ROCURONIUMBROMID B.Braun 10 mg/ml IIL MiniPlasco 20X5 ml
Nur mit Rezept
Rezept-Vorteil¹²
Abbildung ähnlich
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
ROCURONIUMBROMID B.Braun 10 mg/ml IIL MiniPlasco 20X5 ml
Ihr Preis
96,
02 €Sofort verfügbar
Verkauf durch
Versandkostenfrei
Medikamente können von uns getauscht werden. Der Grund: Spezielle Verträge Ihrer Versicherung oder Verfügbarkeit.
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
PZN
14438786
Darreichungsform
Injektions-/Infusionslösung
Marke
Hersteller
Produkte, die Ihnen gefallen könnten
Gebrauchsinformationen
- Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Muskelrelaxanzien bezeichnet werden.
- Unter normalen Umständen senden die Nerven über Impulse Botschaften an die Muskeln.
- Das Arzneimittel wirkt, in dem es diese Impulse blockiert, so dass die Muskulatur sich entspannt.
- Wenn Sie operiert werden, muss Ihre Muskulatur ganz entspannt sein. Das erleichtert es dem Chirurgen, die Operation durchzuführen.
- Erwachsene und Kinder: Bei einer Operation in Vollnarkose kann das Präparat angewendet werden, um das Einführen eines Schlauches in die Luftröhre zur Unterstützung der Atmung (maschinell assistierte Atmung) zu erleichtern und um zu gewährleisten, dass Ihre Muskeln während der Operation entspannt sind.
- Bei Erwachsenen kann der Arzt dieses Arzneimittel für kurze Zeit als zusätzliches Arzneimittel in der Intensivstation einsetzen (z. B. um das Einführen eines Schlauches in die Luftröhre zu erleichtern).
- Darüber hinaus kann dieses Arzneimittel auch in einer Notsituation angewendet werden, wenn es erforderlich ist, zur Vorbereitung einer Operation sehr schnell einen Schlauch in die Luftröhre einzuführen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die folgenden Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) und damit zusammenhängende Symptome. Eine Überempfindlichkeitsreaktion kann Ausschlag, Juckreiz, Atemschwierigkeiten, niedrigen Blutdruck, schnellen Herzschlag, Kreislaufkollaps, Schock oder Schwellung von Gesicht, Lippen, Rachen oder Zunge, Nesselsucht, Quaddelbildung und/oder Rötung der Haut umfassen. Darüber hinaus können während der Narkose andere Schwierigkeiten mit Ihren Atemwegen (Atemwegskomplikation der Anästhesie) auftreten.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Atemstillstand
- Störung der Atemfunktion (respiratorische Insuffizienz)
- Schwerer, allergisch bedingter Krampf (Spasmus) der Herzkranzgefäße (Kounis-Syndrom), der zu Brustschmerzen (Angina) oder einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) führt
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
- Weitere Nebenwirkungen:
- Gelegentlich/selten (kann 1 - 10 von 1000 Behandelten betreffen):
- Anstieg der Herzfrequenz (Tachykardie)*
- Verzögerte Erholung von der Narkose
- Blutdruckabfall (Hypotonie)
- Unwirksamkeit des Arzneimittels
- Verstärkung oder Abschwächung der generellen Wirkung des Arzneimittels
- Verstärktes oder vermindertes Ansprechen Ihres Körpers auf dieses Arzneimittel
- Schmerzen an der Einstichstelle
- Ungewöhnlich lange Wirkung der Muskelentspannung (verlängerte neuromuskuläre Blockade)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
- Erhöhte Histaminspiegel im Blut
- Pfeifendes Atemgeräusch (Bronchospasmus)
- Verlust der Bewegungsfähigkeit (schlaffe Lähmung)
- Muskelschwäche (nach langfristigem Einsatz dieses Arzneimittels auf der Intensivstation, insbesondere bei gleichzeitiger Verabreichung mit Cortison)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Erweiterte Pupillen (Mydriasis) oder fixierte Pupillen, deren Größe sich nicht durch Licht oder andere Reize verändert
- Gelegentlich/selten (kann 1 - 10 von 1000 Behandelten betreffen):
- * Aus Studien geht hervor, dass bei Kindern und Jugendlichen ein Anstieg der Herzfrequenz häufig ist und bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen kann.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Erwachsene
- Die übliche Dosis ist 0,6 mg pro kg Körpergewicht, die Wirkung hält 30 bis 40 Minuten an. Während der Operation wird die Wirkung des Arzneimittels fortlaufend überprüft. Daher kann Ihr Arzt Ihnen weitere Mengen dieses Arzneimittels je nach Ihrer individuellen Situation verabreichen.
