Enantone-paed Monats-depot 1,88 Mg 2-kammerspr.pld 1 St
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PZN
18435626
Darreichungsform
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Zu Behandlungsbeginn kommt es zu einem kurzfristigen Anstieg der Spiegel der Geschlechtshormone mit nachfolgendem Abfall in einen Bereich, wie es für Kinder vor der Pubertät charakteristisch ist. Aufgrund dieser Wirkung können insbesondere zu Behandlungsbeginn Nebenwirkungen auftreten, deren Häufigkeiten zu Beginn dieses Abschnitts definiert wurden.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Emotionale Labilität.
- Depression.
- Stimmungsschwankungen (bei Langzeitanwendung des Präparates)
- Kopfschmerz.
- Bauchschmerzen/Bauchkrämpfe.
- Übelkeit/Erbrechen.
- Akne.
- Blutungen aus der Scheide.
- Schmierblutungen.
- Ausfluss.
- Lokale Hautreaktionen an der Einstichstelle (z.B. Verhärtungen, Rötungen, Schmerzen, Abszesse, Schwellungen, Knoten- und Nekrosenbildungen).
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Stimmungsschwankungen (bei Kurzzeitanwendung).
- Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10 000 betreffen):
- Allgemein allergische Reaktionen (Fieber, Schüttelfrost, Atembeschwerden, Hautausschlag, Juckreiz, krankhafte Rötung der Haut).
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)
- Kontaktieren Sie unverzüglich den Arzt Ihres Kindes, wenn Sie bei Ihrem Kind folgende Anzeichen einer unter dem Präparat sehr selten auftretenden schweren Überempfindlichkeitsreaktion feststellen, da diese unverzüglich medizinisch behandelt werden muss: Hitzegefühl mit Schwellung von Haut und Schleimhaut, Atemnot durch verengte Luftwege, Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Krämpfe, in schweren Fällen: lebensbedrohendes Versagen des Herz-Kreislauf-Systems.
- Wie auch bei anderen Arzneimitteln dieser Stoffklasse: Infarkt der Hirnanhangdrüse nach der ersten Verabreichung bei Patienten mit Geschwulst der Hirnanhangdrüse
- Blutungen der Hirnanhangdrüse.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn die folgenden Symptome bei Ihrem Kind auftreten:
- Wenn Sie bei Ihrem Kind rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an den Genitalien und Augen feststellen. Diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom/Toxische epidermale Nekrolyse).
- Hautrötung und juckender Ausschlag. (Toxischer Hautausschlag).
- Eine Hautreaktion, die rote Punkte oder Flecken auf der Haut hervorruft, die wie eine Zielscheibe aussehen, mit einer dunkelroten Mitte und hellen roten Ringen darum herum (Erythema multiforme).
- Bullöse Dermatitis.
- Lungenentzündung, Lungenerkrankung.
- Krampfanfälle.
- Muskelschmerzen.
- Fettleber.
- Idiopathische intrakranielle Hypertonie (erhöhter Druck im Schädelinneren, gekennzeichnet durch Kopfschmerzen, Doppeltsehen und andere Sehprobleme sowie Klingeln oder Summen in einem oder beiden Ohren).
- Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn die folgenden Symptome bei Ihrem Kind auftreten:
- Hinweise:
- Wenn im weiteren Behandlungsverlauf Blutungen aus der Scheide (Schmierblutungen) auftreten, kann dies als Anzeichen einer möglichen Unterdosierung gewertet werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den behandelnden Arzt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind bemerken, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker Ihres Kindes. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Der Wirkstoff des Präparates (Leuprorelinacetat) gehört zur Gruppe der Hemmstoffe bestimmter Geschlechtshormone.
- Es wirkt auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), indem es nach einer kurzfristigen Anregung die Produktion derjenigen Hormone drosselt, die in den Eierstöcken und in den Hoden die Produktionder Geschlechtshormone regeln.
- Dies bedeutet, dass die Spiegel der Geschlechtshormone durch die Behandlung absinken und bei fortgesetzter Gabe auch in diesem Bereich bleiben. Nach Absetzen des Arzneimittels steigen die Spiegel der Hormone der Hirnanhangdrüse und der Geschlechtshormone wieder auf den Normalbereich an.
