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PZN
19727466
Darreichungsform
Filmtabletten
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquin, welches in dem Arzneimittel als Hydroxychloroquinsulfat vorliegt. Dies ist ein Arzneimittel zur Entzündungshemmung bei Autoimmunerkrankungen (d. h. Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen den eigenen Körper richtet) sowie gegen Malaria.
- Erwachsene
- symptomatische Behandlung bei chronisch-rheumatischer Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis)
- bei einer bestimmten Bindegewebserkrankung, welche die Haut und innere Organe betrifft (systemischer und diskoider Lupus erythematodes)
- zur Vorbeugung von Malaria und Behandlung der unkomplizierten Malaria
- Kinder (>/=6 Jahre und >/= 35 kg)
- bei einer bestimmten Bindegewebserkrankung, welche die Haut und innere Organe betrifft (systemischer und diskoider Lupus erythematodes)
- zur Vorbeugung von Malaria und Behandlung der unkomplizierten Malaria
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme von dem Arzneimittel und wenden Sie sich an einen Arzt oder begeben sich direkt in ein Krankenhaus.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Leberschädigung: Symptome können sein: allgemeines Unwohlsein mit oder ohne Gelbsucht (gelbe Färbung der Haut und der Augen), dunkler Urin, Übelkeit, Erbrechen und/oder Bauchschmerzen. Selten wurden Fälle von arzneimittelbedingtem Leberversagen (einschließlich Fälle mit tödlichem Ausgang) beobachtet.
- Augenschädigung wie Netzhautveränderungen mit vermindertem Sehvermögen, Gesichtsfeldausfälle, unregelmäßige Pigmentierung und Netzhautabbau. Wenn Sie diese Probleme frühzeitig während der Behandlung bemerken, können sie wieder weniger werden, nachdem Sie die Behandlung mit Hydroxychloroquin beendet haben. Falls Sie diese Probleme erst spät im Verlauf der Behandlung bemerken, können die Probleme weiterhin bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, nachdem Sie die Behandlung beendet haben.
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Krampfanfälle (Konvulsionen)
- Schwächung des Herzmuskels (Kardiomyopathie), die zu Herzversagen führen und tödlich sein kann. Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, Kurzatmigkeit sowie geschwollene Beine und Knöchel.
- Wenn Sie ein Gefühl von Schwäche, Müdigkeit, Schwindel haben, blasse Haut, Kurzatmigkeit bekommen, sich blaue Flecke ungewöhnlich häufen oder Sie häufiger als gewöhnlich Symptome einer Infektion wie Fieber, starken Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund bekommen. Dies können Anzeichen einer Veränderung des Blutes, wie verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozytopenie und Agranulozytose), verminderte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Anämie (Anämie und aplastische Anämie), sein.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- schwere Hautreaktionen wie:
- Hautausschlag mit Fieber, grippeähnliche Symptome und vergrößerte Lymphknoten. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) bezeichnet wird.
- Blasenbildung, ausgedehnte schuppige Haut, mit Eiter gefüllte Pusteln zusammen mit Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP) bezeichnet wird.
- Blasenbildung oder Ablösung der Haut um Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsorgane, grippeähnliche Symptome und Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) genannt wird.
- multiple Hautläsionen, Juckreiz der Haut, Gelenkschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) bezeichnet wird.
- schwere Hautreaktionen wie:
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Hautreaktion mit pflaumenfarbenen, erhabenen, schmerzhaften Stellen, insbesondere an Armen, Händen, Fingern, Gesicht und Hals, die auch mit Fieber einhergehen können. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Sweet-Syndrom genannt wird.
- allergische Reaktion. Zu den Anzeichen können gehören: ein roter oder erhabener Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung der Augenlider, der Lippen, des Gesichts, des Halses oder der Zunge (Angioödem).
- Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid
- irreversible Retinopathien während einer Langzeittherapie, Verlust des Sehvermögens in späteren Stadien
- Makulopathie und Makuladegeneration
- anormaler Herzrhythmus, lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzrhythmus (auf dem EKG sichtbar)
- verminderter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie), mögliches Gefühl von Nervosität, Zittern oder Schweißausbrüche
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Weitere Nebenwirkungen, die mit der Behandlung mit Hydroxychloroquin zusammenhängen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach einer Verminderung der Dosis oder nach dem Beenden der Behandlung.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- verminderter Appetit (Anorexie)
- Sensibilität (Affektlabilität)
- Kopfschmerzen
- Verschwommensehen durch Störung der Akkommodation. Diese Störung ist vorübergehend und rückbildungsfähig, wenn die Dosis verringert wird.
