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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell dosierbare Injektionslösung für langjährige Therapie
  • Fermentierter Auszug aus Apfelbaum- bzw. Eichenmistel mit Malachit Trit. D4

Iscador M c.Cu 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell dosierbare Injektionslösung für langjährige Therapie
  • Fermentierter Auszug aus Apfelbaum- bzw. Eichenmistel mit Malachit Trit. D4
PZN
01385700
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador M c. Cu / Qu c. Cu Injektionslösung

Iscador M c. Cu und Iscador Qu c. Cu sind anthroposophische Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Die Präparate enthalten fermentierte wässrige Auszüge aus Apfelbaummistel (M) bzw. Eichenmistel (Qu) mit Malachit Trit. D4 als Wirkstoff. Sie werden eingesetzt, um gemäß anthroposophischer Menschen- und Naturerkenntnis die Form- und Integrationskräfte des Organismus anzuregen und so verselbständigte Wachstumsprozesse, insbesondere an Magen, Milz, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Nieren, zu beeinflussen. Anwendungsgebiete sind bösartige und gutartige Geschwulstkrankheiten, definierte Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen) sowie die Vorbeugung gegen Geschwulstrezidive nach Operationen. Die Behandlung erfolgt in der Regel langfristig und wird individuell durch die behandelnde ärztliche Praxis gesteuert.

Anwendung und Dosierung

Iscador wird als Injektionslösung streng subkutan (unter die Haut) verabreicht. Wenn möglich, erfolgt die Injektion in der Nähe von Tumor oder Metastasen, sonst in wechselnde Körperregionen wie Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel; entzündete Hautbereiche oder Bestrahlungsfelder sind zu meiden. Die Ampulle sollte vor der Injektion kurz in der Hand erwärmt und nach dem Öffnen sofort vollständig verwendet werden. Die Dosierung wird immer individuell angepasst und beginnt in einer Einleitungsphase mit einer einschleichenden Dosierung in aufsteigenden Stärken; üblicherweise werden 2–3 mal pro Woche 1 ml injiziert. In der Erhaltungsphase wird mit der individuell ermittelten optimalen Stärke weiterbehandelt, häufig in rhythmischer Anwendung mit Injektionsintervallen und Therapiepausen über mehrere Jahre. Die Injektionstechnik sollte von einer erfahrenen Person erlernt werden.

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei akut entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C), bei ausgeprägten chronisch granulomatösen Erkrankungen, bei Autoimmunerkrankungen mit stark ausgeprägten Krankheitszeichen sowie unter immunsuppressiver Behandlung. Bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie) darf das Präparat nicht eingesetzt werden. Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung ist eine Anwendung nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung vorgesehen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist aufgrund fehlender Daten besondere Vorsicht geboten; die Risiken sind nicht abschließend geklärt.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie lokale entzündliche Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Schwellung bis ca. 5 cm Durchmesser) auf; auch leicht geschwollene regionale Lymphknoten können vorkommen. Bei Fieber über 38 °C, ausgeprägtem Krankheitsgefühl oder lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen der Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis gegeben werden. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen mit Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, Schwellungen im Mund- und Halsbereich, Atemnot oder Schock auftreten, die ein sofortiges Absetzen und umgehende ärztliche Behandlung erfordern. Möglich sind außerdem Aktivierungen vorbestehender Entzündungen, Reizerscheinungen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich sowie das Auftreten bestimmter entzündlicher oder autoimmuner Erkrankungen während einer Misteltherapie.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2–8 °C zu lagern und vor Kindern unzugänglich aufzubewahren. Das Präparat darf nach Ablauf des auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden. Angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt und müssen verworfen werden, da die Sterilität sonst nicht mehr gewährleistet ist.

  • Anthroposophisches Mistel-Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen.
  • Streng subkutane Injektion, individuell dosiert in Einleitungs- und Erhaltungsphase, meist über längere Zeiträume.
  • Darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Mistel, akuten fieberhaften Entzündungen, bestimmten Autoimmun- und Schilddrüsenerkrankungen sowie unter Immunsuppression.
  • Häufig lokale Reaktionen und leichtes Fieber zu Therapiebeginn; bei starken Reaktionen oder Fieber über 38 °C ist die Dosis zu reduzieren und Rücksprache mit der Arztpraxis sinnvoll.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador M c.Cu 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

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