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GABALIQUID GeriaSan 50 mg/ml Lösung z.Einnehmen 150 Milliliter
GABALIQUID GeriaSan 50 mg/ml Lösung z.Einnehmen
Inhalt: 150 Milliliter
Anbieter: Infectopharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Darreichungsform: Lösung zum Einnehmen
Grundpreis: 100 ml 41,73 €
Art.-Nr. (PZN): 11090880

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GABALIQUID GeriaSan 50 mg/ml Lösung z.Einnehmen
Lösung zum Einnehmen
3x150 Milliliter, N2 100 ml 36,84 € 165,80 €
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150 Milliliter 100 ml 41,73 € 62,59 €

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Epilepsie und peripheren neuropathischen Schmerzen (lang anhaltende Schmerzen, die durch Schädigungen der Nerven verursacht werden) eingesetzt werden.
  • Der Wirkstoff ist Gabapentin.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von
    • verschiedenen Formen der Epilepsie (Anfälle, die anfänglich auf bestimmte Bereiche des Gehirns beschränkt sind, unabhängig davon, ob sich der Anfall auf andere Bereiche ausweitet oder nicht). Ihr Arzt wird Ihnen das Präparat zur Unterstützung Ihrer Epilepsie-Behandlung verschreiben, wenn die derzeitige Behandlung Ihrer Erkrankung unzureichend ist. Sofern nicht anders verordnet, müssen Sie das Präparat zusätzlich zu Ihrer derzeitigen Behandlung einnehmen. Das Arzneimittel kann auch zur alleinigen Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 12 Jahren eingenommen werden.
    • peripheren neuropathischen Schmerzen (lang anhaltende Schmerzen, die durch Schädigungen der Nerven verursacht werden). Periphere neuropathische Schmerzen (die in erster Linie in Armen und/oder Beinen auftreten) können durch eine Reihe verschiedener Erkrankungen verursacht werden, wie z. B. Diabetes oder Gürtelrose. Der empfundene Schmerz kann dabei als heiß, brennend, pochend, einschießend, stechend, scharf, krampfartig, muskelkaterartig, kribbelnd, mit Taubheitsgefühl verbunden oder nadelstichartig beschrieben werden.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie an Nierenproblemen leiden; dann kann Ihr Arzt ein anderes Dosierungsschema verordnen.
      • wenn Sie in Hämodialyse-Behandlung sind (zur Entfernung von Abbauprodukten bei Funktionsstörungen der Nieren). Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Muskelschmerzen und/oder Schwäche bei Ihnen auftreten.
      • wenn Sie Beschwerden wie z. B. anhaltende Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen entwickeln, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, da es sich hierbei um die Symptome einer akuten Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) handeln kann.
      • wenn Sie unter einer Erkrankung des Nervensystems oder der Atemwege leiden oder wenn Sie älter als 65 Jahre sind, sollte Ihnen Ihr Arzt möglicherweise ein anderes Dosisregime verschreiben.
    • Es wurden Fälle von Missbrauch und Abhängigkeit im Rahmen der Erfahrungen nach Markteinführung für Gabapentin berichtet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit Missbrauch oder Abhängigkeit vorlagen.
    • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Gabapentin behandelt wurden, hatte Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
    • Wichtige Information über möglicherweise schwerwiegende Reaktionen
      • Eine geringe Anzahl von Patienten, die dieses Präparat einnehmen, bekommt eine allergische Reaktion oder eine möglicherweise schwerwiegende Hautreaktion, die sich zu noch ernsteren Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden. Es ist wichtig, dass Sie wissen, auf welche Symptome Sie während der Behandlung achten müssen.
      • Lesen Sie die Beschreibung dieser Symptome in Kategorie "Nebenwirkungen" unter ?Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie bei sich nach Einnahme dieses Arzneimittels eines der nachfolgenden Symptome feststellen, da diese auch schwerwiegend sein können".