- Durchfall und Gewichtsverlust
- Flatulenz (Blähungen)
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Juckreiz (bei ca. 40% der Patienten mit Lupus erythematodes beobachtet)
- sensomotorische Störungen (Missempfindungen und Bewegungsstörungen)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Nervosität, Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit
- Verwirrtheit
- Missempfindungen (Kribbeln, Taubheit der Glieder)
- Schwindel, Benommenheit
- Ohrengeräusche (Tinnitus)
- abnorme Leberfunktionswerte
- Auslösung oder Verstärkung einer Leberfunktionsstörung
- Haarausfall
- Pigmentveränderungen von Haut und Schleimhaut
- Verfärbung der Haare, Haarverlust (diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach einer Verminderung der Dosis oder nach dem Abbruch der Behandlung)
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Hemmung der Blutzellbildung (Knochenmarkdepression)
- EKG-Veränderungen (wie Abflachung der T-Welle im EKG). Bei Erregungsleitungsstörungen (Schenkelblock/AV-Block) sowie bei einer Vergrößerung des Herzens (biventrikuläre Hypertrophie) besteht Verdacht auf eine chronische Toxizität. Die Symptome können nach Absetzen von Hydroxychloroquin zurückgehen.
- Blutdruckabfall (Hypotonie)
- Psychosen
- Schwellung von Haut und/oder Schleimhäuten
- blasenförmiger Ausschlag
- Urtikaria (Nesselsucht)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Hautentzündung mit Rötung und Hautabschälung (exfoliative Dermatitis)
- Erythema multiforme (Rötung der Haut mit erhabenen, unregelmäßigen Flecken)
- Überempfindlichkeit gegenüber Licht (Photosensitivität)
- Unter Langzeittherapie mit dem strukturell verwandten Arzneimittel Chloroquinphosphat kann sehr selten eine vermehrte Speicherung von Fetten im Gewebe auftreten (reversible Phospholipidose [gesteigerte Akkumulation intrazellulärer Phospholipide] einschließlich Nierenphospholipidose). Aufgrund der ähnlichen Struktur kann diese Nebenwirkung auch bei Hydroxychloroquinsulfat auftreten. Eine bereits eingeschränkte Nierenfunktion kann in diesem Fall verstärkt werden.
- Während der Behandlung mit Chloroquinphosphat wurde eine erworbene Methämoglobinämie sowie eine Eosinophilie mit eosinophilen Infiltraten im Gewebe (hauptsächlich der Lunge) beobachtet. Wegen der strukturellen Ähnlichkeit ist das Auftreten dieser Nebenwirkungen auch bei Hydroxychloroquin nicht auszuschließen.
- beeinträchtigte Leberfunktion
- Hörverlust (dauerhaft)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Bronchospasmus, der zu Atemnot führt
- Granulozytose (Vermehrung der weißen Blutkörperchen)
- Stoffwechselerkrankungen (Porphyrie)
- Phospholipidose
- Gefühl von Depression, Halluzinationen, Nervosität oder Angstzustände, Gefühl der Verwirrtheit, Unruhe, Schlafstörungen, Hochgefühl oder Überreizung
- epileptische Anfälle, emotionale Störungen, extrapyramidale Störungen wie Störungen der Muskelspannung, unwillkürlich ablaufende Bewegungen, Unfähigkeit stillzusitzen, Zittern
- Hornhauttrübung und Hornhautschwellung. Diese sind entweder symptomlos oder können zu Störungen wie Lichthöfen, Verschwommensehen oder Lichtscheu führen. Sie können vorübergehend sein oder sich nach Beendigung der Behandlung verringern.
- Hautreaktionen (ähnlich dem sogenannten Typ Lichen ruber planus)
- Ausbruch einer Psoriasis (Schuppenflechte)
- Verminderung der Nerven- oder Muskelfunktion (Myopathie oder Neuromyopathie), die nach Absetzen der Behandlung wieder abklingen kann.
