URALYT-U Granulat
Inhalt: 280 Gramm, N2
Anbieter: ACA Müller/ADAG Pharma AG
Darreichungsform: Granulat
Grundpreis: 100 g 11,39 €
Art.-Nr. (PZN): 1214281

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Beschreibung

Der Spezialist gegen Harnsteine

Etwa 5 % der Erwachsenen in Deutschland leiden unter Nierensteinen. Im Harn, der über Nierenbecken, Harnleiter und Blase ausgeschieden wird, befinden sich Mineralsalze. Durch Ernährungsfehler oder durch individuelle Stoffwechselstörungen kommt es zu erhöhten Mineralsalzmengen, die dann im Zusammentreffen mit anderen Faktoren zum Auskristallisieren neigen. Daraus entstehen Ablagerungen, die man Konkremente nennt und die einzelne oder mehrere Steine bilden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Bei 60 bis 70 % der Patienten bilden sich immer wieder neue Steine.

Uralyt-U:

- Hemmt Wachstum und Neubildung vieler Steinarten (Metaphylaxe), insbesondere von Oxalat- und Harnsäuresteinen
- Bewährtes Medikament zur Auflösung von Harnsäuresteinen
- Bestens bewährt in der Langzeitanwendung
- Granulat – individuell dosierbar
- Mit pH-Indikatorpapier, Kontrollkalender und Messlöffel

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist ein Alkalicitrat, Urolithiasismittel.
  • Anwendungsgebiete:
    • zur Auflösung von Harnsäuresteinen
    • zur Metaphylaxe (Verhinderung einer erneuten Bildung) von Calcium- und Harnsäuresteinen, bzw. Mischsteinen aus Calciumoxalat/Harnsäure oder Calciumoxalat/Calciumphosphat.
  • Hinweis:
    • Die Anwendung des Präparates sollte nur im Rahmen eines Gesamtkonzepts der Metaphylaxe (z. B. Diät, vermehrte Flüssigkeitsaufnahme usw.) erfolgen.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • Vor Therapiebeginn sollten Zustände bzw. Erkrankungen, die das Auftreten von Harnsteinen begünstigen können und die einer gezielten Behandlung zugänglich sind (z. B. Adenome der Nebenschilddrüsen, Malignome bei Harnsäuresteinen usw.), ausgeschlossen werden.
    • Vor der ersten Anwendung sind die Elektrolyte im Serum zu bestimmen und die Nierenfunktion zu kontrollieren. Bei Verdacht auf renal-tubuläre Acidose (RTA) ist zusätzlich der Säure-Basen-Status zu kontrollieren.
    • Das Arzneimittel soll bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nur mit Vorsicht angewendet werden.
    • bei Kindern
  • Die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Granulat wird in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken.
  • Messung des pH-Wertes im Urin:
    • Unmittelbar vor jeder Einnahme wird ein Teststreifen eines Indikatorpapiers mit frischem Urin benetzt. Der Farbton des feuchten Teststreifens wird dann mit der Farbtafel verglichen und der entsprechende pH-Wert unter der übereinstimmenden Farbe abgelesen.
    • Der so gefundene pH-Wert und die Zahl der jeweils eingenommenen Messlöffel Granulat sind in den Kontrollkalender einzutragen. Der Kontroll-Kalender ist zu jedem Arztbesuch mitzubringen.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann!
  • a) Zur Auflösung und Verhinderung der Neubildung von Harnsäuresteinen
    • Täglich 4 Messlöffel (= 10 g Granulat) in 3 Einzelgaben nach den Mahlzeiten einnehmen.
    • Morgens und mittags jeweils 1 Messlöffel und abends 2 Messlöffel nach den Mahlzeiten.
    • Der pH-Wert des frischen Harns sollte in folgendem pH-Bereich liegen:
      • Harnsäuresteine : pH 6,2 - 6,8
    • Bei pH-Werten unterhalb des angegebenen Bereichs ist die Tagesdosis um einen halben Messlöffel abends zu erhöhen. Bei pH-Werten oberhalb des angegebenen Bereichs ist die Tagesdosis um einen halben Messlöffel abends zu verringern.
    • Die richtige Dosis ist dann gefunden, wenn der pH-Wert des frischen Harns vor der Einnahme des Arzneimittels stets innerhalb des angegebenen Bereichs liegt.
    • Zur Metaphylaxe von Harnsäuresteinen ist eine regelmäßige Kontrolle des Urin-pH-Wertes zu empfehlen.
  • b) Zur Verhinderung der Neubildung von calciumhaltigen Nierensteinen
    • Die Tagesdosis beträgt 2 - 3 Messlöffel (= 5 - 7,5 g Granulat) und soll als einmalige abendliche Dosis eingenommen werden. Bei zu niedriger pH-Wert-Lage sind täglich 3 - 4,5 Messlöffel (= 7,5 - 11,25 g Granulat) in 2 - 3 über den Tag verteilten Dosen nach den Mahlzeiten einzunehmen.
    • Es sollte ein pH-Wert von 7,0 angestrebt werden. Der pH-Wert sollte 6,2 nicht unterschreiten und 7,4 nicht überschreiten.
    • Die Citrat- und/oder Harn-pH-Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden und die individuelle Dosis (siehe oben) entsprechend angepasst werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt. Sollten trotz der Einnahme des Präparates die Beschwerden fortbestehen, sollte der Arzt aufgesucht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine unerwünschte Beeinflussung stoffwechselphysiologischer Parameter ist auch bei höherer als der empfohlenen Dosierung bei ausreichender Nierenfunktion nicht zu erwarten.
    • Eine eventuelle Überdosierung kann jederzeit durch Kontrolle des Urin-pH-Bereiches erkannt und durch Dosisverringerung korrigiert werden.
    • Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Präparat soll nicht angewendet werden bei akutem oder chronischem Nierenversagen, absolutem Kochsalzverbot, schweren Störungen des Säure-Basen-Haushalts (metabolische Alkalose) sowie Harnwegsinfekten mit harnstoffspaltenden Bakterien.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • bei Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen des Präparates.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Es liegen keine ausreichenden Daten über eine Anwendung an Schwangeren oder stillenden Frauen vor. Tierstudien erbrachten keinen Hinweis auf eine fruchtschädigende Wirkung.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels bitte Ihren behandelnden Arzt