      • Muskelschwäche, -spannen oder -schmerz können, insbesondere wenn Sie gleichzeitig an Unwohlsein leiden oder Fieber haben, durch einen anormalen Muskelabbau verursacht werden, welcher lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen kann. Sie bemerken möglicherweise auch eine Verfärbung Ihres Urins und eine Änderung bei den Ergebnissen von Blutuntersuchungen (vor allem einen Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut). Wenn irgendeines dieser Anzeichen oder Symptome bei Ihnen auftritt, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel, Benommenheit und Müdigkeit hervorrufen. Sie sollten kein Fahrzeug führen, komplizierte Maschinen bedienen oder andere möglicherweise gefährliche Tätigkeiten ausüben, bis Sie wissen, ob dieses Arzneimittel Ihre Fähigkeit zu solchen Handlungen beeinflusst.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
  • Es kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • Das Arzneimittel kann, wenn erforderlich, auch über eine intragastrale Ernährungssonde (nasogastrale oder perkutane Gastrostomiesonde) verabreicht werden. Die Sonde sollte sofort nach der Anwendung zweimal mit 10 ml Wasser gespült werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt entscheidet, welche Dosierung für Sie die richtige ist.
  • Die empfohlene Dosis bei Epilepsie beträgt
    • Erwachsene und Jugendliche
      • Ihr Arzt wird die Dosis allmählich erhöhen. Die Anfangsdosis wird in der Regel zwischen 300 mg (6 ml) und 900 mg (18 ml) pro Tag liegen.
      • Danach kann die Menge wie von Ihrem Arzt verordnet bis zu einer Höchstdosis von 3.600 mg (72 ml) pro Tag erhöht werden und Ihr Arzt wird Ihnen die Einnahme in 3 Einzeldosen verordnen, d. h. einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends.
    • Kinder ab 6 Jahre
      • Ihr Arzt legt die Dosis für Ihr Kind fest, indem er sie nach dem Körpergewicht Ihres Kindes berechnet. Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Anfangsdosis, die über ungefähr 3 Tage langsam gesteigert wird. Die übliche Tagesdosis zur Behandlung von Epilepsie beträgt 25 mg bis 35 mg pro kg. Sie wird meist in 3 Einzeldosen täglich aufgeteilt, mit einer Einnahme üblicherweise einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends.
      • Die Behandlung von Kindern unter 6 Jahren mit diesem Präparat wird nicht empfohlen.
  • Die empfohlene Dosis bei peripheren neuropathischen Schmerzen beträgt
    • Erwachsene
      • Im Normalfall wird Ihr Arzt die Dosis allmählich erhöhen. Die Anfangsdosis wird in der Regel zwischen 300 mg (6 ml) und 900 mg (18 ml) pro Tag liegen. Danach kann die Menge, wie von Ihrem Arzt verordnet, bis zu einer Höchstdosis von 3.600 mg (72 ml) pro Tag erhöht werden und Ihr Arzt wird Ihnen die Einnahme in 3 Einzeldosen verordnen, d. h. einmal morgens, einmal nachmittags und einmal abends.
  • Wenn Sie an Nierenproblemen leiden oder in Hämodialyse-Behandlung sind
    • Wenn Sie an Nierenproblemen leiden oder in Hämodialyse-Behandlung sind, kann Ihr Arzt ein anderes Dosierungsschema oder eine andere Dosierung verordnen.
  • Wenn Sie älter (über 65 Jahre alt) sind, nehmen Sie die übliche Dosis ein, es sei denn, Sie haben Probleme mit Ihren Nieren. Wenn Sie Probleme mit den Nieren haben, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen einen anderen Einnahmerhythmus und/oder eine andere Dosierung verordnet.
  • Sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, bis Ihr Arzt die Therapie beendet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Höhere Dosen als empfohlen können zu vermehrtem Auftreten von Nebenwirkungen führen, einschließlich Bewusstlosigkeit, Schwindelgefühl, Doppeltsehen, Sprachstörungen, Benommenheit und Durchfall. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz im nächstgelegenen Krankenhaus auf, wenn Sie mehr eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken; es sei denn, es ist bereits Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie die Einnahme nicht, bevor Ihr Arzt es Ihnen sagt. Wenn Ihre Behandlung beendet wird, muss dies allmählich über mindestens 1 Woche erfolgen. Wenn Sie die Behandlung abrupt oder ohne Anweisung Ihres Arztes abbrechen, erhöht sich das Risiko für einen Anfall.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Gabapentin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hat es ausdrücklich angeordnet. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine sichere Verhütungsmethode anwenden.
  • Es wurden keine speziellen Studien zur Anwendung von Gabapentin bei schwangeren Frauen durchgeführt, aber bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie wurde ein erhöhtes Auftreten von Fehlbildungen bei dem sich entwickelnden Kind beobachtet, insbesondere dann, wenn mehr als ein Antiepileptikum gleichzeitig eingenommen wurde. Daher sollten Sie nach Möglichkeit versuchen, während einer Schwangerschaft nur ein Antiepileptikum einzunehmen, jedoch nur nach Anweisung Ihres Arztes.
  • Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden, glauben, schwanger zu
    sein, oder eine Schwangerschaft planen. Beenden Sie die Therapie keinesfalls plötzlich, da dies zu einem Krampfanfall als Folge der Wirkstoffabnahme im Körper führen kann, mit möglicherweise ernsthaften Folgen für Sie und Ihr Kind.
  • Stillzeit
    • Gabapentin, der Wirkstoff des Arzneimittels, geht in die Muttermilch über. Da die Auswirkungen auf den Säugling nicht bekannt sind, sollten Sie nicht stillen, während Sie dieses Präparat einnehmen.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • In Tierexperimenten gibt es keine Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie bei sich nach Einnahme dieses Arzneimittels eines der nachfolgenden Symptome feststellen, da diese auch schwerwiegend sein können:
    • Schwerwiegende Hautreaktionen, die umgehend ärztlich begutachtet werden müssen, Schwellungen der Lippen und des Gesichts, Hautausschlag und -rötung und/oder Haarausfall (hierbei kann es sich um Symptome einer schweren allergischen Reaktion handeln)
    • Anhaltende Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, da es sich hierbei um die Symptome einer akuten Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) handeln kann
    • Das Arzneimittel kann eine schwerwiegende oder lebensbedrohliche allergische Reaktion verursachen, die sich auf Ihre Haut oder auf andere Körperteile wie Leber oder auf Blutzellen auswirken kann. Sie können bei einer derartigen Reaktion einen Hautausschlag bekommen oder auch nicht. Die allergische Reaktion kann zu Ihrer Krankenhauseinweisung oder zu einem Abbruch der Behandlung mit diesem Präparat führen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
    • Fieber
    • Drüsenschwellungen, die nicht wieder weggehen
    • Schwellung Ihrer Lippe oder Zunge
    • Gelbliche Färbung Ihrer Haut oder des Weißen in den Augen
    • Ungewöhnliche blaue Flecken der Haut oder Blutungen
    • Starke Müdigkeit oder Schwäche
    • Unerwartete Muskelschmerzen
    • Häufige Infektionen
    • Atemprobleme; wenn diese schwerwiegend sind, benötigen Sie möglicherweise eine notfallmäßige und intensivmedizinische Versorgung, um normal weiteratmen zu können.
  • Diese Symptome können die ersten Anzeichen einer schwerwiegenden Reaktion sein. Sie sollten von einem Arzt untersucht werden, um zu entscheiden, ob Sie das Präparat weiterhin einnehmen können.
    • Wenn Sie in Hämodialyse-Behandlung sind, teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls bei Ihnen Muskelschmerzen und/oder Schwäche auftreten.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Virusinfektion
      • Benommenheit, Schwindelgefühl, fehlende Koordination
      • Müdigkeit, Fieber
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Lungenentzündung, Infektionen der Atemwege, Harnwegsinfektionen, Ohrentzündungen oder sonstige Infektionen
      • Niedrige Zahl weißer Blutzellen
      • Appetitlosigkeit, gesteigerter Appetit
      • Feindseligkeit gegenüber anderen Personen, Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Angst, Nervosität, Denkstörungen
      • Krämpfe, ruckartige Bewegungen, Sprachstörungen, Gedächtnisverlust, Zittern, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, empfindliche Haut,
        vermindertes Empfindungsvermögen, Koordinationsstörungen, ungewöhnliche Augenbewegungen, gesteigerte, verminderte oder fehlende Reflexe
      • Verschwommenes Sehen, Doppeltsehen
      • Schwindel
      • Hoher Blutdruck, Erröten, Gefäßerweiterungen
      • Atembeschwerden, Bronchitis, Halsentzündung, Husten, trockene Nase
      • Erbrechen, Übelkeit, Probleme mit den Zähnen, Zahnfleischentzündung, Durchfall, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, trockener Mund oder Hals, Blähungen
      • Anschwellen des Gesichts, Blutergüsse, Ausschlag, Juckreiz, Akne
      • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelzucken
      • Erektionsstörungen (Impotenz)
      • Schwellungen an Armen und Beinen, Schwierigkeiten beim Gehen, Schwäche, Schmerzen, Unwohlsein, grippeähnliche Symptome
      • Abnahme der weißen Blutzellen, Gewichtszunahme
      • Unfallbedingte Verletzungen, Knochenbrüche, Hautabschürfungen
