VANTOBRA 170 mg Lsg.f.e.Vernebl.+Tolero Vernebl. 56 Stück N2
VANTOBRA 170 mg Lsg.f.e.Vernebl.+Tolero Vernebl.
Inhalt: 56 Stück, N2
Anbieter: Pari Pharma GmbH
Darreichungsform: Inhalationsampullen
Grundpreis: 1 Stück 54,66 €
Art.-Nr. (PZN): 10763851

rezeptpflichtig
Kühlartikel
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Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel enthält das Antibiotikum Tobramycin. Dabei handelt es sich um ein Antibiotikum aus der Klasse der Aminoglykoside.
  • DAs Arzneimittel wird bei Mukoviszidose-Patienten ab 6 Jahren angewendet, um Lungeninfektionen zu behandeln, die durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa verursacht werden.
  • Pseudomonas aeruginosa ist ein Bakterium, das bei Mukoviszidose-Patienten während ihres Lebens häufig die Lungen infiziert. Wenn die Infektion nicht ordnungsgemäß behandelt wird, wird sie weiterhin Ihre Lunge schädigen, was zu zusätzlichen Atemproblemen führt.
  • Wenn Sie das Arzneimittel inhalieren, gelangt das Antibiotikum direkt in Ihre Lungen, wo es die Infektion verursachenden Bakterien bekämpft. Es hemmt die Produktion der Proteine, die die Bakterien benötigen, um ihre Zellwände aufzubauen. Dies schädigt die Bakterien und tötet sie letztendlich ab.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schon einmal eine der folgenden Beschwerden hatten:
      • Hörprobleme (hierzu zählen auch Geräusche in den Ohren und Schwindelgefühl)
      • Nierenprobleme
      • Engegefühl in der Brust
      • Blut im Sputum (die abgehustete Substanz)
      • Muskelschwäche, die länger andauert oder sich mit der Zeit verschlimmert. Dies ist ein Symptom, welches meistens mit Erkrankungen wie Myasthenie (Muskelschwäche) oder Parkinson-Krankheit einhergeht.
    • Falls eines davon auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Wenn Sie Probleme mit Ihrem Gehör oder Ihrer Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt möglicherweise Blutproben nehmen, um die Menge an Tobramycin in Ihrem Körper zu kontrollieren.
    • Das Inhalieren von Arzneimitteln kann durch eine Verengung der Atemwege ein Engegefühl in der Brust verursachen, und dies kann auch bei diesem Präparat passieren. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt Sie auffordern, andere geeignete Arzneimittel anzuwenden, um die Atemwege zu erweitern, bevor Sie dieses Präparat anwenden.
    • Mit der Zeit können Pseudomonas-Stämme gegen die Behandlung mit einem Antibiotikum resistent werden. Dies bedeutet, dass dieses Arzneimittel mit der Zeit nicht mehr so gut wirkt, wie es eigentlich sollte. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie dies beunruhigt.
    • Wenn Sie Tobramycin oder ein anderes Aminoglykosid-Antibiotikum auch als Injektion erhalten, kann dies das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen und Ihr Arzt wird Sie gegebenenfalls entsprechend überwachen.
  • Kinder
    • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren bestimmt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Wenden Sie das Arzneimittel nur mit dem entsprechenden Vernebler an, um sicherzustellen, dass Sie die korrekte Dosis inhalieren. Verwenden Sie den Vernebler nicht für andere Arzneimittel.
  • Lesen Sie vor der Verwendung die Gebrauchsanweisung, die dem Vernebler beigelegt ist.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt zwei Ampullen pro Tag (eine morgens und eine abends) für 28 Tage.
  • Diese Dosis ist für alle Personen ab einem Alter von 6 Jahren gleich.
  • Inhalieren Sie durch den Mund den gesamten Inhalt einer Ampulle morgens und den Inhalt einer Ampulle abends mit dem zugehörigen Vernebler.
  • Es empfiehlt sich, zwischen den Dosen ein möglichst genaues 12-stündiges Zeitintervall einzuhalten, aber dieses Intervall muss mindestens 6 Stunden betragen.
  • Nachdem Sie Ihr Arzneimittel für 28 Tage angewendet haben, müssen Sie eine 28-tägige Pause einhalten, in der Sie kein Tobramycin inhalieren. Nach der Pause beginnen Sie den nächsten Behandlungszyklus (wie abgebildet).
  • Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel während der 28 Behandlungstage zweimal täglich anwenden und sich an den Zyklus mit 28 Tagen Anwendung und 28 Tagen Pause halten.
  • Zyklus wiederholen
    • Führen Sie die Anwendung so lange fort, wie der Arzt es Ihnen sagt.
    • Wenn Sie Fragen zur Dauer der Anwendung haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel inhalieren, wird Ihre Stimme möglicherweise sehr heiser. Informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt. Wenn das Arzneimittel verschluckt wird, ist es unwahrscheinlich, dass dies zu schwerwiegenden Problemen führt, da Tobramycin nur schlecht aus dem Magen aufgenommen wird, aber informieren Sie dennoch Ihren Arzt so schnell wie möglich.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben und noch mindestens 6 Stunden Zeit bis zur nächsten Dosis sind, wenden Sie die Dosis so bald wie möglich an. Ansonsten warten Sie, bis es Zeit für die nächste Dosis ist. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Beenden Sie die Anwendung nicht, es sei denn, Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie dies tun sollen, da möglicherweise Ihre Infektion in der Lunge noch nicht ausreichend kontrolliert ist und schlechter werden kann.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Tobramycin, ein anderes Aminoglykosid-Antibiotikum oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn dies auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Präparat anwenden.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Es ist nicht bekannt, ob die Inhalation dieses Arzneimittels während der Schwangerschaft Nebenwirkungen verursacht. Wenn Tobramycin und andere Aminoglykosid-Antibiotika in Form einer Injektion gegeben werden, können sie das ungeborene Kind schädigen und z. B. Taubheit und Nierenprobleme verursachen.
