Aciclovir Hikma 500 mg 10 St
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PZN
10984150
Darreichungsform
Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Aciclovir. Es gehört zur Gruppe der antiviralen Arzneimittel. Es wirkt, indem es das Wachstum von Viren stoppt oder die Viren abtötet.
- Das Präparat wird angewendet:
- zur Behandlung von Varizella-zoster-Infektionen (z.B. Windpocken)
- zur Behandlung von schweren Fällen von Genitalherpes
- zur Vorbeugung oder Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen (Lippenherpes oder Genitalherpes) bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr. Dies sind Patienten, deren Körper nicht so gut gegen Infektionen ankämpfen können.
- zur Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen bei Kindern bis zu 3 Monaten. Diese können in seltenen Fällen durch das Virus verursacht werden, das auch Lippenherpes oder Genitalherpes auslöst.
- zur Behandlung von Herpes-Enzephalitis (Entzündung des Gehirns). Diese können in seltenen Fällen durch das Virus verursacht werden, das auch Lippenherpes oder Genitalherpes auslöst.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die folgenden Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten:
- Allergische Reaktionen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie eine allergische Reaktion haben, muss die Anwendung von diesem Arzneimittel umgehend beendet und ein Arzt hinzugezogen werden. Die Anzeichen können sein:
- Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht auf Ihrer Haut;
- Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Teilen des Körpers;
- Kurzatmigkeit, Keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen;
- unerklärliches Fieber (hohe Temperatur) und Schwächegefühl, besonders beim Aufstehen.
- Wenn Sie eine allergische Reaktion haben, muss die Anwendung von diesem Arzneimittel umgehend beendet und ein Arzt hinzugezogen werden. Die Anzeichen können sein:
- Weitere Nebenwirkungen sind:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Übelkeit oder Erbrechen
- juckender, nesselsuchtartiger Ausschlag
- Hautreaktionen nach Sonneneinstrahlung (Photosensibilität)
- Juckreiz
- Schwellungen, Rötungen und Empfindlichkeit an der Injektionsstelle
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- häufigeres Nasenbluten und eine größere Neigung zu mehr Blutergüssen (blaue Flecken) als üblich
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl
- Durchfall oder Bauchschmerzen
- Müdigkeit
- Fieber
- Auswirkungen auf Blut-/Urintests
- Schwächegefühl
- Gefühl der Unruhe oder Verwirrtheit
- Schütteln oder Zittern
- Halluzinationen (Dinge sehen oder hören, die nicht da sind)
- Krämpfe
- Gefühl von ungewöhnlicher Müdigkeit oder Schläfrigkeit
- unsicherer Gang und fehlende Koordination
- Schwierigkeiten beim Sprechen
- Unfähigkeit klar zu denken oder zu entscheiden
- Bewusstlosigkeit (Koma)
- teilweise oder vollständige Lähmung Ihres Körpers
- Störungen des Verhaltens, der Sprache und der Augenbewegunge
- Nackensteifigkeit und Lichtempfindlichkei
- Entzündung der Leber (Hepatitis)
- Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
- Nierenprobleme, die dazu führen, dass Sie wenig oder kein Wasser lassen können
- Schmerzen in Ihrem unteren Rücken, im Bereich der Nieren oder knapp oberhalb Ihrer Hüften (Nierenschmerzen)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Allergische Reaktionen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Von Ihnen wird auf keinen Fall erwartet, dass Sie sich dieses Arzneimittel selbst verabreichen. Es wird Ihnen immer von einer Person verabreicht, die dafür qualifiziert ist.
- Vor der Anwendung wird das Arzneimittel verdünnt.
- Das Präparat wird bei Ihnen in der Regel alle 8 Stunden angewendet.
- Möglicherweise werden Sie Flüssigkeiten erhalten, um sicherzustellen, dass Sie nicht dehydrieren.
- Die Dosis, die Ihnen gegeben wird, sowie die Häufigkeit und Dauer der Dosen hängen ab von:
- dem Typ der Infektion, den Sie haben
- Ihrem Gewicht
- Ihrem Alter
- Ihr Arzt wird die Dosis des Arzneimittels anpassen, wenn:
- Sie Nierenprobleme haben. Bei Nierenproblemen ist es wichtig, dass Sie genug Flüssigkeit während der Behandlung mit Aciclovir erhalten.
- Sie übergewichtig sind.
- Sie älter sind.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, bevor Sie das Arzneimittel erhalten.
- Anwendung bei Kindern
- Die Dosis von Aciclovir für:
- Neugeborene und Kinder bis zum Alter von 12 Jahren wird auf Basis des Körpergewichts berechnet.
- Falls ein Kind Nierenprobleme hat, kann die Dosis des Arzneimittels reduziert werden.
- Die Dosis von Aciclovir für:
- Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
- Wenn Sie glauben, dass bei Ihnen zu viel Aciclovir angewendet wurde, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.
- Wenn Sie zu viel Aciclovir erhalten haben können Sie
- sich verwirrt oder unruhig fühlen,
- Halluzinationen haben (Dinge sehen oder hören, die nicht da sind),
- Krämpfe haben,
- bewusstlos werden (Koma).
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Das Präparat wird Ihnen als eine kontinuierliche Infusion in eine Vene verabreicht. Das Arzneimittel wird Ihnen langsam über eine Zeitspanne von einer Stunde verabreicht.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Aciclovir oder Valaciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Informieren Sie insbesondere Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Probenecid zur Behandlung von Gicht;
- Cimetidin zur Behandlung von Magengeschwüren;
- Tacrolimus, Cyclosporin oder Mycophenolat-Mofetil zur Vorbeugung der Abstoßung transplantierter Organe;
- Lithium zur Behandlung von manisch-depressiven Störungen;
- Theophyllin zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Aciclovir bei Ihnen angewendet wird, wenn
- Sie Probleme mit den Nieren haben.
- Sie älter als 65 Jahre sind.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob dies auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel angewendet wird.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Aciclovir bei Ihnen angewendet wird, wenn
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es liegen keine Studien vor, in denen die Auswirkungen von Aciclovir auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen untersucht wurden.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Flasche
| Aciclovir natrium | 548,8 mg |
|---|---|
| Aciclovir | 500 mg |
1 Flasche
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | |
|---|---|
| Natrium-Ion insgesamt | 2,27 mmol |











