KANAMYCIN POS Augentropfen 5 Milliliter N1
KANAMYCIN POS Augentropfen
Inhalt: 5 Milliliter, N1
Anbieter: URSAPHARM Arzneimittel GmbH
Darreichungsform: Augentropfen
Grundpreis: 100 ml 267,60 €
Art.-Nr. (PZN): 4421460

rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat sind antibakteriell wirkende Augentropfen.
  • Das Arzneimittel wird zur lokalen Therapie bakterieller Infektionen der Lid-, Binde- und Hornhaut durch Kanamycin-empfindliche Keime, bei Wunden des äußeren Auges, Verätzungen und Verletzungen und nach operativen Eingriffen angewendet.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Wenn trotz der bestehenden Augenerkrankung ärztlicherseits keine Bedenken gegen das Tragen von Kontaktlinsen bestehen, sollten die Kontaktlinsen vor der Anwendung des Präparates vom Auge genommen werden und erst ca. 20 Minuten nach Applikation der Augentropfen wieder eingesetzt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Augentropfen sollten grundsätzlich so angewendet werden, dass ein Kontakt des Tropfers mit Auge oder Gesichtshaut vermieden wird.
  • Schrauben Sie die Schutzkappe ab, legen Sie den Kopf etwas zurück, ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab und bringen Sie durch leichten Druck auf die Flasche einen Tropfen in den Bindehautsack.
  • Schließen sie langsam die Augenlider.
  • Nach Gebrauch soll die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 1 Tropfen mehrmals täglich (tagsüber alle 2 bis 3 Stunden) in den Bindehautsack eintropfen.
  • Die genaue Behandlungsdauer bestimmt Ihr Arzt, der in Abständen, abhängig von der Schwere des Krankheitsbildes, die Wirksamkeit kontrolliert und über die Fortsetzung der Anwendung oder Änderung der Therapie entscheidet.
  • Nach 5 - 7 Tagen ist die Infektion normalerweise abgeklungen. Die Behandlung sollte dann noch zusätzlich für 2 - 3 Tage fortgesetzt werden. Nur in begründeten Fällen darf die Anwendungsdauer 14 Tage überschreiten.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Eine kurzfristige Überdosierung des Arzneimittels führt zu keinen bekannten Nebenwirkungen. Sollte z. B. ein Kind die Lösung trinken, besteht keine Gefahr einer Vergiftung.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben,
    • wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, sondern holen Sie die Anwendung so schnell wie möglich nach, und dosieren Sie anschließend mit gleicher Menge und im gleichen Zeitabstand/Rhythmus wie oben angegeben bzw. von Ihrem Arzt verordnet weiter.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Kanamycinsulfat oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • Eine mögliche Parallelallergie mit anderen Aminoglykosiden ist zu beachten.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, da bei lokaler Anwendung geringer Mengen am Auge nicht mit systemisch-toxischen Wirkungen zu rechnen ist.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Fieber, starker Juckreiz der Haut [Pruritus], entzündlicher Hautausschlag [Exanthem], Vermehrung der Eosinophilen im Blut (Eosinophile gehören zur Gruppe der weissen Blutkörperchen) [Eosinophilie], schmerzhafte Schwellung der Gefäße von Haut und Schleimhaut [Angioödem], entzündliche allergische Hautreaktion [Kontaktdermatitis], Nesselsucht [Urtikaria]) auftreten, wodurch ein Absetzen des Präparates erforderlich wird. Desweiteren kann es im Rahmen der Behandlung zum Auftreten unempfindlicher Keime kommen. Entsprechend anderer Antibiotika kann bei längerem Gebrauch eine zusätzliche Infektion mit nichtkanamycinempfindlichen Erregern auftreten.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bei lokaler Therapie in der empfohlenen Dosierung sind Wechselwirkungen mit anderen Mitteln kaum zu erwarten.
    • Das Erreichen relevanter systemischer Konzentrationen von Kanamycin kann zu folgenden Wechselwirkungen führen:
      • Verstärkung der nephrotoxischen Wirkung von Methoxyfluran, Cephalosporinen und Schleifendiuretika (Furosemid, Etacrynsäure), Verstärkung der ototoxischen Wirkung anderer ototoxischer Arzneimittel, wie z. B. der Schleifendiuretika,
      • Verstärkung der neuromuskulär-blockierenden Eigenschaften von Muskelrelaxantien ((-)-Tubocurarin, Suxamethonium, Pancuronium) und Ether.
    • Kanamycin kann in Lösung durch Betalactam-Antibiotika inaktiviert werden.
  • Hinweis:
    • Falls Sie zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben anwenden, sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 15 Minuten zwischen den Anwendungen der einzelnen Präparate einhalten. Augensalben sollten Sie stets als letztes anwenden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Kanamycin sulfat 1-Wasser 6.2mg
entspricht Kanamycin 5mg
Hilfsstoff Natrium tetraborat +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +
Hilfsstoff Borsäure +

1Privatrezept / Kassenrezept:
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2Kassenrezept befreit:
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