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Blutdruckmessgeräte

Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist gerade bei gefährdeten Personengruppen sehr sinnvoll und hilft, möglichen Schwankungen effektiv entgegen zu wirken. Hochwertige medizinische Geräte zur Kontrolle von Blutdruck und Herzrhythmus finden Sie in dieser Kategorie.

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BOSO medicus X vollauto.Oberarm Blutdruckmessgerät 1 Stück
BOSO medicus X vollauto.Oberarm Blutdruckmessgerät
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Bosch + Sohn GmbH & Co.
Art.-Nr. (PZN): 10271361
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OMRON RS2 Handgelenk Blutdruckmessgerät vollautom. 1 Stück
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Hermes Arzneimittel GmbH
Art.-Nr. (PZN): 1476182
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44,90 € 79,90 €*
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BOSO medicus family 4 Oberarm Blutdruckmessgerät 1 Stück
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Bosch + Sohn GmbH & Co.
Art.-Nr. (PZN): 10271349
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BOSO medistar+ Handgelenk-Blutdruckmessgerät 1 Stück
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Bosch + Sohn GmbH & Co.
Art.-Nr. (PZN): 10189240
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VEROVAL EKG- und Blutdruckmessgerät 1 Stück
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Paul Hartmann AG
Art.-Nr. (PZN): 12672590
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VISOMAT double comfort Oberarm Blutdruckmessger. 1 Stück
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Uebe Medical GmbH
Art.-Nr. (PZN): 7387350
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BOSO medicus family vollautomat.Blutdruckmessger. 1 Stück
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Bosch + Sohn GmbH & Co.
Art.-Nr. (PZN): 789950
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BOSO medicus family Universalmanschette 1 Stück
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Art.-Nr. (PZN): 7147539
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BOSO medicus uno vollautomat.Blutdruckmessgerät 1 Stück
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MEDISANA Blutdruck Messgerät MTV Mansch.normal 1 Stück
MEDISANA Blutdruck Messgerät MTV Mansch.normal
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OMRON M500 Oberarm Blutdruckmessgerät HEM-7321-D 1 Stück
OMRON M500 Oberarm Blutdruckmessgerät HEM-7321-D
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Art.-Nr. (PZN): 10127411
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VISOMAT comfort eco Oberarm Blutdruckmessgerät 1 Stück
VISOMAT comfort eco Oberarm Blutdruckmessgerät
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Uebe Medical GmbH
Art.-Nr. (PZN): 1147685
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BOSO medicus vital Oberarm Blutdruckmessgerät 1 Stück
BOSO medicus vital Oberarm Blutdruckmessgerät
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Art.-Nr. (PZN): 10271355
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VEROVAL Handgelenk-Blutdruckmessgerät 1 Stück
VEROVAL Handgelenk-Blutdruckmessgerät
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Art.-Nr. (PZN): 12672584
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VISOCOR HM50 Handgelenk Blutdruckmessgerät 1 Stück
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Uebe Medical GmbH
Art.-Nr. (PZN): 9081744
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OMRON M400 Oberarm Blutdruckmessgerät HEM-7131-D 1 Stück
OMRON M400 Oberarm Blutdruckmessgerät HEM-7131-D
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Hermes Arzneimittel GmbH
Art.-Nr. (PZN): 10127428
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Blutdruckmessgeräte

Sie wollen mehr zum Thema Blutdruckmessgeräte erfahren? Das erwartet Sie in diesem Beitrag:

1. Wer sollte seinen Blutdruck regelmäßig selbst messen?
2. Wie misst man den Blutdruck richtig?
3. Was ist besser - Blutdruckmessgerät für den Oberarm oder das Handgelenk?
4. Wie interpretiere ich die Ergebnisse?
5. Gibt es ein Blutdruckmessgerät auf Rezept?


1. Wer sollte seinen Blutdruck regelmäßig selbst messen?


Bluthochdruck ist eine gefährliche Erkrankung, denn sie bleibt lange unbemerkt, selbst wenn sie im Körper längst Schäden anrichtet. Rechtzeitig erkannt, lässt sie sich jedoch durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und eine geeignete Medikation behandeln. Um den Erfolg der Therapie festzustellen, sind regelmäßige Blutdruckmessungen erforderlich.

