WAKIX 4,5 mg Filmtabletten 30 Stück
WAKIX 4,5 mg Filmtabletten
Inhalt: 30 Stück
Anbieter: Bioprojet Pharma
Darreichungsform: Filmtabletten
Grundpreis: 1 Stück 19,96 €
Art.-Nr. (PZN): 11617117

rezeptpflichtig
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Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Pitolisant. Es ist ein Arzneimittel zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie.
  • Narkolepsie ist eine Erkrankung, die exzessive Tagesschläfrigkeit verursacht und zu einer Neigung zum plötzlichen Einschlafen in unpassenden Situationen (Schlafattacken) führt. Bei Kataplexie handelt es sich um eine plötzliche Muskelschwäche oder Lähmung der Muskeln ohne Bewusstseinsverlust, als Reaktion auf eine plötzliche emotionale Reaktion, wie z. B. Wut, Schreck, Freude, Lachen oder Überraschung.
  • Der Wirkstoff, Pitolisant, bindet an Rezeptoren auf Zellen im Gehirn in, die eine Rolle bei der Stimulation der Aufmerksamkeit spielen. Dadurch wird der Tagesschläfrigkeit und der Kataplexie entgegengewirkt und die Wachheit gefördert.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:
      • Sie hatten in der Vergangenheit bereits Angststörungen oder Depressionen mit Suizidgedanken.
      • Sie haben Leber- oder Nierenprobleme; in diesem Fall muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden.
      • Sie haben ein Magengeschwür oder nehmen Arzneimittel ein, die Ihren Magen reizen können, wie z. B. Arzneimittel gegen Entzündungen, da im Zusammenhang mit dem Arzneimittel über das Auftreten von Magenbeschwerden berichtet wurde.
      • Sie sind fettleibig oder magersüchtig (während der Einnahme kann sich ihr Körpergewicht verändern, d. h. Sie können zunehmen oder abnehmen).
      • Sie leiden an einer Herzkrankheit. Während Sie das Arzneimittel einnehmen, muss dies regelmäßig von Ihrem Arzt überprüft werden.
      • Sie leiden an schwerer Epilepsie.
      • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn eine der vorgenannten Situationen auf Sie zutrifft.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder oder Jugendliche sollten das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei Aktivitäten, die Aufmerksamkeit erfordern, wie z. B. dem Führen eines Fahrzeugs und dem Bedienen von Maschinen, ist Vorsicht geboten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Erkrankung eine negative Auswirkung auf Ihre Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs hat, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Nehmen Sie die Filmtablette(n) einmal täglich morgens mit dem Frühstück ein.
  • Nehmen Sie nachmittags keine Dosis ein, da Sie sonst möglicherweise Schlafschwierigkeiten haben werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer Dosis von 9 mg einmal täglich und wird dann allmählich über einen Zeitraum von drei Wochen auf die am besten geeignete Dosis erhöht. Ihr Arzt kann Ihre Dosis jederzeit erhöhen oder verringern, je nachdem, wie gut das Arzneimittel bei Ihnen wirkt und wie gut Sie es vertragen.
  • Unter Umständen dauert es einige Tage, bevor Sie den Nutzen des Arzneimittels spüren; der größte Nutzen stellt sich in der Regel nach einigen Wochen ein.
  • Ändern Sie die Dosis nicht eigenständig. Jede Änderung der Dosierung muss von Ihrem Arzt angeordnet und überwacht werden.
  • Nehmen Sie für eine Dosis von 4,5 mg eine 4,5 mg Filmtablette ein.
  • Nehmen Sie für eine Dosis von 9 mg zwei 4,5 mg Filmtabletten ein.
  • Nehmen Sie für eine Dosis von 18 mg eine 18 mg Filmtablette ein.
  • Nehmen Sie für eine Dosis von 36 mg zwei 18 mg Filmtabletten ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an die nächste Notaufnahme oder informieren Ihren Arzt oder Apotheker. Es können Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Reizbarkeit auftreten. Möglicherweise haben Sie auch Schlafschwierigkeiten. Nehmen Sie diese Anweisung und etwaige übrig gebliebene Filmtabletten mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein; nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sie sollten das Arzneimittel so lange einnehmen, wie von Ihrem Arzt verordnet. Setzen Sie das Präparat nicht plötzlich eigenständig ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Pitolisant oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, da Pitolisant in der Regel in der Leber abgebaut wird und sich bei Patienten, deren Leberfunktion stark eingeschränkt ist, übermäßige Konzentrationen anreichern können.