- Dämpfung der Sehreflexe
- beeinträchtigte Nervenleitung
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Alle Dosisempfehlungen beziehen sich auf die Menge an Hydroxychloroquinsulfat und nicht auf die Menge an Hydroxychloroquin-Base. Die Dosierung wird auf Grundlage des Körpergewichts gewählt, wobei bei Übergewichtigen nicht das tatsächliche, sondern das ideale Körpergewicht zugrunde gelegt werden soll. Eine auf dem tatsächlichen Gewicht beruhende Dosis könnte bei Übergewichtigen zu einer Überdosierung führen.
- Anwendung bei Erwachsenen
- Rheumatoide Arthritis
- Anfangsdosis: 400 mg (2 Filmtabletten) pro Tag, als Einzeldosis oder in zwei geteilten Dosen.
- Erhaltungsdosis: 200 mg (1 Filmtablette) täglich, später kann Ihr Arzt die Dosis auf 200 mg jeden zweiten Tag reduzieren.
- Systemischer und diskoider Lupus erythematodes
- Anfangsdosis: 400 - 600 mg (2 - 3 Filmtabletten) täglich.
- Erhaltungsdosis: 200 - 400 (1 - 2 Filmtabletten) mg täglich.
- Malariavorbeugung
- 400 mg (2 Tabletten) einmal pro Woche, immer am gleichen Wochentag.
- Beginnen Sie eine Woche vor Reiseantritt in ein Malariagebiet mit der Behandlung und setzen Sie diese mindestens 4 Wochen nach Verlassen des Gebiets fort.
- Therapie bei unkomplizierter Malaria
- Initial 800 mg (4 Tabletten). 6 Stunden später 400 mg (2 Tabletten) und dann 400 mg (2 Tabletten)
- täglich für 2 Tage bzw. 3 Tage bei Personen mit einem Körpergewicht über 60 kg.
- Bei dokumentierter Infektion mit Plasmodium ovale und Plasmodium vivax sollte zusätzlich ein 8-Aminochinolin (z. B. Primaquinphosphat) eingenommen werden, um eine komplette radikale Behandlung zu erzielen.
- Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
- Besteht bei Ihnen eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion, kann Ihr Arzt Ihnen eine geringere Dosis verschreiben.
- Rheumatoide Arthritis
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg
- Ihr Arzt wird die Dosis gemäß dem Körpergewicht Ihres Kindes festlegen.
- Systemischer und diskoider Lupus erythematodes
- 5 - 6,5 mg/kg/Tag oder 400 mg/Tag (jeweils die kleinere Dosis).
- Malariavorbeugung
- Kinder und Jugendliche erhalten eine Dosis von 6,5 mg/kg/Tag einmal pro Woche stets am gleichen Wochentag. Die Prophylaxe sollte eine Woche vor Exposition begonnen und nach Verlassen der Malariaregion über mindestens 4 Wochen fortgeführt werden.
- Die Dosis sollte 6,5 mg/kg/Tag auf Grundlage des idealen Körpergewichts nicht überschreiten. Die Tablette zu 200 mg ist daher für die Anwendung bei Kindern im Alter von < 6 Jahren mit einem idealen Körpergewicht von unter 35 kg nicht geeignet.
- Malariabehandlung
- Während der 2 Behandlungstage sollte eine maximale Behandlungsdosis von 30 mg/kg auf Grundlage des idealen Körpergewichts entsprechend den folgenden Anweisungen verabreicht werden:
- Initial: 13 mg/kg (nicht über 800 mg)
- Zweite Dosis: 6,5 mg/kg (nicht über 400 mg) 6 Stunden später
- Dritte Dosis: 6,5 mg/kg (nicht über 400 mg) 24 Stunden nach der ersten Dosis
- Vierte Dosis: 6,5 mg/kg (nicht über 400 mg) 48 Stunden nach der ersten Dosis
- Bei dokumentierten Fällen von Plasmodium ovale und Plasmodium vivax sollte zusätzlich ein 8-Aminochinolin (z. B. Primaquinphosphat) gegeben werden, um eine komplette radikale Behandlung zu erzielen.
