METHIONIN AL 500 Filmtabletten
Inhalt: 100 Stück, N3
Anbieter: ALIUD Pharma GmbH
Darreichungsform: Filmtabletten
Grundpreis: 1 Stück 0,17 €
Art.-Nr. (PZN): 1300750


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METHIONIN AL 500 Filmtabletten
Filmtabletten
50 Stück, N2 1 Stück 0,20 € 10,40 €*
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METHIONIN AL 500 Filmtabletten
Filmtabletten
(4)
100 Stück, N3 1 Stück 0,17 € 18,68 €*
17,49 €

Beschreibung

Mit dem Wirkstoff Methionin 

Zur Harnansäuerung mit dem therapeutischen Ziel: Optimierung der Wirkung von Antibiotika mit Wirkungsoptimum im sauren Urin (pH 4-6), z. B. Ampicillin, Carbenicillin, Nalidixinsäure, Nitrofurane; Vermeidung der Steinneubildung bei Phosphatsteinen (Struvit, Karbonatapatit, Brushit); Hemmung des Bakterienwachstums.

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Ansäuerung des Harns.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Ansäuerung des Harns mit dem therapeutischen Ziel:
    • Optimierung der Wirkung von Antibiotika mit Wirkungsoptimum im sauren Urin (pH 4 - 6): z.B. Ampicillin, Carbenicillin, Nalidixinsäure, Nitrofurane
    • Vermeidung der Steinneubildung bei Phosphatsteinen (Struvit, Karbonatapatit, Brushit)
    • Hemmung des Bakterienwachstums.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Arzneimittel ist erforderlich,
    • Bei einem Mangel an Folsäure, Vitamin B2, B6 und/ oder B12 kann es unter der Behandlung mit L-Methionin zu einer Erhöhung der Aminosäure Homocystein im Blut kommen. Diese Erhöhung stellt einen unabhängigen Risikofaktor für die zur "Verkalkung" führenden Wandveränderungen der Blutgefäße dar. Achten Sie bei einer Langzeitanwendung von Acimol daher auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und B-Vitaminen durch die Ernährung. Gegebenenfalls sollte eine ergänzende Einnahme erfolgen.
    • Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse (hypothyreoten Stoffwechsellage) kann der Homocysteingehalt im Blut erhöht sein. Lassen Sie deshalb vor einer Behandlung mit L-Methionin Ihre Schilddrüsenfunktion bei Ihrem Arzt überprüfen.
    • Bei der Einnahme von L-Methionin kann es zu einer erhöhten Kalziumausscheidung im Urin (Hyperkalziurie) kommen. Achten Sie deshalb bei einer Langzeitbehandlung mit dem Arzneimittel auf eine regelmäßige Kontrolle Ihres Mineralhaushalts.
    • Wenn bei Ihnen die Gefahr einer Übersäuerung des Blutes besteht, sollte die langfristige Behandlung mit dem Arzneimittel unter regelmäßiger Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes im Blut erfolgen.
    • Kinder
      • Es liegen bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung für diese Altersgruppe vor. Geben Sie das Arzneimittel daher Kindern unter 12 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise einem Glas Wasser).

