Febuxostat AL 80 mg Filmtabletten 84 St
Zuzahlungsfrei¹³
Nur mit Rezept
Abbildung ähnlich
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
Febuxostat AL 80 mg Filmtabletten 84 St
Ihre Zuzahlung
5,
00 €UVP/AVP UVP/AVP:23,90 €
Alle E-Rezepte zuzahlungsfrei
Sofort verfügbar
Alle E-Rezepte zuzahlungsfrei
Verkauf durch
Versandkostenfrei
Medikamente können von uns getauscht werden. Der Grund: Spezielle Verträge Ihrer Versicherung oder Verfügbarkeit.
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
PZN
14286460
Darreichungsform
Filmtabletten
Marke
Hersteller
Produkte, die Ihnen gefallen könnten
Gebrauchsinformationen
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Febuxostat und wird zur Behandlung von Gicht angewendet, die mit einem Harnsäure (Urat)-Überschuss im Körper zusammenhängt. Bei manchen Menschen häuft sich die Harnsäure im Blut an und kann Konzentrationen erreichen, die so hoch sind, dass Harnsäure unlöslich wird. Wenn dies passiert, können sich in Ihren Gelenken und Nieren sowie deren Umgebung Uratkristalle bilden. Diese Kristalle können plötzlich schwere Schmerzen, Rötung, Wärmegefühl und Gelenkschwellung (bekannt als Gichtanfall) verursachen. Unbehandelt können sich größere Kristallablagerungen, die als Gichtknoten bezeichnet werden, in den Gelenken und deren Umgebung bilden. Diese Gichtknoten können Gelenke und Knochen schädigen.
- Febuxostat wirkt, indem es die Harnsäurekonzentration im Blut senkt. Wenn Sie die Harnsäurekonzentration durch die 1-mal tägliche Einnahme niedrig halten, wird die Kristallbildung verhindert und auf diese Weise mit der Zeit eine Minderung der Beschwerden erreicht. Wird die Harnsäurekonzentration über eine ausreichend lange Zeit niedrig gehalten, kann dies auch ein Schrumpfen der Gichtknoten bewirken.
- Febuxostat wird auch angewendet, um hohe Harnsäurekonzentrationen im Blut zu behandeln und ihnen vorzubeugen. Diese können auftreten, wenn Sie mit einer Chemotherapie gegen Blutkrebs beginnen. Bei einer Chemotherapie werden Krebszellen zerstört, woraufhin die Harnsäurekonzentration im Blut steigt, wenn die Bildung von Harnsäure nicht verhindert wird.
- Febuxostat ist für Erwachsene bestimmt.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie eine nahe gelegene Notaufnahme auf, wenn die folgenden seltenen Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) auftreten, da eine schwere allergische Reaktion folgen könnte:
- anaphylaktische Reaktionen, Arzneimittelüberempfindlichkeit,
- möglicherweise lebensbedrohliche Hautausschläge, die gekennzeichnet sind durch Bläschenbildung und Abschälungen von Haut und Schleimhäuten, z.B. von Mund und Genitalien, schmerzhafte Ulzera im Mund und/oder im Genitalbereich, begleitet von Fieber, Halsschmerzen und Müdigkeit (Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse), oder durch vergrößerte Lymphknoten, Lebervergrößerung, Hepatitis (bis hin zu Leberversagen), erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen (Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen - DRESS),
- Hautausschlag am ganzen Körper.
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- auffällige Lebertestwerte,
- Durchfall,
- Kopfschmerzen,
- Hautausschlag (einschließlich verschiedener Arten von Hautausschlag),
- Übelkeit,
- Erhöhung der Gichtsymptome,
- lokale Schwellung aufgrund von Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe (Ödem),
- Schwindelgefühl/Benommenheit,
- Kurzatmigkeit,
- Juckreiz,
- Schmerzen in den Extremitäten, Muskel- und Gelenkschmerzen,
- Abgeschlagenheit.
- Andere Nebenwirkungen, die oben nicht genannt wurden, sind im Folgenden aufgeführt.