- Während der 2 Behandlungstage sollte eine maximale Behandlungsdosis von 30 mg/kg auf Grundlage des idealen Körpergewichts entsprechend den folgenden Anweisungen verabreicht werden:
- Wenn Sie dieses Arzneimittel wegen Hautkrankheiten einnehmen, die empfindlich auf Sonnenlicht reagieren, nehmen Sie Hydroxychloroquin nur während der Zeiten ein, in denen Sie viel Licht ausgesetzt sind.
- Der Arzt wird die Dosis in Abhängigkeit von Ihrem Körpergewicht festlegen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, ändern Sie die Dosis nicht eigenmächtig, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Behandlungsdauer
- Halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Dauer der Behandlung. Sollte eine Behandlung mit dem Arzneimittel über längere Zeit notwendig sein, wird Ihr Arzt Ihnen die geringstmögliche Dosis verschreiben.
- Wenn Sie dieses Arzneimittel gegen rheumatoide Arthritis, systemischen Lupus erythematodes oder diskoiden Lupus erythematodes über einen längeren Zeitraum (mehr als 6 Monate) einnehmen und den Eindruck haben, dass es Ihnen nicht hilft, suchen Sie Ihren Arzt auf. Möglicherweise muss die Behandlung abgebrochen werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Eine Überdosierung ist gefährlich, insbesondere für Kleinkinder. Kleinkinder reagieren sehr empfindlich auf Arzneimittel aus der Gruppe, zu der auch dieses Präparat gehört. Falls ein Kind das Arzneimittel eingenommen hat, kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, denn Hydroxychloroquin kann bei Kindern bereits in einer Dosis von 1 bis 2 g tödlich sein.
- Wenn eine höhere als die verschriebene Menge eingenommen wird, kann es zu Kopfschmerzen, Sehstörungen, Blutdruckabfall, Ohnmacht (aufgrund von Herzschwäche), unregelmäßigem Herzschlag und Krampfanfällen kommen, gefolgt von plötzlichem Atem- und Herzversagen, die potentiell tödlich enden.
- Falls Sie derartige Symptome bemerken, ist eine unverzügliche Behandlung erforderlich. Ihr Magen sollte durch provoziertes Erbrechen oder Magenspülung entleert werden. Die Gabe von Aktivkohle kann eine weitere Aufnahme des Arzneimittels verhindern, jedoch sollte die Gabe vorzugsweise innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme des Arzneimittels erfolgen.
- Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis von Hydroxychloroquin einzunehmen, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken. Steht der nächste Einnahmezeitpunkt kurz bevor, führen Sie stattdessen einfach das Ihnen von Ihrem Arzt vorgegebene Einnahmeschema fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr als eine Dosis ausgelassen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Wenn Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel vorzeitig beenden möchten, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung. Nehmen Sie Ihr Medikament so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen. Beenden Sie nicht die Einnahme von Hydroxychloroquin, wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme abbrechen, kann sich Ihre Erkrankung wieder verschlimmern.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollte eine andere Behandlung gewählt werden. Sollten Sie während der Behandlung mit Hydroxychloroquin schwanger werden, verständigen Sie bitte unverzüglich ihren Arzt.
- Sie dürfen das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist und Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt gehalten haben. Bei der Behandlung von Schwangeren mit Hydroxychloroquin in der angebenden Normaldosis wurden beim Kind Schädigungen des zentralen Nervensystems einschließlich angeborener Taubheit, Netzhautblutungen und -pigmentierungen festgestellt.
- Vor Beginn einer Behandlung von rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes mit Hydroxychloroquin ist eine Schwangerschaft auszuschließen.
- Empfängnisverhütung
- Für die Dauer der Einnahme und für mindestens 3 Monate nach Beendigung soll eine Schwangerschaft strikt vermieden werden.
- Malariaprophylaxe und -behandlung während einer Schwangerschaft
- Das Arzneimittel kann während allen Schwangerschaftsstadien zur Malariavorbeugung und -behandlung angewendet werden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt, da Malaria selbst Schäden beim Fetus verursachen kann.
- Stillzeit
- Hydroxychloroquin wird in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden.