  • Wenn Sie stillen, sollten Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt sprechen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:
    • Engegefühl in der Brust mit Atemnot (selten, bei bis zu 1 von 1.000 Personen)
    • allergische Reaktionen einschließlich Nesselsucht und Juckreiz (sehr selten, bei bis zu 1 von 10.000 Personen).
  • Falls eine der Beschwerden auf Sie zutrifft, beenden Sie die Anwendung und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Bei Menschen mit Mukoviszidose können viele Krankheitssymptome auftreten. Während der Anwendung des Arzneimittels können diese noch immer auftreten, sollten jedoch nicht häufiger bzw. nicht stärker ausgeprägt sein als zuvor.
  • Wenn Ihre zugrunde liegende Lungenerkrankung während der Anwendung dieses Arzneimittels schlimmer zu werden scheint, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen:
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):
      • Kurzatmigkeit
      • Veränderung der Stimme (Heiserkeit)
      • verstärkter Husten
      • Halsschmerzen
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):
      • Kehlkopfentzündung (die Stimmveränderungen , Halsschmerzen und Schluckbeschwerden verursachen kann)
      • Verlust der Stimme
      • Kopfschmerzen, Schwächegefühl
      • Nasenbluten, laufende Nase
      • Klingeln in den Ohren (in der Regel vorübergehend), Hörverlust, Schwindel
      • Bluthusten, mehr Auswurf (Sputum) als üblich, Brustbeschwerden, Asthma, Fieber
      • Geschmacksstörungen, Übelkeit, Geschwüre im Mund, Erbrechen, Appetitlosigkeit
      • Hautausschlag
      • Brustschmerzen oder allgemeine Schmerzen
      • Verschlechterung des Lungenfunktionstests
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):
      • Pilzinfektionen in der Mundhöhle oder im Rachen (z. B. Soor)
      • Schwellung der Lymphknoten
      • Schläfrigkeit
      • Ohrenschmerzen, Ohrenprobleme
      • Hyperventilation, niedriger Sauerstoffgehalt im Blut, Sinusitis
      • Durchfall, Schmerzen im und um den Magen
      • rote Pusteln, Papeln auf der Haut
      • Nesselsucht, Juckreiz
      • Rückenschmerzen
      • Allgemeines Unwohlsein
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwemden oder kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben.
    • DE Kommentar:
      • Nicht alle Arzneimittel werden eingenommen sondern auch intravenös angewendet.
    • Sie sollten während der Anwendung dieses Präparates die folgenden Arzneimittel nicht anwenden:
      • Furosemid, ein Diuretikum (?Wassertablette")
      • andere Arzneimittel mit einem harntreibenden Potenzial wie Harnstoff oder Mannit
      • andere Arzneimittel, die Ihre Nieren oder Ihr Gehör schädigen können:
        • Amphotericin B, Cefalotin, Polymyxine (zur Behandlung mikrobieller Infektionen), Ciclosporin, Tacrolimus (zur Unterdrückung des Immunsystems). Diese Arzneimittel können die Nieren schädigen.
        • Platinverbindungen wie Carboplatin und Cisplatin (zur Behandlung einiger Krebsarten). Diese Arzneimittel können die Nieren oder das Gehör schädigen.
    • Die folgenden Arzneimittel können das Risiko für das Auftreten von schädlichen Wirkungen verstärken, wenn sie bei Ihnen angewendet werden, während Sie auch Tobramycin oder ein anderes Aminoglykosid-Antibiotikum als Injektion erhalten:
      • Cholinesterasehemmer wie Neostigmin und Pyridostigmin (zur Behandlung von Muskelschwäche) oder Botulinumtoxin. Diese Arzneimittel können Muskelschwäche verursachen oder diese verschlimmern.
    • Wenn Sie eines oder mehrere der oben genannten Arzneimittel anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
    • Sie dürfen dieses Arzneimittel, das zur Anwendung mit Ihrem zugehörigen Vernebler vorgesehen ist, im Vernebler nicht mit anderen Arzneimitteln mischen oder verdünnen.
    • Wenn Sie mehrere verschiedene Behandlungen für Mukoviszidose anwenden, sollten Sie sie in der folgenden Reihenfolge anwenden:
      • 1. Bronchienerweiternde Arzneimittel, z. B. Salbutamol
      • 2. Physiotherapie des Brustkorbs
      • 3. Andere inhalative Arzneimittel
      • 4. Vantobra
    • Bitte besprechen Sie diese Reihenfolge auch mit Ihrem Arzt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1.7 Milliliter.

Wirkstoff Tobramycin 170mg
Hilfsstoff Calcium chlorid +
Hilfsstoff Magnesium sulfat, getrocknet +
Hilfsstoff Natrium chlorid +
Hilfsstoff Natrium hydroxid +
Hilfsstoff Schwefelsäure +
Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke +

1Privatrezept / Kassenrezept:
Ihr Originalrezept muss unserer Internet Apotheke vorliegen, bevor wir Ihre Online Bestellung für den Versand vorbereiten können. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich zur angezeigten Zuzahlung eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen, wenn der Medikament bzw. Arzneimittel Originalpreis höher ist als der Festbetrag, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert.

2Kassenrezept befreit:
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