Bupivacain Hyperbar Grindeks 5mg/ml Inj.l.20mg/4ml 5X4 ml
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PZN
19183919
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, muss die Behandlung beendet werden; wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt:
- Anzeichen einer Vergiftungsreaktion im zentralen Nervensystem, wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Verlust der Bewegungsfähigkeit (Parese), Muskelschwäche oder Dysästhesie (Empfindungsstörung) (gelegentliche Nebenwirkungen, können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Ihr Herz hört plötzlich und unerwartet auf zu schlagen und Sie verlieren das Bewusstsein (Herzstillstand) (seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Langsame und flache Atmung (Atemdepression) (seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Schwere allergische Reaktion mit Symptomen wie Atemnot, Schwellung von Lippen, Rachen und Zunge und niedriger Blutdruck (anaphylaktischer Schock) (seltene Nebenwirkungen, können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, muss die Behandlung beendet werden; wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt:
- Weitere Nebenwirkungen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Übelkeit
- niedriger Blutdruck
- langsamer Herzschlag (Bradykardie)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Harnverhalt)
- unwillkürlicher Harnabgang (Harninkontinenz)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Rückenschmerzen
- Kribbeln, brennendes Gefühl oder Taubheitsgefühl an der Haut (Parästhesien)
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- unbeabsichtigte Blockierung von Nerven in der Wirbelsäule (spinale Blockade), die zu einem vorübergehenden Empfindungsverlust im Bauch und/oder im unteren Teil des Körpers, zu einer Atemdepression und sogar zu Bewusstlosigkeit führen kann
- beidseitige Lähmung, häufig im unteren Teil des Körpers oder in beiden Beinen (Querschnittslähmung)
- Schmerzen und Empfindungsstörungen aufgrund einer Nervenentzündung (Neuropathie)
- Verlust der Fähigkeit zu willkürlichen Bewegungen (Lähmung)
- Entzündung einer Membran, die das Rückenmark umgibt (Arachnoiditis), mit Schmerzen im unteren Rücken oder Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Beinen
- allergische Reaktionen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Bupivacainhydrochlorid. Es ist ein Arzneimittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetikum) und wird zur Betäubung (Anästhesie) der unteren Teile des Körpers während chirurgischer Eingriffe bei Erwachsenen und Kindern aller Altersstufen angewendet. Es wird zum Beispiel zur Betäubung der Beine angewendet, wenn sie operiert werden sollen, bei urologischen und Bauchoperationen.
- Das Arzneimittel blockiert vorübergehend die Nervensignale in dem Bereich, in dem es injiziert wird und vermindert oder unterdrückt vorübergehend das Empfinden in bestimmten Körperteilen.
- Bupivacain wird Ihnen von einem Arzt gegeben, der die korrekte Dosis bestimmen wird.
- Die Dosierung hängt ab von der Art des chirurgischen Eingriffs, dem Alter und Gewicht des Patienten und wird vom Arzt festgelegt.
- Wenn Sie eine zu große Menge erhalten haben
- Es ist unwahrscheinlich, dass Sie eine zu große Menge dieses Arzneimittels erhalten, da es Ihnen im Krankenhaus und von medizinischem Fachpersonal gegeben wird. Wenn Sie befürchten, dass Sie eine zu hohe Dosis erhalten haben, oder wenn Sie Fragen zu Ihrer Dosis haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.
- Die ersten Anzeichen für eine Überdosierung sind normalerweise:
- niedriger Blutdruck
- langsamer Puls
- unregelmäßiger Herzschlag
- Schwindel oder Benommenheit
- Taubheitsgefühl an den Lippen und um den Mund
- Taubheitsgefühl an der Zunge
- Hörprobleme
- Sehstörungen.
- Um das Risiko schwerer Nebenwirkungen zu verringern, wird Ihr Arzt die Anwendung von Bupivacain beenden, sobald solche Anzeichen auftreten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
- Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen, wenn Sie im Spätstadium der Schwangerschaft sind.
- Es wird Ihnen in den unteren Teil der Wirbelsäule injiziert (intrathekale Anwendung).
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Das Arzneimittel wird von einem Arzt, der Erfahrung mit Anästhesie bei Kindern hat, langsam in den Spinalkanal (einen Teil der Wirbelsäule) injiziert.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Bupivacainhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie allergisch gegen andere Lokalanästhetika der gleichen Gruppe (z. B. Mepivacain, Lidocain) sind
- Eine intrathekale Anästhesie darf nicht durchgeführt werden:
- wenn Sie eine akute aktive Erkrankung des Gehirns oder der Wirbelsäule, wie z. B. eine Hirnhautentzündung, Kinderlähmung oder Wirbelkörperentzündung (Spondylitis), haben
- wenn Sie starke Kopfschmerzen haben, die durch eine Blutung im Kopf (intrakranielle Blutung) verursacht werden
- wenn Sie eine Blutvergiftung (Sepsis) haben
- wenn Sie eine eitrige Infektion an oder in der Nähe der Injektionsstelle haben
- wenn Sie vor Kurzem eine Verletzung hatten (z. B. einen Bruch der Wirbelsäule)
- wenn Sie Tuberkulose oder einen Wirbelsäulentumor haben
- wenn Sie eine Spinalkanalstenose (Einengung des Rückenmarkkanals) haben
- wenn Sie in einem ernsten Zustand sind, bei dem das Herz nicht mehr genug Blut durch den Körper pumpen kann (kardiogener Schock)
- wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben, der zu einem Kollaps führt (hypovolämischer Schock)
- wenn Sie eine Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) haben
- wenn Ihr Blut nicht richtig gerinnt oder wenn Sie Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln anwenden
- wenn Sie aufgrund einer Anämie Probleme mit dem Rückenmark haben
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Das Präparat kann mit anderen Arzneimitteln Wechselwirkungen eingehen, z. B. mit:
- anderen Lokalanästhetika
- Arzneimitteln, die strukturell ähnlich wie dieses Präparat sind, z. B. Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika).
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird,
- wenn Sie eine bestimmte Herzrhythmusstörung, einen sogenannten AV-Block 2. oder 3. Grades, haben
- wenn Sie eine Lebererkrankung haben
- wenn Sie eine Nierenerkrankung haben
- wenn Sie älter oder in einem schlechtem Allgemeinzustand sind
- wenn Sie schwanger sind (insbesondere im Spätstadium der Schwangerschaft)
- Es besteht nicht der Verdacht, dass neurologische Erkrankungen von einer Spinalanästhesie nachteilig beeinflusst werden. Dennoch ist Vorsicht geboten.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Sie dürfen am Tag der Operation kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, da dieses Arzneimittel Ihre Reaktionsfähigkeit und Muskelkoordination beeinträchtigen kann.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Amp. = 4 ml Lsg.
| Bupivacain hydrochlorid-1-Wasser | 21,11 mg |
|---|---|
| Bupivacain hydrochlorid | 20 mg |
| Bupivacain | 17,76 mg |
1 Amp. = 4 ml Lsg.
| Glucose-1-Wasser zur parenteralen Anwendung | 320 mg |
|---|---|
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke |











