ACICLOVIR Hospira 25mg/ml Konz.z.Hers.e.Inf.Lsg. 5x10 Milliliter N2
ACICLOVIR Hospira 25mg/ml Konz.z.Hers.e.Inf.Lsg.
Inhalt: 5x10 Milliliter, N2
Anbieter: Pfizer Pharma PFE GmbH
Darreichungsform: Infusionslösungskonzentrat
Grundpreis: 100 ml 79,26 €
Art.-Nr. (PZN): 2087531

rezeptpflichtig
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Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel ist ein antivirales Arzneimittel.
  • Es wird angewendet:
    • zur Behandlung einer schweren Herpes-Infektion im Bereich der Geschlechtsteile (Herpes genitalis)
    • zur Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen (können als Lippenbläschen oder Bläschen auf beliebigen anderen Hautbereichen einschließlich der Genitalien auftreten) bei Patienten, deren Immunsystem geschwächt ist
    • zur Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen bei Neugeborenen oder Säuglingen bis zu einem Alter von 3 Monaten
    • zur Behandlung von Infektionen, die durch das Varicella-Zoster-Virus verursacht werden (z. B. Windpocken und Gürtelrose)
    • zur Behandlung von Herpes Enzephalitis (Gehirnentzündung nach einer Herpes-Infektion)

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
      • wenn Sie an Störungen des Nervensystems, wie z. B. Krampfanfällen oder Halluzinationen leiden
      • wenn in der Vergangenheit bei Ihnen nach der Behandlung mit einem Krebsmedikament Nebenwirkungen am Nervensystem auftraten
      • wenn Sie schwere Probleme mit der Leber haben
      • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben
      • wenn Sie über 65 Jahre alt sind
      • wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist
      • Nur zur intravenösen Anwendung
    • Wenn Sie unsicher sind, ob einer der obigen Punkte auf Sie zutrifft, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Während der Behandlung mit Aciclovir ist es wichtig, dass Sie nicht dehydrieren. Bevor Sie dieses Arzneimittel erhalten, wird Sie Ihr Arzt untersuchen, um sicherzustellen, dass Sie keine Probleme mit dem Wasserlassen haben, die Flüssigkeitszufuhr ausreichend ist und Sie nicht dehydriert sind. Ihr Arzt wird auch prüfen, ob Sie andere Arzneimittel nehmen, die Ihre Nieren schädigen könnten. Diese Untersuchungen sind besonders wichtig bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann möglicherweise Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Falls Sie sich beeinträchtigt fühlen, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Dieses Arzneimittel wird vor der Verabreichung mit einer Lösung (z. B. 0,9% Natriumchlorid-Lösung) verdünnt. Es wird als langsame Infusion (Tropfinfusion) über einen Zeitraum von mindestens 1 Stunde in eine Vene verabreicht. Möglicherweise erhalten Sie Flüssigkeit, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
  • Wenn das Arzneimittel versehentlich in Ihre Augen oder auf Ihre Haut gelangt, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, damit es abgewaschen wird.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Die Dosierung dieses Arzneimittels und die Häufigkeit der Anwendung werden von Ihrem Arzt festgelegt und sind abhängig von Gesundheitszustand, Alter, Größe und Nierenfunktion.
  • Die Behandlung mit Aciclovir dauert gewöhnlich 5 Tage, je nachdem, wie schnell sich Ihr Zustand bessert. Die Behandlung von Herpes Enzephalitis dauert gewöhnlich mindestens 10 Tage. Bei Neugeborenen dauert die Behandlung von Herpes-Infektionen im Bereich von Haut/Augen/Mund in der Regel 14 Tage und bei Infektionen des gesamten Körpers 21 Tage.
  • Wird Aciclovir zur Verbeugung einer Virusinfektion verabreicht, erhalten Sie es so lange, bis Ihr Arzt entscheidet, dass kein Infektionsrisiko mehr besteht.

 

  • Wenn Sie eine größere oder geringere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Dieses Arzneimittel wird in einer klinischen Einrichtung unter der Aufsicht Ihres Arztes verabreicht. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie eine größere oder geringere Menge erhalten. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Anzeichen, wenn Sie zu viel Aciclovir erhalten:
      • Verwirrtheit oder Unruhe
      • Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht existieren)
      • Krampfanfälle
      • Bewusstlosigkeit (Koma)

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an,
    • wenn Sie allergisch gegen Aciclovir, Valaciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Vorstehendes auf Sie zutrifft, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimitttel anwenden.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
    • schwere allergische Reaktion - möglicherweise kann plötzlicher juckender Hautausschlag (Nesselsucht), Anschwellen von Händen, Füßen, Knöcheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Hals (kann zu Schluck- oder Atembeschwerden führen) auftreten, und Sie haben das Gefühl, dass Sie ohnmächtig werden
    • Veränderung der Blutzellen (z. B. Anämie) und/oder verringerte Anzahl der weißen Blutzellen und/oder Abfall des Blutplättchenbestandes (kann zu unerklärten Blutergüssen führen). Ihr Arzt wird möglicherweise Blutproben entnehmen, um diese Nebenwirkungen zu überwachen.
    • Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht)
    • Schmerzen oder Schwellung an der Injektionsstelle während oder nach der Injektion
    • Krämpfe oder Krampfanfälle
    • Verwirrtheit oder ungewöhnliche und ungeordnete Gedanken (Psychose)
    • Halluzinationen
    • Unruhe
    • Zittern oder Schütteln
    • Koma
    • Atemschwierigkeiten, Kurzatmigkeit
    • Probleme, Bewegungen zu kontrollieren
    • Sprachstörungen
    • Nierenprobleme oder Nierenversagen, einschließlich Blut im Urin
    • starker Hautausschlag mit juckenden, rosaroten Flecken (Erythema multiforme), möglicherweise mit Blasenbildung bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem:
      • eine seltene Blutgerinnungsstörung (thrombotisch-thrombopenische Purpura), die zu Hämatomen, Kopfschmerzen, Halluzinationen und Blutgerinnseln in den Nieren führen kann
      • eine schwere Form von Anämie (hämolytisch-urämisches Syndrom), die aufgrund der Blutarmut zu Blässe und Müdigkeit sowie zu Hämatomen und Problemen mit den Nieren führen kann
    • Diese Nebenwirkungen sind sehr selten.
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Entzündung (Wundsein, Rötung und Schwellung) entlang der für die Infusion verwendeten Vene
    • Krankheitsgefühl, krank sein
    • Hautausschlag, Nesselsucht oder Empfindlichkeit der Haut gegen Licht
    • Veränderungen der Leber- und Nierenfunktion (Ihr Arzt wird möglicherweise Blutproben entnehmen, um diese Funktionen zu überwachen)
    • Übelkeit
    • Erbrechen
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • verminderte Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
    • verminderte Anzahl der weißen Blutzellen (Leukopenie)
    • verminderte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Schwitzen oder Fieber
    • Kopfschmerzen
    • Bauchschmerzen
    • Durchfall
    • Schwindelgefühl
    • Müdigkeit
    • außergewöhnliche Schläfrigkeit
    • Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie)
    • Schmerzen im unteren Rücken und im Bereich der Nieren oder Schmerzen beim Wasserlassen (Nierenschmerzen)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Durst
    • niedriger Blutdruck (möglicherweise kann Schwindel beim Aufstehen aus sitzender Position auftreten)
    • Auflösung roter Blutkörperchen (Hämolyse)
    • Erkrankungen kleiner Blutgefäße (leukozytoklastische Vaskulitis)
    • Kribbeln oder Taubheitsgefühl
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen bzw. angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen bzw. anzuwenden.
    • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden bzw. einnehmen, da diese eine Wechselwirkung mit diesem Präparat haben könnten:
      • Probenecid (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
      • Cimetidin (Arzneimittel zur Verringerung der Magensäure)
      • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen))
      • Mycophenolatmofetil (Arzneimittel zur Vorbeugung von Transplantatabstoßung)
      • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiver Erkrankung)
      • Arzneimittel, die möglicherweise die Nieren beeinträchtigen, wie z. B. Ciclosporin, Tacrolimus (Arzneimittel zur Vorbeugung von Transplantatabstoßung)

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Aciclovir 250mg
Hilfsstoff Natrium hydroxid +
Hilfsstoff Salzsäure, konzentriert +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
entspricht Gesamt Natrium Ion +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
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1,2Freiumschläge für Ihre Rezepte erhalten Sie bei jeder Lieferung oder Sie können sie in unserer Internetapotheke kostenlos anfordern.

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