Dolortriptan bei Migräne
Inhalt: 2 Stück, N1
Anbieter: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Darreichungsform: Filmtabletten
Grundpreis: 1 Stück 4,00 €
Art.-Nr. (PZN): 3029613

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Beschreibung

Anwendung:
Dolortriptan ist die rezeptfreie Variante eines Arzneimittels, dessen Wirkstoff speziell für die Akutbehandlung von Migräne entwickelt wurde.

Wirkung:
Der Wirkstoff in Dolortriptan, Almotriptan, unterscheidet sich von den meisten anderen Wirkstoffen, die rezeptfrei zur Behandlung von Migränekopfschmerzen eingesetzt werden. Er gehört zur Substanzklasse der Triptane.
Almotriptan verengt die geweiteten und entzündeten Blutgefäße in der Hirnhaut auf Normalgröße. Deshalb bekämpft Almotriptan die typischen Symptome einer Migräne wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

- Migräneanfall

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Erwachsene1 Tablette1 Tablettezu Beginn des Anfalls

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Angina pectoris
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
  - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
  - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
  - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
  - Rauchen
  - Nikotinersatztherapie
  - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
  - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
  - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Durchfälle
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Missempfindungen, wie:
  - Kribbeln
  - Schwere-, Druck- und Engegefühl, vor allem im Hals
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Herzklopfen
- Brustschmerzen
- Muskelschmerzen
- Allgemeine Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoff Almotriptan malat17,5mg
entspricht Almotriptan12,5mg
Hilfsstoff Mannitol+
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristalline+
Hilfsstoff Povidon K29-32+
Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natrium+
Hilfsstoff Natriumstearylfumarat+
Hilfsstoff Hypromellose+
Hilfsstoff Titandioxid+
Hilfsstoff Macrogol 400+
Hilfsstoff Carnaubawachs+

Top Kundenmeinungen und Bewertungen

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 22.06.2011
Normal nehme ich die verschreibungspflichtigen Sumatriptan 50mg. Dennoch war ich auf der Suche nach einer frei verkäuflichen Variante. Bisher waren alle Präparate bei mir wirkungslos. Dolortriptan hingegen wirkte schon innerhalb einer Stunde und ich musste auch keine zweite Tablette nehmen! Nebenwirkungen konnte ich keine feststellen. Deshalb würde ich dieses Medikament jedem, der auch auf Sumatriptan anspricht, empfehlen.
13 von 13 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 07.05.2014
Von Aspirin,Ibuprofen bis Formigran habe in 30 jahren schon viel ausprobiert. Aber Dolortriptan habe ich aufgrund dieser Kundenbewertungen gekauft und war nach nur 1 Stunde schmerzfrei ! Ich konnte das gar nicht glauben.Ich kann Dolortriptan nur empfehlen!
11 von 11 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 12.08.2013
Ich leide seit meinem 11 Lebensjahr an zum Glück nicht all zu häufigen Migräne Attacken. Bis vor kurzem kam ich mit Novalgin gut klar. Aber das hat seine Wirkung eingebüßt und ich war sehr froh, dass Dolortriptan früh eingenommen mir gut hilft und ich sogar weiter arbeiten kann was früher undenkbar war.Noch besser hilft mir allerdings Natriparan.
10 von 11 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 24.07.2014
Von den frei verkäuflichen Triptanen hilft Dolortriptan bei mir momentan am besten. Bei mir ist die Zuverlässigkeit von Dolortriptan über 90% - andere Triptane, die ich vorher eingenommen habe, hatten eine Wirksamkeit von 50 - 70 % bei mir.
9 von 9 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 19.09.2013
Ich leide seit ca. 2 Jahren unter ständiger Migräne, und habe sehr viel ausprobiert doch nichts hat wirklich langfristig geholfen. Schlussendlich probierte ich dieses Präparat aus und siehe da keine halbe Stunde nach der Einnahme stellte sich schon eine Linderung der Schmerzen ein. Seit dem nehme ich es nur noch bei Migräne Anfällen. Dieses Produkt ist sein Geld wirklich wert.

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