- Vorsicht ist geboten, weil Neugeborene für die Wirkung von 4-Aminochinolinen äußerst empfindlich sind. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel während der Stillzeit einnehmen.
- Rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes
- Angesichts der langen Halbwertszeit und der hohen Tagesdosierung von Hydroxychloroquin ist mit einer Anreicherung des Wirkstoffs im Körper des Kindes zu rechnen.
- Das Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden.
- Malariaprophylaxe und -behandlung
- Der Arzt muss entscheiden, ob das Stillen während der Malariabehandlung beendet werden muss.
- Dabei sind sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Behandlung für die Mutter zu berücksichtigen.
- Hydroxychloroquin wird beim Menschen in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden.
- Neugeborene sind für die Wirkung von 4-Aminochinolinen äußerst empfindlich. Diese Menge ist jedoch für die Malariavorbeugung beim Säugling nicht ausreichend.
- Fortpflanzungsfähigkeit
- Es liegen keine Informationen zu den Auswirkungen von Hydroxychloroquin auf die Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen vor. In Studien an Ratten verminderte Chloroquin (eine mit Hydroxychloroquin verwandte Substanz) die Testosteronausschüttung. Ebenso wurden eine Abnahme des Hoden- und Nebenhodengewichts und abnormale Spermien beobachtet.
- Zum Einnehmen.
- Die Tabletten sollten nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Hydroxychloroquin, 4-Aminochinoline (andere Arzneimittel gegen Malaria) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn Sie an Psoriasis leiden;
- wenn Sie unter bestimmten Augenerkrankungen leiden, wie Veränderungen der Augennetzhaut oder des Gesichtsfelds;
- wenn Ihr Gehör aufgrund einer Erkrankung des Nervensystems geschädigt ist;
- wenn Sie eine bestimmte Art von Muskelschwäche haben (Myasthenia gravis);
- wenn Sie an einer Erkrankung des blutbildenden Systems leiden;
- wenn Sie stillen.
- Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 6 Jahren oder mit einem Körpergewicht unter 35 kg nicht angewendet werden.
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Dies gilt insbesondere für:
- Arzneimittel, die bekanntermaßen Ihren Herzrhythmus beeinflussen. Dazu zählen Arzneimittel zur Behandlung von
- anormalem Herzrhythmus (Antiarrhythmika)
- Depressionen (trizyklische Antidepressiva)
- psychiatrischen Erkrankungen (Antipsychotika)
- bakteriellen Infektionen (z. B. Moxifloxacin, Azithromycin)
- Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol)
- Parasiteninfektionen (z. B. Pentamidin) oder
- Malaria (z. B. Halofantrin)
- Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes (wie Insulin oder Metformin). Hydroxychloroquin kann die Wirkung dieser Arzneimittel auf den Blutzucker verstärken, weshalb die Dosis dieser Arzneimittel möglicherweise verringert werden muss.
- Tollwut-Impfstoff. Hydroxychloroquin kann die Wirkung des Tollwut-Impfstoffs verringern. Es wird nicht empfohlen, den Impfstoff in die Haut zu injizieren, wenn Hydroxychloroquin angewendet wird. Der Schutz ist ausreichend, wenn der Impfstoff in einen Muskel verabreicht wird.
- Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Monoaminooxidase[MAO]-Hemmer) sollten nicht gleichzeitig mit Hydroxychloroquin eingenommen werden.
- andere Arzneimittel zur Behandlung von Malaria wie Mefloquin, da sie das Risiko für Krampfanfälle erhöhen können
- Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Krampfanfällen), wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin. Die Wirksamkeit von Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie kann beeinträchtigt werden, wenn diese zusammen mit Hydroxychloroquin angewendet werden.
- Antazida (gegen Sodbrennen) und Kaolin: Nehmen Sie Hydroxychloroquin im Abstand von mindestens 2 Stunden ein.
- Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschwüren)
- Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (z. B. Rifampicin, Clarithromycin, Ampicillin und Aminoglykoside)
- Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Itraconazol)
- Praziquantel (Entwurmungsmittel)
- Arzneimittel zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen (z. B. Gemfibrozil, Statine)
- Arzneimittel zur HIV-Behandlung (z. B. Ritonavir)
- Arzneimittel zur Behandlung nach Organtransplantationen oder Erkrankungen des Immunsystems (z. B. Ciclosporin)
- Arzneimittel gegen Depressionen (Fluoxetin, Paroxetin)
- Arzneimittel gegen Blutgerinnsel (z. B. Dabigatran, Clopidogrel)
- Arzneimittel gegen Herzerkrankungen (z. B. Digoxin, Flecainid, Propafenon, Chinidin und Metoprolol)
- Arzneimittel zur Behandlung einer unerwünschten Muskelerschlaffung (Neostigmin oder Pyridostigmin)
- Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
- Phenylbutazon (ein Schmerzmittel)
- Kombination von Pyrimethamin/Sulfadoxin (Antimalaria-Mittel)
- Kombination von Probenecid/Indometacin (Arzneimittel gegen erhöhte Harnsäurespiegel und Entzündungshemmer)
- Corticosteroid-Derivate (Steroidhormone, welche an vielen physiologischen Prozessen beteiligt sind)
- Methotrexat (in der Krebstherapie eingesetztes Arzneimittel)
- Sie sollten Hydroxychloroquin nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln anwenden, die Goldsalze oder Phenylbutazon enthalten (Mittel gegen rheumatoide Arthritis und Gicht).
- Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die bekanntermaßen schädlich für die Netzhaut sind (z. B. Tamoxifen), wird nicht empfohlen.
- Arzneimittel, die bekanntermaßen Ihren Herzrhythmus beeinflussen. Dazu zählen Arzneimittel zur Behandlung von
- Die folgenden Wechselwirkungen wurden unter Therapie mit Chloroquinphosphat beobachtet. Da diese Substanz eine strukturelle Ähnlichkeit mit Hydroxychloroquin aufweist, sind diese Wechselwirkungen nicht auszuschließen:
- Nach Anwendung von Metronidazol wurde eine akute dystone Reaktion beobachtet (Veränderung der Muskelspannung und Beeinträchtigung der Bewegung).
- Penicillamin (Antirheumatikum) kann das Risiko von hämatologischen und/oder renalen Nebenwirkungen (die das Blut und/oder die Niere betreffen) sowie von Hautreaktionen erhöhen.
- Einnahme zusammen mit Getränken und Alkohol
- Vermeiden Sie die Einnahme von Grapefruitsaft, da dieser das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol in großen Mengen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- eine Leber- oder Nierenerkrankung haben oder Arzneimittel einnehmen, die sich auf die Leber und/oder Nieren auswirken (eine Dosisanpassung kann erforderlich sein);
- an einer Magen-Darm-Erkrankung leiden;
- an einer Erkrankung des Nervensystems leiden;
- an einer Erkrankung des Blutes leiden;
- an einer Stoffwechselerkrankung leiden;
- an einer Erregungsleitungsstörung des Herzens leiden;
- überempfindlich gegen Chinin sind;
- einen Mangel des Enzyms Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (ein in den roten Blutkörperchen vorkommendes Enzym) haben;
- an Porphyrie leiden (eine Störung des Porphyrin-Stoffwechsels). Eine vorbestehende Porphyrie kann sich unter der Behandlung verschlimmern. Bei einer langfristigen Anwendung wird eine regelmäßige Blutuntersuchung durchgeführt.
- eine inaktive Hepatitis B-Virusinfektion haben;
- an Epilepsie (Krampfanfälle) leiden;
- gleichzeitig potentiell nieren- oder leberschädigende Arzneimittel anwenden;
- bereits an Psoriasis leiden (einer Hautkrankheit, die durch rote, schuppige Flecken auf der Haut gekennzeichnet ist und normalerweise die Knie, Ellenbogen und Kopfhaut betrifft [Schuppenflechte]). Ihr Arzt wird dieses Arzneimittel mit Vorsicht anwenden.
- schwanger sind oder planen, schwanger zu werden.