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- verminderter Appetit, Änderung der Blutzuckerwerte (Diabetes) sowie damit verbundene Symptome wie übermäßiger Durst, erhöhte Blutfettwerte, Gewichtszunahme,
- Herabsetzung des Geschlechtstriebs,
- Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit,
- Taubheitsgefühl, Hautprickeln, vermindertes oder verändertes Tastempfinden (Hypoästhesie, Hemiparese oder Parästhesie), veränderter Geschmackssinn, verminderter Geruchssinn (Hyposmie),
- Auffälligkeiten im EKG (Elektrokardiogramm), unregelmäßiger oder schneller Herzschlag, Herzklopfen (Palpitation),
- Hitzewallungen oder Flush (z.B. Rötung des Gesichts oder Halses), erhöhter Blutdruck, Blutungen (wurden nur bei Patienten beobachtet, die eine Chemotherapie gegen Blutkrankheiten erhielten),
- Husten, Beschwerden oder Schmerzen des Brustkorbs, Entzündungen der Nasengänge und/oder des Halses (Infektionen der oberen Atemwege), Bronchitis, Infektionen der unteren Atemwege,
- Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Blähungen, Schmerzen im Oberbauch,Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, häufigerer Stuhlgang, Erbrechen, Magenbeschwerden,
- juckender Hautausschlag, Nesselsucht, Hautentzündung, Hautverfärbung; kleine rote oder violette Punkte auf der Haut, kleine, flache rote Punkte auf der Haut; flache rote Zone auf der Haut, die bedeckt ist mit kleinen, zusammenfließenden Unebenheiten; Hautausschlag, rote Zonen und Punkte auf der Haut, vermehrtes Schwitzen, nächtliches Schwitzen, Haarausfall, Hautrötungen (Erythem), Schuppenflechte (Psoriasis), Ekzem, sonstige Hauterkrankungen,
- Muskelkrampf, Muskelschwäche, Schleimbeutelentzündung oder Arthritis (Gelenkentzündung, die üblicherweise von Schmerz, Schwellung und/oder Steifheit begleitet ist), Rückenschmerzen, Muskelanspannung, Muskel- und/oder Gelenksteifheit,
- Blut im Urin, auffällig häufiges Wasserlassen, auffällige Urintestwerte (erhöhte Proteinwerte im Urin), Funktionsstörungen der Nieren, Harnwegsinfektion,
- Brustkorbschmerzen, Brustkorbbeschwerden,
- Steine in der Gallenblase oder in den Gallengängen (Cholelithiasis),
- Erhöhung der Blutspiegel von Schilddrüsen-stimulierendem Hormon (TSH),
- veränderte Blutwerte oder Menge an Blutzellen oder Blutplättchen (auffälliger Bluttest),
- Nierensteine,
- Erektionsprobleme,
- erniedrigte Aktivität der Schilddrüse,
- verschwommenes Sehen, verändertes Sehen,
- Ohrenklingeln,
- laufende Nase,
- Mundulzerationen,
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse: häufige Symptome sind Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen,
- Harndrang,
- Schmerzen,
- Unwohlsein,
- INR-Blutgerinnungswert erhöht,
- Quetschung,
- Schwellung der Lippen.
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Muskelschädigung, die in seltenen Fällen schwerwiegend sein kann. Dies kann zu Muskelbeschwerden führen und kann, insbesondere wenn Sie sich zur gleichen Zeit unwohl fühlen oder eine erhöhte Temperatur haben, durch einen krankhaften Muskelabbau bedingt sein. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Muskelschmerzen, -druckempfindlichkeit oder -schwäche auftreten.
