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HYDROCORTISON 10 mg Jenapharm Tabletten 20 Stück N1
HYDROCORTISON 10 mg Jenapharm Tabletten
Inhalt: 20 Stück, N1
Anbieter: MIBE GmbH Arzneimittel
Darreichungsform: Tabletten
Grundpreis: 1 Stück 0,90 €
Art.-Nr. (PZN): 4013809
GTIN: 4251520701083
rezeptpflichtig
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Packungsgrößen

Packungsgrößen Menge Grundpreis Preis
HYDROCORTISON 10 mg Jenapharm Tabletten
Tabletten
20 Stück, N1 1 Stück 0,90 € 17,95 €
HYDROCORTISON 10 mg Jenapharm Tabletten
Tabletten
50 Stück, N2 1 Stück 0,59 € 29,50 €
HYDROCORTISON 10 mg Jenapharm Tabletten
Tabletten
100 Stück, N3 1 Stück 0,50 € 49,74 €

Pflichtangaben & Zusatzinformationen

Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
  • Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel ist mit dem natürlichen Hydrocortison identisch. Hydrocortison ist ein wichtiges Hormon der Nebennierenrinde mit Wirkung auf den Stoffwechsel, den Elektrolythaushalt und auf Gewebefunktionen.
  • Da Präparat wird angewendet
    • zum Ersatz des körpereigenen Hydrocortisons (Substitutionstherapie) bei Ausfall der Nebennierenrindenfunktion:
      • Morbus Addison, Zustand nach Nebennierenentfernung (Adrenalektomie), Sheehan-Syndrom, Zustand nach Entfernung der Hirnanhangdrüse (Hypophysektomie)
    • zur Hemmtherapie bei adrenogenitalem Syndrom.

Anwendungshinweise

Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Wenn es während der Behandlung mit dem Präparat zu besonderen körperlichen Belastungen, wie fieberhafte Erkrankungen, Unfälle oder Operationen, kommt, ist sofort der Arzt zu verständigen oder der Notarzt über die laufende Behandlung zu unterrichten.
    • Eine besondere ärztliche Überwachung ist bei Magen-Darm-Geschwüren, schwerem Knochenschwund (Osteoporose), Corticoid-bedingter Psychose sowie starkem Bluthochdruck (Hypertonie) und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erforderlich.
    • Insbesondere in der Einstellungsphase der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten bei erhöhtem Augeninnendruck (Eng- und Weitwinkelglaukom - grüner Star) regelmäßige augenärztliche Kontrollen erfolgen.
    • Bei Diabetikern ist ein eventuell erhöhter Bedarf an Insulin oder blutzuckersenkenden Tabletten (orale Antidiabetika) zu berücksichtigen.
    • Die Behandlung darf nur auf Anordnung des Arztes unterbrochen oder beendet werden.
    • Bei der Anwendung von Hydrocortison bei Frühgeborenen kann eine Überwachung der Herzfunktion und -struktur erforderlich sein.
    • Bei einer Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu einer sogenannten Phäochromozytom-Krise kommen, die tödlich verlaufen kann. Das Phäochromozytom ist ein seltener hormonproduzierender Tumor der Nebenniere. Mögliche Symptome einer Krise sind Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Herzklopfen (Palpitationen) und Bluthochdruck (Hypertonie). Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Zeichen bemerken.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn der Verdacht besteht oder bekannt ist, dass Sie ein Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere) haben.
    • Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Kinder
      • Bei Kindern im Wachstumsalter erfordert die Anwendung von Hydrocortison eine strenge Überwachung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bisher liegen keine Hinweise vor, dass das Arzneimittel die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Gleiches gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung von diesem Arzneimittel kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
    • Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von diesem Präparat als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.


Was ist zusätzlich zu beachten?
  • Zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit ein.

