ViATIM Doppelkammerfertigspritze 1 Stück N1
ViATIM Doppelkammerfertigspritze
Inhalt: 1 Stück, N1
Anbieter: Sanofi Pasteur MSD GmbH
Darreichungsform: Fertigspritzen
Art.-Nr. (PZN): 2528969

rezeptpflichtig
Kühlartikel
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Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

- Hepatitis A, zur Vorbeugung
- Typhus, zur Vorbeugung

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet. Eine Auffrischimpfung wird nach dem 6. und 12. Monat nach der Grundimmunisierung empfohlen. Bei Erregerkontakt sollte alle 3 Jahre eine Auffrischimpfung vorgenommen werden.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Grundimmunisierung:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene1 Fertigspritze1 Fertigspritzeunabhängig von der Tageszeit
Auffrischimpfung:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene1 Fertigspritze1 Fertigspritzeunabhängig von der Tageszeit

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Durchfälle
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
  - Hautrötung
  - Wassereinlagerungen (Ödeme)
  - Schmerzen am Applikationsort
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Juckreiz
  - Hautausschlag
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Fieber
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Unwohlsein
- Abgeschlagenheit

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Verwahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
  - im Kühlschrank
  - vor Frost geschützt
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Hepatitis-A und Typhus gegeben. Er enthält inaktivierte Hepatitis-A-Viren und veränderte Typhus-Bakterien ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Einnahme des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Hepatitis-A-Viren und lebende Typhus-Bakterien aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 ml Lösung = 1 Spritze.

Wirkstoff Hepatitis-A-Adsorbat-Impfstoff (HDC); Stamm GBM160Einheitennull
Wirkstoff Typhus-Polysaccharid-Impfstoff0,025mg
Hilfsstoff Algeldrat+
entspricht Aluminium-Ion0,3mg
Hilfsstoff Phenoxyethanol+
Hilfsstoff Formaldehyd+
Hilfsstoff Medium 199 Hanks (ohne Phenolrot)+
entspricht Aminosäuren+
entspricht Phenylalanin+
entspricht Mineralstoffe+
entspricht Vitamine+
entspricht Glucose+
entspricht Wasser für Injektionszwecke+
entspricht Natronlauge zur pH-Wert-Einstellung+
Hilfsstoff Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung+
Hilfsstoff Polysorbat 80+
Hilfsstoff Natriumchlorid+
Hilfsstoff Kochsalz+
Hilfsstoff Dinatriumhydrogenphosphat-2-Wasser+
Hilfsstoff Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser+
Hilfsstoff Wasser für Injektionszwecke+
Hilfsstoff Neomycin+

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

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1,2Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung oder Sie können sie in unserer Internetapotheke kostenlos anfordern.

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