ORTOTON K.I.S.Injektions-/Infusionslösung Amp. 3 Stück N1
ORTOTON K.I.S.Injektions-/Infusionslösung Amp.
Inhalt: 3 Stück, N1
Anbieter: Recordati Pharma GmbH
Darreichungsform: Injektions-/Infusionslösung
Grundpreis: 1 Stück 8,59 €
Art.-Nr. (PZN): 4834268

rezeptpflichtig
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ORTOTON K.I.S.Injektions-/Infusionslösung Amp.
Injektions-/Infusionslösung
3 Stück, N1 1 Stück 8,59 € 25,76 €
ORTOTON K.I.S.Injektions-/Infusionslösung Amp.
Injektions-/Infusionslösung
9 Stück, N2 1 Stück 5,90 € 53,11 €

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält Methocarbamol. Dies ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Muskelverspannungen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago).

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • bei eingeschränkter Leberfunktion
    • bei Verdacht auf oder Bestehen einer Nierenerkrankung
  • In diesem Fall sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden. Diese Vorsichtsmaßnahme ist erforderlich wegen eventuell enthaltenen, sonstigen Bestandteilen. Durch diese Substanzen kann eine bereits bestehende Azidose verschärft und bei nierengeschädigten Patienten Harnsäureverhaltung verursacht werden. Dazu müssen jedoch beträchtlich höhere Dosen verabreicht werden, als sie in der empfohlenen Dosierung enthalten sind. Aus Gründen allgemeiner Vorsicht ist jedoch an oben genannter Gegenanzeige festzuhalten.
  • Kinder
    • Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • In einer Studie zur oralen Anwendung von Methocarbamol (Tabletten, 750 mg Methocarbamol) wurde nachgewiesen, dass keine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens auftritt. Sowohl bei der Einmalgabe als auch bei längerfristiger Einnahme treten keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen auf.
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Arzneimittel wird intravenös oder intramuskulär angewendet.
  • Dosierung und Häufigkeit der Injektion sollte sich fallspezifisch nach der Schwere der Erkrankung und dem jeweiligen Behandlungserfolg richten. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bei mäßigen Krämpfen der Skelettmuskulatur können schon 10 ml (1 Ampulle) genügen, da die eingetretene Besserung durch Filmtabletten mit 750 mg Methocarbamol aufrechterhalten werden kann.
    • In sehr ernsten Fällen oder nach Operationen, wenn die Einnahme der Tabletten nicht möglich ist, kann es notwendig werden 20 - 30 ml (2 - 3 Ampullen) pro Tag zu injizieren. Die Gesamtdosis sollte 90 ml, jeweils 30 ml pro Tag (entsprechend 3 Ampullen pro Tag) für drei aufeinander folgende Tage nicht überschreiten.
    • Nach 48 Stunden Pause kann nötigenfalls ein ähnlicher Behandlungszyklus wiederholt werden.
  • Intravenöse Injektion
    • Das Arzneimittel kann unverdünnt direkt in die Vene injiziert werden mit einer maximalen Injektionsgeschwindigkeit von 3 ml pro Minute.
    • Paravenöse Injektionen müssen unbedingt vermieden werden, da die hypertonische Lösung Venenentzündung verursachen kann. Während der Injektion und mindestens 10 - 15 Minuten danach sollte der Patient liegen.
    • In die Spritze aufgezogenes Blut mischt sich nicht mit der hypertonischen Lösung. Das Blut kann ohne Schaden mit der Injektionslösung wieder injiziert werden.
    • Empfehlenswert ist die Anwendung als intravenöse Infusion.
  • Intravenöse Infusion
    • Der Zusatz zu einer sterilen isotonischen Natriumchloridlösung für parenterale Anwendung ist möglich. Eine als Einzeldosis zu injizierende Ampulle sollte möglichst mit 100 ml, maximal mit 250 ml isotonischer Natriumchloridlösung verdünnt werden.
    • Der Inhalt einer Ampulle mit 10 ml wird unter sterilen Bedingungen in eine Flasche mit steriler 0,9 %iger Kochsalzlösung gespritzt (Durchstechstopfen). Nach gründlichem Vermischen der Lösungen wird der Stopfen der Flasche mit einem Infusionssystem durchstoßen und die verdünnte Lösung wird mit ca. 2 - 4 Tropfen pro Sekunde intravenös infundiert. Zur Haltbarkeit der zubereiteten Infusionslösung siehe Gebrauchsinformation.
    • Während der Infusion und mindestens 10 - 15 Minuten danach sollte der Patient liegen.
  • Intramuskuläre Injektion
    • Wenn eine intramuskuläre Injektion indiziert ist, sollten nicht mehr als 5 ml (1/2 Ampulle) in einen Gesäßmuskel (Glutealmuskel) injiziert werden. Nötigenfalls können die Injektionen in Abständen von 8 Stunden wiederholt werden.
    • Sobald eine ausreichende Muskellockerung erzielt worden ist, kann diese für gewöhnlich mit Tabletten aufrechterhalten werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel wird ausschließlich durch den behandelnden Arzt angewendet. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben.
  • Das Präparat darf außer mit den unten angegebenen Arzneimitteln nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • Es wird intravenös oder intramuskulär angewendet.
  • Dosierung und Häufigkeit der Injektion sollte sich fallspezifisch nach der Schwere der Erkrankung und dem jeweiligen Behandlungserfolg richten. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bei mäßigen Krämpfen der Skelettmuskulatur können schon 10 ml (1 Ampulle) genügen, da die eingetretene Besserung durch Filmtabletten mit 750 mg Methocarbamol aufrechterhalten werden kann.
