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TRIVERAM 40 mg/10 mg/10 mg Filmtabletten 100 Stück N3
TRIVERAM 40 mg/10 mg/10 mg Filmtabletten
Inhalt: 100 Stück, N3
Anbieter: SERVIER Deutschland GmbH
Darreichungsform: Filmtabletten
Grundpreis: 1 Stück 1,27 €
Art.-Nr. (PZN): 11515003
rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält drei Wirkstoffe, Atorvastatin, Perindopril-Arginin und Amlodipin, in einer Tablette.
  • Atorvastatin gehört zur Wirkstoffgruppe der Statine, welche Medikamente zur Regulation der Lipide (Blutfette) sind.
  • Perindopril-Arginin ist ein Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. Bei Patienten mit hohem Blutdruck wirkt es, indem es die Blutgefäße erweitert, wodurch es für Ihr Herz einfacher wird, Blut durch die Gefäße zu pumpen.
  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Calciumkanalblocker bekannt sind. Bei Patienten mit hohem Blutdruck wirkt es, indem die Blutgefäße entspannt werden, wodurch das Blut leichter hindurchströmen kann. Bei Patienten mit Angina pectoris (verursacht Brustschmerzen) wirkt es, indem die Blutversorgung des Herzmuskels verbessert wird, der dadurch besser mit Sauerstoff versorgt wird, wodurch wiederum Schmerzen im Brustbereich verhindert werden.
  • Das Präparat wird angewendet, um hohen Blutdruck (Hypertonie) und/oder eine stabile koronare Herzkrankheit (ein Zustand, bei dem die Blutversorgung des Herzens vermindert oder blockiert ist) bei Erwachsenen zu behandeln, die auch an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
    • Erhöhte Cholesterinwerte (primäre Hypercholesterinämie)
    • Erhöhte Cholesterin- und Blutfett (Triglycerid)-Werte gleichzeitig (kombinierte oder gemischte Hyperlipidämie)
  • Das Arzneimittel ist für Patienten vorgesehen, die bereits eine Behandlung mit Atorvastatin, Perindopril-Arginin und Amlodipin als Einzelsubstanzen erhalten. Anstatt Atorvastatin, Perindopril-Arginin und Amlodipin als einzelne Tabletten einzunehmen, erhalten Sie eine Tablette, die alle drei Wirkstoffe in den gleichen Stärken enthält.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
      • ein Problem mit der Leber haben oder Lebererkrankungen in Ihrer medizinischen Vorgeschichte vorkamen.
      • mittelschwere bis schwerwiegende Nierenprobleme haben.
      • regelmäßig große Mengen Alkohol trinken,Fusidinsäure (ein Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) einnehmen bzw. als Injektion erhalten oder innerhalb der letzten 7 Tage Fusidinsäure eingenommen bzw. als Injektion erhalten haben. Die Kombination von Fusidinsäure und Triveram kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.
      • wiederholte oder unerklärliche Muskelbeschwerden oder -schmerzen haben oder hatten, oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind.
      • einen nahen Verwandten mit Muskelproblemen haben, die aus der Familienanamnese bekannt sind.
      • früher während einer Behandlung mit anderen Lipidsenkern (z. B. andere Statine oder Fibrate) Muskelprobleme hatten.
      • an einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) leiden.
      • sich in einem Zustand oder in einer Situation befinden, die zu erhöhten Blutwerten von Atorvastatin führt.
      • Symptome eines schwerwiegenden Atemversagens entwickeln, während Sie unter Behandlung stehen.
      • Diabetes haben (hoher Blutzucker).
      • Herzinsuffizienz oder andere Herzprobleme haben.
      • einen Herzinfarkt haben oder kürzlich einen Herzinfarkt hatten.
      • vor Kurzem an Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydratisiert sind.
      • eine nicht-schwerwiegende Aorten- oder Mitralklappenstenose haben (Verengung des Hauptblutgefäßes, das vom Herzen oder der Mitralklappe des Herzens wegführt).
