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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung und Therapiedauer über mehrere Jahre
  • Klare, gebrauchsfertige Injektionslösung in praktischen Ampullen

Iscador Qu C.arg 20 mg Injektionslösung 7X1 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung und Therapiedauer über mehrere Jahre
  • Klare, gebrauchsfertige Injektionslösung in praktischen Ampullen
PZN
01386148
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador M / Qu c. Arg. Injektionslösung

Iscador M c. Arg. und Iscador Qu c. Arg. sind anthroposophische Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Sie werden zur Anregung der sogenannten Form- und Integrationskräfte eingesetzt, um verselbstständigte Wachstumsprozesse, insbesondere an Reproduktionsorganen, Blase und weiblicher Brust, zu beeinflussen. Anwendungsgebiete sind bösartige und gutartige Geschwulstkrankheiten, definierte Krebsvorstufen (Präkanzerosen) sowie die Vorbeugung von Tumorrezidiven nach Operationen. Die Behandlung erfolgt als Injektionskur und wird in der Regel über einen längeren Zeitraum mit individuell angepasster Dosierung durchgeführt.

Anwendung und Dosierung

Iscador wird als klare, farblose bis gelb gefärbte Lösung subkutan (unter die Haut) injiziert. Wenn möglich, erfolgt die Injektion in Tumor- oder Metastasennähe, sonst an wechselnden Körperstellen wie Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel. Zu Beginn der Therapie wird mit niedriger Stärke (Serie 0) eingeschlichen und die Dosierung schrittweise gesteigert, wobei in der Regel 2–3-mal pro Woche 1 ml injiziert wird. Die optimale individuelle Dosis wird anhand der Reaktionen des Körpers (z.B. Befinden, Temperaturreaktion, lokale Reaktion an der Einstichstelle) festgelegt und anschließend in einer Erhaltungsphase rhythmisch weitergeführt. Die genaue Dosierung und Therapiedauer legt die behandelnde Praxis fest; häufig wird über mehrere Jahre mit Therapiepausen behandelt.

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei akuten entzündlichen oder fieberhaften Erkrankungen mit Körpertemperaturen über 38 °C – in solchen Fällen ist die Behandlung zu unterbrechen, bis die Symptome abgeklungen sind. Patientinnen und Patienten mit chronischen granulomatösen Erkrankungen, ausgeprägten Autoimmunerkrankungen oder unter immunsuppressiver Therapie sowie bei Schilddrüsenüberfunktion mit Herzrasen (Tachykardie) dürfen Iscador nicht anwenden. Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr erhöhter Hirndruckwerte darf Iscador nur auf ausdrückliche ärztliche Anordnung eingesetzt werden.

Anwendungshinweise und praktische Tipps

Die Einstichstelle sollte vor der Injektion gründlich gereinigt werden, zum Beispiel mit 70%igem Alkohol. Anschließend wird eine Hautfalte gebildet und die Nadel schräg in das Unterhautfettgewebe eingeführt. Es ist darauf zu achten, nicht in entzündete Hautbereiche oder Bestrahlungsfelder zu injizieren. Nach dem Aufziehen der Lösung wird der Spritzenstempel leicht zurückgezogen; bei Blut im Spritzenkörper ist eine neue Einstichstelle zu wählen. Iscador-Ampullen müssen nach dem Öffnen sofort verwendet werden; angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt werden, da sonst die Sterilität nicht gewährleistet ist. Es wird empfohlen, die Injektionstechnik von einer erfahrenen Person zu erlernen. Iscador sollte nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und besondere Patientengruppen

Zu den Auswirkungen von Iscador auf Schwangerschaft, Geburt und die kindliche Entwicklung – insbesondere auf Blutbildung und Immunsystem des Ungeborenen bzw. Säuglings – liegen keine Untersuchungen vor, das mögliche Risiko ist daher nicht bekannt. In Schwangerschaft und Stillzeit ist besondere Vorsicht geboten; die Anwendung sollte nur nach sorgfältiger ärztlicher Abklärung erfolgen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion gibt es keine konkreten Dosierungsempfehlungen, bisherige Erfahrungen legen jedoch keine generelle Dosisanpassung nahe. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie begrenzte entzündliche Reaktionen um die Einstichstelle auf; auch leichte, vorübergehende Schwellungen regionaler Lymphknoten sind möglich und gelten als Ausdruck der Reaktionslage des Körpers. Bei Fieber über 38 °C, ausgeprägtem Krankheitsgefühl oder lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen der Beschwerden und in reduzierter Stärke oder Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen mit Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellungen im Mund- und Rachenraum, Atemnot bis hin zum Schock auftreten; in diesen Fällen ist die Behandlung sofort zu stoppen und umgehend ärztliche Hilfe erforderlich. Möglich sind zudem eine Aktivierung bestehender Entzündungen sowie Reizerscheinungen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich, die eine Therapiepause nötig machen.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2–8 °C zu lagern und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nach Ablauf des auf Ampulle und Umverpackung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden; das Datum bezieht sich jeweils auf den letzten Tag des genannten Monats. Geöffnete Ampullen dürfen nicht wiederverwendet werden.

  • Anthroposophische Injektionslösung zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen.
  • Subkutane Anwendung mit individuell gesteigerter Dosierung; Injektionsort möglichst in Tumor- oder Metastasennähe.
  • Darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Mistel, akuten fieberhaften Erkrankungen, bestimmten Autoimmunerkrankungen, immunsuppressiver Behandlung oder Hyperthyreose mit Tachykardie.
  • Häufig lokale Reaktionen und leichte Temperaturerhöhung möglich; bei starken Beschwerden oder Fieber über 38 °C ist die Dosis anzupassen und ärztlicher Rat einzuholen.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador Qu C.arg 20 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

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