    • wenn Sie stillen.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn Ihr Arzt ordnet es an. Es stehen nicht genügend Informationen zur Verfügung, um zu beurteilen, ob mit der Anwendung während der Schwangerschaft ein besonderes Risiko verbunden ist. Wenn Sie eine Frau sind, müssen Sie während Ihrer Behandlung und mindestens bis zu 21 Tagen nach dem Absetzen der Behandlung eine Verhütungsmethode anwenden. Da das Arzneimittel die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln verringern kann, muss eine andere zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Das Präparat wird bei Tieren in die Muttermilch ausgeschieden. Patientinnen, die das Präparat einnehmen, müssen das Stillen unterbrechen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Schlafstörungen, Angst, Reizbarkeit, Depressionen
    • Kopfschmerzen, Drehschwindel (Vertigo), Gleichgewichtsverlust, Zittern
    • Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen
    • Müdigkeit (Erschöpfung)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Schwitzen
    • Verminderter oder gesteigerter Appetit
    • Ödeme
    • Aufgeregtheit, Nervosität, Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind
    • Wechselnde Gefühle
    • Abnorme Träume
    • Anspannung
    • Schwierigkeiten, zu Beginn, in der Mitte oder am Ende der Nacht einzuschlafen, Durchschlafstörungen, übermäßige Schläfrigkeit, Somnolenz
    • Gleichgültigkeitszustand mit einem Mangel an Emotionen
    • Albträume
    • Ruhelosigkeit und Unfähigkeit, still zu bleiben
    • Panikreaktionen
    • Verändertes oder gesteigertes sexuelles Interesse
    • Plötzliche und vorübergehende Episoden von Muskelschwäche, unkontrollierbare Muskelkrämpfe oder Bewegungen eines Beines
    • Aufmerksamkeitsstörungen
    • Migräne
    • Epilepsie
    • Schwäche
    • Bewegungsstörungen, langsame Körperbewegung
    • Kribbelndes, kitzelndes, stechendes oder brennendes Gefühl auf der Haut
    • Plötzliche und unvorhersehbare Phasen der Beweglichkeit und Unbeweglichkeit
    • Gleichgewichtsstörung
    • Verminderte Sehschärfe, anormale Kontraktionen bzw. anormales Zucken des Augenlids
    • Hören von Geräuschen, wenn keine externen Geräusche vorhanden sind
    • Herzrhythmusstörungen, langsamer oder schneller Puls, erhöhter oder verminderter Blutdruck, Hitzewallungen
    • Gähnen
    • Mundtrockenheit
    • Durchfall, Bauchschmerzen, Beschwerden oder Schmerzen im Bauch (Abdomen), Verstopfung, Sodbrennen, Magenschmerzen oder -beschwerden, Gastritis, Übersäuerung des Magen-Darm Trakts
    • Juckreiz, das Gesicht betreffende Hauterkrankung, bei der Nase und Wangen ungewöhnlich gerötet sind, übermäßiges Schwitzen
    • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifheit, Muskelschwäche, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in den Zehen und Fingern
    • Anormales Wasserlassen
    • Unregelmäßige Uterusblutungen
    • Kraftverlust oder extreme Müdigkeit, Brustschmerzen, Unwohlsein, Ödeme
    • Gewichtszuname, Gewichtsabnahme, Anomalien bei der Messung der Herzströme (im EKG), anormale Blutwerte in Bezug auf die Leberfunktion.
  • Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
    • Appetitverlust, gesteigerter Appetit
    • Anormales Verhalten, Verwirrtheit, depressive Verstimmung, Erregbarkeit, Gefühle emotionalen oder mentalen Unbehagens, Sehen oder Hören von Dingen während des Schlafs, die nicht wirklich da sind
    • Verlust des Bewusstseins, Spannungskopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, schlechte Schlafqualität
    • Abdominale Beschwerden, Probleme oder Schmerzen beim Schlucken, Flatulenz, Entzündung des Verdauungstrakts
    • Entzündung der Haut, anormale Lichtempfindlichkeit
    • Nackenschmerzen, Brustschmerzen
    • Spontanabort
    • Schmerzen, nächtliche Schweißausbrüche, Beklemmungsgefühl
    • Hohe Konzentrationen des Enzyms Kreatininphosphokinase im Blut, anormale allgemeine körperliche Verfassung, veränderte Werte bei der Messung der Herzströme (EKG)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Das Präparat kann die Wirkweise anderer Arzneimittel beeinflussen und gleichermaßen durch andere Arzneimittel in seiner Wirkweise beeinflusst werden. Ihr Arzt muss gegebenenfalls Ihre Dosierungen anpassen.
    • Insbesondere sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit einigen Antidepressiva (z. B. Imipramin, Clomipramin und Mitarzapin) und einigen Arzneimitteln zur Behandlung von allergischen Erkrankungen (Antihistaminika wie z. B. Pheniraminmaleat, Chlorpheniramin, Diphenhydramin, Promethazin, Mepyramin) einnehmen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Rifampicin (ein Antibiotikum), Phenytoin, Carbamazepin und Phenobarbital (diese werden hauptsächlich zur Beherrschung von Krampfanfällen angewendet), Chinidin, Digoxin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Paroxetin, Fluoxetin, Venlafaxin, Duloxetin (Antidepressiva), Johanniskraut (Hypericum perforatum; ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen), Bupropion (Antidepressivum bzw. Mittel zur Raucherentwöhnung), Cinacalcet (zur Behandlung von Störungen der Nebenschilddrüse), Terbinafin (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Metformin, Repaglinid (zur Behandlung von Diabetes), Docetaxel, Irinotecan (zur Behandlung von Krebs), Cisaprid (zur Behandlung des Rückflusses von Magensäure in die Speiseröhre), Pimozid (zur Behandlung einiger psychischer Störungen), Halofantrin (zur Behandlung von Malaria), Efavirenz (antivirales Arzneimittel zur Behandlung von HIV), Morphin, Paracetamol (zur Behandlung von Schmerzen), Dabigatran (zur Behandlung von Problemen mit den Venen), Warfarin (zur Behandlung von Herzkrankheiten).
    • Das Arzneimittel kann die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln verringern; daher muss eine andere zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Pitolisant hydrochlorid 5mg
entspricht Pitolisant 4.45mg
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin +
Hilfsstoff Crospovidon +
Hilfsstoff Macrogol 3350 +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Poly(vinylalkohol) +
Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Titan dioxid +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
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