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URALYT-U Granulat
Inhalt: 280 Gramm, N2
Anbieter: ACA Müller/ADAG Pharma AG
Darreichungsform: Granulat
Grundpreis: 100 g 11,23 €
Art.-Nr. (PZN): 1214281
Reimport
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Beschreibung

Der Spezialist gegen Harnsteine

Etwa 5 % der Erwachsenen in Deutschland leiden unter Nierensteinen. Im Harn, der über Nierenbecken, Harnleiter und Blase ausgeschieden wird, befinden sich Mineralsalze. Durch Ernährungsfehler oder durch individuelle Stoffwechselstörungen kommt es zu erhöhten Mineralsalzmengen, die dann im Zusammentreffen mit anderen Faktoren zum Auskristallisieren neigen. Daraus entstehen Ablagerungen, die man Konkremente nennt und die einzelne oder mehrere Steine bilden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Bei 60 bis 70 % der Patienten bilden sich immer wieder neue Steine.

Uralyt-U:

- Hemmt Wachstum und Neubildung vieler Steinarten (Metaphylaxe), insbesondere von Oxalat- und Harnsäuresteinen
- Bewährtes Medikament zur Auflösung von Harnsäuresteinen
- Bestens bewährt in der Langzeitanwendung
- Granulat – individuell dosierbar
- Mit pH-Indikatorpapier, Kontrollkalender und Messlöffel

Zusatzinformationen Ihrer Online-Apotheke

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Präparat ist ein Alkalicitrat, Urolithiasismittel.
  • Anwendungsgebiete:
    • zur Auflösung von Harnsäuresteinen
    • zur Metaphylaxe (Verhinderung einer erneuten Bildung) von Calcium- und Harnsäuresteinen, bzw. Mischsteinen aus Calciumoxalat/Harnsäure oder Calciumoxalat/Calciumphosphat.
  • Hinweis:
    • Die Anwendung des Präparates sollte nur im Rahmen eines Gesamtkonzepts der Metaphylaxe (z. B. Diät, vermehrte Flüssigkeitsaufnahme usw.) erfolgen.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
      • Vor Therapiebeginn sollten Zustände bzw. Erkrankungen, die das Auftreten von Harnsteinen begünstigen können und die einer gezielten Behandlung zugänglich sind (z. B. Adenome der Nebenschilddrüsen, Malignome bei Harnsäuresteinen usw.), ausgeschlossen werden.
      • Vor der ersten Anwendung sind die Elektrolyte im Serum zu bestimmen und die Nierenfunktion zu kontrollieren. Bei Verdacht auf renal-tubuläre Acidose (RTA) ist zusätzlich der Säure-Basen-Status zu kontrollieren.
      • Insbesondere bei älteren Patienten, oder bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei gleichzeitiger Therapie mit manchen Arzneimitteln gegen Bluthochdruck (z. B. Aldosteronantagonisten, Angiotensinrezeptorantagonisten (Sartane), kaliumsparenden Diuretika, ACE-Hemmern) oder gegen chronischen Schmerz (nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) sollte berücksichtigt werden, dass die maximal empfohlene Tagesdosis 11,25 g Granulat (4,5 gestrichene Messlöffel) beträgt. Dies entspricht 1,86 g Kalium und 1,09 g Natrium, d.h. 47,5 mmol Kalium und 47,5 mmol Natrium. Durch Interaktion mit den hier genannten Arzneimitteln, kann es zu einer Hyperkaliämie kommen.
      • Das Arzneimittel soll bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nur mit Vorsicht angewendet werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Das Granulat wird in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken.
  • Messung des pH-Wertes im Urin:
    • Unmittelbar vor jeder Einnahme wird ein Teststreifen eines Indikatorpapiers mit frischem Urin benetzt. Der Farbton des feuchten Teststreifens wird dann mit der Farbtafel verglichen und der entsprechende pH-Wert unter der übereinstimmenden Farbe abgelesen.
    • Der so gefundene pH-Wert und die Zahl der jeweils eingenommenen Messlöffel Granulat sind in den Kontrollkalender einzutragen. Der Kontroll-Kalender ist zu jedem Arztbesuch mitzubringen.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • a) Zur Auflösung und Verhinderung der Neubildung von Harnsäuresteinen
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Täglich 4 gestrichene Messlöffel (= 10 g Granulat) in 3 Einzelgaben nach den Mahlzeiten einnehmen.
      • Morgens und mittags jeweils 1 gestrichenen Messlöffel und abends 2 gestrichene Messlöffel nach den Mahlzeiten.
    • Der pH-Wert des frischen Harns sollte in folgendem pH-Bereich liegen:
      • Harnsäuresteine : pH 6,2 - 6,8
      • Bei pH-Werten unterhalb des angegebenen Bereichs ist die Tagesdosis um einen halben gestrichenen Messlöffel abends zu erhöhen. Bei pH-Werten oberhalb des angegebenen Bereichs ist die Tagesdosis um einen halben gestrichenen Messlöffel abends zu verringern.
      • Die richtige Dosis ist dann gefunden, wenn der pH-Wert des frischen Harns vor der Einnahme des Arzneimittels stets innerhalb des angegebenen Bereichs liegt.
      • Zur Metaphylaxe von Harnsäuresteinen ist eine regelmäßige Kontrolle des Urin-pH-Wertes zu empfehlen.
  • b) Zur Verhinderung der Neubildung von calciumhaltigen Nierensteinen
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Die Tagesdosis beträgt 2 - 3 gestrichene Messlöffel (= 5 - 7,5 g Granulat) und soll als einmalige abendliche Dosis eingenommen werden. Bei zu niedriger pH-Wert-Lage sind täglich 3 - 4,5 gestrichene Messlöffel (= 7,5 - 11,25 g Granulat) in 2 - 3 über den Tag verteilten Dosen nach den Mahlzeiten einzunehmen.
      • Es sollte ein pH-Wert von 7,0 angestrebt werden. Der pH-Wert sollte 6,2 nicht unterschreiten und 7,4 nicht überschreiten.
      • Die Citrat- und/oder Harn-pH-Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden und die individuelle Dosis (siehe oben) entsprechend angepasst werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt. Sollten trotz der Einnahme des Präparates die Beschwerden fortbestehen, sollte der Arzt aufgesucht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine unerwünschte Beeinflussung stoffwechselphysiologischer Parameter ist auch bei höherer als der empfohlenen Dosierung bei ausreichender Nierenfunktion nicht zu erwarten.
    • Bei Überdosierung kann es zu Hyperkaliämie (Kalium-Plasmaspiegel >5 mmol/l) kommen, insbesondere bei gleichzeitiger Übersäuerung (Azidose) oder eingeschränkter Nierenfunktion.
    • Eine eventuelle Überdosierung kann jederzeit durch Kontrolle des Urin-pH-Bereiches erkannt und durch Dosisverringerung korrigiert werden.
    • Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Dieses Präparat soll nicht angewendet werden bei akutem oder chronischem Nierenversagen, vom Arzt angeordneter kochsalzarmer Diät, schweren Störungen des Säure-Basen-Haushalts (z. B. metabolische Alkalose, überhöhte Blut-Kalium-Werte (Hyperkaliämie)) sowie bei Harnwegsinfekten mit harnstoffspaltenden Bakterien.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • bei Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen des Präparates.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Es liegen keine ausreichenden Daten über eine Anwendung an Schwangeren oder stillenden Frauen vor. Tierstudien erbrachten keinen Hinweis auf eine fruchtschädigende Wirkung.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels bitte Ihren behandelnden Arzt