      • Nierenprobleme haben, sich kürzlich einer Nierentransplantation unterzogen haben oder wenn Sie eine Dialyse erhalten.
      • ungewöhnlich erhöhte Aldosteron-Spiegel (ein Hormon) im Blut haben (primärer Hyperaldosteronismus).
      • schon älter sind.
      • unter einer schwerwiegenden allergischen Reaktion mit Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens leiden, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursacht (Angioödem). Dies kann jederzeit während der Behandlung auftreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.
      • ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind. In diesem Fall kann Ihr Risiko für das Auftreten eines Angioödems erhöht sein. Die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel kann bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger stark sein als bei Patienten anderer Hautfarbe.
      • eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da das Risiko eines Angioödems erhöht ist:
        • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfallerkrankungen)
        • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten mTOR-Inhibitoren gehören (werden verwendet, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern)
        • Sacubitril (erhältlich als Kombinationspräparat mit Valsartan) zur Langzeitbehandlung der Herzinsuffizienz
      • sich einer LDL-Apherese unterziehen müssen (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut).
      • eine Desensibilisierungsbehandlung erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- oder Wespenstichen einzuschränken.
      • eine Narkose erhalten und/oder vor einer größeren Operation stehen.
      • an einer Kollagenose (Erkrankung des Bindegewebes), wie systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie leiden.
      • eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzmittel verwenden.
      • laut Ihrem Arzt eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten haben.
      • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
        • Aliskiren.
    • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt um Rat bevor oder während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt muss möglicherweise Bluttests während der Behandlung durchführen, um Ihre Muskeln zu untersuchen.
    • Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.
    • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen. Während Sie dieses Arzneimittel nehmen, wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen, wenn Sie Diabetes haben oder gefährdet sind, an Diabetes zu erkranken. Es besteht für Sie möglicherweise ein Risiko an Diabetes zu erkranken, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und hohen Blutdruck haben.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit verursachen. Wenn Sie davon betroffen sind, kann Ihre Verkehrstüchtigkeit bzw. Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein, vor allem zu Beginn der Behandlung.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser bevorzugt immer zur selben Tageszeit, morgens vor einer Mahlzeit, ein.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette pro Tag.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Das Arzneimittel wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an die Unfall- und Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die Einnahme von zu vielen Tabletten kann einen niedrigen oder sogar gefährlich niedrigen Blutdruck verursachen. Das könnte bei Ihnen zu Schwindel, Benommenheit, Ohnmacht oder Schwäche führen. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, ist es hilfreich, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern. Wenn der Blutdruckabfall zu stark ist, kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut könnte sich kühl und feucht anfühlen und Sie könnten das Bewusstsein verlieren.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, da eine regelmäßige Behandlung wirkungsvoller ist. Wenn Sie jedoch eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Da die Behandlung mit dem Arzneimittel üblicherweise ein Leben lang andauert, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, bevor Sie die Therapie mit diesem Arzneimittel abbrechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder andere Statine, Perindopril oder einen anderen ACE-Hemmer, Amlodipin oder einen anderen Calciumkanalblocker, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie eine Lebererkrankung haben,
    • wenn bei Ihnen unklare Veränderungen der Leberwerte aufgetreten sind,
    • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck (Hypotonie) haben,
    • wenn Sie an einem kardiogenen Schock leiden (ein Zustand, in dem Ihr Herz den Körper nicht mit genügend Blut versorgen kann),
    • wenn Sie an einer Blockade des Blutflusses vom linken Ventrikel des Herzens leiden (z. B. hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie und hochgradige Aortenstenose),
    • wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
    • wenn Sie während einer früheren Behandlung mit ACE-Hemmern Symptome wie Keuchen, Schwellung von Gesicht oder Zunge, starken Juckreiz oder schwere Hautausschläge festgestellt haben oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Ihrer Familienmitglieder unter anderen Umständen aufgetreten sind (ein Zustand, der als Angioödem bezeichnet wird),
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden,
    • wenn Sie Dialyse-Patient sind oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von den Geräten, die verwendet werden, kann Triveram für Sie nicht geeignet sein.
