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LIVOGIVA 20 Mikrogramm/80 Mikroliter Inj.-L.im Pen 1 Stück N1
LIVOGIVA 20 Mikrogramm/80 Mikroliter Inj.-L.im Pen
Inhalt: 1 Stück, N1
Anbieter: Theramex Ireland Ltd.
Darreichungsform: Injektionslösung
Grundpreis: 1 Stück 418,39 €
Art.-Nr. (PZN): 16222702
rezeptpflichtig
Kühlartikel
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Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält als aktiven Wirkstoff Teriparatid. Dieser wird verwendet, um die Knochen zu
    festigen und das Risiko von Knochenbrüchen zu senken, indem er den Knochenaufbau anregt.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur Osteoporose-Behandlung angewendet. Osteoporose ist eine Erkrankung, durch die Ihre Knochen dünn und brüchig werden. Diese Erkrankung tritt bei Frauen nach den Wechseljahren (Menopause) besonders häufig auf, kann aber auch bei Männern auftreten.
  • Osteoporose tritt auch häufig bei Patienten auf, die Kortikosteroide erhalten.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Dieses Arzneimittel kann zu einem Anstieg der Calciummenge in Ihrem Blut oder Urin führen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor oder wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden:
      • Wenn Sie unter andauernder Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Energielosigkeit oder Muskelschwäche leiden. Dies können Anzeichen eines erhöhten Calciumblutspiegels sein.
      • Wenn Sie an Nierensteinen leiden oder in der Vergangenheit hatten.
      • Wenn Sie an Nierenproblemen leiden (mittelschwere Nierenfunktionsstörung).
    • Manchen Patienten wird nach den ersten Dosen schwindlig oder sie bekommen einen schnelleren Herzschlag. Injizieren Sie sich das Präparat daher die ersten Male so, dass Sie sich sofort hinsetzen oder hinlegen können, wenn Ihnen schwindlig wird.
    • Die empfohlene Therapiedauer von 24 Monaten sollte nicht überschritten werden.
    • Dieses Arzneimittel darf nicht bei jungen Erwachsenen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Manche Patienten können sich nach einer Teriparatid-Injektion schwindlig fühlen. Wenn Sie sich schwindlig fühlen, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, bis es Ihnen wieder besser geht.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Eventuell rät Ihnen Ihr Arzt, während der Behandlung Calcium- und/oder Vitamin-D-Präparate einzunehmen. Ihr Arzt wird Ihnen in diesem Fall sagen, wie viel Sie täglich davon einnehmen sollten.
  • Lesen Sie die Benutzeranleitung, die dem Umkarton beigelegt ist und die Ihnen erklärt, wie dieses Arzneimittel benutzt wird.
  • Dem Pen liegen keine Injektionsnadeln bei. Sie können Injektionsnadeln mit einem Durchmesser von 0,25 bis 0,33 mm (29 bis 31 Gauge) verwenden.
  • Wie in der Benutzeranleitung beschrieben, sollten Sie dieses Arzneimittel injizieren, kurz nachdem Sie den Pen aus dem Kühlschrank genommen haben. Legen Sie den Pen unmittelbar nach Gebrauch wieder in den Kühlschrank.
  • Verwenden Sie für jede Injektion eine neue Injektionsnadel und entsorgen Sie diese anschließend.
  • Bewahren Sie den Pen niemals mit aufgesetzter Nadel auf. Lassen Sie andere Personen niemals Ihren Teriparatid-Pen benutzen.
  • Dieses Arzneimittel kann zu einer Mahlzeit oder zwischen den Mahlzeiten verabreicht werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei
    Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt 20 Mikrogramm, die einmal täglich durch Injektion unter die Haut des Unterbauchs oder des Oberschenkels verabreicht wird (subkutane Injektion). Um es Ihnen zu erleichtern, an die nächste Injektion Ihres Arzneimittels zu denken, sollten Sie sich diese immer um dieselbe Tageszeit injizieren.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Wenden Sie das Präparat solange einmal täglich an, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat. Die Gesamtbehandlungsdauer darf 24 Monate nicht überschreiten. Sie sollten im Laufe Ihres Lebens nicht mehr als einen 24-monatigen Behandlungszyklus erhalten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich mehr Teriparatid gespritzt haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Zu den Symptomen, die nach einer Überdosierung eintreten können, zählen Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen.