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • 3-mal täglich 1 - 2 Tabletten (entsprechend 3 x 0,5-1 g L-Methionin täglich).
      • Wenn bei Ihnen nicht die Gefahr einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) gegeben ist, kann in besonderen Fällen die Dosierung bis auf 10 g pro Tag (das entspricht 20 Tabletten vo dem Arzneimittel) erhöht werden.
      • Therapeutisch angestrebt wird ein pH-Wert des Urins kleiner pH 6. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Wirkung von dem Arzneimittel auch erst nach 5 - 6 Tagen eintreten kann.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Anwendungsdauer wird vom Arzt bestimmt und richtet sich ausschließlich nach der therapeutischen Notwendigkeit.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittell zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Plötzlich auftretende Vergiftungen (akute Intoxikationen) sind nicht bekannt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel abbrechen:
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen L-Methionin oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind
    • bei der angeborenen Stoffwechselerkrankung Homocysteinurie
    • bei Harnsäure- und Zystinsteinleiden (Stoffwechselprodukte)
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)
    • bei vermehrter Ablagerung von Calciumoxalatkristallen im Nierengewebe und/oder anderen Organen (Oxalose)
    • bei Mangel an Methionin-Adenosyltransferase (Stoffwechselerkrankung)
    • bei stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolischer Azidose z.B. renal-tubulärer Azidose von Säuglingen).
    • Es besteht die Gefahr der Synthese von Nerven schädigenden organischen Verbindungen (neurotoxischer Merkaptane) im bakteriellen Stoffwechsel. Daher sollten Patienten mit Leberfunktionsstörung oder durch eine Lebererkrankung verursachter Hirnveränderung (hepatogener Enzephalopathie) kein L-Methionin einnehmen.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Obwohl derzeit keine Hinweise auf schädigende Wirkungen auf das Ungeborene (embryotoxische/teratogene Wirkungen) vorliegen, sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei Patienten, bei denen die Gefahr einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) besteht, kann es zur Verschiebung des Blut-pH-Wertes in den sauren Bereich kommen.
  • Die Einnahme von dem Arzneimittel kann zu Erbrechen, Übelkeit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit führen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht hier angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Einnahme von dem Arzneimittel mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Das Arzneimittel kann zur Verschlechterung der Wirksamkeit von L-Dopa bei Patienten mit Morbus Parkinson (Schüttellähmung) führen. Eine erhöhte Dosierung von L-Methionin sollte bei
    • Methionin kann die Wirkung von Wirkstoffen, wie z.B. Penicilline, Sulfonamide und Nalidixinsäure, verstärken.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Methionin 500mg
Hilfsstoff Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser +
Hilfsstoff Crospovidon +
Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid +
Hilfsstoff Eisen (III) oxid +
Hilfsstoff Eudragit E 100 +
Hilfsstoff Hyprolose +
Hilfsstoff Macrogol 6000 +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Maisstärke +
Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Titan dioxid +
Hilfsstoff Triacetin +

Top Kundenmeinungen und Bewertungen

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Krauti schreibt am 04.02.2008
Um Blasenbeschwerden zu vermeiden, nehme regelmäßig Methionin ein, früher hatte ich sehr oft Blasenent- zündungen. Aber Methionin säuert den Urin an, und im sauren Milieu haben Bakterien keine Chance sich zu vermehren. Es ist nur schade, daß der Arzt dieses Medikament nicht mehr verschreibt, deshalb kaufe ich Methionin Al 500 als Großpackung, deshalb ist es etwas günstiger.
8 von 11 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Krauti schreibt am 29.07.2007
um blasenbeschwerden zu vermeiden, hilft es meistens schon den urin durch Methionin anzusäuern, um den Bakterien im sauren Milieu keine Chance zum vermehren zu geben, deshalb nehme ich schon längere Zeit Methionin ein und bin ganz zufrieden damit
6 von 6 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Renate Bloecker schreibt am 01.10.2016
Ich hatte über 50 Jahre fast ununterbrochen Blasenentzündungen !! Antibiotika haben bei mir sogar durch die Nebenwirkungen eine Polyneuropathie ausgelöst, die nicht heilbar ist. Hätte ein Arzt mir vor Jahren schon Methionin empfohlen, wäre dieses vermieden worden. Jetzt habe ich durch Methionin schon 6 Wochen keine Blasenentzündung mehr gehabt und bin glücklich.!!!!
5 von 5 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Krauti schreibt am 23.10.2007
Wie ich schon einmal hier beschrieben hatte, nehme ich, um Blasenbeschwerden zu vermeiden, Methionin ein, denn es hilft meistens schon, den Urin durch Methionin anzusäuern, denn im sauren Milieu haben Bakterien keine Chance sich zu vermehren, deshalb nehme ich schon längere Zeit Methionin ein und bin ganz zufrieden damit.

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