Dosierung

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Hydrocortison-Dosis wird Ihr Arzt für Sie individuell festlegen. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann.
  • Wegen einer möglichen Gefährdung in Stresssituationen wird Ihnen Ihr Arzt einen Corticoid-Ausweis ausstellen, den Sie immer bei sich tragen müssen.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Hormonersatzbehandlung (Substitutionstherapie)
      • Die Höhe der Dosis bei der Hormonersatzbehandlung richtet sich nach dem körpereigenen Bedarf.
      • Wenn noch eine Restfunktion der Nebennierenrinden besteht, können geringere Dosen ausreichend sein.
      • Erwachsene:
        • 10 bis 20 mg (maximal 30 mg) Hydrocortison pro Tag entsprechend 1 bis 2 Tabletten (maximal 3 Tabletten) pro Tag.
      • Kinder:
        • 10 bis 15 mg Hydrocortison/m² Körperoberfläche pro Tag.
      • Die Tagesgesamtdosis sollte in der Regel in 2 Einzelgaben aufgeteilt werden, zum Beispiel:
        • Erwachsene
          • morgens: 15 mg Hydrocortison (entsprechend 1 1/2 Tabletten) früher Nachmittag: 5 mg Hydrocortison (entsprechend 1/2 Tablette)
          • Eine abendliche Dosis kann bei nachtaktiven Personen in Erwägung gezogen werden.
      • Dosierung in der Schwangerschaft
        • 1. Schwangerschaftsdrittel: normale Dosis
        • 2. Schwangerschaftsdrittel: Erhöhung der täglichen Hormonersatzdosis um 5 mg
        • 3. Schwangerschaftsdrittel: Erhöhung der täglichen Hormonersatzdosis um weitere 5 mg
        • Nach der Schwangerschaft wird die Dosis auf die normale Hormonersatzdosis reduziert.
    • Hemmtherapie (Adrenogenitales Syndrom)
      • Als Anfangsdosis werden 15 bis 20 mg Hydrocortison/m2 Körperoberfläche pro Tag empfohlen.
      • Die Tagesgesamtdosis sollte in der Regel in 3 Einzelgaben aufgeteilt werden, zum Beispiel:
        • Früher Morgen: 1/2 der Tagesgesamtdosis
        • Früher Nachmittag: 1/4 der Tagesgesamtdosis
        • Bettgehzeit: 1/4 der Tagesgesamtdosis
      • Die Hydrocortison-Dosis muss so gewählt werden, dass eine ausreichende Unterdrückung der Bildung von männlichen Hormonen (Androgenen) bewirkt wird, jedoch kein sog. Cushing-Syndrom bzw. bei Kindern keine Hemmung des Längenwachstums auftritt (s.a. unter ?Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten").
      • Hinweise
        • Bei besonderen körperlichen Belastungen (Stresssituationen, wie Unfall, akute Erkrankung, starke physikalische Reize, Operation) wird Ihr Arzt die Dosis bis zur doppelten oder dreifachen Menge steigern. Bei akuten schweren Belastungen (z. B. Geburt) werden bis zu 100 mg Hydrocortison als Infusion gegeben.
        • Bei gleichzeitigem Ausfall der Glucocorticoid- und der Mineralocorticoidproduktion in der Nebennierenrinde und daraus entstehendem Salzverlust wird Ihnen Ihr Arzt zusätzlich noch Mineralocorticoide verabreichen.
        • Bei der sekundären Nebennierenrinden-Insuffizienz ist normalerweise keine zusätzliche Gabe von Mineralocorticoiden notwendig.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Hormonersatzbehandlung (Substitutionstherapie) bei Nebennierenrinden-Insuffizienz und die Hemmtherapie bei adrenogenitalem Syndrom erfolgen in der Regel lebenslang.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Im Allgemeinen wird das Arzneimittel auch bei kurzfristiger Einnahme großer Mengen ohne Komplikationen vertragen.
    • Bei zu hoher Dosierung über längere Zeit kann es zu den für Nebennierenrindenhormone typischen unerwünschten Wirkungen (Zeichen eines Cushing-Syndroms) kommen, die in unterschiedlicher Ausprägung zu erwarten sind (siehe Kategorie "Nebenwirkungen").

