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  • Anthroposophisches Mistelpräparat zur ergänzenden Tumortherapie
  • Individuell dosierbare Injektionslösung mit abgestuften Wirkstärken
  • Serien- und Sortenpackungen für flexible, langfristige Behandlung

Iscador U c.Hg 10 mg Injektionslösung 7X1 ml

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  • Anthroposophisches Mistelpräparat zur ergänzenden Tumortherapie
  • Individuell dosierbare Injektionslösung mit abgestuften Wirkstärken
  • Serien- und Sortenpackungen für flexible, langfristige Behandlung
PZN
01386510
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador Injektionslösung – anthroposophische Unterstützung bei Geschwulstkrankheiten

Iscador M/P/Qu/U c. Hg ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Es wird insbesondere eingesetzt, um laut anthroposophischer Menschen- und Naturerkenntnis die Form- und Integrationskräfte des Organismus anzuregen und verselbständigte Wachstumsprozesse zu beeinflussen. Typische Einsatzgebiete liegen im Bereich von Dünn- und Dickdarm, Bronchien und Brustfell (Pleura), der Haut sowie der weiblichen Brust um die Menopause. Das Präparat kann bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten, zur Vorbeugung von Geschwulstrezidiven nach Operationen sowie bei definierten Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen) angewendet werden.

Anwendung und Dosierung

Iscador wird als klare, farblose bis gelbliche Lösung subkutan (unter die Haut) injiziert, möglichst in der Nähe des Tumors oder der Metastasen, sonst an wechselnden Einstichstellen (z. B. Bauchhaut, Oberarm, Oberschenkel). Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer einschleichenden Dosierung (Serie 0) und wird 2–3 Mal pro Woche mit 1 ml in aufsteigender Stärke fortgeführt. Wird diese Einleitungsphase gut vertragen, kann Ihr Arzt auf weitere Serien (Serie I, ggf. Serie II) steigern, bis die individuelle Reaktionsdosis erreicht ist. Die Erhaltungsphase erfolgt anschließend mit der individuell ermittelten Stärke in rhythmischer Anwendung, oft über einen längeren Zeitraum mit eingeplanten Behandlungspausen.

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei akuten entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C), bei chronischen granulomatösen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit stark ausgeprägten Krankheitszeichen oder bei gleichzeitiger immunsuppressiver Behandlung. Bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie) darf Iscador nicht verwendet werden. Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung soll die Anwendung nur nach ausdrücklicher ärztlicher Verordnung erfolgen.

Hinweise zur sicheren Anwendung

Die Injektionstechnik sollte unbedingt von einer erfahrenen Person erlernt werden. Die Einstichstelle ist vor der Injektion (z. B. mit 70%igem Alkohol) zu reinigen, anschließend wird eine Hautfalte gebildet und die Nadel schräg in die Unterhaut eingestochen. Erscheint beim Zurückziehen des Spritzenstempels Blut, ist ein Blutgefäß getroffen und die Injektion muss an einer anderen Stelle wiederholt werden. Iscador-Ampullen sind unmittelbar nach dem Öffnen zu verwenden; angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt werden, da sonst die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist. Die genaue Dosierung, Therapiedauer und eventuelle Therapiepausen legt ausschließlich die behandelnde ärztliche Praxis fest.

Mögliche Nebenwirkungen und Warnzeichen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine geringfügige Erhöhung der Körpertemperatur und lokal begrenzte entzündliche Reaktionen an der Einstichstelle auf; auch vorübergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten können vorkommen. Halten Fieber über 38 °C (ggf. mit Abgeschlagenheit, Frösteln, Kopfschmerzen oder Schwindel) länger an oder kommt es zu lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser, soll die nächste Injektion erst nach Abklingen der Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen bis hin zum Schock auftreten, die ein sofortiges Absetzen des Präparats und umgehende ärztliche Behandlung erfordern. Auch eine Aktivierung vorbestehender Entzündungen, entzündliche Reizerscheinungen oberflächlicher Venen sowie das Auftreten bestimmter chronisch-entzündlicher oder autoimmuner Erkrankungen wurden im Zusammenhang mit Misteltherapien berichtet. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C zu lagern und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nach Ablauf des auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador U c.Hg 10 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.