- Ausgeprägte Schwellungen von tieferen Hautschichten, insbesondere um die Augen, an den Genitalien, Händen, Füßen oder der Zunge, möglicherweise einhergehend mit plötzlichen Atembeschwerden,
- hohes Fieber in Verbindung mit masernähnlichem Hautausschlag, vergrößerte Lymphknoten, Lebervergrößerung, Hepatitis (bis hin zu Leberversagen), erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozytose, mit oder ohne Eosinophilie),
- verschiedene Hautausschläge (z.B. mit weißen Punkten, mit Bläschen, mit eitrigen Bläschen, mit Hautabschuppungen, masernähnliche Ausschläge), großflächige Hautrötung, Nekrose und blasige Ablösung der Oberhaut und Schleimhäute, in der Folge Abschälung (Exfoliation) und mögliche Sepsis (Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse),
- Nervosität,
- Durstgefühl,
- Gewichtsabnahme, verstärkter Appetit, unkontrollierter Verlust des Appetits (Anorexie),
- Anormal niedrige Anzahl von Blutzellen (weiße oder rote Blutzellen oder Blutplättchen),
- Veränderung oder Verringerung der Urinmenge aufgrund einer Entzündung der Nieren (tubulo-interstitielle Nephritis),
- Entzündung der Leber (Hepatitis),
- Gelbfärbung der Haut (Ikterus),
- Entzündung der Gallenblase,
- Leberschädigung,
- Erhöhung der Blutspiegel von Kreatinphosphokinase (dies weist auf eine Muskelschädigung hin),
- plötzlicher Herztod,
- geringe Anzahl von roten Blutzellen (Blutarmut),
- Niedergeschlagenheit,
- Schlafstörung,
- Geschmacksverlust,
- brennendes Gefühl,
- Schwindel,
- Kreislaufkollaps,
- Lungenentzündung (Pneumonie),
- Wunden im Mund, Entzündung der Mundschleimhaut,
- Magen-Darm-Durchbruch,
- Rotatoren-Manschetten-Syndrom,
- rheumatische Polymyalgie,
- Wärmegefühl,
- plötzlicher Sehverlust aufgrund der Verstopfung einer Arterie im Auge.
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Dosierung
- Die übliche Dosis ist eine Tablette täglich.
- Gicht
- Febuxostat ist als 80 mg Tablette oder als 120 mg Tablette erhältlich. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie am besten geeignete Stärke verordnen.
- Führen Sie die tägliche Einnahme fort, auch wenn bei Ihnen kein Gichtanfall oder Gichtschub auftritt.
- Vorbeugung und Behandlung hoher Harnsäurekonzentrationen bei Patienten unter Krebs-Chemotherapie
- Febuxostat ist als 120 mg Tablette erhältlich.
- Beginnen Sie zwei Tage vor der Chemotherapie mit der Einnahme von Febuxostat und führen Sie die Anwendung entsprechend der Empfehlung Ihres Arztes fort.
- Dauer der Anwendung
- In der Regel ist die Behandlung kurzzeitig.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Falls Sie unabsichtlich eine Überdosis eingenommen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, holen Sie diese schnellstmöglich nach, es sei denn, die nächste Einnahme steht kurz bevor. In diesem Fall lassen Sie die vergessene Tablette aus und nehmen Sie die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Brechen Sie die Einnahme von Febuxostat nicht ohne Anweisung Ihres Arztes ab, auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme abbrechen, kann Ihre Harnsäurekonzentration wieder ansteigen, und Ihre Beschwerden können sich verschlimmern, weil sich neue Uratkristalle in Ihren Gelenken und Nieren sowie deren Umgebung bilden können.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Es ist nicht bekannt, ob Febuxostat Ihr ungeborenes Kind schädigen kann. Febuxostat sollte nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob Febuxostat in die Muttermilch übergehen kann. Sie sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie stillen oder planen zu stillen.
- Die Tabletten sind zum Einnehmen. Die Einnahme kann mit oder ohne Nahrung erfolgen.
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie Arzneimittel einnehmen/anwenden, die eine der nachfolgend genannten Substanzen enthalten, da Wechselwirkungen mit Febuxostat auftreten können und Ihr Arzt sich möglicherweise notwendige Maßnahmen überlegen möchte:
- Mercaptopurin (zur Behandlung von Krebs),
- Azathioprin (zur Herabsetzung der Immunabwehr),
- Theophyllin (zur Behandlung von Asthma).
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Febuxostat einnehmen:
- wenn Sie Herzschwäche, Herzprobleme oder Schlaganfall haben oder hatten,
- wenn Sie Nierenfunktionsstörungen und/oder schwerwiegende allergische Reaktionen gegenüber Allopurinol (einem Arzneimittel zur Gichtbehandlung) haben oder hatten,
- wenn Sie Leberfunktionsstörungen oder Auffälligkeiten bei Leberfunktionstests haben oder hatten,
- wenn Sie aufgrund einer hohen Harnsäurekonzentration in Folge des Lesch-Nyhan-Syndroms (eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich zu viel Harnsäure im Blut befindet) behandelt werden,
- wenn Sie an einem Schilddrüsenproblem leiden.