Blutdruck messen bei Bluthochdruck

Wer unter Bluthochdruck leidet, erhält sowieso bei jedem Arztbesuch eine Blutdruckmessung. Zusätzlich sollte er seinen Blutdruck regelmäßig selbst messen. Nur so lassen sich Schwankungen verfolgen und rechtzeitig gegensteuern, wenn eine negative Entwicklung vorliegt. In diesen Rhythmen sollten Sie messen:
  • Beginn der Behandlung: Messen Sie dreimal täglich Ihren Blutdruck, um Veränderungen im Tagesverlauf sowie den Erfolg der Behandlungen zu dokumentieren. So kann der Arzt feststellen, ob die festgelegte Therapie anschlägt und korrekt dosiert ist.
  • Im Alltag bei eingestelltem Blutdruck: Die Blutdruckmessung reicht einmal täglich, wenn der Bluthochdruck durch die Medikation stabil eingestellt ist.
  • Änderung der Medikation: Wird der Patient auf ein anderes Medikament umgestellt oder die Dosierung verändert, sollte er wiederum dreimal pro Tag messen, um festzustellen, inwiefern die Therapie anschlägt.
Die regelmäßige Blutdruckkontrolle zuhause ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Die eher unregelmäßige Messung beim Arzt ist nicht ausreichend, um starke Ausschläge schnell zu erkennen. Durch die tägliche Blutdruckmessung bekommt der Patient die Möglichkeit, seine Messwerte und sein Befinden sowie etwaige Symptome zueinander in Verbindung zu setzen. So lernt er, ein Gefühl für seinen Körper zu entwickeln und die Phasen zu erkennen, wenn der Bluthochdruck am höchsten ist.

Regelmäßige Blutdruckmessung auch bei gesunden Menschen

Auch wer bisher keine Schwierigkeiten mit hohem Blutdruck hatte, sollte regelmäßig seinen Blutdruck messen. Lassen Sie mehrere Male pro Jahr eine Messung in der Apotheke vornehmen oder kaufen Sie ein eigenes Blutdruckmessgerät, um regelmäßig selbst Messungen durchführen zu können. Nur so können Sie einen bestehenden Bluthochdruck zeitnah erkennen und schnellstmöglich eine Behandlung durch einen Arzt in die Wege leiten lassen.

2. Wie misst man den Blutdruck richtig?


Für eine erfolgreiche Bluthochdrucktherapie ist es entscheidend, zu Hause regelmäßig selbst den Blutdruck zu messen. Mit einem Blutdruckmessgerät aus der Apotheke können Sie die Messung selbst durchführen. Sie sollten jedoch einige Aspekte beachten, um Falschmessungen zu vermeiden.

Blutdruck am Oberarm richtig messen: So geht's

Um den Blutdruck richtig zu messen, gehen Sie folgendermaßen vor:
  • Sitzen Sie entspannt mit nebeneinanderstehenden Beinen. Beginnen Sie die Messung frühestens nach fünf Minuten Ruhehaltung, da der Ruheblutdruck sonst nicht korrekt bestimmt werden kann.
  • Wählen Sie bei der Oberarmmessung den Messpunkt stets so, dass er sich auf Höhe des Herzens befindet.
  • Verwenden Sie für die Messung stets denselben Arm. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt danach, an welchem Arm die höheren Blutdruckwerte gemessen werden - diesen sollten Sie für Ihre regelmäßige Messung verwenden.
  • Messen Sie nicht nur einmal, sondern jeweils mit einer Pause von ein bis zwei Minuten mindestens zweimal, noch besser dreimal. Bei einer zweimaligen Messung notieren Sie den zweiten Wert, bei einer dreimaligen Messung den Mittelwert aus den zwei letzten Messungen. Dieser Messwert wird regelmäßig niedriger sein als die erste Messung.
Hinweis: Haben Sie den Messpunkt nicht richtig gewählt, so fällt die Messung entweder zu hoch aus (wenn die Manschette zu tief angelegt wird) oder liefert zu niedrige Werte (bei zu hoch angesetzter Manschette).

