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  • 80 mg Depot-Eisen zur gezielten Therapie von Eisenmangelzuständen
  • Retardtablette für eine kontinuierliche Eisenfreisetzung über den Tag
  • Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 100 St

Derzeit nicht verfügbar
  • 80 mg Depot-Eisen zur gezielten Therapie von Eisenmangelzuständen
  • Retardtablette für eine kontinuierliche Eisenfreisetzung über den Tag
  • Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren
PZN
11313044
Darreichungsform
Retard-Tabletten
Hersteller

Gebrauchsinformationen


Wirkstoff: Getrocknetes Eisen(II)-sulfat. Anwendungsgebiete: zur Therapie von Eisenmangelzuständen.








Produktinformationen

Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten

Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten sind ein Eisenpräparat mit blutbildender Wirkung (Antianämikum) und werden zur Behandlung von Eisenmangelzuständen bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren eingesetzt. Der enthaltene Wirkstoff getrocknetes Eisen(II)-sulfat stellt dem Körper Eisen zur Verfügung, das für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird. Die Retardtabletten setzen den Wirkstoff verzögert frei und eignen sich zur längerfristigen Therapie entsprechend ärztlicher Empfehlung.

Anwendung und Dosierung

Depot-Eisen(II)-sulfat wird oral eingenommen und sollte immer genau nach der Packungsbeilage oder nach Anweisung der Arztpraxis oder Apotheke angewendet werden. Bei leichtem Eisenmangel wird in der Regel 1 Retardtablette täglich empfohlen. Bei schwerem Eisenmangel und einem Körpergewicht über 32 kg können morgens und abends jeweils 1 Retardtablette eingenommen werden, wobei eine tägliche Dosis von 5 mg Eisen pro kg Körpergewicht nicht überschritten werden darf. Nach etwa 3 Wochen kann die Dosis häufig auf 1 Retardtablette täglich reduziert werden. Zur Auffüllung der Eisenspeicher sollte die Einnahme von 1 Retardtablette täglich nach Normalisierung der Werte noch 1–3 Monate fortgesetzt werden.

Art der Einnahme

Die Retardtabletten sollen unzerkaut mit einem großen Glas Wasser geschluckt werden und dürfen weder gelutscht noch zerkaut oder länger im Mund behalten werden. Je nach Magen-Darm-Verträglichkeit erfolgt die Einnahme vor oder während der Mahlzeiten. Zwischen der Einnahme und bestimmten Nahrungsmitteln wie Milchprodukten, Vollkorngetreide, einigen Eiweißen (z.B. Eier) und kalziumhaltigen Lebensmitteln sollte ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden, da diese die Eisenaufnahme hemmen. Auch größere Mengen Tee, Kaffee oder Rotwein sollten gemieden werden, weil sie die Eisenaufnahme verringern können.

Wichtige Hinweise und Gegenanzeigen

Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen getrocknetes Eisen(II)-sulfat oder einen der sonstigen Bestandteile besteht, bei Eisenüberladung (z.B. Hämochromatose), bestimmten erblichen oder anderen Formen der Blutarmut (z.B. Thalassämie, refraktäre Anämie, medulläre Insuffizienz) sowie von Kindern unter 10 Jahren. Das Präparat ist nahezu natriumfrei. Vorbestehende Entzündungen oder Geschwüre im Magen-Darm-Bereich müssen ärztlich abgewogen werden. Bei Problemen mit dem Schlucken besteht ein erhöhtes Risiko für Verletzungen im Rachen-, Speiseröhren- oder Bronchialbereich; in solchen Fällen ist unbedingt ärztlicher Rat erforderlich.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln und Nahrungsmitteln

Depot-Eisen(II)-sulfat kann mit zahlreichen Arzneimitteln wechselwirken. Unter anderem sind bestimmte Antibiotika (z.B. Tetracycline, Cefdinir, Chinolone), Medikamente gegen Osteoporose (Bisphosphonate), Schilddrüsenerkrankungen (Thyroxin), Parkinson (z.B. Methyldopa, Levodopa, Carbidopa, Entacapon), HIV (z.B. Bictegravir, Integrase-Hemmer), Gelenkerkrankungen oder die Wilson-Krankheit (Penicillamin, Trientin) sowie Präparate mit Aluminium, Calcium, Magnesium, Zink oder Goldverbindungen zu beachten. In der Regel ist ein Einnahmeabstand von mindestens 2 Stunden erforderlich, bei Chinolonen 4 Stunden vor oder 4–6 Stunden nach der Eisengabe. Bei gleichzeitiger Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika oder Salicylaten kann sich die Reizwirkung auf die Magen-Darm-Schleimhaut verstärken. Informieren Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke über alle Medikamente, die Sie einnehmen oder vor Kurzem eingenommen haben.

Schwangerschaft, Stillzeit und besondere Patientengruppen

Bei therapeutischem Gebrauch von Eisen(II)-salzen zeigten umfangreiche Daten bei Schwangeren keinen Hinweis auf angeborene Fehlbildungen; Tierstudien ergaben keine Reproduktionstoxizität. Wenn es klinisch notwendig ist, kann Depot-Eisen(II)-sulfat während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, da bei therapeutischen Dosierungen keine Effekte für das Neugeborene oder Kleinkind erwartet werden. Auch hinsichtlich der Fertilität werden bei therapeutischen Dosierungen keine Beeinträchtigungen erwartet. Eine Behandlung mit der hohen Dosierung von 2 Retardtabletten pro Tag sollte jedoch nicht über einen längeren Zeitraum erfolgen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Depot-Eisen(II)-sulfat Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig können Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit sowie eine Verfärbung des Stuhls auftreten. Gelegentlich wurden unter anderem Erbrechen, Verdauungsstörungen, akute Magenschleimhautentzündung, Juckreiz und Hautausschläge beobachtet. In seltenen Fällen bzw. mit unbekannter Häufigkeit können allergische Reaktionen, Zahnverfärbungen, Schleimhautgeschwüre im Mund- und Rachenraum, Verletzungen der Speiseröhre, Magengeschwüre oder Magenblutungen sowie weitere schwerwiegende Reaktionen im Bereich der Atemwege und des Magen-Darm-Trakts auftreten, insbesondere bei Schluckbeschwerden oder falscher Anwendung. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Aufbewahrung

Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten sind für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Das Präparat darf nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden. Besondere Lagerbedingungen sind nicht erforderlich. Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden; informieren Sie sich in Ihrer Apotheke, wie nicht mehr benötigte Tabletten fachgerecht zu entsorgen sind.

Fragen und Antworten zu Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 100 St

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 100 St

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