- Das Präparat ist ein synthetisches Hormon, welches den Blutspiegel von Testosteron und Östrogen im Körper reduzieren kann. Es wird bei Mädchen unter 9 Jahren und Jungen unter 10 Jahren mit einem Körpergewicht von < 20 kg zur Behandlung vorzeitiger Pubertät, die durch die erhöhte Freisetzung bestimmter Hormone aus der Hirnanhangdrüse verursacht wird (Pubertas praecox vera), angewendet.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Die gesamte Behandlung ab Beginn und die längerfristigen Therapiekontrollen sollten bei Kindern vorzugsweise in endokrinologisch-pädiatrischen Zentren erfolgen. Die Dosierung wird individuell angepasst. Die empfohlene Anfangsdosis ist abhängig vom Körpergewicht und beträgt:
- Kinder mit einem Körpergewicht < 20 kg:
- Unter Berücksichtigung der klinischen Aktivität der Pubertas praecox vera gilt:
- Soweit nicht anders verordnet, wird einmal monatlich eine gebrauchsfertige Zubereitung in die Haut von Bauch, Gesäß oder z.B. Oberschenkel injiziert.
- Unter Berücksichtigung der klinischen Aktivität der Pubertas praecox vera gilt:
- Kinder mit einem Körpergewicht >/= 20 kg:
- Einmal monatlich wird eine gebrauchsfertige Suspension bestehend aus 3,75 mg Leuprorelinacetat in 1ml Lösungsmittel unter die Haut von Bauch, Gesäß oder z.B. Oberschenkel injiziert. Die Verwendung anderer Darreichungsformen, erscheint hierfür geeigneter.
- Kinder mit einem Körpergewicht < 20 kg:
- Der behandelnde Arzt wird die Gewichtszunahme des Kindes kontrollieren.
- Die gesamte Behandlung ab Beginn und die längerfristigen Therapiekontrollen sollten bei Kindern vorzugsweise in endokrinologisch-pädiatrischen Zentren erfolgen. Die Dosierung wird individuell angepasst. Die empfohlene Anfangsdosis ist abhängig vom Körpergewicht und beträgt:
- Bei nicht ausreichender Unterdrückung der Hormone der Hirnanhangdrüse (z.B. Auftreten von Vaginalblutungen) kann der Arzt Ihres Kindes über eine eventuelle Erhöhung der Dosierung entscheiden. Der Arzt wird die minimal wirksame Dosis mittels Blutuntersuchungen ermitteln.
- Die Behandlung der Pubertas praecox vera ist in der Regel eine Langzeitbehandlung. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den klinischen Befunden zu Behandlungsbeginn bzw. der Entwicklung unter der Behandlung und wird vom behandelnden Arzt zusammen mit Ihnen und ggf. Ihrem erkrankten Kind festgelegt. Der behandelnde Arzt wird das Knochenalter des Kindes während der Behandlung regelmäßig überwachen. Bei einer Knochenreifung von >12 Jahren bei Mädchen und >13 Jahren bei Jungen wird der behandelnde Arzt ein Absetzen der Therapie unter Beachtung der klinischen Effekte in Erwägung ziehen.
- Bei Mädchen ist darauf zu achten, dass vor Therapiebeginn keine Schwangerschaft vorliegt. Bitte wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, falls das Auftreten einer Schwangerschaft während der Behandlung nicht ausgeschlossen werden kann.
- Hinweis:
- Die Abstände der Injektionen sollten 30 +/- 2 Tage betragen, um ein erneutes Auftreten von Zeichen der verfrühten Pubertätsentwicklung zu vermeiden.
- Das Präparat darf nicht versehentlich in eine Arterie (Gefäß, das sauerstoffreiches Blut transportiert) injiziert werden.
- Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt Ihres Kindes.
- Wenn bei Ihrem Kind eine größere Menge angewendet wurde als festgelegt
- Da die Injektionen durch den Arzt vorgenommen werden, sind Anwendungsfehler ebenso wie Überdosierungen nicht zu erwarten.
- Selbst die Verabreichung von 20mg Leuprorelinacetat pro Tag über einen Zeitraum von 2 Jahren ergab keine Hinweise auf Vergiftungserscheinungen beim Menschen.
- Auch bei Kindern führte die Verabreichung von Dosierungen, die 6- bis 12-fach höher lagen als die hier vorgesehenen, nicht zu Vergiftungserscheinungen, und es ergaben sich keine Hinweise auf andere bzw. zusätzliche Nebenwirkungen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker Ihres Kindes.
- Das Arzneimittel darf nicht bei schwangeren und stillenden Mädchen angewendet werden.
- Vor Beginn der Behandlung muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
- Das Arzneimittel darf nur vom Arzt oder anderem medizinischen Fachpersonal verabreicht werden, die auch das gebrauchsfertige Produkt zubereiten.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- Wenn Ihr Kind allergisch gegen Leuprorelinacetat, andere GnRH-Analoga oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.
- Bei Mädchen:
- Wenn das zu behandelnde Mädchen schwanger ist oder stillt.
