PALONOSETRON Inresa 250 Mikrogramm Inj.-Lösung 1 Stück N1
PALONOSETRON Inresa 250 Mikrogramm Inj.-Lösung
Inhalt: 1 Stück, N1
Anbieter: Inresa Arzneimittel GmbH
Darreichungsform: Injektionslösung
Art.-Nr. (PZN): 12359315

rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Serotonin- (5HT3-) Antagonisten bezeichnet werden.
  • Diese können die Wirkung einer als Serotonin bezeichneten chemischen Substanz blockieren, welche Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem Monat zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen verwendet, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie wegen Krebs auftreten.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
      • wenn Sie einen akuten Darmverschluss haben oder in ihrer Vorgeschichte wiederholt unter Verstopfung gelitten haben.
      • wenn Sie das Arzneimittel gemeinsam mit anderen Arzneimitteln anwenden, die Herzrhythmusstörungen verursachen können, wie zum Beispiel Amiodaron, Nicardipin, Chinidin, Moxifloxacin, Erythromycin, Haloperidol, Chlorpromazin, Quetiapin, Thioridazin, Domperidon.
      • wenn bei Ihnen selbst oder einem nahen Verwandten eine bestimmte Veränderung des Herzrhythmus (Verlängerung des QT-Intervalls) vorliegt.
      • wenn Sie an sonstigen Herzerkrankungen leiden.
      • wenn die Konzentrationen bestimmter Mineralstoffe in Ihrem Blut, z. B. von Kalium und Magnesium, von der Norm abweichen und nicht behandelt wurden.
    • Es wird nicht empfohlen, das Arzneimittel in den Tagen nach der Chemotherapie anzuwenden, es sei denn, Sie erhalten einen weiteren Chemotherapie-Zyklus.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat kann Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Normalerweise injiziert ein Arzt oder eine Krankenschwester das Arzneimittel 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie.
  • Das Arzneimittel wird als langsame Infusion in eine Vene verabreicht.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Normalerweise injiziert ein Arzt oder eine Krankenschwester das Arzneimittel 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie.
  • Erwachsene
    • Die empfohlene Dosis beträgt 250 Mikrogramm, gegeben in Form einer raschen Injektion in eine Vene.
  • Kinder und Jugendliche (im Alter von 1 Monat bis zu 17 Jahren)
    • Die Dosis wird vom Arzt anhand des Körpergewichts festgelegt, jedoch beträgt die Höchstdosis 1.500 Mikrogramm.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Palonosetron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein, wird Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel nicht geben, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel schädliche Folgen hat, wenn es während der Schwangerschaft angewendet wird.
    • Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht.
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn Sie stillen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen und deren Häufigkeiten sind nachstehend aufgeführt:
    • Erwachsene
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung und Durchfall.
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Blutdruckanstieg oder -abfall
        • Abweichungen von der normalen Herzschlagfolge oder Mangeldurchblutung des Herzens
        • Venenverfärbung und/oder Venenerweiterung
        • Kaliumüberschuss oder Kaliummangel im Blut
        • hohe Blutzuckerspiegel oder Zucker im Urin
        • niedrige Kalziumspiegel im Blut
        • hohe Spiegel des Blutfarbstoffs Bilirubin im Blut
        • hohe Spiegel bestimmter Leberenzyme
        • gehobene Stimmung oder Angstgefühle
        • Schläfrigkeit oder Schlafstörungen
        • Appetitminderung oder Appetitverlust
        • Schwäche, Abgeschlagenheit, Fieber oder grippeähnliche Beschwerden
        • Taubheitsgefühl, brennendes Gefühl, Kribbeln oder ? Ameisenlaufen" auf der Haut
        • juckender Hautausschlag
        • Sehstörungen oder Augenreizung
        • Bewegungskrankheit
        • Ohrensausen
        • Schluckauf, Blähungen, Mundtrockenheit oder Verdauungsstörungen
        • Bauchschmerzen
        • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
        • Gelenkschmerzen
        • EKG-Veränderungen (Verlängerung des QT-Intervalls)
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
        • Allergische Reaktionen
          • Zu den Anzeichen können Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden oder Kreislaufzusammenbruch gehören; außerdem kann es zu einem juckenden Hautausschlag mit Quaddelbildung (Nesselfieber) kommen, ferner zu Brennen oder Schmerzen an der Einstichstelle
    • Kinder und Jugendliche:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Schwindel
        • ruckartige unwillkürliche Körperbewegungen
        • Herzrhytmusstörungen
        • Husten oder Atemnot
        • Nasenbluten
        • juckender Hautausschlag oder Nesselfieber
        • Fieber
        • Schmerzen an der Infusionsstelle
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, darunter:
      • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angststörungen, wie z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram
      • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angststörungen, wie z. B. Venlafaxin, Duloxetin.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Wirkstoff Palonosetron hydrochlorid 280.75µg
entspricht Palonosetron 250µg
Hilfsstoff Citronensäure 1-Wasser +
Hilfsstoff Dinatrium edetat 2-Wasser +
Hilfsstoff Mannitol +
Hilfsstoff Natrium citrat +
Hilfsstoff Natrium hydroxid Lösung +
Hilfsstoff Salzsäure, konzentriert +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
entspricht Gesamt Natrium Ion +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
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