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medpex Gesundheitsinfo: Die Heuschnupfen-Saison beginnt

02.04.2009
medpex Gesundheitsinfo: Die Heuschnupfen-Saison beginnt

Wenn es uns im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter ins Freie zieht, beginnt für viele Menschen eine monatelange Qual. Sie werden in der warmen Jahreszeit oder gar das ganze Jahr über von heftigen Niesattacken, laufender Nase und juckenden, tränenden Augen mit allgemeinem Unwohlsein geplagt. Wenn es uns im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter ins Freie zieht, beginnt für viele Menschen eine monatelange Qual. Sie werden in der warmen Jahreszeit oder gar das ganze Jahr über von heftigen Niesattacken, laufender Nase und juckenden, tränenden Augen mit allgemeinem Unwohlsein geplagt.   
Diese Menschen leiden unter Heuschnupfen bzw. allgemein unter saisonaler allergischer Rhinitis. Hierbei handelt es sich um einen allergiebedingten Schnupfen, der jedes Jahr während bestimmter Wochen und Monate wiederkehrt. Er unterscheidet sich vom selteneren ganzjährigen allergischen Schnupfen, der durch das ganze Jahr über auftretende Substanzen (Hausstaub, Tierhaare, Pilzsporen u. a. ausgelöst wird.

Heuschnupfen wird vor allem durch Blütenstaub (Pollen) ausgelöst. Pollen sind in eine dünne Hülle verpackte männliche Keimzellen von Blütenpflanzen. Sie werden beispielsweise durch Insekten oder Wind verbreitet.  Einzelne Pollen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Bäume Sträucher, Gräser und Kräuter produzieren riesige Mengen von Pollen, ein Blütenstand eines Haselnuss-Strauches bereits ca. 2,5 Mio.  Auf Grund ihrer Leichtigkeit und geringen Größe werden sie mit dem Wind über weite Strecken, teilweise 300 bis 400 km transportiert. Deshalb können sie uns auch in Großstädten erreichen.

Es reichen bereits wenige Pollen aus, um allergische Beschwerden auszulösen. Beim Roggen sind das nur ca. 20 in einem Kubikmeter Raumluft.

Je höher die Pollenkonzentration ist, desto stärker sind die Beschwerden. An sonnigen, trockenen Tagen mit mäßigem Wind, also eine Zeit, über die sich die meisten Menschen freuen, ist die Pollenbelastung besonders hoch.

Paradoxerweise sind Allergien die Folge einer Schutzreaktion des Immunsystems. Gelangen z. B. Pollen in den Organismus, produziert das Immunsystem "Antikörper" - zur Verteidigung gegen die eingedrungenen Fremdstoffe (Antigene).

Nun sind Pollen normalerweise harmlose Substanzen. Es handelt sich hier also um eine schädigende Überreaktion, die nach Sensibilisierung des Körpers für die Fremdsubstanz bei jedem weiteren Kontakt eine Histaminausschüttung zur Folge hat. Hierdurch werden die typischen allergischen Symptome und in der Spätphase sogar Entzündungen hervorgerufen.

Der "Heuschnupfen" gehört zu den Atemwegsallergien und kann Entzündungen an Nasenschleimhaut (Rhinitis) sowie Bindehaut  (Konjunktivitis) verursachen. Eine völlige Heilung ist bisher nicht möglich, auch wenn die Symptome im Laufe des Lebens nachlassen. Mit einigen Vorsichtsmassnahmen und einer wirksamen Therapie entschärfen Sie jedoch die Pollen-Saison.


Weil eine vollständige "Pollen-Abschirmung" bei Heuschnupfen-Patienten kaum möglich ist und immer die Gefahr besteht, dass aus einem scheinbar harmlosen Heuschnupfen eine Entzündung, eventuell sogar ein Asthma, entsteht, ist eine rechtzeitige antiallergische medikamentöse Behandlung zu empfehlen. Dafür stehen verschiedene Arzneimittel zur Verfügung: z.B. Tabletten, die eine Wirkdauer von 24 Stunden besitzen, Augen- und Nasentropfen zur Prophylaxe oder zur Akutbehandlung, homöopathische Zubereitungen. Diese Präparate sind meistens ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Manche Patienten können durch eine Desensibilisierung weitgehend von ihren Symptomen befreit werden. Hierzu ist ein Facharzt für Allergien (Allergologe) aufzusuchen. Zu beachten ist, dass einige Präparate zur Behandlung des Heuschnupfens die Reaktionszeit z.B. im Straßenverkehr herabsetzen können. Bei neueren Arzneimitteln ist diese Nebenwirkung nicht vorhanden oder schwächer ausgeprägt.  

Franz Bichler von der Versandapotheke medpex empfiehlt: ?Um den Kontakt mit Pollen so weit als möglich zu meiden, sollten Betroffene bei starkem Pollenflug ihre Außen-Aktivität einschränken und auf Gartenarbeiten wie Heckenschneiden oder Rasenmähen verzichten.?

In den eigenen vier Wänden lässt sich die Pollenbelastung durch geschlossene Fenster während der Pollenflugzeiten reduzieren. Auch empfiehlt sich ein tägliches, wenn möglich abendliches Haarewaschen - Tageskleidung sollte nicht im Schlafzimmer oder im Freien gelüftet werden.
 Aktuelle Informationen zum Pollenflug erhalten Betroffene durch Radio, Telefon oder Jahreskalender aus Ihrer Apotheke.


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