    • wenn Sie Nierenprobleme haben, aufgrund derer die Blutversorgung Ihrer Nieren reduziert ist (renale Arterienstenose).
    • wenn Sie Sacubitril/Valsartan einnehmen, ein Arzneimittel zur Behandlung der Herzinsuffizienz.
    • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.
    • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden oder wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
    • wenn Sie stillen.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden oder wenn Sie schwanger werden könnten, es sei denn, Sie verwenden eine zuverlässige Verhütungsmethode.
    • Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Dieses Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder stillen möchten.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen oder eines der Symptome, welche(s) schwerwiegend sein kann, bei Ihnen auftritt:
    • Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, Schwierigkeiten beim Atmen (Angioödem)
    • schwere Hautreaktionen, einschließlich eines ausgeprägten Hautausschlags, Nesselsucht, Rötung der Haut am ganzen Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut, Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen
    • Muskelschwäche, Muskelempfindlichkeit, Muskelschmerzen, ein Muskelriss oder eine rotbraune Verfärbung des Urins; vor allem, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder erhöhte Temperatur haben, kann dies durch einen abnormalen Muskelschwund oder Muskelabbau bedingt sein, der lebensbedrohlich sein kann oder zu schweren Nierenproblemen führen kann.
    • Schwächegefühl in Armen und Beinen oder Probleme beim Sprechen, was ein Anzeichen auf einen möglichen Schlaganfall sein könnte.
    • starker Schwindel oder Ohnmacht aufgrund von niedrigem Blutdruck
    • ungewöhnlich schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
    • Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzanfall
    • plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden (Bronchospasmus)
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die starke Bauch- und Rückenschmerzen gemeinsam mit starkem Unwohlsein verursachen kann.
    • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen haben, kann dies auf Leberschäden hinweisen.
    • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), was ein Anzeichen auf Hepatitis sein könnte.
    • Hautausschlag, der häufig mit roten, juckenden Flecken auf Gesicht, Armen oder Beinen beginnt (Erythema multiforme).
    • Lupus-ähnliches Syndrom (einschließlich Hautausschlag, Gelenkserkrankungen und Auswirkungen auf Blutzellen)
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen)
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Entzündung der Nasengänge, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten
      • allergische Reaktionen (wie Hautausschläge, Juckreiz)
      • Erhöhungen der Blutzuckerwerte (wenn Sie Diabetes haben, müssen Ihre Blutzuckerwerte weiterhin sorgfältig überwacht werden), Erhöhung von Kreatinkinase im Blut
      • Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbeln, Müdigkeitsgefühl
      • Sehverschlechterung, Doppeltsehen
      • Tinnitus (Wahrnehmung von Rauschen oder Klingeln im Ohr)
      • Husten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
      • Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung, veränderte Stuhlgewohnheiten, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Dyspepsie
      • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe und Rückenschmerzen
      • Ermüdung, Schwäche
      • Knöchelschwellungen, Palpitationen (bewusstes Wahrnehmen des Herzschlags), Hitzewallungen
      • Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die darauf hindeuten, dass Ihre Leberfunktion beeinträchtigt sein könnte.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
      • Albträume, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsänderung, Angst, Depressionen
      • Taubheit oder Kribbeln in den Fingern und Zehen oder in den Gliedmaßen, Abnahme der Schmerz- oder Gefühlsempfindung, Gedächtnisverlust
      • verschwommenes Sehen
      • Niesen/laufende Nase, verursacht durch eine Entzündung der Nasenschleimhäute (Rhinitis)
      • Aufstoßen, Mundtrockenheit