 

  • Wenn Sie vergessen haben oder es Ihnen nicht möglich war, dieses Arzneimittel zu Ihrer üblichen Zeit anzuwenden,
    • holen Sie die Anwendung baldmöglichst am selben Tag nach. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Verabreichen Sie sich nicht mehr als eine Injektion täglich. Versuchen Sie nicht, eine vergessene Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Wenn Sie beabsichtigen die Behandlung abzubrechen, dann besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Sie beraten und entscheiden, wie lange Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden sollten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Teriparatid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie an erhöhtem Calciumspiegel leiden (vorbestehende Hypercalcämie),
    • wenn Sie an schweren Nierenproblemen leiden,
    • wenn bei Ihnen jemals Knochenkrebs oder eine andere Krebsart diagnostiziert wurde, die Ihre Knochen befallen hat/metastasiert ist,
    • wenn Sie bestimmte Knochenerkrankungen haben. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie eine Knochenerkrankung haben.
    • wenn Sie hohe Blutspiegel eines Enzyms namens Alkalische Phosphatase haben und die Ursache dafür nicht geklärt ist; dies könnte bedeuten, dass Sie die Paget-Krankheit des Knochens (eine Erkrankung mit erhöhtem Knochenumbau) haben. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • wenn Sie eine Strahlenbehandlung hatten, bei der Ihr Skelett im Strahlenfeld lag,
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie eine gebärfähige Frau sind, müssen Sie während der Behandlung zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden.
    • Wenn Sie schwanger werden, muss dieses Arzneimittel abgesetzt werden. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Gliederschmerzen (sehr häufig, kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) und allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen und Schwindel (häufig). Wenn Ihnen nach einer Injektion schwindlig wird (Benommenheit auftritt), sollten Sie sich hinsetzen oder hinlegen, bis Sie sich besser fühlen. Wenn Sie sich nicht besser fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, bevor Sie die Behandlung fortsetzen. Es wurden Fälle von Ohnmacht bei einer Teriparatid-Behandlung berichtet.
  • Wenn Beschwerden wie Hautrötungen, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz, Blutergüsse oder kleine Hautblutungen um die Injektionsstelle (häufig) bei Ihnen auftreten, sollten diese nach einigen Tagen oder Wochen verschwinden. Falls nicht, sprechen Sie so rasch wie möglich mit Ihrem Arzt.
  • Bei einigen Patienten können kurz nach der Injektion allergische Reaktionen auftreten, mit Atemnot, Schwellung des Gesichts, Ausschlag und Brustschmerzen (selten). In seltenen Fällen können schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche allergische Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie, auftreten.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Erhöhung der Cholesterinwerte im Blut
      • Depression
      • Nervenschmerzen in den Beinen
      • Schwächegefühl
      • Herzrhythmusstörungen
      • Atemnot
      • vermehrtes Schwitzen
      • Muskelkrämpfe
      • Energiemangel
      • Müdigkeit
      • Brustschmerzen
      • niedriger Blutdruck
      • Sodbrennen (Schmerzen oder Brennen unterhalb des Brustbeins)
      • Übelkeit (Erbrechen)
      • ein Bruch der Speiseröhre, durch die Nahrung in den Magen transportiert wird (Zwerchfellbruch)
      • niedriges Hämoglobin oder niedrige Anzahl der roten Blutzellen (Anämie)
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • erhöhter Puls
      • abnormale Herzgeräusche
      • Kurzatmigkeit
      • Hämorrhoiden
      • unwillkürlicher oder versehentlicher Abgang von Urin
      • verstärkter Harndrang
      • Gewichtszunahme
      • Nierensteine
      • Muskel- und Gelenkschmerzen Einige Patienten hatten schwere Rückenkrämpfe oder -schmerzen, die zu einem Krankenhausaufenthalt führten.
      • Erhöhung der Calciumwerte im Blut
      • Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut
      • Erhöhung eines Enzyms namens alkalische Phosphatase
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • verringerte Nierenfunktion, einschließlich Nierenversagen
      • Schwellungen, hauptsächlich an den Händen, Füßen und Beinen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, da es vereinzelt zu Wechselwirkungen kommen könnte (z.B. Digoxin/Digitalis, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen).

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Milliliter.

Wirkstoff Teriparatid 250µg
Hilfsstoff Essigsäure 99% +
Hilfsstoff Mannitol +
Hilfsstoff m-Cresol +
Hilfsstoff Natrium acetat 3-Wasser +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
entspricht Gesamt Natrium Ion +

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Biozid3
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