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PZN
14370999
Darreichungsform
Fertigspritzen
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Die Impfung sollte von Ärzten oder medizinischem Fachpersonal verabreicht werden, die im Umgang mit Impfstoffen geschult sind und in der Lage sind, seltene schwere allergische Reaktionen nach der Verabreichung zu behandeln.
- Dosierung
- Das Arzneimittel wird Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, als Injektion mit 0,5 Milliliter Impfstoff verabreicht.
- Ein Schutz vor Hepatitis A besteht ungefähr ab 14 Tagen nach der ersten Einzeldosis. Dieser Schutz dauert bis zu 36 Monate an.
- Wenn Sie einen längeren Schutz vor Hepatitis A benötigen, ist eine zweite Dosis (Auffrischimpfung) eines inaktivierten Hepatitis-A-Impfstoffes erforderlich. Diese wird normalerweise im Zeitraum zwischen 6 und 12 Monaten nach der ersten Dosis verabreicht, kann jedoch auch bis zu 36 Monate später verabreicht werden. Diese Auffrischimpfung schützt Sie mehr als 10 Jahre vor Hepatitis A.
- Das Arzneimittel kann als Auffrischimpfung verabreicht werden, wenn Sie als erste Dosis einen anderen Hepatitis-A-Impfstoff erhalten haben (hierzu zählen auch Impfstoffe, die Sie vor Hepatitis A und Typhusfieber schützen).
Enthält 0,05-0,5 g Alkohol pro Einzelgabe. Ein potenzielles gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren / Stillenden und Kindern. Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
- Anwendung zusammen mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln
- Dieser Impfstoff kann gleichzeitig mit den folgenden Wirkstoffen verabreicht werden, sofern jeweils verschiedene Körperstellen (zum Beispiel der andere Arm oder ein Bein) für die Verabreichung verwendet werden und die Wirkstoffe nicht in derselben Spritze vermischt werden:
- Typhus-Polysaccharid-Impfstoff
- Gelbfieberimpfstoff
- Immunglobuline (von Blutspendern gewonnene Antikörper)
- Die Wirkung kann bei der gleichzeitigen Verabreichung von Immunglobulinen herabgesetzt sein. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass Sie vor einer Infektion mit Hepatitis A geschützt sein werden.
- Dieser Impfstoff kann gleichzeitig mit den folgenden Wirkstoffen verabreicht werden, sofern jeweils verschiedene Körperstellen (zum Beispiel der andere Arm oder ein Bein) für die Verabreichung verwendet werden und die Wirkstoffe nicht in derselben Spritze vermischt werden:
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben. Dies gilt auch für Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal vor der Anwendung des Arzneimittels, falls Sie
- an Erkrankungen der Leber leiden.
- ein schwaches oder geschwächtes Immunsystem haben, infolge von:
- Kortikosteroiden, zytotoxischen Arzneimitteln, Radiotherapie oder andere Behandlungen, die Ihr Immunsystem schwächen können. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal rät möglicherweise zu einer Verschiebung der Impfung, bis die Behandlung abgeschlossen ist.
- HIV-(humanes Immundefizienz-Virus-)Infektion oder jeglicher Erkrankung, die Ihr Immunsystem schwächt. Die Verabreichung des Impfstoffes wird auch dann empfohlen, wenn er möglicherweise nicht so gut schützt wie bei Personen mit einem normalen Immunsystem.
- an Hämophilie oder einem anderen Zustand leiden, bei dem blaue Flecken oder Blutungen schneller auftreten.
- Eine Ohnmacht kann (vor allem bei Jugendlichen) nach oder bereits vor einer Injektion mit einer Nadel auftreten. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, falls Sie oder Ihr Kind bei einer früheren Injektion in Ohnmacht gefallen sind.
- Dieser Impfstoff schützt Sie nicht vor anderen Viren, die die Leber angreifen (wie das Hepatitis-B-Virus, das Hepatitis-C-Virus oder das Hepatitis-E-Virus).
- Falls Sie zu dem Zeitpunkt, an dem Ihnen AVAXIM verabreicht wird, bereits mit dem Hepatitis-A-Virus infiziert sind, wirkt die Impfung möglicherweise nicht wie gewünscht.
- Der Impfstoff kann die Infektion, vor der er schützt, nicht auslösen.
- Wie alle Impfstoffe schützt AVAXIM nicht jede geimpfte Person vollständig vor einer Infektion mit Hepatitis A.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal vor der Anwendung des Arzneimittels, falls Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es ist unwahrscheinlich, dass dieser Impfstoff Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.
- Hierzu wurden jedoch keine Studien durchgeführt.