    • In sehr ernsten Fällen oder nach Operationen, wenn die Einnahme der Tabletten nicht möglich ist, kann es notwendig werden 20 - 30 ml (2 - 3 Ampullen) pro Tag zu injizieren. Die Gesamtdosis sollte 90 ml, jeweils 30 ml pro Tag (entsprechend 3 Ampullen pro Tag) für drei aufeinander folgende Tage nicht überschreiten.
    • Nach 48 Stunden Pause kann nötigenfalls ein ähnlicher Behandlungszyklus wiederholt werden.
  • Intravenöse Injektion
    • Das Arzneimittel kann unverdünnt direkt in die Vene injiziert werden mit einer maximalen Injektionsgeschwindigkeit von 3 ml pro Minute.
    • Paravenöse Injektionen müssen unbedingt vermieden werden, da die hypertonische Lösung Venenentzündung verursachen kann. Während der Injektion und mindestens 10 - 15 Minuten danach sollte der Patient liegen.
    • In die Spritze aufgezogenes Blut mischt sich nicht mit der hypertonischen Lösung. Das Blut kann ohne Schaden mit der Injektionslösung wieder injiziert werden.
    • Empfehlenswert ist die Anwendung als intravenöse Infusion.
  • Intravenöse Infusion
    • Der Zusatz zu einer sterilen isotonischen Natriumchloridlösung für parenterale Anwendung ist möglich. Eine als Einzeldosis zu injizierende Ampulle sollte möglichst mit 100 ml, maximal mit 250 ml isotonischer Natriumchloridlösung verdünnt werden.
    • Der Inhalt einer Ampulle mit 10 ml wird unter sterilen Bedingungen in eine Flasche mit steriler 0,9 %iger Kochsalzlösung gespritzt (Durchstechstopfen). Nach gründlichem Vermischen der Lösungen wird der Stopfen der Flasche mit einem Infusionssystem durchstoßen und die verdünnte Lösung wird mit ca. 2 - 4 Tropfen pro Sekunde intravenös infundiert. Zur Haltbarkeit der zubereiteten Infusionslösung siehe Gebrauchsinformation.
    • Während der Infusion und mindestens 10 - 15 Minuten danach sollte der Patient liegen.
  • Intramuskuläre Injektion
    • Wenn eine intramuskuläre Injektion indiziert ist, sollten nicht mehr als 5 ml (1/2 Ampulle) in einen Gesäßmuskel (Glutealmuskel) injiziert werden. Nötigenfalls können die Injektionen in Abständen von 8 Stunden wiederholt werden.
    • Sobald eine ausreichende Muskellockerung erzielt worden ist, kann diese für gewöhnlich mit Tabletten aufrechterhalten werden.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich gegen Methocarbamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • während der Schwangerschaft und Stillzeit
    • bei komatösen oder präkomatösen Zuständen
    • bei Erkrankungen des Zentralnervensystems
    • bei einer krankhaften Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
    • bei einer Epilepsieneigung
    • bei Verdacht auf oder Bestehen einer Nierenerkrankung.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Die sichere Anwendung des Arzneimittels im Hinblick auf die Entwicklung des Ungeborenen ist nicht untersucht worden. Daher darf bei Ihnen, wenn Sie schwanger sind, das Arzneimittel nicht angewendet werden.
  • Methocarbamol, der in diesem Präparat enthaltene Wirkstoff, und/oder seine Abbaustoffe werden bei Hunden in die Milch ausgeschieden. Es ist nicht bekannt, ob Methocarbamol und/oder seine Abbaustoffe auch beim Menschen in die Muttermilch gelangen. Daher darf bei Ihnen das Arzneimittel nicht in der Stillzeit angewendet werden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Allgemein und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Durch zu hohe Injektionsgeschwindigkeit können gelegentlich Benommenheit, Mattigkeit und leichte Übelkeit auftreten. Intramuskuläre Injektionen verursachen gelegentlich ein Brennen an der Injektionsstelle.
      • Selten: Kopfschmerz, Fieber, Ödembildung
      • Sehr selten: Hitzewallung, Schockreaktion
    • Herz
      • Selten: Blutdruckerniedrigung
      • Sehr selten: verlangsamter Herzschlag, Ohnmacht
    • Magen-Darm-Trakt
      • Sehr selten: Brechreiz und Erbrechen
    • Nervensystem
      • Selten: Schwindel, metallischer Geschmack
      • Sehr selten: Augenzittern, Sehstörungen, Doppeltsehen, Benommenheit, Zittern, Krampfanfall
    • Psyche
      • Sehr selten: Unruhe, Angst, Verwirrtheit, Appetitlosigkeit
    • Haut und Unterhautzellgewebe
      • Selten: Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht
    • Augen
      • Selten: Bindehautentzündung mit Nasenschleimhautschwellung
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Methocarbamol mit zentralwirksamen Arzneimitteln wie Barbituraten, Opiat-Abkömmlingen sowie Appetitzüglern kann es zu einer wechselseitigen Wirkungsverstärkung kommen.
    • Bei Einnahme von Alkohol während der Behandlung mit Methocarbamol kann es zu einer Wirkungsverstärkung kommen.
    • Methocarbamol kann die Wirkung von Pyridostigminbromid abschwächen, daher darf Methocarbamol bei Patienten mit krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis), die mit Pyridostigmin behandelt werden, nicht eingesetzt werden.
    • Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Methocarbamol 1g
Hilfsstoff Macrogol 300 +
Hilfsstoff Salzsäure, konzentriert +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
Ihr Originalrezept, Ihre Befreiungsnummer und das Ausstellungsdatum Ihres Befreiungsausweises muss unserer Versandapotheke vorliegen, bevor wir Ihre Internet Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse.

1,2Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung oder Sie können sie in unserer Internetapotheke kostenlos anfordern.

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