      • starker Juckreiz oder schwere Hautausschläge, rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbungen, gehäufte Blasenbildung auf der Haut, Nesselsucht, Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erhöhte Sonnensensibilität der Haut), Haarausfall
      • Nierenprobleme, Störungen beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang nachts, häufigeres Wasserlassen
      • Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, Impotenz, Beschwerden oder Vergrößerung der Brüste beim Mann
      • Nackenschmerzen, Muskelschwäche
      • Unwohlsein, Zittern, Ohnmacht, Sturz, Brustschmerzen, Krankheitsgefühl, erhöhte Temperatur (Fieber), vermehrtes Schwitzen, Schmerzen
      • Tachykardie (schneller Herzschlag), Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße)
      • Überschuss von eosinophilen Leukozyten (ein Typ der weißen Blutkörperchen)
      • positive Testergebnisse auf weiße Blutzellen im Urin
      • Veränderung von Laborparametern: erhöhte Kaliumwerte, die nach Absetzen reversibel sind, niedrige Natriumwerte, Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Patienten mit Diabetes, erhöhter Blutharnstoff und erhöhtes Kreatinin im Blut
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Verschlimmerung einer Psoriasis
      • Verwirrtheit
      • unerwartete Blutungen oder Bluterguss
      • Cholestase (Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge)
      • Sehnenverletzung
      • Veränderung von Laborparametern: erhöhte Leberenzymwerte, hohe Bilirubinwerte im Serum
      • Störung der Nerven, was Schwäche, Prickeln oder Gefühllosigkeit verursachen kann.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • eosinophile Pneumonie (eine seltene Art von Lungenentzündung)
      • Gehörverlust
      • erhöhte Muskelspannung
      • Zahnfleischschwellung
      • akutes Nierenversagen
      • Blähungen (Gastritis)
      • Leberfunktionsstörung, Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Erhöhung der Leberenzymwerte, die sich auf einige medizinische Tests auswirken können.
      • Veränderung der Blutwerte, wie beispielsweise eine geringere Anzahl von weißen und roten Blutkörperchen, niedrigeres Hämoglobin, geringere Anzahl von Blutplättchen, was zu ungewöhnlichen Blutergüssen oder leichten Blutungen führen kann (Schädigung der roten Blutkörperchen), Krankheiten, die durch die Zerstörung von roten Blutkörperchen verursacht werden.
    • Nicht bekannt
      • anhaltende Muskelschwäche
      • Zittern, starre Haltung, maskenartige Gesichtszüge, langsame Bewegungen und ein schlurfender, unsymmetrischer Gang
      • Verfärbung, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Fingern oder Zehen (Raynaud Phänomen)
      • Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Anfälle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein können, können im Zusammenhang mit der Einnahme von ACE-Hemmern auftreten. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Wirkung des Arzneimittels kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden oder deren Wirkung kann von diesem Präparat beeinflusst werden. Diese Form der Wechselwirkung könnte die Wirkungen eines oder beider Arzneimittel vermindern. Es könnte aber auch das Risiko für Nebenwirkungen oder der Schweregrad von Nebenwirkungen erhöht werden, wie etwa von Rhabdomyolyse, einem Abbau von Muskelgewebe. Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Immunsuppressiva (Arzneimittel, die die Abwehrmechanismen Ihres Körpers reduzieren) zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten oder nach einer Organtransplantation (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus)
      • Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
      • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Fusidinsäure*, Trimethoprim (Antibiotika gegen bakterielle Infektionen)
      • Colchicin (eingesetzt zur Behandlung von Gicht, eine Erkrankung mit schmerzhaften, geschwollenen Gelenken verursacht durch Harnsäure-Kristalle)
      • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z.B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol, Ezetimib
      • einige Calciumkanalblocker gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck z.B. Diltiazem
      • Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z.B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron
      • Letermovir, ein Arzneimittel, das dazu beiträgt, eine Erkrankung durch das Cytomegalievirus bei Ihnen zu verhindern.
