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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung mit verschiedenen Wirkstärken und Serien
  • Fermentierter Mistel-Extrakt aus Apfelbaum, Kiefer, Eiche oder Ulme

Iscador Qu c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung mit verschiedenen Wirkstärken und Serien
  • Fermentierter Mistel-Extrakt aus Apfelbaum, Kiefer, Eiche oder Ulme
PZN
01386384
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador Injektionslösung – anthroposophische Misteltherapie bei Geschwulstkrankheiten

Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten (Tumorerkrankungen) bei Erwachsenen. Es wird eingesetzt, um gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis die Form- und Integrationskräfte des Organismus anzuregen und verselbständigte Wachstumsprozesse zu beeinflussen. Dies betrifft insbesondere Tumoren im Bereich von Dünn- und Dickdarm, Bronchien und Brustfell (Pleura), der Haut sowie der weiblichen Brust um die Menopause. Iscador kann bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten, zur Vorbeugung von Tumorrezidiven nach Operationen und bei definierten Krebsvorstufen (Präkanzerosen) angewendet werden.

Anwendungsgebiete und Besonderheiten

Iscador steht in verschiedenen Varianten zur Verfügung, die sich nach dem verwendeten Mistelbaum richten: Apfelbaummistel (M), Kiefernmistel (P), Eichenmistel (Qu) und Ulmenmistel (U), jeweils in unterschiedlichen Stärken. Die Behandlung erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum und wird individuell durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt geplant. Iscador wird subkutan (unter die Haut) injiziert und kann, wenn möglich, in Tumor- oder Metastasennähe gegeben werden.

Anwendung und Dosierung

Die Injektionslösung wird 2 bis 3 Mal pro Woche oder nach ärztlicher Vorgabe subkutan verabreicht, zum Beispiel in die Bauchhaut, den Oberarm oder Oberschenkel. Die Therapie beginnt üblicherweise mit einer Einleitungsphase mit niedrig dosierter Serie 0, um Überreaktionen zu vermeiden. Wenn die Einleitungsserie gut vertragen wird, kann die Dosis schrittweise (Serie I, ggf. Serie II) bis zur individuellen Reaktionsdosis gesteigert werden. In der Erhaltungsphase wird mit der individuell optimalen Stärke weiterbehandelt, häufig in einem rhythmischen Schema mit Injektionspausen. Die genaue Dosierung und Therapiedauer legt Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt fest.

Wichtige Hinweise zur Anwendung

Die Injektionstechnik (strikt subkutan) sollte von einer erfahrenen Person erlernt werden. Die Einstichstelle ist vor der Anwendung zu säubern, anschließend wird eine Hautfalte gebildet und die Lösung langsam injiziert. Entzündete Hautbereiche oder bestrahlte Areale dürfen nicht als Injektionsstelle verwendet werden. Angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt werden und sind sofort nach dem Öffnen zu verwenden, da sonst die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Warnhinweise und Gegenanzeigen

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Gegenanzeigen sind außerdem akut entzündliche oder hohes Fieber begleitende Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C), ausgeprägte chronisch granulomatöse Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen sowie immunsuppressive Behandlungen. Auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie) darf Iscador nicht angewendet werden. Bei Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr erhöhter Hirndruckwerte ist eine Anwendung nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung vorgesehen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist wegen fehlender Daten besondere Vorsicht geboten; die mögliche Risikoabwägung erfolgt ausschließlich durch die behandelnde Arztpraxis.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie lokal begrenzte Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle auf; diese gelten als Zeichen der Reaktionslage des Organismus. Auch vorübergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten können vorkommen. Bei Fieber über 38 °C, anhaltendem Krankheitsgefühl oder lokalem Reaktionsdurchmesser über 5 cm sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen der Beschwerden und mit reduzierter Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen bis hin zu schweren Reaktionen auftreten; in diesen Fällen ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Über weitere entzündliche und autoimmune Reaktionen im Rahmen einer Misteltherapie wurde berichtet.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C zu lagern und unbedingt für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Das Präparat darf nach Ablauf des auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.

Fragen und Antworten zu Iscador Qu c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador Qu c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.