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MOLEVAC Dragees
Inhalt: 8 Stück, N2
Anbieter: Infectopharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Darreichungsform: Überzogene Tabletten
Grundpreis: 1 Stück 4,30 €
Art.-Nr. (PZN): 683476
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Beschreibung

Behandlung bei Madenwurmbefall

Molevac ist ein Mittel zur Behandlung bei Madenwurmbefall (Oxyuriasis).

Es kann bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden. Der in Molevac enthaltene Wirkstoff Pyrvinium ist speziell gegen Madenwürmer wirksam. Die wurmabtötende Wirkung beruht auf einer Störung des Stoffwechsels der Madenwürmer durch Molevac.

Hinweis: Molevac Dragees enthalten Sucrose (Zucker) sowie Methyl- und 4-Hydroxybenzoat.

Apotheker-Tipp

Apotheker-Tipp Um eine Neuinfektion zu vermeiden, ist Handhygiene sehr wichtig. Regelmäßiges Händewaschen mit einer Nagelbürste und der desinfizierenden Sagrotan Arztseife ist ratsam.

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung bei Madenwurmbefall (Oxyuriasis). Es kann angewendet werden bei Kindern ab 3 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen.
  • Der enthaltene Wirkstoff Pyrvinium ist speziell gegen Madenwürmer (Oxyuren) wirksam. Die wurmabtötende Wirkung beruht auf einer Störung des Stoffwechsels der Madenwürmer durch das Arzneimittel.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Das Arzneimittel färbt den Stuhl hellrot. Dies hat keinerlei Krankheitswert, sondern zeigt lediglich an, dass der Wirkstoff den Magen-Darm-Trakt ordnungsgemäß passiert hat.
  • Der Wirkstoff des Arzneimittels, Pyrvinium, kann beispielsweise durch Erbrechen oder durch Rotfärbung des Stuhls zu einer Verfärbung von Textilien führen. Diese Verfärbung ist nicht auswaschbar.
  • Bei einem Wurmbefall sind häufig auch die Familienmitglieder oder andere enge Kontaktpersonen mit betroffen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob bei diesen Kontaktpersonen auch eine Behandlung durchgeführt werden sollte. Achten Sie außerdem auf Körperhygiene und eine gründliche Reinigung der Lebensbereiche (Wohnung, Arbeitsstätte) sowie der Kleidung.
  • Kinder
    • Die Tabletten sind für die Behandlung von Kindern unter 3 Jahren nicht geeignet.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 



Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Nehmen Sie das Arzneimittel bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.
  • Das Arzneimittel kann sowohl zu einer Mahlzeit als auch auf nüchternem Magen eingenommen werden. Wenn Sie eine größere Menge einnehmen müssen, verteilen Sie die Einnahme am besten auf drei Portionen: vor, während und nach der Mahlzeit.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Dosierung
      • Das Arzneimittel wird in aller Regel als Einmalgabe verabreicht.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Kinder ab 3 Jahre, Jugendliche und Erwachsene erhalten 1 Tablette (entsprechend 50 mg Pyrvinium) pro 10 kg Körpergewicht. Die Maximalgabe beträgt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (auch bei einem Körpergewicht von mehr als 80 kg) 8 Tabletten (entsprechend 400 mg Pyrvinium), siehe Dosierungstabelle.
      • Bei ungenügender Wirksamkeit soll nicht die Arzneimenge erhöht, sondern die Behandlung wiederholt werden.
      • Dosierungstabelle
        • Alter ca. (Jahre) 3 - 5, Körpergwicht ca. (kg) 12 - 19: Anzahl Tabletten: 1 - 2
        • Alter ca. (Jahre) 6 - 9, Körpergwicht ca. (kg) 20 - 29: Anzahl Tabletten: 2 - 3
        • Alter ca. (Jahre) 10 - 12, Körpergwicht ca. (kg) 30 - 39: Anzahl Tabletten: 3 - 4
        • Alter ca. (Jahre) 13 - 14, Körpergwicht ca. (kg) 40 - 49: Anzahl Tabletten: 4 - 5
        • Alter ca. (Jahre) 15 - 16, Körpergwicht ca. (kg) 50 - 59: Anzahl Tabletten: 5 - 6
        • Erwachsene, Körpergewicht ca. (kg) 60 - 69: Anzahl Tabletten: 6 - 7
        • Erwachsene, Körpergewicht ca. (kg) 70 - 79: Anzahl Tabletten: 7 - 8
        • Erwachsene, Körpergewicht ca. (kg) 80 (oder mehr): Anzahl Tabletten: 8
      • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
        • Die Dosierung bei Kindern ab 3 Jahren und Jugendlichen können Sie der Dosierungstabelle entnehmen. das Arzneimittel ist für die Behandlung von Kindern unter 3 Jahren nicht geeignet.
      • Schwangere
        • Bei der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft soll die Dosierung auf das Körpergewicht vor der Schwangerschaft bezogen werden.
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
        • Das Arzneimittel darf bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht angewendet werden.
      • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
        • Das Arzneimittel darf bei Patienten mit Leberschädigung nicht angewendet werden.
      • Ältere Patienten (über 65 Jahre)
        • Sofern keine Einschränkung der Leber- oder der Nierenfunktion vorliegt, sind keine Besonderheiten zu beachten.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Wiederholen Sie die Behandlung nach 2 bis 4 Wochen auf die gleiche Weise.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • kann eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen auftreten. Sollten sich nach der Einnahme des Arzneimittels Anzeichen einer Vergiftung zeigen, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf. Er kann eine Magenspülung oder die Einnahme von medizinischer Kohle veranlassen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben,
    • können Sie die fehlende Menge ohne weiteres noch am gleichen Tag einnehmen. In jedem Fall sollten Sie aber die hier genannte Gesamtmenge einnehmen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Pyrvinium oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • bei Leberschädigung
    • bei entzündlichen Darmerkrankungen
    • bei Niereninsuffizienz


