Nalpain 10mg/ml Injektionslösung 10X2 ml
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PZN
01138226
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Das Präparat ist ein Arzneimittel, das zur Gruppe der opioidartigen Schmerzmittel (Analgetika) gehört.
- Es wird zur Kurzzeitbehandlung von mittlerem bis starkem Schmerz verwendet. Es kann ebenso vor oder nach Operationen eingesetzt werden.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10): Müdigkeit
- Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100): Schwitzen, Schläfrigkeit, Benommenheit, trockener Mund, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, düstere Stimmung
- Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000: dumpfes Gefühl im Kopf, Nervosität, Schüttelfrost, Entzugssymptome, Juckreiz, kribbeln oder prickeln, ohne dass es einen Anlass dazu gibt, Atembeschwerden
- Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000): Halluzinationen, Verwirrung, Verfremdung von sich selbst oder von dem eigenenn Gefühl, langsamer Herzschlag, Herzrasen, Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, Übertrieben gute Stimmung, erniedrigter Blutdruck, erhöhter Blutdruck, wässrige Augen, verschwommene Sicht, allergische Reaktionen, Schmerz an der Injektionsstelle, gerötete Haut, Nesselrose (juckender Hautausschlag mit Flecken), Atemdepression beim Neugeborenen, verzögerter Blutkreislauf beim Neugeborenen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Das Arzneimittel wird Ihnen von einer medizinischen Fachkraft gegeben. Die Dosis, die Sie erhalten, richtet sich nach Ihrem Körpergewicht.
- Dosierung
- Anwendung bei Erwachsenen
- Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt 10 - 20 mg Nalbuphinhydrochlorid für Patienten mit 70 kg Körpergewicht, was 0,1 - 0,3 mg/kg Körpergewicht entspricht. Die maximale Einzeldosis bei Erwachsenen darf 20mg nicht überschreiten.
- Die Dosis darf bei Bedarf nach 3 bis 6 Stunden erneut angewendet werden, bis zu einer maximalen Gesamttagesdosis von 160 mg.
- Die Dosierung ist entsprechend der Schmerzintensität und des körperlichen Zustands des Patienten anzupassen.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die empfohlene Dosis für Kinder beträgt 0,1 - 0,2 mg / kg Körpergewicht. Die maximale Einzeldosis beträgt 0,2 mg Nalbuphinhydrochlorid pro Kilogramm Körpergewicht.
- Die Dosis darf bei Bedarf nach 3 bis 6 Stunden erneut angewendet werden, bis zu einer maximalen Gesamttagesdosis von 1,6 mg / kg.
- Anwendung bei Erwachsenen
- Dauer der Behandlung
- Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt festgelegt.
- Falls die Wirkung zu stark oder zu schwach sein sollte, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder das medizinische Personal um Rat.
- Wenn Sie eine größere Menge bekommen haben, als Sie sollten
- Eine hohe Dosis kann unter anderem Atemdepression, Benommenheit oder Bewusstlosigkeit auslösen.
- Da Ihnen dieses Arzneimittel in einem Spital verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Ihnen eine zu hohe Dosis gegeben wird.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Pflegepersonal.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Es gibt nur unzureichende Daten über die Anwendung während der Schwangerschaft beim Menschen.
- Sollte das Präparat der Mutter während der Wehen oder unter der Geburt verabreicht werden, muss das Neugeborene auf Atemdepression und Herzarrhythmien beobachtet werden.
- Stillzeit
- Das Arzneimittel wird über die Muttermilch ausgeschieden. Das Stillen sollte bei Behandlung mit dem Präparat für 24 Stunden unterbrochen werden.
- Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Die Injektionslösung wird Ihnen von einer medizinischen Fachkraft gegeben.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Andere Arzneimittel können einen Einfluss auf die Wirkung des Präparates haben.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Die Kombination mit speziellen Narkotika (Opioiden) ist nicht angezeigt. Die schmerzstillende Wirkung kann dadurch verringert werden.
- Alkohol und alkoholhältige Arzneimittel müssen gemieden werden.
- Die Anwendung des Arzneimittels in Kombination mit angstlösenden Arzneimitteln (Anxiolytika) oder der gleichzeitige Gebrauch des Präparates mit narkotisierenden Analgetika (schmerzstillenden Mitteln), Phenothiazinen (Arzneimittel gegen Schizophrenie) oder anderen beruhigenden, schlaffördernden oder ähnlichen Arzneimitteln, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, kann die möglichen Nebenwirkungen verstärken. Ihr Arzt muss dann die Dosis des Präparates oder die des anderen Arzneimittels anpassen.
- Die gleichzeitige Anwendung beruhigender Arzneimittel wie Benzodiazepine oder ähnlichen Arzneimitteln erhöht das Risiko für Schläfrigkeit, Atemprobleme (Atemdepression) und Koma und kann lebensbedrohlich sein. Deshalb sollte eine gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt.
- Wenn Ihr Arzt das Arzneimittel jedoch zusammen mit beruhigenden Arzneimitteln verschreibt, sollten Dosis und Dauer der gleichzeitigen Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden.
- Informieren Sie Ihren Arzt über alle beruhigenden Arzneimittel, die Sie einnehmen, und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes. Es kann hilfreich sein, Freunde oder Verwandte zu informieren, damit diese auf die oben genannten Anzeichen und Symptome aufmerksam werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie entsprechende Symptome bemerken.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Nalbuphinhydrochlorid oder einen der in sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie schwere Nierenschäden haben
- wenn Sie Leberschäden haben
- wenn Sie andere Opioide verwenden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie an einer Kopfverletzung, inneren Kopfverletzung oder bereits bestehendem erhöhtem intrakranialen Druck leiden, kann das Präparat diese verschlimmern. Es kann bei Patienten mit Kopfverletzungen auch deren Beschwerden maskieren. Sollten Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, muss die Dosierung des Arzneimittels gesenkt werden.
- wenn das Arzneimittel einer Schwangeren während der Wehen oder Geburt verabreicht wird. Das Neugeborene muss auf eine mögliche Atemdepression oder Herzarrhythmien beobachtet werden, wenn dieses Präparat eingesetzt wurde. Wenn Sie an Atemstörungen leiden oder während der Behandlung Atemprobleme bekommen, sollten Sie von Ihrem Arzt unter genaue Beobachtung gestellt werden.
- wenn Sie an Herzbeschwerden, Darmlähmungen, Gallenblasenschmerzen, Epilepsie oder Schilddrüsenunterfunktion leiden.
- Der Missbrauch dieses Arzneimittels kann zu psychischer und physischer Abhängigkeit führen.
- wenn Sie von Heroin, Methadon oder anderen opioidartigen Substanzen abhängig sind. Das Arzneimittel kann nicht als Ersatz verwendet werden. In diesen Fällen können Entzugserscheinungen deutlich verstärkt werden.
- Fragen Sie Ihren Arzt, wenn eine der erwähnten Warnungen auf Sie zutrifft oder früher zutraf.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel verzögert die Reaktionsfähigkeit. Sie sollten deswegen nicht fahren oder Maschinen bedienen, wenn Sie mit ihm behandelt werden. Andere Nebenwirkungen, die auftreten können, sind unter Kategorie "Nebenwirkungen" zu finden.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Amp. = 2 ml Lsg.
| Nalbuphin hydrochlorid | 20 mg |
|---|---|
| Nalbuphin | 18,15 mg |
1 Amp. = 2 ml Lsg.
| Citronensäure | |
|---|---|
| Natrium citrat | |
| Natriumchlorid | |
| Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke |











