HEPSERA 10 mg Tabletten 30 Stück N2
HEPSERA 10 mg Tabletten
Inhalt: 30 Stück, N2
Anbieter: EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Darreichungsform: Tabletten
Grundpreis: 1 Stück 21,24 €
Art.-Nr. (PZN): 4563533

Reimport
rezeptpflichtig
Wenn Sie HEPSERA 10 mg Tabletten kaufen möchten, wählen Sie bitte die gewünschte Menge aus und klicken Sie dann auf "in den Warenkorb".
Wenn Sie ein Rezept haben, wählen Sie bitte zusätzlich aus, um welche Art von Rezept es sich handelt.

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Virustatika bezeichnet werden.
  • Es dient zur Behandlung von chronischer Hepatitis-B, einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) bei Erwachsenen. Eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus führt zu einer Leberschädigung. Das Präparat senkt die Virusmenge in Ihrem Körper und verringert nachweislich eine Leberschädigung.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie früher eine Nierenerkrankung hatten oder wenn Untersuchungen auf Nierenprobleme hingewiesen haben. Das Präparat kann Ihre Nierenfunktion beeinträchtigen. Eine Langzeitbehandlung mit dem Arzneimittel erhöht das Risiko dafür. Ihr Arzt sollte Tests durchführen, um zu überprüfen, ob Ihre Nieren und Ihre Leber vor oder während der Behandlung normal arbeiten. Abhängig von den Ergebnissen wird Ihr Arzt gegebenenfalls die Häufigkeit der Einnahme ändern.
      • Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, wird Ihr Arzt Ihre Gesundheit gegebenenfalls noch engmaschiger überwachen.
      • Das Arzneimittel darf nicht ohne Anweisung Ihres Arztes abgesetzt werden.
      • Teilen Sie ihrem Arzt sofort alle neuen, ungewöhnlichen oder sich verschlechternden Symptome mit, die Sie nach dem Absetzen am Ende der Behandlung bemerken. Bei einigen Patienten, die die Behandlung beendet hatten, zeigten bestimmte Symptome bzw. Bluttests eine Verschlechterung der Hepatitis. Das Beste ist, wenn Ihr Arzt nach Beenden der Therapie mit dem Arzneimittel weiterhin Ihren Gesundheitszustand überwacht. Nach der Behandlung brauchen Sie möglicherweise für mehrere Monate Blutuntersuchungen.
    • Wenn Sie mit der Behandlung beginnen:
      • Achten Sie auf mögliche Anzeichen einer Laktatazidose.
      • Ihr Arzt sollte alle drei Monate Bluttests durchführen, um zu überprüfen, ob Ihr Arzneimittel Ihre chronische Hepatitis-B Infektion unter Kontrolle hat.
    • Achten Sie darauf, andere Menschen nicht anzustecken. Das Arzneimittel verringert nicht das Risiko des erneuten Übertragens von HBV auf andere durch sexuellen Kontakt oder mit kontaminiertem Blut. Deshalb müssen Sie weiterhin Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um dies zu vermeiden. Es steht ein Impfstoff zur Verfügung, mit dem sich Personen schützen können, bei denen ein HBV-Ansteckungsrisiko besteht.
    • Wenn Sie HIV-positiv sind, wird dieses Arzneimittel Ihre HIV-Infektion nicht unter Kontrolle bringen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel darf nicht bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Die empfohlene Dosis beträgt eine 10 mg Tablette täglich, die mit oder ohne Nahrung eingenommen wird.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein, um sicherzustellen, dass Ihr Arzneimittel seine volle Wirkung entfalten kann und das Risiko einer Resistenzentwicklung gegen die Behandlung verringert wird. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt eine 10 mg Tablette täglich, die mit oder ohne Nahrung eingenommen wird.
    • Patienten, die Probleme mit den Nieren haben, werden möglicherweise andere Dosierungen verabreicht.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder an das nächste Krankenhaus, wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben oder Sie erbrechen
    • Es ist wichtig keine Einnahme auszulassen.
      • Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, holen Sie dies so bald wie möglich nach und nehmen Sie dann die nächste vorschriftsmäßige Dosis zur gewohnten Zeit ein.
      • Wenn es fast Zeit für Ihre nächste Dosis ist, überspringen Sie die versäumte Dosis. Warten Sie und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein (zwei nah aufeinanderfolgende Dosen).
      • Bei Übelkeit (Erbrechen) in weniger als einer Stunde nachdem Sie das Präparat eingenommen haben nehmen Sie eine weitere Tablette ein. Nehmen Sie keine weitere Tablette mehr ein, wenn Sie nach mehr als einer Stunde, nachdem Sie das Präparat eingenommen haben, erbrechen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Teilen Sie Ihrem Arzt unverzüglich alle neuen, ungewöhnlichen oder sich verschlechternden Symptome mit, die Ihnen nach dem Absetzen der Behandlung auffallen.