- Bei Bedarf könnten Sie weitere Dosen erhalten. Die Dosis wird von Ihrem Anästhesisten Ihrem Bedarf angepasst. Sie ist von vielen Faktoren abhängig wie Arzneimittel-Wechselwirkungen, von der geschätzten Dauer der Operation sowie von Ihrem Alter und Gesundheitszustand.
- Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Dieses Arzneimittel kann bei Neugeborenen (0 bis 27 Tage), bei Säuglingen (28 Tage bis 2 Monate) und Kleinkindern (3 bis 23 Monate), bei Kindern (2 bis 11 Jahre) und bei Jugendlichen (12 bis =< 17 Jahre) angewendet werden. Der Anästhesist wird die Dosis an den Bedarf bei Ihrem Kind anpassen. Ihr Arzt wird berücksichtigen, dass bei Kindern höhere Infusionsgeschwindigkeiten erforderlich sein können.
- Die Erfahrungen mit Rocuroniumbromid bei einer speziellen Narkosetechnik namens Blitzinduktion sind bei Kindern und Jugendlichen begrenzt. Rocuroniumbromid wird deshalb bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Verwendung zu diesem Zweck empfohlen.
- Ältere Patienten, adipöse/übergewichtige Patienten und Patienten mit Leber- und/oder Gallenerkrankungen und/oder Nierenfunktionsstörungen:
- Ihr Arzt muss möglicherweise die Dosis, die Sie erhalten, Ihrer individuellen Situation anpassen.
- Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
- Ihr Anästhesist wird Sie engmaschig überwachen, wenn Sie das Präparat erhalten, daher ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel Rocuroniumbromid erhalten. Sollte dies dennoch der Fall sein, kann die Muskelentspannung sich verstärken. Ihr Anästhesist kann Ihnen dann Arzneimittel geben, die diese Wirkung rückgängig machen, und er wird dafür sorgen, dass die Narkose und die künstliche Beatmung so lange fortgeführt werden, bis Sie wieder selbständig atmen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Es liegen nur sehr begrenzte Daten zur Anwendung von Rocuroniumbromid bei Schwangerschaften bei Menschen und keine Daten zu stillenden Frauen vor. Es darf bei Schwangeren und stillenden Frauen nur dann angewendet werden, wenn der Arzt der Meinung ist, der Nutzen überwiege die Risiken. Rocuroniumbromid darf während eines Kaiserschnitts angewendet werden.
- Es liegen keine Daten zum Einfluss dieses Arzneimittels auf Ihre Fortpflanzungsfähigkeit vor.
- Das Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Anästhesist verabreicht. Es wird Ihnen intravenös entweder als einmalige Injektion oder als Dauerinfusion (über einen längeren Zeitraum) in eine Vene injiziert.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Ihr Arzt oder Apotheker muss Bescheid wissen, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden, wie:
- Antibiotika
- Lithiumhaltige Antidepressiva
- Arzneimittel, die zur Behandlung von Herzkrankheiten oder hohem Blutdruck verwendet werden (z. B. Chinidin, Kalziumkanalblocker, Adrenozeptorenblocker (z. B. Betablocker, Alphablocker))
- Diuretika oder wassertreibende Tabletten (Arzneimittel, die die Urinmenge erhöhen)
- Bestimmte Abführmittel wie Magnesiumsalze
- Chinin (zur Behandlung von Schmerzen und Infektionen verwendet)
- Arzneimittel, die zur Behandlung der Epilepsie verwendet werden (z. B. Phenytoin, Carbamazepin)
- Langfristige Behandlung mit Kortikosteroiden auf der Intensivstation
- Arzneimittel, die zur Behandlung der Myasthenia gravis verwendet werden (Neostigmin, Pyridostigmin, Edrophonium, Aminopyridin)
- Theophyllin (zur Behandlung von Asthma verwendet)
- Arzneimittel, die zur Behandlung oder Vorbeugung einer Virusinfektion verwendet werden (Proteaseinhibitoren)
- Anmerkung:
- Es ist möglich, dass Sie während der Maßnahme andere Arzneimittel erhalten, die die Wirkungen von Rocuronium beeinflussen können. Hierzu gehören bestimmte Narkosemittel (z. B. Lokalanästhetika, Inhalationsanästhetika), andere Muskelrelaxanzien, Protamin, das die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin (Verhinderung von Blutgerinnseln) umkehrt. Ihr Arzt wird das berücksichtigen, wenn er die für Sie geeignete Rocuroniumdosis festlegt
- Ihr Arzt oder Apotheker muss Bescheid wissen, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden, wie:
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden:
- wenn Sie allergisch gegen Muskelrelaxanzien sind
- wenn Sie eine Nieren-, Leber- oder Gallenerkrankung haben
- wenn Sie eine Herzkrankheit oder eine Erkrankung haben, die Ihren Blutkreislauf beeinträchtigt
- wenn infolge einer Wasseransammlung eine Region Ihres Körpers angeschwollen ist (z. B. Ödeme im Knöchelbereich)
- wenn Sie eine Krankheit haben, die die Nerven und Muskulatur betrifft (neuromuskuläre Erkrankungen, z. B. Kinderlähmung (Poliomyelitis), Myasthenia gravis, Eaton-Lambert-Syndrom)
- wenn Sie je während einer Narkose eine zu geringe Körpertemperatur (Hypothermie) entwickelt haben
- wenn Sie einen niedrigen Kalziumspiegel im Blut (Hypokalzämie) haben (beispielsweise durch massive Transfusionen verursacht)
- wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) haben (beispielsweise durch starkes Erbrechen, Durchfall oder Therapie mit Entwässerungsmitteln verursacht)
- wenn Sie einen hohen Magnesiumspiegel im Blut (Hypermagnesiämie) haben
- wenn Sie einen niedrigen Eiweißgehalt im Blut (Hypoproteinämie) haben
- wenn Sie unter einer Dehydratation leiden
- wenn Sie einen zu hohen Säuregehalt im Blut (Azidose) haben
- wenn Sie einen zu hohen Kohlendioxidgehalt im Blut (Hyperkapnie) haben
- wenn Sie unter exzessiver Gewichtsabnahme (Kachexie) leiden
- wenn Sie übergewichtig oder älter sind
- wenn Sie Verbrennungen haben
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Rocuroniumbromid hat großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Daher wird empfohlen, in den ersten 24 Stunden nach der vollständigen Erholung von den Wirkungen dieses Arzneimittels kein Fahrzeug zu führen oder möglicherweise gefährliche Maschinen zu bedienen.
- Ihr Arzt sollte Ihnen mitteilen, wann Sie wieder ein Fahrzeug führen und Maschinen bedienen können.
- Sie sollten nach Ihrer Behandlung immer von einem verantwortlichen Erwachsenen nach Hause begleitet werden.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Rocuronium, Bromid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Amp. = 5 ml Lsg.
| Rocuronium bromid | 50 mg |
|---|---|
| Rocuronium-Kation | 43,45 mg |
1 Amp. = 5 ml Lsg.
| D-Glucono-1,5-lacton | |
|---|---|
| Natriumacetat-3-Wasser | |
| Natriumcitrat-2-Wasser | |
| Wasser für Injektionszwecke |