- Sollte bei Ihnen eine allergische Reaktion auftreten, beenden Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels. Mögliche Zeichen einer allergischen Reaktion könnten sein:
- Hautausschlag, einschließlich schwerer Formen (z.B. Bläschen, Knötchen, juckender, schuppender Hautausschlag), Juckreiz,
- Schwellung der Gliedmaßen oder des Gesichts,
- Atembeschwerden,
- Fieber mit vergrößerten Lymphknoten,
- aber auch schwerwiegende, lebensbedrohliche allergische Zustände mit Herz- und Kreislaufstillstand.
- Ihr Arzt wird gegebenenfalls entscheiden, die Behandlung mit Febuxostat dauerhaft zu beenden.
- Selten gab es Berichte über möglicherweise lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom) unter der Anwendung von Febuxostat. Diese erschienen anfänglich als rötliche, zielscheibenähnliche Punkte oder kreisförmige Stellen, oft mit zentraler Bläschenbildung, am Rumpf. Dazu können auch zählen: Ulzera im Mund, Rachen, Nase und an den Genitalien, sowie eine Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen). Der Hautausschlag kann zu großflächiger Bläschenbildung oder Abschälen der Haut fortschreiten.
- Wenn es bei Ihnen unter der Anwendung von Febuxostat zu einem Stevens-Johnson-Syndrom gekommen ist, darf die Behandlung mit Febuxostat zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Wenn bei Ihnen ein Hautausschlag oder diese Hautsymptome aufgetreten sind, suchen Sie sofort den Rat eines Arztes und informieren Sie ihn, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Wenn Sie im Moment einen Gichtanfall haben (plötzliches Auftreten von schweren Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Rötung, Wärmegefühl und Gelenkschwellung), warten Sie, bis der Gichtanfall abgeklungen ist, bevor Sie mit der Behandlung mit Febuxostat beginnen.
- Bei manchen Patienten kann es zu einem Gichtanfall kommen, wenn sie mit der Einnahme von bestimmten Arzneimitteln zur Kontrolle der Harnsäurekonzentration beginnen. Das muss nicht bei jedem so sein, könnte aber auch bei Ihnen, insbesondere während der ersten Behandlungswochen oder -monate, auftreten, wenn Sie Febuxostat einnehmen. Auch bei einem Gichtanfall müssen Sie unbedingt Febuxostat weiter einnehmen, da Febuxostat trotzdem wirkt und die Harnsäurekonzentration senkt. Im Laufe der Zeit werden solche Anfälle weniger häufig auftreten und weniger schmerzhaft sein, wenn Sie Febuxostat weiterhin jeden Tag einnehmen.
- Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf noch andere Arzneimittel verschreiben, um einem Gichtanfall vorzubeugen oder um die damit verbundenen Symptome (wie Schmerzen und Gelenkschwellung) zu behandeln.
- Bei Patienten mit sehr hohen Harnsäurespiegeln (z.B. während einer Krebs-Chemotherapie) könnte die Behandlung mit Harnsäure-senkenden Arzneimitteln zur Anreicherung von Xanthin in den Harnwegen führen, möglicherweise mit Entstehung von Steinen. Allerdings wurde dies nicht bei Patienten beobachtet, die mit Febuxostat wegen eines Tumorlyse-Syndroms behandelt wurden.
- Ihr Arzt könnte Sie um Bluttests bitten, um zu überprüfen, ob Ihre Leber normal arbeitet.
- Kinder und Jugendliche
- Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern unter 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen sind.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Febuxostat einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Seien Sie sich bewusst, dass während der Behandlung Schwindel, Schläfrigkeit, verschwommenes Sehen und Taubheitsgefühl oder Hautprickeln auftreten können. In diesen Fällen sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
- Febuxostat darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Febuxostat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Tabl.
| Febuxostat-0,5-Wasser | 82,28 mg |
|---|---|
| Febuxostat | 80 mg |
1 Tabl.
| Cellulose, mikrokristalline | |
|---|---|
| Carboxymethylstärke, Natrium Typ A | |
| Siliciumdioxid, hochdisperses | |
| Magnesium stearat (pflanzlich) | |
| Copovidon K25-31 | |
| Poly(vinylalkohol) | |
| Titandioxid | |
| Macrogol 3350 | |
| Talkum | |
| Eisen(III)-oxidhydrat, gelb |