- Wenn bei dem zu behandelnden Mädchen Vaginalblutungen unbekannter Ursache auftreten.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie den Arzt oder Apotheker Ihres Kindes, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt bzw. vor kurzem andere Arzneimittel eingenommen hat oder es beabsichtigt ist, dass Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt, auch wenn es sich um nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, bevor er das Präparat bei Ihrem Kind anwendet, wenn bekannt ist, dass Ihr Kind unter Bluthochdruck leidet. In diesem Fall wird der Arzt Ihr Kind sorgfältig überwachen.
- Bei Patienten, die mit Leuprorelinacetat-haltigen Depotarzneimitteln behandelt wurden, gab es Berichte von Depressionen, die schwerwiegend sein können.
- Wenn Ihr Kind mit dem Arzneimittel behandelt wird und eine niedergeschlagene, antriebslose, müde oder traurige(depressive) Stimmung entwickelt, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes.
- Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Ihr Kind unter starken oder wiederkehrenden Kopfschmerzen,Sehstörungen und Ohrensausen leidet.
- Der behandelnde Arzt wird vor Beginn der Behandlung ausschließen, dass das zu behandelnde Kind unter einer sogenannten Pseudopubertas praecox oder einer hormonunabhängigen Pubertas praecox leidet.
- Wenn Abszesse an der Injektionsstelle auftreten, wird der Arzt die Hormonspiegel (Testosteron,Estradiol) in regelmäßigen Abständen kontrollieren.
- Wenn ein fortschreitender Gehirntumor vorliegt, wird der behandelnde Arzt vor Beginn der Behandlung eine sorgfältige Nutzen-/Risikobewertung durchführen.
- Bitte sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn das zu behandelnde Kind eine Fettleber hat.
- Bei Mädchen mit Pubertas praecox vera muss ausgeschlossen werden, dass das zu behandelnde Kind schwanger werden könnte. Eine Therapie mit dem Präparat kann eine Schwangerschaft nicht sicher verhindern.
- Nach der ersten Injektion kann es bei Mädchen zu Hormonentzugserscheinungen in Form von Vaginalblutungen (Schmierblutungen) kommen. Wenn im weiteren Behandlungsverlauf (nach 1 bis 2 Monaten) weiterhin Blutungen aus der Scheide auftreten, müssen diese untersucht werden. Wenden Sie sich dafür bitte an den behandelnden Arzt Ihres Kindes.
- Nach Abschluss der Behandlung setzt die Pubertät wieder ein. Daten zur späteren Fruchtbarkeit der behandelten Kinder liegen nur begrenzt vor. Bei den meisten Mädchen beginnt die Monatsblutung im Durchschnitt ein Jahr nach Ende der Behandlung und ist dann in den meisten Fällen regelmäßig.
- Während der Therapie kann es zu einer Abnahme der Knochendichte kommen, die nach der Behandlung in aller Regel wieder zunimmt, so dass die Knochendichte bei jungen Erwachsenen nicht durch die Behandlung beeinträchtigt zu sein scheint.
- Bei höherer Dosierung als empfohlen und Injektion in den Muskel kam es zur Bildung steriler Abszesse am Injektionsort. Der behandelnde Arzt wird daher das Präparat unter die Haut z.B. Bauch, Gesäß oder Oberschenkel injizieren.
- Nach Beendigung der Behandlung kann es zu einer Lageverschiebung der Wachstumsfuge im Oberschenkelknochen kommen. Der Grund hierfür könnte eine Auflockerung der Wachstumsfuge aufgrund der geringen Konzentration von weiblichen Geschlechtshormonen während der Behandlung sein.
- Die Knochendichte kann während der Therapie mit GnRH-Analoga bei Kindern mit zentraler frühzeitiger Pubertät abnehmen. Nach Beendigung der Behandlung nimmt die Knochenmasse wieder zu und normalisiert sich bis ins frühe Erwachsenenalter.
- Im Zusammenhang mit Leuprorelin wurden schwere Hautausschläge einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und Toxische epidermale Nekrolyse (SJS/TEN) berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Leuprorelin ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Kategorie "Nebenwirkungen" beschriebenen Symptome dieser schwerwiegenden unerwünschten Reaktionen der Haut bemerken.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Angaben hierzu sind in der betreffenden Altersgruppe nicht relevant.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Spritze = 1 ml Lsg.
| Leuprorelin acetat (1:x) | 1,88 mg |
|---|---|
| Leuprorelin | 1,79 mg |
1 Spritze = 1 ml Lsg.
| Polyglactin (x:y) | |
|---|---|
| Mannitol | |
| Carmellose natrium (Lösungsmittelkammer) | |
| Mannitol (Lösungsmittelkammer) | |
| Polysorbat 80 (Lösungsmittelkammer) | |
| Essigsäure zur pH-Wert-Einstellung (Lösungsmittelkammer) | |
| Wasser für Injektionszwecke (Lösungsmittelkammer) |