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
- Schwere Hautreaktionen
- Im Zusammenhang mit der Anwendung von Hydroxychloroquin wurde über schwere Hautausschläge berichtet. Der Ausschlag kann oft Geschwüre in Mund, Rachen sowie Nase und an den Geschlechtsorganen sowie eine Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen) umfassen. Diesen schweren Hautausschlägen gehen oft grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen voraus. Der Ausschlag kann sich zu einer großflächigen Blasenbildung und Ablösung der Haut entwickeln. Wenn Sie diese Hautsymptome entwickeln, brechen Sie die Einnahme von Hydroxychloroquin ab und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
- Hautreaktion mit pflaumenfarbenen, erhabenen, schmerzhaften Stellen, insbesondere an Armen, Händen, Fingern, Gesicht und Hals, die auch mit Fieber einhergehen können. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Sweet-Syndrom genannt wird.
- Hepatotoxizität
- Unter Behandlung mit Hydroxychloroquin wurden schwere Fälle von arzneimittelinduzierten Leberschäden (DILI), einschließlich hepatozellulären Schäden, cholestatischen Leberschäden, akuter Hepatitis, gemischten hepatozellulären/cholestatischen Leberschäden und fulminantes Leberversagen (darunter Todesfälle), berichtet.
- Zu den Risikofaktoren können bereits existierende Lebererkrankungen, krankheitsbegünstigende Faktoren wie Uroporphyrinogen-Decarboxylase-Mangel oder gleichzeitige Einnahme leberschädigender Medikamente gehören.
- Wenn Sie Symptome haben, die auf einen Leberschaden hindeuten können, wird Ihr Arzt Tests zur Beurteilung der Leberfunktion durchführen.
- Falls Sie erhebliche Abweichungen der Leberfunktionen haben, wird Ihr Arzt entscheiden, ob die Behandlung mit Hydroxychloroquin abzusetzen ist.
- Augenuntersuchung
- Bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wird Ihr Arzt eine augenärztliche Untersuchung durchführen, um vorbestehende Auffälligkeiten zu erkennen. Vor einer Langzeitbehandlung und während des gesamten Therapieverlaufs sollten mindestens alle 3 Monate regelmäßige augenärztliche Untersuchungen erfolgen (Sehschärfe, zentrales Gesichtsfeld, Farbensehen und Funduskopie). Diese Untersuchungen sind bei Patienten, die eine Dosis von über 6,5 mg/kg ideales Körpergewicht einnehmen, die eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen, deren aufsummierte Dosis mehr als 200 g beträgt, sowie bei älteren Patienten oder Patienten mit eingeschränkter Sehschärfe individuell anzupassen.
- Sollten Sie bei Einnahme dieses Arzneimittels Einschränkungen feststellen (z. B. Minderung der Sehschärfe, Verschlechterung der Farbwahrnehmung oder Einschränkung des Gesichtsfeldes), wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.
- Das Risiko von Netzhauterkrankungen ist weitgehend dosisabhängig. Bei Tagesdosen von bis zu 6,5 mg/kg Körpergewicht ist das Risiko niedrig. Wird diese Dosis jedoch überschritten, so steigt das Risiko von Netzhauterkrankungen deutlich an.
- Blutzuckersenkung
- Dieses Arzneimittel kann eine schwerwiegende Senkung des Blutzuckerspiegels verursachen (Hypoglykämie). Sollten Sie eines der folgenden Symptome bemerken (Schwitzen, Zittern, Schwindel, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hunger) oder Bewusstseinsverlust eintreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt zur Kontrolle Ihrer Blutzuckerwerte.
- Herzrhythmusstörungen
- Bei manchen Menschen kann Hydroxychloroquin Herzrhythmusstörungen verursachen:
- Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn Sie mit verlängertem QT-Intervall geboren wurden oder wenn Sie eine Verlängerung des QT-Intervalls in Ihrer Familiengeschichte haben, wenn bei Ihnen schon einmal eine Verlängerung des QT-Intervalls aufgetreten ist (im EKG sichtbar; dies ist eine Untersuchung zur Beurteilung der Herzfunktion), wenn Sie Herzerkrankungen haben oder bereits einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, wenn Sie ein Ungleichgewicht von Salzen im Blut haben (insbesondere einen niedrigen Kalium- oder Magnesium-Spiegel), oder wenn Sie Arzneimittel anwenden, die bekannt dafür sind, den Rhythmus Ihres Herzens zu beeinflussen.
