich und gut vertragen wurde, sollte die Behandlung spätestens nach 6 Monaten beendet und nur bei Rückkehr der behandelten Symptome wieder eingesetzt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die auch als Nebenwirkungen beschriebenen Symptome können verstärkt als Zeichen einer Überdosierung auftreten: Müdigkeit, allgemeine Schwäche sowie Zittern, Erregung und Herzjagen.
    • Die Symptome einer Überdosierung treten verstärkt unter dem Einfluss von Alkohol und anderen auf das Gehirn dämpfend wirkenden Mitteln auf.
    • Im Falle einer Überdosierung ist umgehend Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Unabhängig davon können Sie versuchen, durch ein erzwungenes Erbrechen den Mageninhalt zu entleeren.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sollten Sie die Behandlung unterbrechen wollen, besprechen Sie dies vorher mit Ihrem Arzt. Beenden Sie nicht eigenmächtig ohne ärztliche Beratung die medikamentöse Behandlung. Sie können damit den Therapieerfolg gefährden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Flunarizin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie Symptome von Morbus Parkinson oder andere Störungen der Bewegungskoordination (extrapyramidale Erkrankungen) haben
    • wenn Sie depressive Störungen haben oder bereits mehrfach hatten.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Die Einnahme von Flunarizin in der Schwangerschaft sollte vermieden werden, da es keine Erfahrungen dazu gibt.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Flunarizin beim Menschen in die Muttermilch übergeht, aus Tierversuchen ergaben sich jedoch Hinweise auf einen Übergang. Die Entscheidung, ob das Stillen unterbrochen werden sollte oder ob die Behandlung mit Flunarizin fortgesetzt oder beendet wird, sollte unter Berücksichtigung der Vorteile des Stillens für den Säugling und der Vorteile einer Behandlung der Mutter getroffen werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Gewicht erhöht.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Schnupfen
      • gesteigerter Appetit
      • Depression, Schlaflosigkeit
      • abnorme Schläfrigkeit
      • Verstopfung, Magenbeschwerden, Übelkeit
      • Muskelschmerzen
      • unregelmäßige Monatsblutung, Brustschmerzen
      • Fatigue (krankhafte Erschöpfung).
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • depressive Verstimmung, Schlafstörung, Teilnahmslosigkeit, Angst
      • gestörte Koordination, Orientierungsstörung, Trägheit, Missempfindungen (kribbeln oder ?Taubheit") der Haut, Unruhe, Antriebslosigkeit, plötzlich oder ständig auftretende Ohrgeräusche/Ohrensausen, Schief- oder Fehlhaltung des Halses
      • Herzklopfen
      • Darmverschluss, Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden
      • vermehrtes Schwitzen
      • schmerzhafte Muskelverspannungen, Muskelzucken
      • verlängerte oder seltene Monatsblutung, Störung der Monatsblutung, vergrößerte Brust, vermindertes sexuelles Verlangen
      • Ödeme, allgemeine Schwäche.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • krankhafte Bewegungsunruhe, verlangsamte Bewegungen, Zahnradphänomen (ruckartiges Nachgeben von passiv bewegten Gliedmaßen), Störungen von Bewegungen und des Bewegungsablaufs, Zittern, Parkinson-Symptome, Störungen der unwillkürlichen Bewegungsabläufe (extrapyramidal-motorische Symptome), Sedierung
      • Hautrötung
      • Muskelsteife
      • Absonderung milchiger Flüssigkeit aus der Brust.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol, Schlafmitteln oder anderen Beruhigungsmitteln (Tranquilizer) kann die sedierende Wirkung verstärkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Flunarizin mit dem Arzneimittel Topiramat waren die Flunarizin-Spiegel nach wiederholter Gabe erhöht. Bei gleichzeitiger Anwendung von Phenytoin, Carbamazepin, Valproinsäure oder Phenobarbital durch Epilepsie-Patienten waren die Plasmaspiegel von Flunarizin niedriger im Vergleich zu gesunden Personen, die ähnliche Dosen erhielten.
    • Wechselwirkungen (Interaktionen) mit Betarezeptorenblockern wurden nicht beobachtet. Berichte über weitere Wechselwirkungen (Interaktionen) liegen nicht vor.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Behandlung mit Flunarizin sollten Sie Alkohol meiden, da durch Alkohol die Wirkung in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt wird.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Flunarizin dihydrochlorid 11.8mg
entspricht Flunarizin 10mg
Hilfsstoff Gelatine +
Hilfsstoff Lactose 1-Wasser +
entspricht Lactose +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Titan dioxid +

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