    • In klinischen Studien an Kindern wurden zusätzlich häufig aggressives Verhalten und ruckartige Bewegungen berichtet.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Allergische Reaktionen wie Nesselsucht
      • Bewegungsarmut
      • Herzrasen
      • Schwellungen, die Gesicht, Rumpf und Gliedmaßen betreffen können
      • Anormale Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die auf eine Störung der Leberfunktion hinweisen
      • Geistige Beeinträchtigung
      • Sturz
      • Erhöhung des Blutzuckerspiegels (am häufigsten bei Diabetikern beobachtet)
      • Chronische Unruhe und unbeabsichtigte und nicht zweckgerichtete Bewegungen (Agitiertheit)
    • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Verlust des Bewusstseins
      • Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (am häufigsten bei Diabetikern beobachtet)
      • Schwierigkeiten beim Atmen, oberflächliches Atmen (Atemdepression)
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schwere, möglicherweise lebensbedrohliche allergische Reaktion einschließlich Schwierigkeiten beim Atmen, Schwellung der Lippen, des Rachens und der Zunge sowie niedriger Blutdruck (Hypotonie), die eine medizinische Notfallversorgung erfordert (Anaphylaxie)
    • Seit Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:
      • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Zellen zur Blutgerinnung)
      • Halluzinationen
      • Bewegungsstörungen wie Zusammenzucken, ruckartige Bewegungen, Steifigkeit
      • Ohrgeräusche
      • Eine Gruppe zusammen auftretender Nebenwirkungen, die geschwollene Lymphknoten (isolierte, gering erhobene Schwellungen unter der Haut), Fieber, Ausschlag und Entzündung der Leber einschließen kann
      • Gelbfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht), Leberentzündung
      • Akutes Nierenversagen, Inkontinenz
      • Zunahme an Brustgewebe, Vergrößerung der Brust
      • Absetzerscheinungen bei plötzlichem Abbruch der Gabapentin-Einnahme (Angst, Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen, Schwitzen), Brustschmerzen
      • Auflösung von Muskelfasern (Rhabdomyolyse)
      • Änderung in den Ergebnissen von Blutuntersuchungen (erhöhte Kreatinphosphokinase)
      • Sexuelle Funktionsstörungen, einschließlich Unvermögen, einen sexuellen Höhepunkt zu erreichen, verspätete Ejakulation
      • Niedriger Natriumspiegel im Blut
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Informieren Sie Ihren Arzt (oder Apotheker) insbesondere, ob Sie kürzlich andere Arzneimittel gegen Krämpfe, Schlafstörungen, Depression, Angstzustände oder andere neurologische oder psychiatrische Probleme eingenommen haben.
    • Arzneimittel, die Opioide wie z. B. Morphin enthalten
      • Wenn Sie Arzneimittel anwenden, die Opioide (wie z. B. Morphin) enthalten, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, da Opioide die Wirkung dieses Arzneimittels verstärken können. Außerdem kann die Kombination mit Opioiden Beschwerden wie Schläfrigkeit und/oder Verringerung der Atmung hervorrufen.
    • Antazida gegen Magenverstimmung
      • Wenn dieses Präparat gleichzeitig mit aluminium- oder magnesiumhaltigen Arzneimitteln zur Reduzierung der Magensäure (Antazida) genommen wird, kann die Aufnahme aus dem Magen verringert sein. Daher wird empfohlen, dass das Präparat frühestens 2 Stunden nach der Einnahme eines Antazidums eingenommen wird.
    • dieses Präparat
      • Gabapentin und andere Antiepileptika oder Tabletten zur Empfängnisverhütung (?Pille") beeinflussen sich wahrscheinlich nicht gegenseitig.
      • Gabapentin kann manche Laboruntersuchungen beeinflussen. Falls Ihr Urin untersucht werden muss, teilen Sie Ihrem Arzt oder Krankenhaus mit, welche Arzneimittel Sie einnehmen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Milliliter.

Wirkstoff Gabapentin 50mg
Hilfsstoff Acesulfam, Kaliumsalz +
Hilfsstoff Carmellose, Natriumsalz +
Hilfsstoff Propylenglycol +
Hilfsstoff Salzsäure 17% +
Hilfsstoff Wasser, gereinigt +
Hilfsstoff Methyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz +
Hilfsstoff Propyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz +
Hilfsstoff Gesamt Kalium Ion +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
Hilfsstoff Apfelsinen Aroma +
entspricht Ethanol +

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