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie während der Behandlung Herzklopfen oder einen unregelmäßigen Herzschlag wahrnehmen. Das Risiko von Herzproblemen kann mit Erhöhung der Dosis zunehmen. Daher sollte die empfohlene Dosierung eingehalten werden.
- Zudem wurde unter der Behandlung mit Hydroxychloroquin das Auftreten von Herzschwäche beobachtet, in manchen Fällen mit tödlichem Ausgang. Symptome einer Herzschwäche umfassen Müdigkeit, Kurzatmigkeit und geschwollene Beine und Knöchel. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Symptome bemerken.
- Bei manchen Menschen kann Hydroxychloroquin Herzrhythmusstörungen verursachen:
- Arzneimittelbedingte Phospholipidose
- Fälle einer Hydroxychloroquin-bedingten Phospholipidose wurden während der Anwendung von Hydroxychloroquin berichtet. Eine arzneimittelbedingte Phospholipidose kann in verschiedenen Organsystemen wie Herz, Nieren oder Muskeln auftreten. Es wird empfohlen, bezüglich einer Toxizität zu überwachen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung mit Hydroxychloroquin abzusetzen ist, wenn eine kardiale, renale oder muskuläre Toxizität in Zusammenhang mit einer arzneimittelbedingten Phospholipidose vermutet oder durch Gewebebiopsie nachgewiesen wird.
- Suizidverhalten und psychiatrische Erkrankungen
- Einige mit diesem Präparat behandelte Personen können psychische Probleme entwickeln, wie etwa vernunftswidrige Gedanken, Angstzustände, Halluzinationen, Gefühl der Verwirrtheit oder Depressionen, einschließlich Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid. Dies kann auch Personen betreffen, die niemals zuvor derartige Probleme hatten. Wenn Sie selbst oder andere bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen feststellen, holen Sie unverzüglich medizinischen Rat ein.
- Kontrollen in der Langzeittherapie
- Vor Beginn einer Dauertherapie und in Abständen von 2 Monaten ist eine vollständige Kontrolle des Blutbildes durchzuführen. Beim Auftreten von Blutbildveränderungen kann Ihr Arzt möglicherweise entscheiden, die Behandlung mit Hydroxychloroquin zu beenden.
- Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnehmen, sollte die Funktion Ihrer Muskeln und Sehnen regelmäßig überprüft werden. Wenn Sie unter schwachen Muskeln oder Sehnen leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Der Arzt kann möglicherweise entscheiden, die Behandlung zu beenden.
- Bewegungsstörungen
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel kann es zu Bewegungsstörungen (extrapyramidalen Störungen) kommen.
- Kinder
- Kleine Kinder reagieren sehr empfindlich auf Arzneimittel aus der Gruppe, zu der auch dieses Präparat gehört. Sie sollten daher sehr vorsichtig sein und das Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren, um eine Vergiftung zu vermeiden.
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Das Arzneimittel kann mit einem gering erhöhten Risiko größerer Fehlbildungen verbunden sein und sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt schätzt den Nutzen höher ein als das Risiko.
- Hydroxychloroquin sollte in der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt schätzt den Nutzen höher ein als das Risiko.
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie während der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Medikament einnehmen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob das Arzneimittel für Sie geeignet ist.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann bei manchen Personen Nebenwirkungen verursachen, die deren Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen könnten. Da Hydroxychloroquin das Sehvermögen beeinträchtigen, zu verschwommenem Sehen führen und Schwindelgefühle verursachen kann, wird zu Vorsicht geraten. Solche Nebenwirkungen können vor allem zu Beginn der Behandlung auftreten. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen sind darüber hinaus möglich, wenn Hydroxychloroquin in Kombination mit Alkohol oder Sedativa (Beruhigungsmittel) eingenommen wird.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Tabl.
| Hydroxychloroquin sulfat | 200 mg |
|---|---|
| Hydroxychloroquin | 154,8 mg |
1 Tabl.
| Maisstärke | |
|---|---|
| Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser | |
| Siliciumdioxid, hochdisperses | |
| Polysorbat 80 | |
| Talkum | |
| Magnesium stearat (pflanzlich) | |
| Hypromellose | |
| Macrogol 6000 | |
| Titandioxid |











