LAXBENE junior 500 mg/ml Lösung z.Einn.Kdr.6M-8J
Inhalt: 200 Milliliter
Anbieter: Recordati Pharma GmbH
Darreichungsform: Lösung zum Einnehmen
Grundpreis: 100 ml 4,50 €
Art.-Nr. (PZN): 11729922

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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Dieses Arzneimittel gehört zur Arzneimittelgruppe der osmotisch wirkenden Abführmittel (Laxanzien). Osmotische Abführmittel erhöhen den Wassergehalt im Stuhl und erleichtern so den Stuhlgang.
  • Das Arzneimittel wird zur symptomatischen Behandlung von Verstopfung bei Kindern zwischen 6 Monaten und 8 Jahren angewendet. Es sollte nur im Rahmen einer Umstellung der Lebensführung und Ernährung angewendet werden.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Die maximale Behandlungsdauer einer Verstopfung bei Kindern beträgt 3 Monate.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Die Behandlung einer Verstopfung mit einem Abführmittel sollte nur als Ergänzung zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung angewendet werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Wenn während der Behandlung Durchfall auftritt, besteht die Gefahr, dass bestimmte Salze im Blut abnehmen können (Störung des Elektrolythaushalts). Das Risiko ist höher bei älteren Personen, Personen mit Leber- oder Nierenproblemen und Personen, die Entwässerungstabletten (Diuretika) einnehmen. Wenn Sie zu diesen Personen gehören und bei Ihnen Durchfall auftritt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihre Elektrolytwerte mit einem Bluttest kontrollieren wird.
  • Kinder
    • Bevor Sie dieses Arzneimittel bei Ihrem Kind anwenden, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, damit organische Ursachen der Verstopfung ausgeschlossen werden können. Nach dreimonatiger Behandlung sollte Ihr Kind zur Feststellung der Ursache der Verstopfung von Ihrem Arzt untersucht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Zum Einnehmen.
  • Bei einer Dosierung von 8 ml pro Tag soll die Behandlung morgens erfolgen, höhere Dosierungen werden auf eine Morgen- und Abenddosis aufgeteilt.
  • Die Wirkung tritt innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme ein.
  • Es wird empfohlen, die Lösung zum Einnehmen mithilfe der im Umkarton beigepackten Dosierhilfe zu dosieren.
  • Nach der Behandlung kann die verbesserte Darmtätigkeit durch gesunde Lebensführung und ausgewogene Ernährung aufrechterhalten werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • 6 Monate bis 1 Jahr: 8 ml pro Tag.
    • 1 Jahr bis 4 Jahre: 8 ml bis 16 ml pro Tag.
    • 4 Jahre bis 8 Jahre: 16 ml bis 32 ml pro Tag.
  • Bei einer Dosierung von 8 ml pro Tag soll die Behandlung morgens erfolgen, höhere Dosierungen werden auf eine Morgen- und Abenddosis aufgeteilt.
  • Die Tagesdosis sollte an den Behandlungserfolg angepasst werden.
  • Die Wirkung tritt innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme ein.
  • Es wird empfohlen, die Lösung zum Einnehmen mithilfe der im Umkarton beigepackten Dosierhilfe zu dosieren.
  • Nach der Behandlung kann die verbesserte Darmtätigkeit durch gesunde Lebensführung und ausgewogene Ernährung aufrechterhalten werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Bei Kindern darf die Behandlungsdauer 3 Monate nicht überschreiten, da zu länger als 3 Monate dauernden Behandlungen keine klinischen Daten vorliegen.
    • Die Dosis sollte schrittweise verringert werden. Falls es erneut zu Verstopfung kommt, ist die Behandlung wieder aufzunehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Einnahme einer zu hohen Dosis kann es zu Durchfällen kommen. Diese Durchfälle klingen ab, wenn die Behandlung unterbrochen oder die Dosis verringert wird.
    • Wenn es zu schweren Durchfällen oder Erbrechen kommt, suchen Sie sobald wie möglich einen Arzt auf. Möglicherweise ist eine Behandlung erforderlich, um einen Salzmangel (Elektrolytmangel) aufgrund des Flüssigkeitsverlusts zu verhindern.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Gabe vergessen haben.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Macrogol (Polyethylenglycol, PEG) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an einer Darmerkrankung, insbesondere an einer Dickdarmerkrankung (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden.
    • wenn Sie an Bauchschmerzen ungeklärter Ursache leiden.
    • wenn bei Ihnen ein Loch oder Riss (Perforation) im Magen-Darm-Trakt vorliegt oder die Gefahr eines Loches oder Risses (Perforation) in der Darmwand besteht.
    • wenn bei Ihnen ein Darmverschluss vorliegt oder Hinweise darauf bestehen.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Falls Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel kann während der Stillzeit angewendet werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen waren allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), mit Pruritus (juckender Hautausschlag), Hautausschlag, Gesichtsödem (Anschwellen des Gesichts), Quincke-Ödem (schnelles Anschwellen der tiefen Hautschichten), Urtikaria (Nesselsucht) und anaphylaktischem Schock. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist bei Erwachsenen sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000) und ist bei Kindern und Jugendlichen nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Wenn bei Ihnen eine der oben beschriebenen Nebenwirkungen auftritt, unterbrechen Sie bitte sofort die Behandlung mit diesem Arzneimittel und suchen sie unverzüglich einen Arzt auf.
  • Erwachsene:
    • Die bei Erwachsenen auftretenden Nebenwirkungen sind in der Regel leicht und vorübergehend und betreffen hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt. Folgende Nebenwirkungen wurden beschrieben:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Bauchschmerzen
        • Blähbauch
        • Durchfall
        • Übelkeit
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Stuhldrang
        • Unfreiwilliger Stuhlabgang (Stuhlinkontinenz)
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Elektrolytstörung (niedrige Konzentration von Natrium und Kalium im Blut: Hyponatriämie, Hypokaliämie)
        • Austrocknung (Dehydrierung) aufgrund von Durchfall, insbesondere bei älteren Patienten
  • Die bei Kindern auftretenden Nebenwirkungen sind in der Regel leicht und vorübergehend und betreffen hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt. Folgende Nebenwirkungen wurden beschrieben:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Bauchschmerzen
      • Durchfall (kann Wundsein im Afterbereich hervorrufen)
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Erbrechen
      • Blähungen
      • Übelkeit
  • Bei Einnahme einer zu hohen Dosis kann es zu Durchfällen kommen. Diese Durchfälle klingen ab, wenn die Dosis verringert oder die Behandlung unterbrochen wird.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Milliliter.

Wirkstoff Macrogol 4000 500mg
Hilfsstoff Citronensäure, wasserfrei +
Hilfsstoff Natrium citrat +
Hilfsstoff Sucralose +
Hilfsstoff Wasser, gereinigt +
Hilfsstoff Kalium sorbat +
Hilfsstoff Natrium benzoat +

Top Kundenmeinungen und Bewertungen

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