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Blutdruck - eine Sache des Herzens
Viele ahnen gar nicht, dass Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) so weit verbreitet ist: Über 16 Millionen Deutsche haben damit zu tun. Allerdings wissen laut Untersuchungen nur knapp die Hälfte von ihrem Risiko, denn Bluthochdruck kommt leise und bleibt lange unbemerkt. Das macht ihn so besonders gefährlich: Koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen für Betroffene oft vollkommen unvorbereitet. Wie kann man sich schützen?
Das Motto über allem lautet: gesunde Lebensführung. Wer mit Übergewicht bewegungsarm lebt, häufig Stress hat, viel Alkohol konsumiert, raucht oder auch seinen Körper durch übertriebene sportliche Aktivitäten an die Belastungsgrenze bringt, treibt damit den eigenen Herz-Kreislauf in die Enge. Was der junge gesunde Körper noch verkraftet, ist für den älteren Menschen zu viel. Daher gilt: Spätestens ab dem 50 Lebensjahr muss der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden - egal, wie fit man sich fühlt.
Was ist Blutdruck?
Als Blutdruck wird der Druck in den Schlagadern (Arterien) des Körperkreislaufs bezeichnet. Er geht immer vom Herzen aus: Zieht sich der Herzmuskel zusammen, wird sauerstoffangereichtertes Blut mit Druck in die Gefäße gepumpt. In dem Moment, in dem der Blutdruck am stärksten ist wird der systolische Wert (obere Wert) gemessen. Anschließend erschlafft der Herzmuskel, um sich wieder mit Blut zu füllen. Am niedrigsten Punkt dieser Entspannungsphase wird der diastolische Wert (untere Wert) gemessen.
Wann wird von Bluthochdruck gesprochen?
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht ein zu hoher Blutdruck, wenn in Ruhephasen der systolische Wert über 140 mmHg und/oder der diastolische Wert über 90 mmHg liegt. Ein systolischer Wert ab 150 ist kritisch und ein Wert ab 160/95 kann lebensgefährlich werden. Hier drohen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Als optimaler Wert gilt 120/80 mmHg.

Als Ursache für Bluthochdruck gelten die primäre und die sekundäre Hypertonie. Die sekundäre Hypertonie mit einer Häufigkeit von 10% entsteht als Folge anderer Grunderkrankungen (z. B. Diabetes, Nierenerkrankung) und muss in der Gesamtbetrachtung behandelt werden. Bei der überwiegenden primären Hypertonie spielt eine genetische Veranlagung eine gewisse Rolle, ansonsten ist sie aber "hausgemacht". Insbesondere das "tödliche Quartett" (medizinisch: Metabolisches Syndrom) - ein gleichzeitiges Auftreten von Übergewicht, Diabetes, zu hohem Cholesterin und Bluthochdruck - potenziert das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt um ein Vielfaches.
Eine gute und komfortable Möglichkeit, den Blutdruck regelmäßig selbst zu messen bietet das bedarfsorientierte Sortiment automatischer Messgeräte von OMRON Medizintechnik. Dank der OMRON "Intellisense-Technologie" misst jedes Gerät bereits schonend und schnell während des Aufpumpens der Manschette. OMRON Qualitätsgeräte schneiden im Testbericht regelmäßig gut ab. Der aktuelle Test von Stiftung Warentest (12/2010) hat zwei OMRON Geräte mit GUT für das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet.
Alle Geräte sind durch Ein-Knopf-Bedienung und einfache Menüführung vollkommen unkompliziert anzuwenden. Ob jung oder alt, rein vorsorglich oder bei bereits bestehendem Hochdruck: Jeder findet bei OMRON das passende Gerät.
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