    • Brechen Sie die Einnahme ohne die Anweisung Ihres Arztes nicht ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Adefovir, Adefovirdipivoxil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Sagen Sie Ihrem Arzt sofort, wenn Sie allergisch gegen Adefovir, Adefovirdipivoxil oder einen der sonstigen Bestandteile sein könnten.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt sofort eine Schwangerschaft mit oder wenn Sie gerade eine Schwangerschaft planen. Es ist nicht bekannt, ob die Anwendung während der Schwangerschaft unbedenklich ist.
    • Betreiben Sie als Frau im gebärfähigen Alter wirksame Empfängnisverhütung zur Vermeidung einer Schwangerschaft unter der Einnahme des Arzneimittels.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie nicht während einer Einnahme. Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff dieses Arzneimittels beim Menschen in die Muttermilch übertritt.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Sehr seltene Nebenwirkungen
    • (Nebenwirkungen, die bei weniger als 1 von 10.000 Patienten auftreten können, die das Präparat einnehmen)
      • Laktatazidose ist eine schwere aber sehr seltene Nebenwirkung bei einer Einnahme von Adefovirdipivoxil. Sie kann zu überhöhter Milchsäure im Blut und zu einer Lebervergrößerung führen. Laktatazidose tritt häufiger bei Frauen auf, insbesondere bei Frauen mit starkem Übergewicht. Patienten mit einer Lebererkrankung sind möglicherweise ebenfalls eine Risikogruppe.
      • Anzeichen einer Laktatazidose sind:
        • Übelkeit und Erbrechen
        • Magenschmerzen
    • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie eines dieser Symptome bekommen. Es sind die gleichen wie einige der bereits genannten Nebenwirkungen von Adefovirdipivoxil. Wenn Sie von einer dieser Nebenwirkungen betroffen sind, ist es zwar unwahrscheinlich, dass sie schwerwiegend ist, aber Sie müssen das prüfen lassen. Ihr Arzt wird Sie regelmäßig überwachen während Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Häufige Nebenwirkungen
    • (Nebenwirkungen, die bei 1 - 10 von 100 Patienten auftreten können, die das Präparat einnehmen)
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit
      • Diarrhö
      • Verdauungsstörungen, die nach den Mahlzeiten zu Blähungen und Unwohlsein führen können
      • Bauchschmerzen
      • Nierenprobleme, die durch Bluttests erkannt werden
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen beunruhigt.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen
    • (Nebenwirkungen, die bei 10 von 100 Patienten auftreten können, die das Präparat einnehmen)
      • Schwächegefühl
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie diese Nebenwirkung beunruhigt.
  • Nebenwirkungen vor und nach einer Lebertransplantation
    • Manche Patienten bekamen:
      • Hautausschlag und Juckreiz - häufig
      • Übelkeit oder Erbrechen - häufig
      • Nierenversagen - häufig
      • Nierenprobleme - sehr häufig
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen beunruhigt.
      • Alle Testergebnisse können einen Senkung des Phosphatspiegels (häufig) oder einen Anstieg des Kreatininwertes (sehr häufig) anzeigen.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen
    • Manche Patienten können auch
      • Nierenversagen
      • Schäden an den Nierenkanälchen
      • Nierenprobleme können zu einer Erweichung der Knochen (die Knochenschmerzen verursacht und manchmal zu Knochenbrüchen führt) und Muskelschmerzen oder -schwäche führen.
      • eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
    • bekommen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Tenofovir enthalten.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Produkte handelt.
    • Es ist besonders wichtig, Ihren Arzt darüber zu informieren, ob Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, die Ihre Nieren schädigen könnten oder mit dem Arzneimittel in Wechselwirkung treten können.
      • Vancomycin und Aminoglykoside, gegen bakterielle Infektionen
      • Amphotericin B, gegen Pilzinfektionen
      • Foscarnet, Cidofovir und Tenofovirdisoproxilfumarat, gegen Virusinfektionen
      • Pentamidin gegen Infektionen allgemein
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die Einnahme kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon erfolgen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Adefovir dipivoxil 10mg
entspricht Adefovir 5.45mg
Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz +
Hilfsstoff Lactose 1-Wasser +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Stärke, vorverkleistert +
Hilfsstoff Talkum +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
Ihr Originalrezept, Ihre Befreiungsnummer und das Ausstellungsdatum Ihres Befreiungsausweises muss unserer Versandapotheke vorliegen, bevor wir Ihre Internet Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse.

1,2Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung oder Sie können sie in unserer Internetapotheke kostenlos anfordern.

Buchstabe "H" im Arzneimittelindex nachschlagen. zum Seitenanfang