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig kommt es zu meist leichten Magen- bzw. Bauchschmerzen. Selten tritt milder Durchfall oder Übelkeit auf.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Eine Erhöhung der extrazellulären Kaliumkonzentration vermindert die Wirkung von Herzglykosiden, eine Erniedrigung verstärkt die arrhythmogene Wirkung von Herzglykosiden. Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika vermindern die renale Kaliumausscheidung. Es ist zu beachten, dass 10 g des Präparates (mittlere Tagesdosis) 1,72 g, entsprechend 44 mmol Kalium, enthalten.
    • Bei Verordnung einer natriumarmen Diät ist zu beachten, dass 10 g des Präparates (mittlere Tagesdosis) 1 g, entsprechend 44 mmol Natrium beziehungsweise 2,6 g Kochsalz enthalten.
    • Eine gleichzeitige Gabe von citrat- und aluminiumhaltigen Substanzen kann zu einer erhöhten Aluminiumresorption führen; daher sollte bei erforderlicher Einnahme solcher Präparate eine zeitversetzte Verabreichung von mindestens 2 Stunden erfolgen.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 2.5 Gramm = 1 Messbehältnis.

Wirkstoff Kalium Natrium hydrogencitrat 2.4g
Hilfsstoff Gelborange S +
Hilfsstoff Citronenöl +

Top Kundenmeinungen und Bewertungen

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13 von 16 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 01.02.2008
Ich neige zu Harnsäuresteinen, die ich mit URALYT U Granulat auflöse bevor sie so groß werden dass sie zertrümmert werden müssen. Am Besten ist es man nimmt es in regelmäßigen Abständen um eine Neubildung zu verhindern. Empfohlen ist eine Woche im Monat. Es kann zwar zu einer Übersäuerung des Magens kommen, das geht aber schnell wieder weg.
10 von 11 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
pitjackie schreibt am 10.10.2006
Seit der Einnahme habe ich keinerlei Nierenstein abgänge zuverzeichnen. Vorher hatte ca 50 Harnsäuresteine verloren. Also ein echter Segen!!!Wer schon mal eine Nierenkolic hatte, weiss wovon ich rede. Auch wenn das Produkt realtiv teuer ist, möchte ich nicht mehr drauf verzichten!
2 von 3 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
wocz schreibt am 06.08.2007
Wir sind dankbar, das uns Schwestern von dem Pflegedienst der meine Schwiegermutter betreut, dieses Granulat Empfolen hat. Denn für Menschen die mit einem Kadeder leben müssen, ist dieses Granulat eine sehr große Hilfe.
1 von 12 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 10.10.2006
Ich kann als direktes Erkältungs und Schlafmittel Wick Medinait nur empfehlen.Es sollte allerdings, nicht länger als 3 Nächte angewendet werden, weil durch das erhebliche Schwitzen, doch viel Flüssigkeit verloren geht.Da ich aber selten länger als eine Nacht, das Medikament nehmen musste, weil dann Besserung eintrat, gehört Wick Medinait als unentbehrlich in meine Hausapotheke.

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