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LYSODREN 500 mg Tabletten 100 Stück
LYSODREN 500 mg Tabletten
Inhalt: 100 Stück
Anbieter: HRA Pharma Deutschland GmbH
Darreichungsform: Tabletten
Grundpreis: 1 Stück 9,14 €
Art.-Nr. (PZN): 1296296
GTIN: 03400956579402

rezeptpflichtig
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Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist ein antitumorales Medikament.
  • Dieses Arzneimittel wird für die Behandlung der Symptome des fortgeschrittenen, nicht operablen, metastastasierenden oder rezidivierenden Nebennierenkarzinoms verwendet.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn einer der folgenden Punkte für Sie gilt:
      • wenn Sie eine Verletzung (Schock, schweres Trauma), eine Infektion oder eine Erkrankung haben, während Sie das Arzneimittel nehmen. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, der möglicherweise entscheiden wird, die Behandlung vorübergehend abzubrechen.
      • wenn Sie schwere Leber- oder Nierenprobleme haben.
      • wenn Sie eines der unten genannten Arzneimitteln verwenden.
    • Die Handhabung dieses Arzneimittels darf nicht durch andere Personen als den Patienten und seine Pflegepersonen und insbesondere nicht durch schwangere Frauen erfolgen. Pflegende müssen bei der Handhabung der Tabletten Einmalhandschuhe verwenden.
    • Möglicherweise verordnet Ihnen der Arzt eine Hormonbehandlung (Steroide) für die Dauer der Behandlung mit dem Präparat.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat großen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Sie sollten die Tabletten zu Mahlzeiten, die fettreiche Lebensmittel enthalten, mit einem Glas Wasser schlucken.
  • Die tägliche Gesamtdosis kann in zwei oder drei Dosen eingenommen werden.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosis und Schema
    • Die übliche Anfangsdosis für Erwachsene liegt bei 2 bis 3 g (4 bis 6 Tabletten) pro Tag. Es ist möglich, dass Ihr Arzt die Behandlung mit einer höheren Dosis beginnt, zum Beispiel mit 4 bis 6 g (8 bis 12 Tabletten).
    • Um die beste Dosis für Sie herauszufinden, wird Ihr Arzt regelmäßig den Mitotanspiegel in Ihrem Blut überprüfen. Wenn Sie bestimmte Nebenwirkungen bemerken, wird Ihr Arzt möglicherweise entscheiden, das Arzneimittel vorübergehend abzusetzen oder die Dosis zu senken.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die anfängliche Tagesdosis beträgt 1,5 bis 3,5 g/m2 Körperoberfläche (dies wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Gewicht und der Größe des Kindes berechnet). Die Erfahrung bei Patienten dieser Altersgruppe ist sehr begrenzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie versehentlich eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn ein Kind versehentlich Tabletten verschluckt hat.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie versehentlich eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie bitte die nächste Dosis wie geplant ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahm vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Mitotan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie stillen. Wenn Sie das Arzneimittel nehmen, dürfen Sie nicht stillen.
    • wenn Sie mit Arzneimitteln behandelt werden, die Spironolacton enthalten.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Das Arzneimittel kann den Fetus schädigen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden.
  • Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie während der Behandlung mit dem Präparat und auch nach dem Absetzen eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Während der Behandlung und auch nach dem Absetzen dürfen Sie nicht stillen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen wahrnehmen:
    • Nebenniereninsuffizienz: Erschöpfung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Verwirrung
    • Anämie: Hautblässe, Muskelschwäche, Gefühl der Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl insbesondere beim Aufstehen
    • Leberschädigung: Gelbfärbung der Haut und Augen, Juckreiz, Übelkeit, Diarrhöe, Erschöpfung, dunkler Urin
    • Neurologische Störungen: Bewegungs- und Koordinationsstörungen, anormale Sinnesempfindungen wie Kribbeln, Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwierigkeiten beim Sprechen, Schwindel
  • Diese Symptome können Komplikationen aufdecken, bei denen eine besondere Medikation erforderlich sein könnte:
    • Nebenwirkungen können in bestimmten Häufigkeiten auftreten, die wie folgt definiert sind:
      • sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen
      • häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen
      • nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Erbrechen, Nausea (Übelkeit), Diarrhöe, Bauchschmerzen
      • Appetitlosigkeit
      • anormale Sinnesempfindungen wie Kribbeln
      • Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Schwindel, Verwirrung
      • Schläfrigkeit, Erschöpfung, Muskelschwäche (Ermüdung des Muskels bei Belastung)
      • Entzündung (Schwellung, Hitzewallung, Schmerzen) der Schleimhäute, Hautausschlag
      • Blutungsstörungen (verlängerte Blutungszeit)
      • Anstieg des Cholesterins, der Triglyzeride (Fette) und der Leberenzyme (Blutuntersuchungen)
      • Rückgang der Anzahl der weißen Blutkörperchen
      • Überentwicklung der Brust bei Männern
      • Nebenniereninsuffizienz
    • Häufige Nebenwirkungen
      • Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
      • Störungen des peripheren Nervensystems: Sinnesstörungen, Muskelschwäche und Atrophie, Verringerung des Sehnenreflexes und vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen, Schwitzen und Schlafstörungen)
      • Beeinträchtigung geistiger Fähigkeiten (wie Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwierigkeiten)
      • Bewegungsstörungen
      • Abnahme der roten Blutkörperchen (Anämie, mit Symptomen wie Hautblässe und Müdigkeit), Abnahme der Blutplättchen (kann Sie für Blutergüsse und Blutungen anfälliger machen)
      • Hepatitis (autoimmun) (kann zu einer Gelbfärbung der Haut und Augen, dunklem Urin führen)
      • Schwierigkeiten bei der Muskelkoordination
    • Häufigkeit nicht bekannt
      • Fieber
      • allgemeine Schmerzen
      • Hitzewallungen, hoher oder niedriger Blutdruck, Gefühl des Schwindels/Vertigo, bei plötzlichem Aufstehen
      • erhöhte Speichelproduktion
      • Augenstörungen: Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppelsichtigkeit, Verzerrung von Bildern, Blendungsempfindlichkeit
      • Pilzinfektion
      • Leberschädigung (kann zu einer Gelbfärbung der Haut und Augen, dunklem Urin führen)
      • verringerte Harnsäurewerte in Blutuntersuchungen
      • Blasenentzündung mit Blutungen
      • Blut im Urin, Proteine im Urin
      • Gleichgewichtsstörung
      • Störung des Geschmackssinns
      • Verdauungsstörungen
    • Bei Kindern und Jugendlichen wurden Schilddrüsenprobleme, neuro-psychologische und Wachstumsretardierung und ein Fall von Enzephalopathie beobachtet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Sie dürfen das Präparat nicht mit Arzneimitteln verwenden, die Spironolacton enthalten, das häufig als Diuretikum für die Behandlung von Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen verwendet wird.
    • Das Präparat kann die Wirkung verschiedener anderer Arzneimittel beeinflussen. Daher sollten Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie Arzneimittel einnehmen/anwenden, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:
      • Warfarin oder andere Antikoagulantien (Blutverdünnungsmittel), die verwendet werden, um Blutgerinnsel zu verhindern. Möglicherweise muss die Dosis Ihres Antikoagulans angepasst werden.
      • Antiepileptika
      • Rifabutin oder Rifampicin, verwendet zur Behandlung von Tuberkulose
      • Griseofulvin, verwendet zur Behandlung von Pilzinfektionen
      • pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Arzneimittel sollte vorzugsweise zu Mahlzeiten eingenommen werden, die fettreiche Lebensmittel enthalten, wie Milch, Schokolade, Öl.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Mitotan 500mg
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin +
Hilfsstoff Macrogol 3350 +
Hilfsstoff Maisstärke +
Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers +

Rezepte1,2
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