So legen Sie die Manschette richtig an

Beim Kauf des Blutdruckmessgeräts achten Sie darauf, dass die Manschettengröße zu Ihrem Oberarm passt. Ist sie zu schmal, ergeben sich zu hohe Messwerte. Bei einer zu breiten Manschette hingegen werden zu niedrige Werte ausgewiesen. Zudem sollte der Umfang zu Ihrem Oberarm passen - Standardmanschetten reichen bis zu einem Oberarmumfang von 33 cm. Für Kinderarme gibt es spezielle Manschetten. So legen Sie sie richtig an:
  • Die untere Kante der Manschette sollte ca. 2,5 cm oberhalb der Ellenbeuge liegen.
  • Legen Sie die Manschette direkt auf die Haut auf statt über der Kleidung, denn diese kann die Messung verfälschen.
  • Außerdem sollte der Oberarm nicht durch enge Kleidung behindert werden, da auch dies falsche Messwerte ergeben kann. Schlüpfen Sie am besten ganz aus dem Ärmel.
  • Sehen Sie sich den Aufbau der Manschette genau an: Der Teil, der sich aufbläst, sollte an der Innenseite des Arms liegen. Der Verschluss hingegen liegt außen.
  • Der Schlauch, der zum Blutdruckmessgerät führt, zeigt nach unten Richtung Hand.
  • Legen Sie die Manschette nicht zu eng und nicht zu locker an - idealerweise passt ein Finger gut unter die Manschette.
Wenn Sie diese Hinweise befolgen, erhalten Sie zuverlässige und aussagekräftige Messwerte.

3. Was ist besser - Blutdruckmessgerät für den Oberarm oder das Handgelenk?


Ob Sie ein Blutdruckmessgerät für den Oberarm oder für das Handgelenk verwenden, ist zunächst einmal eine Geschmacksfrage. Beide Gerätearten liefern zuverlässige Messwerte und sind somit empfehlenswert. Allerdings gibt es Situationen, in denen von der Messung am Handgelenk abzuraten ist.

Blutdruckmessung am Handgelenk: Unzuverlässig bei einigen Vorerkrankungen

Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk messen relativ weit vom Herz entfernt. Dies kann dann zum Problem werden, wenn einer dieser Fälle vorliegt:
  • verhärtete Blutgefäße durch eine Erkrankung an Arteriosklerose
  • verengte Blutgefäße durch Ablagerungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • verkalkte oder poröse Arterien bei Diabetes
Betroffen sind also insbesondere ältere Menschen, Raucher sowie Patienten mit Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder Arteriosklerose. Diesen Zielgruppen wird eher zur Oberarmmessung geraten. Möchten sie dennoch am Handgelenk messen - immerhin ist dies hier besonders einfach durchzuführen - sollten sie regelmäßig durch eine Blutdruckmessung am Oberarm gegenchecken lassen, ob die Werte für das Handgelenk korrekt ermittelt werden. Falls eine Abweichung von mehr als 10 mmHg entsteht, ist die Messung am Oberarm vorzuziehen.

Blutdruckmessgerät für Oberarm oder Handgelenk: Eine Komfortfrage

Blutdruckmessgeräte für den Oberarm werden von vielen Verbrauchern bevorzugt, weil sie für eine genauere Messung stehen und die Werte bei der korrekten Handhabung sehr zuverlässig sind. Die Messgeräte sind mit einem großen Display ausgestattet und sind somit sehr gut ablesbar.
Die Messung am Handgelenk ist aufgrund der einfachen Handhabung ebenfalls beliebt. Sie wird ähnlich wie eine Uhr am Handgelenk angelegt und gestartet. Durch ihr kompaktes Format sind Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk die ideale Wahl für Menschen, die viel unterwegs sind. Zudem sind die Geräte in der Anschaffung günstiger als Blutdruckmessgeräte für den Oberarm.