- Das Arzneimittel ist ein Impfstoff. Impfstoffe werden zum Schutz vor Infektionserkrankungen eingesetzt. Dieser Impfstoff bietet Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, Schutz vor einer Infektion mit Hepatitis A.
- Eine Infektion mit Hepatitis A wird durch ein Virus verursacht, das die Leber angreift. Es kann über die Nahrung oder Getränke, die das Virus enthalten, übertragen werden. Die Anzeichen sind beispielsweise eine gelbliche Verfärbung der Haut (Ikterus) und allgemeines Unwohlsein.
- Wenn Ihnen das Arzneimittel über eine Spritze (Injektion) verabreicht wird, wird das natürliche Abwehrsystem Ihres Körpers einen Schutz vor einer Infektion mit Hepatitis A aufbauen.
- Wie alle Arzneimittel und Impfstoffe kann auch das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwere allergische Reaktionen
- Schwere oder sogar lebensbedrohliche allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen, inklusive Schock) können immer auftreten, auch wenn sie sehr selten sind.
- Wenn Sie eine allergische Reaktion wahrnehmen, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder gehen Sie sofort zur nächsten Notaufnahme.
- Allergische Reaktionen können entweder sofort oder in den ersten Tagen nach der Impfung auftreten und Symptome können Folgendes umfassen:
- Atembeschwerden, bläuliche Farbe der Zunge oder Lippen,
- Schwindelgefühl (niedriger Blutdruck) und mögliche Ohnmacht,
- schneller Herzschlag und schwacher Puls, kalte Haut,
- Schwellung im Bereich des Gesichts und Halses,
- Juckreiz und Hautausschlag.
- Schwere allergische Reaktionen
- Andere Nebenwirkungen
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Leichte Schmerzen an der Injektionsstelle
- Allgemeines Gefühl von Schwäche (Asthenie)
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Unwohlsein (Übelkeit) oder Erbrechen
- Verminderter Appetit
- Durchfall (Diarrhö) und/oder Bauchschmerzen (Abdominalschmerz)
- Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgie, Arthralgie)
- Leichtes Fieber
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Rötung (Erythem) an der Injektionsstelle
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Bildung von Knötchen an der Injektionsstelle
- Leichte und vorübergehende Veränderungen der Blutwerte, mit denen die Leberfunktion untersucht wird (Transaminasen erhöht)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Ohnmacht als Reaktion auf die Injektion
- Hautausschläge mit oder ohne Juckreiz, manchmal knotig
- Urtikaria (Nesselsucht)
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Schwangerschaft
- Wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger sind, fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird entscheiden, ob die Impfung verschoben wird.
- Stillzeit
- Dieser Impfstoff kann während der Stillzeit verwendet werden.
- Der Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird die Spritze unmittelbar vor der Anwendung schütteln sowie überprüfen, ob die Flüssigkeit weiß und trüb ist und sich keine unerwarteten Fremdteilchen darin befinden.
- Das Arzneimittel muss in einen Muskel Ihres äußeren Oberarmes gespritzt werden.
- Falls bei Ihnen eine Blutungsstörung vorliegt, kann Ihnen der Impfstoff auch unter die Haut gespritzt werden. Der Arzt oder das medizinische Fachpersonal darf den Impfstoff nicht in die Haut oder in ein Blutgefäß spritzen.
- Das Arzneimittel wird Ihnen nicht im Gesäßbereich verabreicht.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch sind gegen
- den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, oder
- Neomycin, einem Antibiotikum, das bei der Herstellung des Impfstoffes eingesetzt wird und in Spuren im Impfstoff enthalten sein kann, oder
- das Arzneimittel.
- wenn Sie an einer akuten fieberhaften Erkrankung leiden. In diesem Fall sollte die Impfung verschoben werden, bis Sie wieder gesund sind.
- wenn Sie allergisch sind gegen
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Spritze = 0,5 ml Lsg.
| Hepatitis-A-Adsorbat-Impfstoff (HDC); Stamm GBM (ELISA-Einheiten) | 160 E. |
|---|
1 Spritze = 0,5 ml Lsg.
| Aluminiumhydroxid zur Adsorption, wasserhaltiges | |
|---|---|
| Aluminium-Ion | 0,3 mg |
| Phenylalanin | 0,01 mg |
| Neomycin | |
| Phenoxyethanol | |
| Ethanol | 2,5 µl |
| Formaldehyd | |
| Medium 199 Hanks (ohne Phenolrot) | |
| Wasser für Injektionszwecke | |
| Polysorbat 80 | |
| Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | |
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung |