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • In der Schwangerschaft dürfen Sie das Arzneimittel nur einnehmen, wenn dies unter Berücksichtigung des Risikos für Mutter und Kind zwingend erforderlich ist, z. B. weil andere Wirkstoffe nicht eingenommen werden dürfen.
    • Bei der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft soll die Arzneimenge auf das Körpergewicht vor der Schwangerschaft bezogen werden.
  • Stillzeit
    • Stillende Mütter sollten aus Sicherheitsgründen während der Anwendung des Arzneimittels die Milch abpumpen und wegschütten.
  • Frauen im gebärfähigen Alter
    • Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung mit dem Arzneimittel eine sichere Verhütungsmethode anwenden, da das mögliche Risiko bei Anwendung in der Schwangerschaft nicht bekannt ist.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Gelegentlich: Kopfschmerzen
      • Sehr selten: Krämpfe
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Sehr selten: Schwindel
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Sehr selten: vorübergehende innere Kehlkopfschwellung (Larynxödem)
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen
      • Gelegentlich: Durchfall
      • Selten: Magenkrämpfe, Blähungen, Verstopfung
      • Sehr selten: Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Sehr selten: allergische Hauterscheinungen mit und ohne Juckreiz, wie z. B. Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (Urtikaria), Lichtempfindlichkeit, Hautausschläge (Rash), Hautblutungen (Purpura) sowie Schwellung der Haut und Schleimhaut (Angioödem)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht hier angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bisher wurden keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln beobachtet.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Pyrvinium embonat 75.25mg
entspricht Pyrvinium 50mg
Hilfsstoff Calcium carbonat +
Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A +
Hilfsstoff Eisen hydroxide +
Hilfsstoff Eisen oxide +
Hilfsstoff Gelatine +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Maisstärke +
Hilfsstoff Mannitol +
Hilfsstoff Polysorbat 80 +
Hilfsstoff Povidon K25 +
Hilfsstoff Saccharose +
Hilfsstoff Schellack +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Wachs, gebleicht +
Hilfsstoff Methyl 4-hydroxybenzoat +
Hilfsstoff Natrium benzoat +
Hilfsstoff Propyl 4-hydroxybenzoat +

Top Kundenmeinungen und Bewertungen


Molevac Dragees

50 von 61 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 02.06.2006
Ich war mit dem Produkt (Molevac Dragees)zufrieden habe nach einer Woche den Vorgang wiederholt.Habe durch Molevac Dragees keine Probleme mehr. Kann das Produkt nur weiterempfehlen.

wurmfrei nach 2 Wochen

45 von 52 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 20.12.2012
Die Beschwerden klingen bereits kurz nach der ersten Einnahme ab. Komplett wurmfrei war ich spätestens nach der zweiten Einnahme (laut Packungsbeilage erforderlich). Die Dragees kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

Gut verträglich und relativ wirksam

39 von 49 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 20.01.2009
Das Produkt wirkt zunächst einmal recht gut und war auch gut verträglich. Die Folgedosis gab es nach drei Wochen.Leider hat die Einmalbehandlung, also erste und zweite Gabe, auch in unserem Fall nicht gereicht. Wir können jedoch nicht beurteilen, ob es am Medikament liegt oder ob die Quelle der Ansteckung außerhalb der Familie liegt (die anderen Familienmitglieder hatten keine Würmer).Wir halten es jetzt so, dass unsere Tochter dieses Mal zwei komplette Behandlungen hintereinander absolviert, um ganz sicher zu sein (im 3-Wochen-Takt). Zusätzlich werden alle Familienmitglieder proforma einen Durchgang machen.

Wirkt gut und schnell!

34 von 42 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 01.06.2016
Die Tabletten haben uns sehr gut geholfen. Die Einnahme ist einfach und ohne komische Geschmäcker. Dank der relativ geringen Mengen in den einzelnen Tabletten, kann sehr gut dosiert werden. Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, sollte nach 10 bis 14 Tagen eine zweite Gabe erfolgen (mit der selben Dosierung!) Fazit : Sehr gutes Produkt das wir (sollten uns die Viecher nochmals besuchen) wieder benutzen.

betreff :molevac dragees

25 von 49 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
anita de petro schreibt am 30.08.2008
meine tochter hat die dragees genommen .sie hat das ganze nach 2 wochen wiederholt,ist aber nach insgesammt 7 wochen nicht wurmfrei.ich weiß nicht was ich davon halten soll.jetzt hat sie die suspension genommen ,mal sehen

Rezepte1,2
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