Oberarm- oder Handgelenksmessung: Im Praxistest überzeugen beide

Sprechen keine medizinischen Gründe dagegen, können Sie sowohl ein Blutdruckmessgerät für den Oberarm als auch für das Handgelenk verwenden. Welche Geräte sicher und empfehlenswert sind, zeigt Ihnen das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga e.V. Die unabhängige Gesellschaft testet Blutdruckmessgeräte auf ihre Genauigkeit hin und verleiht bei Erfüllen der strengen Kriterien das Prüfsiegel.

4. Wie interpretiere ich die Ergebnisse?


Das Blutdruckmessgerät zeigt drei verschiedene Werte an, den systolischen und diastolischen Blutdruck sowie die Pulsfrequenz. Alle drei hängen mit der Arbeit des Herzens zusammen.

Was Blutdruck und Puls bedeuten

Das Herz pumpt in jeder Sekunde Ihres Lebens Blut durch den Körper. Zunächst zieht sich das Herz zusammen und pumpt dadurch Blut von der linken in die rechte Herzkammer, dabei steigt der Blutdruck an. Der höchste gemessene Wert ist der systolische Blutdruck. Danach entspannt sich die Herzkammer und der Blutdruck sinkt. Den niedrigsten dabei aufgetretenen Blutdruck erfasst das Blutdruckmessgerät als diastolischen Blutdruck. Die ebenfalls erfasste Pulsfrequenz gibt Aufschluss darüber, wie oft das Herz diesen Pumpvorgang pro Minute ausführt.

Wichtige Grenzwerte für die Blutdruckwerte

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen die folgenden Werte für die Einstufung des Blutdrucks:

Optimaler Blutdruck:
  • Systolischer Wert: < 120 mmHg
  • Diastolischer Wert: < 80 mmHg
Normaler Blutdruck:
  • Systolischer Wert: < 130 mmHg
  • Diastolischer Wert: < 85 mmHg
Hochnormaler Blutdruck:
  • Systolischer Wert: 130 - 139 mmHg
  • Diastolischer Wert: 85 - 89 mmHg
Leichter Bluthochdruck:
  • Systolischer Wert: 140 - 159 mmHg
  • Diastolischer Wert: 90 - 99 mmHg
Mittelschwerer Bluthochdruck:
  • Systolischer Wert: 160 - 179 mmHg
  • Diastolischer Wert: 100 - 109 mmHg
Schwerer Bluthochdruck:
  • Systolischer Wert: > 180 mmHg
  • Diastolischer Wert: > 110 mmHg

Zudem definiert die Hochdruckliga die sogenannte isolierte systolische Hypertonie, bei der lediglich der systolische Wert bei mindestens 140 mmHg liegt, während sich der diastolische Wert unter 90 mmHg bewegt. Eine isolierte systolische Hypertonie ist ein Anzeichen dafür, dass bei dem Patienten eine Arterienverkalkung vorliegt, wodurch die Arterien weniger flexibel sind. Das Gegenstück hierzu ist die isolierte diastolische Hypertonie, bei der der untere Wert alleine erhöht ist. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass verengte Gefäße vorliegen, die einen Widerstand im Kreislaufsystem darstellen.

Erhöhte Blutdruckwerte - und nun?

Ein einmalig hoher gemessener Wert ist kein Grund, von Bluthochdruck auszugehen, denn der Blutdruck unterliegt natürlichen Schwankungen. Er erhöht sich beispielsweise durch Einflussfaktoren wie:
  • körperliche Anstrengung
  • Sport
  • emotionale Belastung
  • Kälte
  • Rauchen
Wenn sich Ihr Blutdruck regelmäßig im optimalen oder normalen Bereich bewegt, müssen Sie nichts unternehmen. Treten wiederholt oder gar dauerhaft erhöhte Werte auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Dieser wird Ihnen zunächst eine Langzeit-Blutdruckmessung verordnen, um den Bluthochdruck sicher zu diagnostizieren, und anschließend eine geeignete Therapie mit Ihnen besprechen.

