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FRAGMIN 7.500 I.E. Inj.-Lsg.i.e.Fertigspr. 20 St
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Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Fragmin Fertigspritzen zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen
Fragmin ist eine Injektionslösung mit dem Wirkstoff Dalteparin-Natrium, einem niedermolekularen Heparin, das die Blutgerinnung beeinflusst. Es hilft, die Bildung oder das Wachstum von Blutgerinnseln in tiefen Venen zu verhindern und bereits vorhandene Blutgerinnsel in den tiefen Venen aufzulösen. Fragmin wird zur Behandlung akuter tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien eingesetzt, wenn keine thrombolytische oder chirurgische Behandlung vorgesehen ist. Zudem wird es bei onkologischen Patienten zur Vorbeugung erneuter tiefer Venenthrombosen angewendet. Das Arzneimittel steht in verschiedenen Stärken als gebrauchsfertige Spritzen zur subkutanen Injektion zur Verfügung.
Anwendung und Dosierung
Die Dosierung von Fragmin legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt individuell nach Ihrem Körpergewicht fest. In der Regel wird einmal täglich eine Fertigspritze zur gleichen Tageszeit unter die Haut gespritzt (z.B. Bauch oder Oberschenkel). Alternativ kann zur Behandlung tiefer Venenthrombosen eine zweimal tägliche Anwendung mit der halben Dosis alle 12 Stunden erfolgen. Die Injektion erfolgt meist durch medizinisches Fachpersonal; nach entsprechender Einweisung können Sie sich Fragmin auch selbst spritzen. Wenden Sie Fragmin immer genau so lange und in der Stärke an, wie es Ihnen verordnet wurde, und setzen Sie das Arzneimittel nicht eigenmächtig ab, da sich sonst Ihr Thromboserisiko erhöht. Haben Sie eine Dosis vergessen, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, und behalten Sie die neue Zeit für die weitere Anwendung bei, ohne die doppelte Menge zu injizieren.
Wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Fragmin darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Dalteparin-Natrium, andere niedermolekulare Heparine, Heparin, Produkte aus Schweinefleisch oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei einer durch Heparin oder Dalteparin ausgelösten schweren Verminderung der Blutplättchen (HIT II), bei schweren Blutgerinnungsstörungen oder bei behandlungsbedürftigen Blutungen in den letzten Monaten, zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt, im Schädel oder im Auge. Besondere Vorsicht ist geboten bei früheren Verletzungen oder Operationen am Zentralnervensystem, Auge oder Ohr, bei Magen- oder Darmgeschwüren, unkontrollierbarem Bluthochdruck, bestimmten Augenerkrankungen, entzündlichen Herzerkrankungen oder drohender Frühgeburt. Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle weiteren Medikamente, insbesondere solche, die die Blutgerinnung beeinflussen oder den Kaliumspiegel erhöhen. Treten ungewöhnliche Blutungen, Blutergüsse, Atemnot, starke Kopfschmerzen oder andere ungewohnte Beschwerden auf, suchen Sie umgehend Ihre Arztpraxis auf.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Fragmin Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig kommt es dosisabhängig zu offenen oder verborgenen Blutungen, zum Beispiel an Haut, Schleimhäuten, Wunden oder im Magen-Darm- und Urogenitaltrakt. Zu Beginn der Behandlung wird häufig ein leichter, vorübergehender Abfall der Blutplättchenzahl beobachtet, der in der Regel ohne Komplikationen verläuft. Selten kann es zu einem schweren Abfall der Blutplättchen (Thrombozytopenie Typ II) kommen; in diesem Fall muss Fragmin sofort abgesetzt werden. An der Injektionsstelle können kleinere Blutergüsse, Schmerzen, Rötungen oder Verhärtungen auftreten. Sehr selten wurden schwere Blutungen, Blutungen im Gehirn, Einblutungen im Bereich des Rückenmarks sowie allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock beschrieben. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sorgfältig den Nutzen und die Risiken einer Behandlung mit Fragmin. Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft lassen bisher keine negativen Auswirkungen auf Schwangere oder das ungeborene Kind erkennen. Während einer Behandlung mit Fragmin darf bei der Geburt keine Rückenmarksanästhesie (Periduralanästhesie) durchgeführt werden. Der Wirkstoff geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; ein gerinnungshemmender Effekt auf den Säugling gilt als unwahrscheinlich, kann aber nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Aufbewahrung
Bewahren Sie Fragmin für Kinder unzugänglich auf und lagern Sie das Arzneimittel bei Temperaturen unter 25 °C. Verwenden Sie Fragmin nicht mehr nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum. Nutzen Sie die Fertigspritzen nicht, wenn die Lösung verfärbt ist, Partikel enthält oder die Spritze beschädigt ist. Entsorgen Sie verwendete oder nicht mehr benötigte Spritzen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall, sondern lassen Sie sich zur Entsorgung in Ihrer Apotheke beraten.
- Zur Vorbeugung und Behandlung tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien sowie zur Rezidivprophylaxe bei onkologischen Patienten.
- Wirkstoff: Dalteparin-Natrium, ein niedermolekulares Heparin zur Beeinflussung der Blutgerinnung.
- Anwendung als subkutane Injektion, üblicherweise einmal täglich zur gleichen Tageszeit, gemäß ärztlicher Anweisung.
- Darf bei bestimmten Blutgerinnungsstörungen, schweren Blutungen, HIT II oder bekannter Allergie gegen Heparin/Produkte aus Schweinefleisch nicht angewendet werden.










