Rheuma & Arthrose: Beschwerden lindern
Gelenkschmerzen, Steifigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit – das sind typische Symptome, die sowohl bei Arthrose (Gelenkverschleiß) als auch bei rheumatischen Erkrankungen auftreten können. Während Arthrose primär durch den Abbau von Gelenkknorpel gekennzeichnet ist, handelt es sich bei „Rheuma“ oft um entzündliche Prozesse im Körper, die Gelenke, Muskeln oder Bindegewebe betreffen. Unabhängig von der genauen Ursache suchen Betroffene nach Wegen, die Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu unterstützen.
Wie können Beschwerden bei Rheuma und Arthrose gelindert werden?
Lokale Schmerzlinderung: Cremes, Salben oder Öle zum Einreiben können schnelle Erleichterung bringen. Sie enthalten oft pflanzliche Wirkstoffe (z.B. aus Beinwell oder Arnika), ätherische Öle (wie in wärmenden Balsamen) oder auch klassische schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkstoffe (wie Ibuprofen oder Diclofenac), die direkt am betroffenen Gelenk wirken.
Unterstützung bei Entzündungen:
Omega-3-Fettsäuren: Diese essenziellen Fettsäuren sind für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und können als Nahrungsergänzung sinnvoll sein.
Enzympräparate: Bestimmte Kombinationen von Enzymen können den Körper dabei unterstützen, Entzündungsreaktionen zu regulieren.
Pflanzliche Extrakte: Auch Extrakte z.B. aus der Sauerkirsche werden aufgrund ihrer antioxidativen und potenziell entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt.
Gelenknährstoffe: Speziell bei Arthrose können Nährstoffe, die für den Knorpelaufbau wichtig sind, eine Rolle spielen. Dazu gehören Kollagenhydrolysat, Glucosamin und Chondroitinsulfat, die als Bausteine für den Gelenkknorpel dienen können.
Unterstützung für Nerven: Manchmal sind auch Nerven durch Gelenkprobleme (z.B. an der Wirbelsäule) gereizt. Hier können spezielle Nährstoffe wie Uridinmonophosphat und B-Vitamine die körpereigenen Reparaturprozesse der Nerven unterstützen.
Homöopathische Mittel: Auch die Homöopathie kennt Mittel (z.B. mit Rhus toxicodendron), die bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt werden.
Wichtiger Hinweis: Gelenkbeschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die richtige Therapie einzuleiten. Die hier genannten Mittel können eine ärztliche Behandlung oft sinnvoll ergänzen, ersetzen diese aber nicht. Besprechen Sie die Einnahme oder Anwendung von Präparaten immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
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