5. Gibt es ein Blutdruckmessgerät auf Rezept?


Blutdruckmessgeräte sind in der Apotheke frei verkäuflich. Jeder, der seinen Blutdruck regelmäßig überprüfen möchte, kann selbst ein Gerät auswählen. Einfachere Modelle sind bereits in einem Preisrahmen von 15 bis 30 Euro erhältlich, Profi-Modelle mit Zusatzfunktionen (z. B. kabellose Dokumentation der Messwerte in einer Smartphone-App) können auch bis zu 100 Euro und mehr kosten. Da stellt sich durchaus die Frage, ob man ein Blutdruckmessgerät auch auf Rezept erhält.

Wann verschreibt der Arzt ein Blutdruckmessgerät?

Der behandelnde Arzt kann ein Blutdruckmessgerät allgemein formuliert immer dann auf Rezept verschreiben, wenn hierfür eine medizinische Indikation vorliegt. Dies bedeutet, es muss für die Behandlung erforderlich sein, dass der Patient seinen Blutdruck selbst misst (z. B. mehrmals täglich zu Beginn der Bluthochdrucktherapie). Dies kommt beispielsweise bei diesen Erkrankungen in Frage:
  • diagnostizierter Bluthochdruck, der eine engmaschige Überwachung erforderlich macht (beispielsweise weil bereits fortschreitende Folgeschäden an Herz, Gefäßen oder Nieren vorliegen)
  • schwer behandelbarer Bluthochdruck, bei dem der Versicherte selbst die Behandlung mit Medikamenten anpassen kann und deshalb den Blutdruck regelmäßig kontrollieren muss
  • nach einer durchgeführten Organtransplantation
  • bei Vorliegen einer Präeklampsie (durch eine Schwangerschaft hervorgerufener Bluthochdruck)
Erforderlich ist zum einen, dass der Patient seinen Blutdruck regelmäßig (in der Regel mehrmals pro Tag) kontrollieren muss und andererseits im Umgang mit dem Gerät geschult ist, sodass die Messwerte zuverlässig sind.

Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung

Verschreibt der Arzt ein Blutdruckmessgerät, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die anfallenden Kosten im Rahmen der Verschreibung von Hilfsmitteln. Verordnen kann der Arzt diese Arten von Geräten:
  • manuelles, halbautomatisches oder vollautomatisches Blutdruckmessgerät für die Messung am Oberarm
  • vollautomatisches Blutdruckmessgerät für die Messung am Handgelenk
  • Blutdruckmessgerät für Kinder
Ihr Rezept für ein Blutdruckmessgerät können Sie wie gewohnt in der Apotheke einlösen, diese rechnet direkt mit der Krankenkasse ab. Allerdings trägt die Kasse nicht die vollständigen Kosten. Sofern für Sie keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt, müssen Sie mit einer Eigenbeteiligung von 10 Prozent der Gesamtkosten rechnen. Die Zuzahlung beträgt mindestens 5 Euro, höchstens jedoch 10 Euro.
Teilweise beschränken die Krankenkassen auch die zu erstattenden Kosten, sodass das Gerät beispielsweise nur bis maximal 40 Euro kosten darf. Mehrkosten für ein teureres Blutdruckmessgerät tragen Sie in diesem Fall selbst. Viele Versicherer übernehmen jedoch auch die gesamte Summe abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.

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Wählen Sie Kassenrezept bzw. Kassenrezept befreit, wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und Ihr Arzt Ihnen ein rosafarbenes Rezept ausgestellt hat. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. Sollten Sie von der Zuzahlung befreit sein, muss unserer Internet Apotheke eine Kopie Ihres Befreiungsausweises vorliegen. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert. Medizinprodukte/Hilfsmittel können wir nur mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, wenn uns die entsprechenden Hilfsmittelverträge vorliegen. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail über die bestehenden Hilfsmittelverträge unserer Online Apotheke erkundigen.

Privatrezept2
Wenn Sie privat versichert sind tragen Sie die Kosten für verschriebene Medikamente zunächst selbst und reichen dann Ihr quittiertes Rezept bei Ihrer Krankenversicherung ein.

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