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Megalac Almasilat 50X10 ml

Linderung bei Sodbrennen und säurebedingten Beschwerden

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PZN
04678420
Darreichungsform
Suspension
Marke
Hersteller

Gebrauchsinformationen


Wirkstoff: Almasilat. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.









Produktinformationen

Megalac Almasilat Suspension 1 g/10 ml

Megalac Almasilat ist ein Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum). Es wird zur symptomatischen Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden eingesetzt. Der Wirkstoff Almasilat neutralisiert überschüssige Magensäure und kann so Beschwerden wie Brennen hinter dem Brustbein oder Druck- und Völlegefühl im Oberbauch lindern. Für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.

Anwendung und Dosierung

Sofern nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 4-mal täglich 10 ml Megalac Almasilat (entspricht 2 Teelöffeln) ein. Die Suspension ist zum Einnehmen bestimmt und sollte unverdünnt 1–2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Vor Gebrauch ist die Flasche gut zu schütteln. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Beschwerden; halten die Symptome länger als 2 Wochen an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben.

Wichtige Hinweise vor der Einnahme

Megalac Almasilat darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Almasilat oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt oder wenn eine erniedrigte Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) bekannt ist. Das Arzneimittel soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Länger anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden können Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein; ohne ärztliche Untersuchung sollte Megalac Almasilat nicht länger als 14 Tage angewendet werden. Bei Teerstuhl, Blut im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich.

Wechselwirkungen und besondere Vorsicht

Die Aufnahme und damit die Wirksamkeit verschiedener anderer Arzneimittel kann durch Megalac Almasilat vermindert oder verändert werden, zum Beispiel bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline, Chinolone), herzwirksamen Glykosiden, Mitteln gegen Magen- und Darmgeschwüre, Betablockern oder Phenytoin. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollten andere Arzneimittel in einem Abstand von 1–2 Stunden vor oder nach Megalac Almasilat eingenommen werden. Die gleichzeitige Einnahme mit säurehaltigen Getränken wie Obstsäften oder Wein sowie mit Brausetabletten kann die Aluminiumaufnahme aus dem Darm unerwünscht erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und besondere Patientengruppen

Während der Schwangerschaft soll das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung mit aluminiumhaltigen Antacida sorgfältig abgewogen werden; Megalac Almasilat soll in dieser Zeit nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über, ein Risiko für das Neugeborene wird nicht angenommen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen besteht das Risiko erhöhter Magnesium- und Aluminiumspiegel im Blut sowie weiterer Komplikationen; hier sollte eine langdauernde Hochdosistherapie vermieden und ärztlich überwacht werden. Das Präparat enthält Sorbitol; bei bekannter Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern sollte vor der Einnahme Rücksprache gehalten werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Megalac Almasilat Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Bei hoher Dosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden wie breiigen Stühlen, Verstopfung, Blähungen und Völlegefühl kommen; in diesem Fall sollte die Dosis verringert werden. Sehr selten wurden bei Langzeittherapie Silikatsteine in Niere oder Harnblase beobachtet. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu erhöhten Magnesium- und Aluminiumwerten im Blut und in der Folge zu zentralnervösen Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfällen, Müdigkeit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit und Herzrhythmusstörungen kommen. Bei anderen Nebenwirkungen sollte die Einnahme beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Wird gerne zusammen gekauft
Megalac Almasilat 50X10 ml
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Erfahrungen und Bewertungen zu Megalac Almasilat 50X10 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

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