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
      • Häufig kommt es zu meist leichten Magen- bzw. Bauchschmerzen. Selten tritt milder Durchfall oder Übelkeit auf.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
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Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Eine Erhöhung der extrazellulären Kaliumkonzentration vermindert die Wirkung von Herzglykosiden, eine Erniedrigung begünstigt die Entstehung von Herzrhythmusstörungen unter Herzglykosiden. Manche Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z. B. Aldosteronantagonisten, Angiotensinrezeptorantagonisten (Sartane), kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer) oder gegen chronischen Schmerz (nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) vermindern die Kaliumausscheidung im Urin. Es ist zu beachten, dass 10 g des Präparates (mittlere Tagesdosis) 1,72 g, entsprechend 44 mmol Kalium, enthalten.
    • Bei Verordnung einer natriumarmen Diät ist zu beachten, dass 10 g des Arzneimittels (mittlere Tagesdosis) 1 g, entsprechend 44 mmol Natrium beziehungsweise 2,6 g Kochsalz enthalten.
    • Eine gleichzeitige Gabe von citrat- und aluminiumhaltigen Substanzen (z. B. gegen Sodbrennen) kann zu einer erhöhten Aluminiumresorption führen; daher sollte bei erforderlicher Einnahme solcher Präparate eine zeitversetzte Verabreichung von mindestens 2 Stunden erfolgen.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 2.5 Gramm = 1 Messbehältnis.

Wirkstoff Kalium Natrium hydrogencitrat 2.4g
Hilfsstoff Gelborange S +
Hilfsstoff Gesamt Kalium Ion +
entspricht Gesamt Kalium Ion +
Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion +
entspricht Gesamt Natrium Ion +
Hilfsstoff Citronenöl +

Top Kundenmeinungen und Bewertungen


Uralyt U Granulat

47 von 51 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
pitjackie schreibt am 10.10.2006
Seit der Einnahme habe ich keinerlei Nierenstein abgänge zuverzeichnen. Vorher hatte ca 50 Harnsäuresteine verloren. Also ein echter Segen!!!Wer schon mal eine Nierenkolic hatte, weiss wovon ich rede. Auch wenn das Produkt realtiv teuer ist, möchte ich nicht mehr drauf verzichten!

URALYT U Granulat

45 von 53 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 01.02.2008
Ich neige zu Harnsäuresteinen, die ich mit URALYT U Granulat auflöse bevor sie so groß werden dass sie zertrümmert werden müssen. Am Besten ist es man nimmt es in regelmäßigen Abständen um eine Neubildung zu verhindern. Empfohlen ist eine Woche im Monat. Es kann zwar zu einer Übersäuerung des Magens kommen, das geht aber schnell wieder weg.

Uralyt U Granulat die Hilfe für immer Bettlägrige.

10 von 15 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
wocz schreibt am 06.08.2007
Wir sind dankbar, das uns Schwestern von dem Pflegedienst der meine Schwiegermutter betreut, dieses Granulat Empfolen hat. Denn für Menschen die mit einem Kadeder leben müssen, ist dieses Granulat eine sehr große Hilfe.

Wick MediNait

3 von 37 Kunden fanden die folgende Meinung hilfreich.
Rezensentin/Rezensent schreibt am 10.10.2006
Ich kann als direktes Erkältungs und Schlafmittel Wick Medinait nur empfehlen.Es sollte allerdings, nicht länger als 3 Nächte angewendet werden, weil durch das erhebliche Schwitzen, doch viel Flüssigkeit verloren geht.Da ich aber selten länger als eine Nacht, das Medikament nehmen musste, weil dann Besserung eintrat, gehört Wick Medinait als unentbehrlich in meine Hausapotheke.

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