Ursachen, Techniken und Anleitung für zu Hause

Hornhaut entfernen

Raue Fersen, verhärtete Fußballen oder eine unangenehm dicke Hautschicht unter den Füßen kennen viele Menschen aus dem Alltag. Hornhaut ist zunächst ein natürlicher Schutzmechanismus der Haut, kann bei übermäßiger Bildung jedoch stören, schmerzen oder sogar einreißen. In den meisten Fällen lässt sich Hornhaut an den Füßen unkompliziert selbst behandeln, bei Diabetes, offenen Stellen, Einrissen (sogenannten Rhagaden) oder anhaltenden Beschwerden ist jedoch ärztliche oder podologische Abklärung wichtig. Vereinzelt kann sich auch an den Händen, etwa an den Handinnenflächen, verstärkte Schwielenbildung zeigen; die folgenden Tipps lassen sich in angepasster Form ebenfalls darauf übertragen.

Raue Fersen, verhärtete Fußballen oder eine unangenehm dicke Hautschicht unter den Füßen: so entfernen Sie Hornhaut

Das Wichtigste in Kürze

  • Hornhaut an den Füßen entsteht durch Druck oder Reibung und lässt sich meist gut mit Fußbädern, Feilen, Cremes oder Pflastern zu Hause entfernen.
  • Wird stark verdickte Hornhaut nicht behandelt, kann sie schmerzhaft werden, einreißen und schmerzhafte Rissbildungen, sogenannte Rhagaden, verursachen – besonders bei Diabetes steigt dadurch das Infektionsrisiko.
  • Bei Rhagaden, offenen Stellen oder Beschwerden, die trotz Pflege nicht besser werden, gehört die Behandlung grundsätzlich in ärztliche Hände.