      • Arzneimittel, die bei der Behandlung von HIV oder Leberkrankheiten wie Hepatitis C angewendet werden, z.B. Delavirdin, Efavirenz, Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir.
      • Warfarin (reduziert die Blutgerinnung)
      • orale Kontrazeptiva
      • Stiripentol (krampflösendes Mittel bei Epilepsie)
      • Cimetidin (angewendet gegen Sodbrennen und
        Magengeschwüre)
      • Phenazon (ein Schmerzmittel)
      • Antazida (Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden, die Aluminium oder Magnesium enthalten)
      • Arzneimittel ohne Verschreibung: Hypericum perforatum oder Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel, eingesetzt bei Depressionen)
      • Dantrolen (Infusion bei starken Körpertemperatur- Anomalien)
      • andere blutdrucksenkende Medikamente, einschließlich Aliskiren, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Valsartan)
      • kaliumsparende Arzneimittel (z.B. Triamteren, Amilorid, Eplerenon, Spironolacton, Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe und andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen können (wie z.B. Heparin und Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/ Sulfamethoxazol).
      • Estramustin (angewendet in der Krebstherapie)
      • Lithium zur Behandlung von Manien oder Depressionen
      • Arzneimittel, die sehr häufig eingesetzt werden, um Durchfallerkrankungen zu behandeln (Racecadotril) oder um eine Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten mTOR-Inhibitoren gehören).
      • Sacubitril/Valsartan (zur Langzeitbehandlung der Herzinsuffizienz)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin, Metformin oder Gliptine)
      • Baclofen (zur Behandlung von Muskelsteifheit bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose)
      • nicht-steroidale Antirheumatika (z.B. Ibuprofen) zur Schmerzlinderung oder zur Behandlung von Entzündungen (z.B. bei rheumatoider Arthritis) oder hochdosierte Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin)
      • Vasodilatoren einschließlich Nitrate (Arzneimittel, die die Blutgefäße erweitern)
      • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw. (z.B. trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika)
      • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z.B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin)
      • Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Anwendung (zur symptomatischen Behandlung von rheumatoider Arthritis)
      • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht)
      • Procainamid (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
    • * Wenn Sie Fusidinsäure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen, müssen Sie das Präparat vorübergehend absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ab wann das Präparat wieder unbedenklich eingenommen werden kann. Die Einnahme zusammen mit Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu Muskelschwäche, - empfindlichkeit oder -schmerzen (Rhabdomyolyse) führen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Es wird empfohlen, das Arzneimittel vor einer Mahlzeit einzunehmen.
    • Grapefruit und Grapefruitsaft
      • Personen, die das Präparat einnehmen, sollten keinen Grapefruitsaft trinken und keine Grapefruits essen. Grapefruits und Grapefruitsaft können zu einem Anstieg der Blutwerte des Wirkstoffs Amlodipin führen, was eine unvorhersehbare Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung verursachen kann.
      • Wenn Sie das Präparat einnehmen, sollten Sie nicht mehr als zwei kleine Gläser Grapefruitsaft pro Tag trinken, da Grapefruitsaft in großen Mengen zu einer verstärkten Wirkung des Wirkstoffes Atorvastatin führt.
    • Alkohol
      • Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Amlodipin besilat 13.87mg
entspricht Amlodipin 10mg
Wirkstoff Atorvastatin Calcium 3-Wasser 43.28mg
entspricht Atorvastatin 40mg
Wirkstoff Perindopril arginin 10mg
entspricht Perindopril 6.79mg
Hilfsstoff Calcium carbonat +
Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A +
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin +
Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser +
Hilfsstoff Glycerol +
Hilfsstoff Hyprolose +
Hilfsstoff Hypromellose +
Hilfsstoff Lactose 1-Wasser +
Hilfsstoff Macrogol 6000 +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Maltodextrin +
Hilfsstoff Titan dioxid +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
entspricht Gesamt Natrium Ion +

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