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Sie können die unterlassene Einnahme im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Dosis wie gewohnt weiter einnehmen.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Wenn Sie mehrmals die Einnahme vergessen haben, kann es unter Umständen zu einem Wiederaufflammen oder einer Verschlimmerung der behandelten Krankheit kommen mit Symptomen wie Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Muskelschwäche, zu niedriger Blutdruck, Schwindel und Hautpigmentierungen. In solchen Fällen sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden, der die Behandlung überprüfen und gegebenenfalls anpassen wird.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die Behandlung mit diesem Arzneimittel darf auf keinen Fall ohne Anordnung des Arztes unterbrochen oder vorzeitig beendet werden. Wenn Sie dies dennoch eigenmächtig tun, z. B. wegen aufgetretener Nebenwirkungen oder weil es Ihnen besser geht, gefährden Sie nicht nur den Behandlungserfolg, sondern Sie setzen sich möglicherweise erheblichen Risiken aus. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Hydrocortison oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.


Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Während der Schwangerschaft ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
    • Zur Dosierung von dem Arzneimittel für die Hormonersatzbehandlung bei Nebennierenrinden-Funktionsschwäche siehe Kategorie "Dosierung" unter ?Hormonersatzbehandlung/Dosierung in der Schwangerschaft".
  • Stillzeit
    • Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei einer Hormonersatzbehandlung (Substitutionstherapie) sind keine negativen Auswirkungen auf den gestillten Säugling zu erwarten.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Außer der Möglichkeit einer Überempfindlichkeit gegenüber dem Arzneimittel sind bei der Hormonersatzbehandlung mit Dosen, die der körperlichen Notwendigkeit angepasst sind, keine Nebenwirkungen zu erwarten.
  • Mögliche Nebenwirkungen bei andauernder Überdosierung (Ausbildung der Zeichen eines Cushing-Syndroms in unterschiedlicher Ausprägung) sind:
    • Endokrine Erkrankungen
      • Inaktivität bzw. Schwund der Nebennierenrinde
      • Wachstumshemmung bei Kindern
      • Störungen der Sexualhormonausschüttung (Ausbleiben der Regelblutung, Potenzstörungen)
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Blutzuckeranstieg, Zuckerkrankheit
      • Zurückhalten von Natrium im Gewebe mit der Folge von Gewebswassersucht
      • vermehrte Kaliumausscheidung
      • Fettverteilungsstörungen, wie Vollmondgesicht, Stammfettsucht, sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten) auch vorübergehende Fettablagerungen im Wirbelkanal oder Brustkorb
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • verzögerte Wundheilung
      • Streifenbildung der Haut
      • punktförmige Hautblutungen
      • Blutergüsse
      • Steroidakne
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Knochenentkalkung (Osteoporose)
      • Knochenschwund am Kopf des Oberarm- oder Oberschenkelknochens (aseptische Knochennekrose)
      • Muskelschwäche (bei Patienten mit Myasthenia gravis kann eine vorübergehende Verschlechterung der Muskelschwäche auftreten, die zu einer myasthenischen Krise fortschreiten kann)
      • Auslösung einer akuten Muskelerkrankung bei zusätzlicher Anwendung bestimmter Arzneimittel, die eine Muskelerschlaffung hervorrufen (siehe auch Kategorie "Patientenhinweis" / "Wechselwirkungen")
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • seelische Störungen
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Magen-Darm-Geschwüre
      • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
      • Oberbauchbeschwerden
    • Herzerkrankungen
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Verdickung des Herzmuskels (hypertrophe Kardiomyopathie) bei Frühgeborenen
    • Gefäßerkrankungen
      • Bluthochdruck
      • Gefäßentzündungen
      • Erhöhung des Risikos eines Gefäßverschlusses durch ein Blutgerinnsel
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Schwächung der körpereigenen Abwehr mit Erhöhung des Infektionsrisikos (bestimmte virusbedingte Erkrankungen [z. B. Windpocken, Fieberbläschen oder Gürtelrose] können einen schweren, manchmal auch lebensbedrohlichen Verlauf nehmen)
      • sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten) Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum Schock (insbesondere bei Patienten mit Asthma bronchiale und nach Nierentransplantation)
    • Augenerkrankungen
      • Linsentrübung (Katarakt)
      • Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom)
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Verschwommenes Sehen
    • Untersuchungen
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
        • Gewichtszunahme
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Wenn Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen im Rücken-, Schulter- oder Hüftgelenksbereich, psychische Verstimmungen, bei Diabetikern auffällige Blutzuckerschwankungen oder sonstige Störungen auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren, der die entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten wird. Brechen Sie auf keinen Fall die Behandlung selbst ab.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.


Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten?
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
    • Hydrocortison wird wie folgt beeinflusst:
      • Verstärkung der Wirkung und möglicherweise Verstärkung der Nebenwirkungen
        • Einige Arzneimittel können die Wirkungen von diesem Arzneimittel verstärken, und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).
        • Bestimmte weibliche Geschlechtshormone, z. B. zur Schwangerschaftsverhütung (estrogenhaltige Kontrazeptiva): Die Corticoidwirkung kann verstärkt werden.
      • Abschwächung der Wirkung
        • Arzneimittel, die den Abbau anderer Arzneimittel in der Leber beschleunigen (Barbiturate, Phenytoin, Primidon, Rifampicin): Die Corticoidwirkung kann vermindert werden.
    • Hydrocortison beeinflusst die Wirkung folgender Arzneimittel:
      • Verstärkung der Wirkung und möglicherweise Verstärkung der Nebenwirkungen
        • Arzneimittel gegen Entzündungen und Rheuma (Salicylate, Indometacin und andere nicht-steroidale Antiphlogistika): Die Gefahr von Magengeschwüren und Magen-Darm-Blutungen kann erhöht sein.
        • Bestimmte Arzneimittel aus der Augenheilkunde (Atropin) und ähnlich wirkende Arzneistoffe (andere Anticholinergika): Es kann zu zusätzlichen Augeninnendrucksteigerungen kommen.
        • Bestimmte Arzneimittel, die eine Muskelerschlaffung hervorrufen (nicht-depolarisierende Muskelrelaxanzien): Die Erschlaffung (Relaxation) der Muskeln kann länger anhalten.
        • Arzneimittel gegen Malaria oder rheumatische Erkrankungen (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin): Es besteht ein erhöhtes Risiko des Auftretens von Muskelerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen (Myopathien, Kardiomyopathien).
        • Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Ciclosporin): Die Ciclosporinspiegel im Blut werden erhöht. Dadurch entsteht eine erhöhte Gefahr zerebraler Krampfanfälle.
        • Arzneimittel zur Herzstärkung (Herzglykoside): Die Wirkung kann durch Kaliummangel verstärkt werden.
        • Harntreibende Arzneimittel (Saluretika): Die Kaliumausscheidung wird vermehrt.
      • Abschwächung der Wirkung
        • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): Die blutzuckersenkende Wirkung kann vermindert sein.
        • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (orale Antikoagulanzien, Cumarinderivate): Die gerinnungshemmende Wirkung kann abgeschwächt werden.
        • Arzneimittel gegen Wurmerkrankungen (Praziquantel): Eine verminderte Wirkung dieser Mittel ist möglich.
        • Wachstumshormone (Somatropin): Die Somatropinwirkung wird bei Überdosierung von Hydrocortison vermindert.
        • Hypothalamushormon (Protirelin): Der Anstieg des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons (TSH) ist vermindert.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Stück.

Wirkstoff Hydrocortison 10mg
Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A +
Hilfsstoff Gelatine +
Hilfsstoff Kartoffelstärke +
Hilfsstoff Lactose 1-Wasser +
Hilfsstoff Magnesium stearat +
Hilfsstoff Talkum +

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